Tag Archiv: A73

Sieben Glätteunfälle bei Bamberg: 190.000 Euro Schaden

Zu insgesamt sieben Verkehrsunfällen mit einem Sachschaden von rund 190.000 Euro und zwei leicht verletzten Personen kam es am Sonntag (24. Januar) bei winterlichen Straßenverhältnissen auf der A70 und der A73 im Zuständigkeitsbereich der Autobahnpolizei Bamberg.

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A73 / Breitengüßbach: Vierter Geisterfahrer in nur sechs Tagen!

Ein erneuter Falschfahrer an der Anschlussstelle Kemmern wurde am Montagabend (18. Januar) der Autobahnpolizei mitgeteilt. Es war bereits die vierte Geisterfahrer-Meldung auf der A73 bei Breitengüßbach (Landkreis Bamberg) innerhalb der letzten sechs Tage. Wir berichteten!

Dunkler Wagen oder SUV diesmal gesucht

Gegen 21:15 Uhr fuhr, nach Mitteilung von Verkehrsteilnehmern, ein kleinerer dunkler Wagen oder SUV in falsche Richtung auf die Autobahn A73 in Richtung Bamberg auf. Ein entgegen kommender Pkw-Fahrer musste ausweichen, um eine Kollision zu vermeiden.

Polizei sucht nach Zeugenhinweisen

Der bislang unbekannte Geisterfahrer hat die Autobahn entweder noch an der Anschlussstelle Breitengüßbach-Süd oder bei Breitengüßbach-Mitte verlassen. Auch hier wurden Ermittlungen wegen Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet. Die Autobahnpolizei bittet hierzu dringend um Zeugenmeldungen unter der Telefonnummer 0951-9129-510, insbesondere zum amtlichen Kennzeichen des Falschfahrers.

Sperrung der B4 offenbar schuld

Der Grund für die Häufung dieser Falschfahrer ist wohl auf die Sperrung der Bundesstraße B4 wegen einer Brückenbaustelle zurückzuführen. Vermutlich sind viele Autofahrer, die von Halltstadt / Kemmern nach Breitengüßbach fahren wollen, mit der Umleitungsempfehlung überfordert und geraten so auf die Anschlussstelle Kemmern, wo sie in falsche nördliche Richtung auf die A73 einfahren, heißt es von der Polizei. Die Beamten bittet daher, die Umleitung sorgfältig zu beachten.

A73 / Breitengüßbach: Der dritte Geisterfahrer binnen fünf Tagen

Am Montag (18. Januar) ging bei der Autobahnpolizei Bamberg die dritte Meldung über einen sogenannten „Geisterfahrer“ auf der A73 bei Breitengüßbach (Landkreis Bamberg) binnen fünf Tagen ein. Der Grund für die Häufung dieser Falschfahrer ist die Sperrung der Bundesstraße B4 wegen der Brückenbaustelle, so die Polizei. Weiterlesen

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Brückenabriss an der A73 bei Breitengüßbach: Sperre der Bahnstrecke und der B4!

Im Zuge von Bauarbeiten im Bereich der A73-Anschlussstelle Breitengüßbach (Landkreis Bamberg) kommt es in den kommenden Tagen einerseits zur Sperrung der Bahnstrecke Hallstadt (Landkreis Bamberg) – Erfurt, andererseits zur Vollsperrung der Bundesstraße B4 in diesem Bereich. Zudem wird weiterhin ein Wirtschaftsweg für die Dauer der Baumaßnahmen gesperrt.

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A73 bei Buttenheim: Eisplatte prallt mit voller Wucht in Frontscheibe

Es ist ein Schock für jeden Autofahrer in der Winterzeit. Von einem Lkw löst sich eine Eisplatte und segelt dann mit voller Wucht in die Frontscheibe des eigenen Fahrzeuges. Diese Vorfälle sind in Zeiten von Schnee und Eis keine Seltenheit, wie der aktuelle Fall vom Montag (04. Januar) zeigt, der sich auf der Autobahn A73 bei Buttenheim (Landkreis Bamberg) ereignete.

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A73 / Hirschaid: Schwangere muss nach schwerem Unfall ins Krankenhaus

ERSTMELDUNG (15:30 Uhr):

Ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen ereignete sich am Dienstagnachmittag (29. Dezember) auf der A73, auf Höhe der Anschlussstelle Hirschaid, im Landkreis Bamberg. Ersten Informationen zufolge war auch eine schwangere Frau am Unfall beteiligt.

