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Soko Radweg: War der Täter psychisch labil oder war es Mordlust?

Im Zusammenhang mit dem Gewaltverbrechen an dem 24-jährigen Fahrradfahrer in der Nacht zum Mittwoch (19. August) vergangenen Jahres im Bayreuther Stadtteil Oberkonnersreuth, geht die Soko Radweg jetzt mit Ermittlungsansätzen der Profiler der Operativen Fallanalyse Bayern (kurz: OFA) an die Öffentlichkeit. Zudem ist für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zum Täter führen, eine Belohnung von 10.000 Euro ausgelobt.

24-Jähriger wird auf dem Heimweg mit massiver Gewalteinwirkung umgebracht

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Kripo, war der 24-Jährige am 19. August, kurz nach Mitternacht, mit seinem Fahrrad aus dem Stadtteil Birken kommend auf dem Heimweg nach Oberkonnersreuth. Gegen 0:45 Uhr fanden Passanten den leblosen Körper des Mannes auf dem Fuß- und Radweg zwischen der Dr.-Konrad-Pöhner-Straße und der Fraunhoferstraße. Bei einer rechtsmedizinischen Untersuchung stellte sich heraus, dass der 24-Jährige mittels massiver Gewalteinwirkung, unter Einsatz eines Messers, getötet wurde. Im Zuge der umfangreichen Ermittlungsarbeit der über 30-köpfigen Soko Radweg, in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Bayreuth, konnte der Täter bislang noch nicht ermittelt werden.

24-jähriger Bayreuther war wohl ein Zufallsopfer

Den bisherigen Ermittlungsstand zum möglichen Motiv des Täters fasst der Leiter der Sonderkommission, Kriminaldirektor Uwe Ebner, insoweit zusammen, dass derzeit keine Motivlage aus dem persönlichen Bereich des Opfers ersichtlich ist, die mit der Tat an dem 24-jährigen Bayreuther in Verbindung gebracht werden kann. „Dieser Zwischenstand verstärkt den Rückschluss, dass es sich bei dem jungen Mann wohl um ein Zufallsopfer gehandelt haben kann. Damit wollen wir ausdrücken, dass mutmaßlich kein Bezug des Täters zum Opfer vorgelegen hat“, so Ebner und verweist darauf, dass weitere naheliegende Motivlagen im Laufe der Ermittlungen ebenfalls abgeklärt wurden und werden. Ebenso kann derzeit ein Raubdelikt ausgeschlossen werden.

„Dem Täter auf die Spur zu kommen, daran arbeiten wir weiterhin mit Vehemenz und mit verschiedenen Ermittlungsansätzen. Mit einem dieser Ansätze, den wir bereits seit Beginn verfolgen und in enger Zusammenarbeit mit der Operativen Fallanalyse Bayern (OFA) ausgearbeitet haben,  gehen wir nun an die Öffentlichkeit und hoffen, dass wir dazu gezielte Hinweise auf Personen erhalten“,

(Uwe Ebner, Leiter der Soko Radweg)

Täter suchte offenbar ein für sich austauschbares Opfer aus

Der Kriminalrat Alexander Horn, der Leiter der OFA Bayern, betont, dass es sich bei dem vorliegenden Tötungsdelikt um einen aus kriminalpolizeilicher Sicht außergewöhnlichen Fall handelt, bei dem es offenbar zu einem zufälligen Zusammentreffen des 24-Jährigen mit dem Täter kam. Er fügt hinzu:

„An dem etwas abgelegenen und zur Tatzeit dunklen Tatort erfolgte eine sofortige Gewaltanwendung, ohne dass es zu einem Kampf kam. Offenbar führte der Täter, schon für eine denkbare Tatbegehung vorbereitet, ein Messer mit“

Der Profiler ergänzt, dass der Täter anscheinend mit absolutem Tötungswillen handelte und sich ein für ihn austauschbares Opfer aussuchte. Weitere Handlungen, wie beispielsweise die Wegnahme von Gegenständen, erfolgten vom Täter nicht.

