Fr., 04.03.2022 , 13:31 Uhr

Landkreis Bayreuth

"Keine Sau hat den Namen verdient": Wildpark Mehlmeisel sucht neuen Namen für Wildschwein "Putin"

Erste Namensänderung in der Geschichte des Wildparks

Im Wildpark Waldhaus Mehlmeisel im Landkreis Bayreuth stehen gravierende Änderungen an: Wie der Wildpark am Freitag (04. März) auf seiner Facebook-Seite mitteilte, soll Wildschwein "Putin" einen neuen Namen bekommen. Es wäre die erste Namensänderung in der Geschichte des Wildparks.

"Putin" zieht vor knapp drei Jahren ins Schwarzwildgehege ein

Vor knapp drei Jahren zog das männliche Wildschwein in das Schwarzwildgehege ein. Der Wildpark beschreibt den "Burschen" als eine Besonderheit, da er gegenüber seinen europäischen Artgenossen nahezu das dreifache an Gewicht auf die Waage brachte. Inzwischen wiegt das Wildschwein stolze 200 Kilogramm. Der Betreiber des Parkes, Eckard Mickisch, benannte es nach dem russischen Präsidenten Putin, da das Schwein russischer Abstammung ist.

"Der Name Putin muss weg!"

Bei den täglichen Führungen werden die Schweine auch namentlich vorgestellt. Dem Betreiber Mikisch laufen daher "eiskalte Schauer über den Rücken", bei dem Gedanken den Namen Putin zu erwähnen. Keine Sau habe den Namen "dieses unmenschlichen Widerlings verdient", so der Wildpark. Daher ruft der Wildpark die Userinnen und User auf Facebook dazu auf, bei der Namensfindung mit aktiv zu werden. Die Namensvorschläge können per E-Mail unter info@waldhaus-mehlmeisel.de bis Ende März 2022 eingereicht werden.

Aktuell-Bericht vom 08. März 2022

Wildpark Mehlmeisel: Wildschwein "Putin" sucht einen neuen Namen!
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