Schwangere kollidiert mit Corsa-Fahrer

Diese kollidierte mit ihrem Skoda, aus bislang noch unklarer Ursache, mit einem weiteren Auto der Marke Corsa. Nach Angaben von vor Ort, erlitten die Schwangere und der Corsa-Fahrer Verletzungen, so News5. Beide kamen in ein Krankenhaus. Zum aktuellen Zeitpunkt (Stand: 15:30 Uhr) sind keine weiteren Einzelheiten bekannt.

  • Weitere Informationen folgen
A73 / Hirschaid: Schwangere Frau wird bei Unfall verletzt
Bilder von der Unfallstelle:
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A73 / Hirschaid: Pkw wird zwischen Lkw und Leitplanke eingequetscht

ERSTMELDUNG (14:03 Uhr):

Ein Missverständnis beim Abbiegen sorgte am Montagmittag (14. Dezember) für einen Unfall an der A73-Anschlussstelle Hirschaid (Landkreis Bamberg). Laut einem ersten Bericht von der Unfallstelle fuhr ein Lastwagen von der Autobahn ab. Um nach rechts abzubiegen, holte er zuvor nach links aus. Eine Autofahrerin erkannte dies nicht und fuhr rechts neben den Lastwagen. Ihr Auto wurde dann zwischen dem Lastwagen und der Leitplanke eingeklemmt. Die Fahrerin erlitt einen Schock, blieb aber sonst ohne Verletzungen. Der Sachschaden belief sich nach ersten Angaben auf rund 25.000 Euro.

 

  • Ein offizieller Polizeibericht steht noch aus!
Bilder von der Unfallstelle
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Buttenheim: Schwerer Verkehrsunfall auf der A73

UPDATE

Am Freitagabend (11. Dezember) scherte eine 20-jährige BMW-Fahrerin aus Nordrhein-Westfalen auf der A73 Richtung Nürnberg Höhe Altendorf (Landkreis Bamberg) vom rechten auf den linken Fahrstreifen aus, um einen vorausfahrenden Sattelzug zu überholen. Sie übersah hierbei einen auf dem linken Fahrstreifen bereits fahrenden 22-jährigen VW-Fahrer aus dem Landkreis Haßberge. Dieser konnte ein Auffahren trotz Vollbremsung nicht mehr vermeiden. Ein nachfolgender 58-jähriger Skoda-Fahrer aus Regensburg touchierte beim Ausweichversuch noch den VW. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von ca. 34.000 Euro. Die Unfallverursacherin verletzte sich zum Glück nur leicht. Die Autobahn war für die Unfallaufnahme, der Bergung der Fahrzeuge und für Reinigungsarbeiten bis 20:00 Uhr in Fahrtrichtung Nürnberg gesperrt.

Folgeunfall im Stau

Im Stau ereignete sich ein weiterer Unfall. Ein 20-jähriger Forchheimer Daihatsu-Fahrer erkannte aufgrund seiner nicht angepassten Geschwindigkeit den stockenden Verkehr zu spät. Beim Ausweichen brach das Heck seines Pkw aus und er schleuderte gegen die rechte Außenschutzplanke. Der Fahrer wurde hierbei leicht verletzt und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Sachschaden am Fahrzeug und der Leitplanke beträgt rund 6.000 Euro.

Bilder von der Unfallstelle:
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ERSTMELDUNG

Am Freitagabend (11. Dezember) kam es auf der A73 bei Buttenheim im Landkreis Bamberg zu einem schweren Verkehrsunfall. Laut ersten Informationen der Nachrichtenagentur News5  fuhr eine BMW-Fahrerin an der Anschlussstelle Buttenheim auf die A73 auf. Um einen Lastwagen zu überholen, wechselte sie sofort auf die linke Fahrspur. Daraufhin fuhr ein Golf mit hoher Geschwindigkeit auf den BMW auf. Der BMW ist nach dem Aufprall mehrmals gegen den überholten Lastwagen sowie gegen die Schutzplanke gekracht. Alle Fahrzeuge kamen erst 500 Meter weiter zum Stehen. Die BMW-Fahrerin wurde bei dem Unfall verletzt. Der Lastwagen-Fahrer sowie der Golf-Fahrer blieben unverletzt. Ein Folgeunfall ereignete sich kurze Zeit später ebenfalls an dem Auffahrtsbereich. Ein Autofahrer erkannten nach aktuellen Informationen die Situation zu spät und konnte sein Fahrzeug nur noch in die Leitplanke steuern. Der Fahrer wurde dabei verletzt. Die A73 war in der Zeit der Aufräumarbeiten und der Unfallaufnahme komplett gesperrt.