Der Täter verfügte wohl über Ortskenntnisse und war öfters ohne Anlass in den Nachtstunden im Stadtgebiet unterwegs

Nach Einschätzung der Spezialisten der Operativen Fallanalyse, dürfte es sich um einen männlichen Täter handeln, der vermutlich über Ortskenntnisse verfügt. Die Profiler gehen ferner davon aus, dass er im Vorfeld der Tat bereits öfters ohne spezifischen Anlass in den Nachtstunden im Stadtgebiet unterwegs gewesen sein könnte. Hinsichtlich einer Einschätzung seines Alters wollen sich die Polizisten noch nicht festlegen.

War der Täter psychisch auffällig?

Zu dem beschriebenen Zerstörungsbedürfnis des Täters führt Kriminalrat Horn zwei mögliche Varianten auf, denn einerseits sei es denkbar, dass der Täter im Rahmen einer psychischen Auffälligkeit gehandelt hat:

„Hierbei sind Gefühle, wie irrationale Angst und die Abwehr subjektiv empfundener Bedrohungen, handlungsleitend. Es wäre denkbar, dass es zu einem gesteigerten Empfinden von Angst oder Verfolgungsideen oder einem Bedrohungserleben kam und dies dem sozialen Umfeld möglicherweise auch mitgeteilt wird. Bestehende Medikation wird oftmals nicht mehr oder unregelmäßig eingenommen. Damit verbunden sind häufig auch Phasen emotionaler Instabilität und Reizbarkeit. Dies kann zu einem erhöhten Ausmaß an Aggression im Umgang mit anderen Personen führen. Zur Abwehr der gefühlten Bedrohung kommt es dabei häufig zu einer Bewaffnung und dem permanenten Mitführen von Waffen oder waffenähnlichen Gegenständen“

Laut dem Profiler wäre es nach der Tat denkbar, dass es zu einem sozialen Rückzug oder einer dauerhaften sozialen Isolation kommt. Damit einhergehend ist vorstellbar, dass therapeutische und ärztliche Termine nicht mehr wahrgenommen werden. Sofern es möglich ist, wäre auch ein überraschendes Verlassen der gewohnten Umgebung denkbar.

Hatte der Täter das Bedürfnis zum Töten? 

Der Spezialist verdeutlicht, dass es andererseits aber auch möglich wäre, dass die Tat der Umsetzung einer Tötungsphantasie diente:

„Der Täter setzt hierbei das Bedürfnis zur Tötung um, welches eventuell durch den Konsum von Medien mit Gewaltdarstellungen, beispielsweise Videos, Ego-Shooter-Spiele oder entsprechende Websites, forciert wurde. Im Vorfeld kann es dabei auch zur Beschäftigung mit entsprechenden Taten oder Ereignissen gekommen sein, die auch in Gesprächen thematisiert, vielleicht sogar eigene Ideen zur Nachahmung geäußert wurden“, informiert Horn und ergänzt: „Häufig zeigen solche Täter eine hohe Affinität zu Waffen, haben das Bedürfnis mit diesen zu hantieren und auch zu posieren.“

Nach der erfolgten Tatbegehung wäre es nach der Einschätzung des Profilers denkbar, dass, sofern möglich, die Gegend verlassen oder soziales oder geografisches Vermeidungsverhalten gezeigt wurde. „Ein auffallendes Interesse oder Desinteresse an der Berichterstattung über das Delikt wäre ebenso als weitere Verhaltensweise vorstellbar“, fügt Horn hinzu.

10.000 Euro Belohnung für Hinweise und zur Aufklärung der Tat ausgesetzt

Der Soko-Leiter, Uwe Ebner, bittet bei der Aufklärung der Tat und des Täter um Mithilfe der Bevölkerung und appelliert:

„Prüfen Sie bitte, ob sich in Ihrem sozialen Umfeld, wie Bekanntenkreis oder auch unter den Arbeitskollegen, womöglich eine Person befindet, auf die die geschilderten Lebensumstände und Verhaltensweisen zutreffen und teilen Sie uns dies bitte mit. Derartige Hinweise können wir selbstverständlich auch vertraulich behandeln!“

Dabei ist es zu bedenken, dass nicht alle Aspekte zutreffend sein müssen. Sollten gewisse Übereinstimmungen mit Personen festgestellt werden, bitten die Ermittler - auch im Zweifel - um eine Kontaktaufnahme mit der Kripo Bayreuth unter der Telefonnummer 0921 / 506 2444.  Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, hat die Kriminalpolizei Bayreuth, zusammen mit dem Bayerischen Landeskriminalamt, eine Auslobung in Höhe von 10.000 Euro ausgesetzt.

Der Aktuell-Beitrag vom 22. Januar 2021
Nach Leichenfund in Bayreuth: Profiler der OFA geben Details zum Täter bekannt
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Wegen hohem Inzidenzwert: Stadt Bayreuth ordnet weitere Beschränkungen an

Aufgrund des hohen Inzidenzwertes ordnet die Stadt Bayreuth weitere Beschränkungen an, so heißt es am Donnerstag (21. Januar) in einem Schreiben. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (kurz: RKI) liegt derzeit (Stand: 0 Uhr) die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 152,4. Die Einschränkungen treten ab dem morgigen Freitag in Kraft und sollen vorerst bis Ende Januar gelten. Weiterlesen
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Klinikum Bayreuth: Auch hier gilt FFP2-Maskenpflicht!

Ab dem kommenden Montag (18. Januar) gilt in Bayern im Einzelhandel und im ÖPNV die FFP2-Maskenpflicht. Wir berichteten! Dieser Vorgabe der Bayerischen Staatsregierung schließt sich auch die Klinikum Bayreuth GmbH an. Das hat Folgen… Weiterlesen
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Inzidenz über 200: Die Corona-Leine gilt nun auch für die Stadt Bayreuth

Nach Angaben des Landratsamtes Bayreuth liegt am Mittwoch (13. Januar) die 7-Tage-Inzidenz in der Stadt bei 243,4. Maßgeblich hierfür sind die Zahlen des Robert-Koch-Instituts (kurz: RKI). Somit greift nun die eingeführte 15-Kilometer-Regelung. Im Bayreuhter Land liegen die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tage bei 264,2. Weiterlesen
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Auf dem Radar – Der TVO-Blitzdienst für die 02. Woche

Die überhöhte Geschwindigkeit stellt nach wie vor eine der Hauptunfallursachen dar. Die Polizei Oberfranken und TVO wollen das Geschwindigkeitsverhalten der Kraftfahrer präventiv positiv beeinflussen. Deshalb werden unter tvo.de wöchentlich mehrere Kontrollpunkte der Polizei veröffentlicht*.

Kontrollen im Raum Bamberg / Forchheim
  • Montag (11.01.): Geschwindigkeitskontrollen auf der A73 zwischen Bamberg und Ebensfeld
  • Dienstag (12.01.): Geschwindigkeitskontrollen auf der B4 zwischen Coburg und Bamberg
Kontrollen im Raum Bayreuth / Kulmbach
  • Montag (11.01.): Geschwindigkeitskontrollen im Stadtgebiet Bayreuth
  • Dienstag (12.01.): Geschwindigkeitskontrollen auf der B85 zwischen Bayreuth und Kulmbach
  • Mittwoch (13.01.): Geschwindigkeitskontrollen auf der B22 zwischen kemnath und Bayreuth

 

Kontrollen im Bereich von Coburg / Kronach / Lichtenfels
  • Montag (11.01.): Geschwindigkeitskontrollen auf der B4 zwischen Coburg und Sonneberg
  • Dienstag (12.01.): Geschwindigkeitskontrollen auf der B303 zwischen Kronach und Coburg
  • Mittwoch (13.01.): Geschwindigkeitskontrollen auf der B173 zwischen Kronach und Hof
  • Donnerstag (14.01.): Geschwindigkeitskontrollen im Stadtgebiet Coburg
  • Freitag (15.01.): Geschwindigkeitskontrollen im Bereich Redwitz an der Rodach
Kontrollen im Bereich Hof / Wunsiedel
  • Montag (11.01.): Abstandskontrollen auf der A9 zwischen Thüringen und Gefrees
  • Montag (11.01.): Kontrollen hinsichtlich Verbot elektronischer Geräte und Insassensicherung im Bereich Münchberg
  • Dienstag (12.01.): Geschwindigkeitskontrollen auf der B303 zwischen Bad Berneck und Marktredwitz
  • Dienstag (12.01.): Insassensicherung und Verbot elektronischer Geräte im Bereich Naila
  • Dienstag (12.01.): Geschwindigkeitskontrollen auf der B85 zwischen Bayreuth und Kulmbach
  • Mittwoch (13.01.): Geschwindigkeitskontrollen auf der B289 zwischen Rehau und Kulmbach
  • Mittwoch (13.01.): Alkoholkontrollen im Bereich Kirchenlamitz
  • Mittwoch (13.01.): Drogenkontrollen im Bereich Kirchenlamitz
  • Donnerstag (14.01.): Abstandskontrollen zwischen Gefrees und Thüringen
  • Donnerstag (14.01.): Laserkontrollen auf der B173 zwischen Hof und Kronach
  • Freitag (15.01.): Geschwindigkeitskontrollen auf der B173 zwischen Hof und Kronach
  • Freitag (15.01.): Laserkontrollen in Selb
  • Samstag (16.01.): Geschwindigkeitskontrollen auf der HO21 zwischen Münchberg und Stammbach
  • Samstag (16.01.): Alkoholkontrollen im Bereich Münchberg
  • Samstag (16.01.): Drogenkontrollen im Bereich Münchberg