 

  • Eine offizielle Pressemitteilung der Polizei steht noch aus! 
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Unfassbar: Lkw-Fahrer mit vier Promille auf der A73 unterwegs!

Beamte der Bamberger Verkehrspolizei stoppten am Mittwochmittag (02. Dezember) einen Trucker auf der A73, der im Vollrausch auf der Autobahn unterwegs war. Bei seiner Kontrolle konnte er sich kaum auf den Beinen halten!

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A73 / Hirschaid: Schwerer Lkw-Unfall auf schneebedeckter Fahrbahn

UPDATE (13:43 Uhr):

In Richtung Nürnberg kam es in der Nacht auf der Autobahn A73, im Bereich der Anschlussstelle Hirschaid, auf schneebedeckter Fahrbahn zu einem Unfall zwischen zwei Lkw. Dabei wurden die beiden Fahrer laut dem offiziellen Bericht der Polizei verletzt. Es entstand ein Schaden von mindestens 110.000 Euro.

Unfall beim Überholvorgang

Ein 39-jähriger Fahrer eines Gliederzuges versuchte in den frühen Morgenstunden einen vorausfahrenden Sattelzug zu überholen, der von einem 78-Jährigen gesteuert wurde. Dabei stieß die Zugmaschine gegen den Sattelauflieger. Der Sattelzug knickte daraufhin ein und prallte mit der rechten Seite des Führerhauses gegen den mittleren Brückenpfeiler der Anschlussstelle Hirschaid, bevor der Lkw auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen kam. Der Gliederzug knickte ebenfalls ein und kam auf Höhe des Brückenpfeilers am linken Fahrstreifen zum Halten. Die Mittelschutzplanke im Bereich des Brückenpfeilers wurde hierbei auf einer Länge von rund 30 Metern niedergewalzt.

Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr

Der Fahrer des Sattelzugs musste durch die Feuerwehr aus seinem Führerhaus befreit werden. Beide Trucker kamen per Rettungsdienst ins Krankenhaus. Die Fahrbahn in Richtung Süden musste zeitweise gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Hirschaid ausgeleitet. Die Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr dauerten wegen der Bergung der Fahrzeuge sowie der Reinigungs- und Aufräumarbeiten bis gegen 08:00 Uhr an.

Dritter Lkw in der Bredouille

Kurz nach dem Unfall versuchte ein 68-jähriger Trucker mit seinem Sattelzug über den Einfädelstreifen der AS Hirschaid an der Unfallstelle vorbei zu fahren. Dabei rutschte er ins Bankett, fuhr sich fest und beschädigte fünf Leitplankenfelder. Der Lkw konnte durch die Feuerwehr herausgezogen werden. Der Sachschaden betrug hierbei rund 2.000 Euro.

Oberfranken: Erster Schnee im Jahr 2020 sorgt für Chaos auf den Straßen
Videos von der Unfallstelle
Lkw-Unfall auf der A73 bei Hirschaid: "Autobahn war komplett blockiert"
A73 bei Hirschaid: Lkw-Unfall im Schneetreiben

ERSTMELDUNG (09:36 Uhr):

Pünktlich zum meteorologischen Winteranfang am 01. Dezember 2020 setzte in Teilen von Oberfranken der Schneefall ein. Die rutschigen Straßenverhältnisse sorgten hierbei gleich für die ersten Glätteunfälle auf den schneebedeckten Fahrbahnen. So unter anderem auf der Autobahn A73 bei Hirschaid (Landkreis Bamberg).

200.000 Euro Sachschaden

Hier ereignete sich in der Nacht ein schwerer Unfall mit drei beteiligten Lkw. Laut ersten Informationen kam es gegen 03:00 Uhr auf Höhe der Anschlussstelle Hirschaid bei einem Überholvorgang zweier Lastwagen zur Berührung der beiden Fahrzeuge. In der Folge stellte sich der Sattelzug auf der rechten Spur quer und prallte mit dem Führerhaus seitlich gegen einen Brückenpfeiler. Der zweite Lkw stieß in das Unfallfahrzeug, bevor beide zum Stehen kamen. Ein Fahrer wurde in seinem Führerhaus eingeschlossen und musste von der Feuerwehr befreit werden. Beide Trucker wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Den Schaden schätzte die Polizei nach ersten Informationen auf rund 200.000 Euro.

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Bamberg: Zwei Schwerverletzte nach Frontalcrash

UPDATE (12:30 Uhr):

Ein Verkehrsunfall mit zwei Schwerverletzten und einem Sachschaden in Höhe von rund 40.000 Euro ereignete sich am Mittwochmorgen gegen 06:15 Uhr auf der Staatsstraße 2281 bei Litzendorf (Landkreis Bamberg). Ein VW-Fahrer (31) befuhr die Staatsstraße, von Pödeldorf kommend, in Richtung Bamberg. An der Autobahnauffahrt der A73 bog er in Richtung Norden ab. Beim Abbiegen übersah er einen entgegenkommenden 33-jährigen BMW-Fahrer. Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision. Die beiden Fahrer wurden bei dem Zusammenprall schwer verletzt. Nach der Erstversorgung an der Unfallstelle kamen sie mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus. Zur Absicherung der Unfallstelle waren die Feuerwehren Litzendorf, Memmelsdorf, Pödeldorf, Schammelsdorf und Melkendorf vor Ort. Die Straßenmeisterei Bamberg war für die Straßenreinigung verantwortlich.

Bilder von der Einsatzstelle:
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ERSTMELDUNG (8:50 Uhr):

Zu einem schweren Verkehrsunfall mit zwei Pkw kam es am Mittwochmorgen (25. November) auf der Staatsstraße 2281 in Bamberg. Ersten Informationen zufolge, fuhr ein Autofahrer die A73 auf und übersah hierbei ein entgegenkommendes Auto. Zwei Menschen erlitten Verletzungen. Für die Bergungsarbeiten sperrten die Einsatzkräfte die Strecke komplett ab.

Einsatzkräfte müssen BMW-Fahrer aus seinem Fahrzeug befreien

Ersten Angaben zufolge, war der Fahrer eines Golfs in Richtung Bamberg unterwegs und bog an der Anschlussstelle Bamberg-Ost nach links in Richtung A73 ab. Zeitgleich war auf der Gegenfahrbahn ein BMW-Fahrer, woraufhin beide Fahrzeuge frontal kollidierten. Der Fahrer des BMW musste mit technischem Gerät und patientenschonend aus seinem Fahrzeug befreit werden.

Mehrere Zehntausend Euro Unfallschaden

Wie News5 mitteilt, erlitten beide Unfallbeteiligte schwere Verletzungen und wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Beide Pkw waren ein Totalschaden. Ersten Schätzungen zufolge entstand ein Schaden von 40.000 Euro. Zum aktuellen Zeitpunkt (8:50 Uhr) sind keine weiteren Informationen bekannt.

 

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Strullendorf: Steinewerfer auf der A73 Autobahnbrücke

Von der Fußgängerbrücke im Bereich der Betriebsumfahrung bei der Ausfahrt Bamberg-Süd warf am Sonntagnachmittag (15. November) ein bislang Unbekannter einen Stein auf einen BMW, der in Richtung Süden unter der Brücke durchfuhr. Die Polizei sucht Zeugen der Tat. Vorfall am Nachmittag gegen 16:00 Uhr Die Frontscheibe erhielt Angaben der Polizei zufolge einen deutlich sichtbaren Steinschlag, wurde aber nicht durchschlagen. Die 23-jährige Fahrerin und ihre Mitfahrer konnten auf der Brücke zwei dunkel gekleidete Personen, einer mit Mütze, erkennen. Eine weitere Beschreibung war nicht möglich. Der Schaden wird auf rund 1.000 Euro geschätzt.

Die Autobahnpolizei Bamberg bittet unter Telefonnummer 0951/9129-510 um Zeugenhinweise zu den Steinewerfern bzw. diesbezüglich verdächtige Wahrnehmungen im Bereich der Brücke.

© VPI Coburg

A73: Polizei zieht fahrendes „Pulverfass“ aus dem Verkehr

Am Donnerstagabend (15. Oktober) zogen Beamte der Schwerlastkontrollgruppe der Verkehrspolizei Coburg einen äußerst verkehrsunsicheren Lkw aus dem Verkehr. Schon bei dem „Bitte Folgen“-Signal verhielt sich der Trucker auf der Autobahn A73 äußerst merkwürdig und stoppte kurzzeitig seinen Sattelzug in der Autobahnabfahrt Ebersdorf bei Coburg ab! Da ahnten die Beamten bereits, dass es vor Ort ein langer Abend werden könnte...

Instrumente auf dem Armaturenbrett ohne Funktion

Erster Anlaufort war das Führerhaus des Truckers, um sich einen Überblick über die Lenk- und Ruhezeiten zu verschaffen. Hierbei fiel auf, ´ dass die Stromversorgung des Gerätes und mehrerer Instrumentenzeiger auf dem Armaturenbrett komplett unterbrochen war. Das digitale Mautgerät war ebenso komplett stromlos. Die Instrumentenanzeiger für Diesel- und AdBlue-Tank waren ohne Anzeige. Dabei waren die Tanks gefüllt.