FAHRT VORSICHTIG UND KOMMT SICHER ANS ZIEL!!!

 

*Die Messstellen werden weder in der Örtlichkeit genau bestimmt, noch sind es die gesamten Kontrollmaßnahmen der oberfränkischen Polizei an dem jeweiligen Tag!

© TVO / Archiv

Corona-Pandemie: Situation am Klinikum Fichtelgebirge angespannt!

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) vermeldete am Freitag (08. Januar) für den Landkreis Wunsiedel den höchsten 7-Tage-Inzidenzwert für ganz Bayern. Dieser liegt aktuell im Landkreis bei 341,3 (RKI & Landratsamt: 333,1). Vor diesem Hintergrund rechnet das Klinikum Fichtelgebirge mit den Standorten Marktredwitz und Selb damit, dass die Zahl der Corona-Erkrankungen weiter steigt. Wie das Klinikum mitteilte, werden derzeit vor Ort mehr Covid-19-Patienten betreut als in den Hochphasen der ersten Welle. Weiterlesen
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Bayreuth: 40-Jähriger randaliert in Buchhandlung und verletzt Mitarbeiterin

Ein 40 Jahre alter Mann randalierte in einer Buchhandlung am Bayreuther Bahnhof und griff dabei eine Mitarbeiterin an. Die Einsatzkräfte fanden die Frau verletzt auf dem Boden liegend, so die Bundespolizei am Donnerstag (07. Januar). Weiterlesen
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Bayreuth: Zwei 14-jährige Radfahrer (14) nach Kollision mit Pkw schwer verletzt

Ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei jugendlichen Radfahrern ereignete sich auf der Spinnereistraße in Bayreuth. Zwei 14-Jährige wurden nach einem Zusammenstoß mit einem Fahrzeug schwer verletzt, so die Polizei am Donnerstag (07. Januar). Die Beamten suchen zum Unfallhergang Zeugenhinweise. Weiterlesen
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Sattelzug donnert mit 119 km/h über die A9: …und die Polizei direkt dahinter!

Ungläubig staunten Polizisten der Verkehrspolizei Bayreuth in der Nacht zum Donnerstag (07. Januar), als sie auf der Autobahn A9, im Bereich des Bindlacher Berges, einen Sattelzug überholen wollten. Dies war gar nicht so schnell und einfach möglich, denn der Trucker donnerte mit fast 120 km/h in Richtung Bayreuth den Berg hinunter.

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© Bundesagentur für Arbeit

Arbeitsmarkt Oberfranken: Arbeitslosenzahl steigt im Dezember weiter an

Die Corona-Krise schlug sich im abgelaufenen Monat auf den Arbeitsmarkt in Oberfranken nieder. Die Zahl der Arbeitslosen stieg im Dezember 2020 um 427 Personen an. Im Vergleich zum November erhöhte sich die Arbeitslosenquote damit um 0,1 Prozentpunkte auf 3,8 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wuchs die Quote um 0,6 Prozentpunkte.
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© Polizeipräsidium Oberfranken

Auf dem Radar – Der TVO-Blitzdienst für die 01. Woche

Die überhöhte Geschwindigkeit stellt nach wie vor eine der Hauptunfallursachen dar. Die Polizei Oberfranken und TVO wollen das Geschwindigkeitsverhalten der Kraftfahrer präventiv positiv beeinflussen. Deshalb werden unter tvo.de wöchentlich mehrere Kontrollpunkte der Polizei veröffentlicht*.

Kontrollen im Raum Bamberg / Forchheim
  • Montag (04.01.): Geschwindigkeitskontrollen auf der A73 zwischen Bamberg & Ebensfeld 
  • Dienstag (05.01.): Geschwindigkeitskontrollen auf der B4 zwischen Coburg & Bamberg
Kontrollen im Raum Bayreuth / Kulmbach
  • Montag (04.01.): Geschwindigkeitskontrollen im Stadtgebiet Bayreuth
  • Dienstag (05.01.): Geschwindigkeitskontrollen im Stadtgebiet Pegnitz
  • Mittwoch (06.01.): Geschwindigkeitskontrolle auf der B470 zwischen Muggendorf & Pegnitz 
  • Donnerstag (07.01.): Abstandskontrollen auf der A9 zwischen Gefrees & Hormersdorf
Kontrollen im Bereich von Coburg / Kronach / Lichtenfels
  • Keine Blitzer für die kommende Woche gemeldet
Kontrollen im Bereich Hof / Wunsiedel
  • Dienstag (05.01.): Geschwindigkeitskontrollen auf der Kreisstraße WUN1 zwischen Weißenstadt & Marktleuthen
  • Donnerstag (07.01.): Geschwindigkeitskontrollen auf der B2 zwischen Hof & Töpen

 

FAHRT VORSICHTIG UND KOMMT SICHER ANS ZIEL!!!

 

*Die Messstellen werden weder in der Örtlichkeit genau bestimmt, noch sind es die gesamten Kontrollmaßnahmen der oberfränkischen Polizei an dem jeweiligen Tag!

© Pixabay / Symbolbild

Bayreuth: 16-Jähriger wird von unbekannten Mann überfallen

Ein bislang Unbekannter überfiel am Sonntagnachmittag (27. Dezember) am Bayreuther Bahnhof einen 16-Jährigen, der mit seinem vier Jahre jüngeren Bruder unterwegs war. Der Täter nahm mit Gewalt eine Packung Zigaretten vom Jugendlichen und flüchtete mit seinem Begleiter. Die Kripo Bayreuth sucht mit einer Personenbeschreibung nach dem Angreifer. Weiterlesen
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Impfstart in weiten Teilen Oberfrankens verschoben: Panne in der Kühlkette!

Der Impfstart für die sieben Landkreise Coburg, Lichtenfels, Kronach, Kulmbach, Bayreuth, Hof, Wunsiedel und Forchheim verzögert sich. Grund: Bei der Auslieferung der ersten Charge des Impfstoffes für die Impfzentren sind Probleme bei der Nachvollziehbarkeit der Kühlkette aufgetaucht. Beim Auslesen der Temperaturlogger, die in den zentral beschafften Kühlboxen beigelegt wurden, sind Zweifel an der Einhaltung der Kühlkette für den Impfstoff aufgekommen, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung der Landräte am Sonntag (27. Dezember). Die Kühlboxen für den Transport wurden durch die bayerische Landesregierung zur Verfügung gestellt.

Nächste Impfstoff-Lieferung wird Montag / Dienstag erwartet

Wie ein Sprecher des Landratsamtes Lichtenfels auf Nachfrage von TVO mitteilte, handelt es sich oberfrankenweit bei der Lieferung um rund 1.000 Impfdosen, die heute zum ursprünglich geplanten Impfstart nicht zum Einsatz kommen konnten. Die nächste Lieferung des Impfstoffes wird am kommenden Dienstag (29. Dezember) erwartet. Bei einer möglichen Lieferung am morgigen Montag, wird der Impfstart vorgezogen.

Sicherheit der Patienten hat oberste Priorität

In einer Telefonkonferenz mit den betroffenen Landräten von Coburg, Lichtenfels, Kronach, Kulmbach, Bayreuth, Hof und Wunsiedel gemeinsam mit der Regierungspräsidentin von Oberfranken, Heidrun Piwernetz, wurde das weitere Vorgehen besprochen und sind der Auffassung, dass die Sicherheit für die Patienten oberste Priorität hat.