Nicht gesicherter Gaskocher im Führerhaus

Aufgefundene Tankbelege und Zollpapiere machten den Anschein, dass der Sattelzug die letzten zwei Tage auf der Tauernautobahn (Österreich) in Richtung Bad Reichenhall (Oberfranken) unterwegs gewesen sei. Die Auswertung des Kontrollgerätes gab darüber aber keinerlei Aufschluss. Somit vermuten die Beamten eine Manipulation des Gerätes. Zudem befand sich im Führerhaus ein nicht gesicherter Gaskocher, welche im Falle eines Unfalls zu einer Explosion hätte führen können. Für den Fahrer war nach diesen Erkenntnissen die Fahrt zu Ende. 

Alle Bremsscheiben der Zugmaschine gerissen

Der Sattelzug mit türkischer Zulassung wurde am heutigen Freitag (16. Oktober) zu einer Fachwerkstatt gebracht und dort technisch genau unter die Lupe genommen. Dabei wurde festgestellt, dass alle vier Bremsscheiben der Zugmaschine gerissen waren!

Mautrechnung wird folgen

Die Prellung der Maut rief zudem das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) auf den Plan. Die Behörde wird höchstwahrscheinlich eine hohe Maut-Rechnung erheben. Zudem verlor der Sattelzug durch die Manipulation an der AdBlue-Anlage seine Lizenz, in der Europäischen Union einen gewerblichen Güterverkehr durchzuführen.

© VPI Coburg

Verstöße gegen mindestens vier Bundesgesetze

Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren gegen den Fahrer und den Unternehmer ein. Unter anderem gab es Verstöße gegen das Bundesfernstraßengesetz, das Fahrpersonalgesetz, das Güterkraftverkehrsgesetz und das Gefahrgutbeförderungsgesetz. Die festgestellten Verstöße werden für beide Personen nach dem derzeitigen Ermittlungsstand jeweils mit mindestens 5.000 Euro zu Buche schlagen.

© VPI Coburg

A73/Ebersdorf bei Coburg: Polizei stoppt gefährliches Lkw-Gespann

Am späten Montagnachmittag (12. Oktober) weckte ein Lkw-Gespann auf der A73 bei Ebersdorf bei Coburg das Interesse der Schwerlastspezialisten der Verkehrspolizei Coburg. Das Gespann mit Regensburger Zulassung hatte auf der Ladefläche des 7,5 Tonners einen beachtlichen neuwertigen landwirtschaftlichen Anhänger geladen. Wie sich herausstellte hatten die Beamten den richtigen Riecher.

Lkw mit gerissenen Bremsscheiben unterwegs 

Bereits bei der äußeren Begutachtung des Gespanns mussten die Beamten feststellen, dass zwei der vier Bremsscheiben des Lkw gerissen sind und die Bremsanlage des Anhängers mittels eines Kabelbinders funktionsuntüchtig gemacht wurde. Hier war schon klar, dass dieses Gespann so keinen Meter weiter bewegt werden darf.

Keine erforderliche Berufskraftfahrerqualifikation

Bei der Überprüfung des deutschen Fahrers und Beifahrers stellte sich heraus, dass beide nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis sind. Der Beifahrer konnte durch die mitgeführten Diagrammscheiben ebenfalls als Fahrer ausfindig gemacht werden. Wie sich weiter herausstellte besitzen die beiden nicht die erforderliche Berufskraftfahrerqualifikation, welche im gewerblichen Güterverkehr schon seit langen Pflicht ist. Zudem führten beide ihre Fahrtenaufzeichnungen nicht richtig oder teilweise gar nicht. Auch das eingebaute Mautgerät zur Datenübermittlung an die digitalen Mautstationen wurde falsch eingestellt.

© VPI Coburg

Illegale Gegenstände an Bord

Aber dem nicht genug, stellte sich heraus, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Vor dem Transport zur Blutentnahme ins Krankenhaus fanden die Beamten bei ihm noch einen Joint, eine geringe Menge Marihuana, ein Einhandmesser und eine Steinschleuder. Zu guter Letzt konnte noch ermittelt werden, dass es sich bei der Fahrt der Beiden um Schwarzarbeit handelt. Gegen beide wurden Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, Fahren unter Drogeneinwirkung, Fälschung technischer Aufzeichnungen, Verstöße gegen das Waffengesetz, Mautgesetz und Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz eingeleitet.

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