„Sollte es nur den geringsten Anhaltspunkt geben, dass der Impfstoff nicht zu 100 % den Qualitätskriterien entsprechen, wird diese Charge auch nicht verimpft. Die Bevölkerung vertraut darauf, dass sie einwandfreien Impfstoff gegen das Corona Virus erhält und deswegen kann es keine andere Lösung geben“

(Christian Meißner, Vorsitzender des Bezirksverbandes Oberfranken des Bayerischen Landkreistages)

Bei der Impfung gehe es nicht um Schnelligkeit

„Wir müssen einen hohen Qualitätsanspruch gerade und insbesondere beim Impfstoff zu 100% erfüllen. Es geht bei der Impfung gegen das Corona-Virus nicht darum, wer am schnellsten, die meisten Impfdosen verimpft. Sicherheit und gewissenhafte Arbeit zum Wohle der Bevölkerung hat hier allerhöchste Priorität!“

(Oliver Bär, Landrat)

Der Aktuell-Beitrag vom 28. Dezember
Corona-Krise: Panne beim Impfstart in Oberfranken
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Bayreuth: Zu schnell gefahren – Verletzte nach Kollision auf der A9

Drei Verletzte und mehrere Zehntausend Euro Schaden sind die Bilanz eines schweren Verkehrsunfalls am Samstagnachmittag (26. Dezember) auf der A9 bei Bayreuth. Ein 31 Jahre alter Mann fuhr zu schnell an der Anschlussstelle Bayreuth-Nord in die A9 rein, sodass dieser die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und im Anschluss mit einem weiteren Auto zusammenstieß. Weiterlesen
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A9 / Bayreuth: 71-Jähriger rast mit 120 Stundenkilometern durch Parkplatz

UPDATE (14:00 Uhr):

Mit 120 Stundenkilometern fuhr ein 71 Jahre alter Mann am Freitagmittag (25. Dezember), an der A9 in den Rastplatz Sophienberg rein, da nach eigenen Angaben die Bremsen des Autos nicht funktionierten. Durch den Unfall wurden drei Personen verletzt. Darunter auch schwer.

71-Jähriger prallt mehrmals gegen Betongleitwand

Der 71-Jährige aus Gera fuhr in Richtung Berlin und wollte mit zwei weiteren Familienmitgliedern als Insassen auf dem Parkplatz für eine Pause anhalten. Aus bislang unbekannten Gründen sollen die Bremsen des Pkw nicht mehr funktioniert haben, sodass der Senior mit 120 Stundenkilometern durch den Parkplatz fuhr. Nach mehreren Kollisionen mit der Betongleitwand, kam der 71-Jährige mit seinem Ford völlig demoliert im Ausfahrtsbereich zum Stehen.

Unbeteiligte erleiden keine Verletzungen

Drei Personen erlitten durch den Unfall Verletzungen. Darunter waren auch Schwerverletzte dabei. Unbeteilligte Personen blieben unverletzt. Für die Unfallaufnahme war der Parkplatz für eine Stunde komplett gesperrt. Ein Ausfahren war nicht möglich.

Fahrzeug wird für Feststellung der Unfallursache sichergestellt

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Ford sichergestellt, um ein technisches Gutachten zur Feststellung der Unfallursache zu erstellen. Die Betongleitwände wurden teilweise verschoben und am Pkw entstand ein Totalschaden. Ersten Schätzungen zufolge beträgt der Sachschaden rund 30.000 Euro. 

Bilder von der Unfallstelle:
© VPI Bayreuth© VPI Bayreuth© VPI Bayreuth

EILMELDUNG (25. Dezember, 12:30 Uhr):

Wie die Polizei soeben mitteilt, ist es am Freitagmittag an der A9 im Bereich des Rastplatzes Sophienberg im Landkreis Bayreuth zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem Auto gekommen. Die Polizei spricht in einer ersten Meldung von verletzten Personen. Die genaue Anzahl ist bislang nicht bekannt. Ein Rettungshubschrauber ist aktuell im Einsatz. Die Einfahrt zum Rastplatz ist gesperrt. In diesem Bereich kommt es derzeit zu Verkehrsbehinderungen. Bitte achten Sie auf den Verkehr und bilden eine Rettungsgasse. Weitere Details sind zum jetztigen Zeitpunkt (Stand: 12:30 Uhr) nicht bekannt.

  • Weitere Informationen folgen
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