Tag Archiv: Gefahr

© Peter Stollberg, Regierung von Oberfranken

Hohe Waldbrandgefahr in Oberfranken: Regierung ordnet Luftbeobachtung an

Aufgrund des anhaltenden trockenen Wetters und der damit verbundenen erwarteten hohen Waldbrandgefahr hat die Regierung von Oberfranken für den Zeitraum von Samstag (18. April) bis Sonntag (19. April) die Durchführung von Beobachtungsflügen angeordnet. Weiterlesen

© Bundespolizei

Irre Tat bei Forchheim: Unbekannte legen Betonplatten auf Gleise!

Unbekannte Täter legten am Donnerstagabend (19. März) bei Forchheim mehrere massive Betonplatten auf die Gleise. Der Lokführer eines Regionalexpress fuhr über mindestens ein Hindernis. Die Bundespolizei ermittelt.

Hindernisse lagen bei Bammersdorf auf den Schienen

Der Vorfall ereignete sich am gestrigen Abend auf der Bahnstrecke zwischen Eggolsheim und Forchheim. Hier bemerkte der Triebwagenführer einen Schlag an seiner Lok. Die informierte Notfallleitstelle ordnete an, dass der folgende Güterzug diesen Streckenabschnitt mit erheblich verringerter Geschwindigkeit befahren sollte. Dessen Lokführer stellte auf Höhe von Bammersdorf mehrere Betonplatten fest, die auf den Schienen lagen. Eine Streife der Bundespolizei beseitigte die massiven Betonplatten (40 x 20 Zentimeter), welche in beiden Fahrtrichtungen auf den Schienen lagen. Nach Abschluss der Ermittlungen wurde die Strecke wieder freigegeben.

Bundespolizei sucht Zeugen

Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des des "Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein. Die Ermittler nehmen sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 0911 / 20 55 51-0 entgegen.

© Bundespolizei

Oberfranken: Unwetterwarnung vor Starkschneefall in den kommenden Stunden

Tief "Bianca" zieht am heutigen Donnerstagnachmittag (27. Februar) zügig über die Mitte Deutschlands hinweg und erreicht am späten Abend bereits die Landesgrenze zu Tschechien. Ab circa 16:00 Uhr wird das Niederschlagsgebiet Oberfranken erreichen. Im Westen fällt zunächst noch Regen. Je östlicher das Tief zieht, umso mehr wird aus dem Regen Schnee. Die Wetterdienste haben diesbezüglich eine Unwetterwarnung vor Starkschneefall herausgegeben.

Unwetterwarnung in den Stufen ORANGE und ROT aktiv

Die Unwetterwarnung* gilt oberfrankenweit vom heutigen Donnerstag (16:00 Uhr) bis zum Freitagmorgen (28. Februar / 08:00 Uhr). In dieser Zeit muss man sich auf teils ergiebige Schneeschauer einstellen, bis das Tief weiter in Richtung Osten abzieht. In Lagen von bis zu 400 Metern können in den kommenden Stunden Neuschneemengen von 5 bis 10 Zentimeter fallen. In Höhenlagen ab 600 Meter - in den Bereichen von Frankenwald und Fichtelgebirge - sind bis zum Freitagmorgen 10 bis 15 Zentimeter Schnee möglich. In den Staulagen der Mittelgebirge kann es auch noch mehr Schnee geben.


Aktive Warnungen

Unwetterwarnung - Stufe ORANGE:

  • Westlicher Landkreis Bamberg
  • Westlicher Landkreis Forchheim
  • Westlicher und südlicher Landkreis Coburg
  • Nördlicher Landkreis Lichtenfels
  • Stadt Bayreuth
  • Stadt Coburg

Unwetterwarnung - Stufe ROT:

  • Östlicher Landkreis Bamberg
  • Landkreis Bayreuth
  • Nördlicher und östlicher Landkreis Coburg
  • Östlicher Landkreis Forchheim
  • Landkreis Hof
  • Landkreis Kronach
  • Landkreis Kulmbach
  • Landkreis Lichtenfels
  • Landkreis Wunsiedel

Starker Wind kann zu Schneeverwehungen führen

Einen möglichen Sturm - wie am Mittwoch noch vorhergesagt - wird es laut den Wetterexperten von "Stormchasing Oberfranken - Dem Unwetter auf der Spur" im Sendegebiet nicht geben. Einzig ein starker Wind mit Böen um 40 km/h wird prognostiziert. In exponierten Lagen sind Böen bis zu 50km/h möglich. Diese Geschwindigkeiten reichen aber bereits aus, um Schneeverwehung entstehen zu lassen. Im Bereich der stärksten Schneefälle ist durch den schweren und nassen Schnee zudem die Gefahr von Astbrüchen gegeben.

Glättewarnung für ganz Oberfranken

In Oberfranken muss man im Zuge der Niederschläge mit glatten Straßen und Wegen bis zum Freitagmittag rechnen. Bitte fahren Sie vorsichtig!


"Die Schnee-Bombe trifft Oberfranken!"
Volle Breitseite: Die Schnee-Bombe trifft Oberfranken!
Die Wetteraussichten vom 27. Februar 2020
Winter vor Kurz-Comeback in Oberfranken: Zu Besuch bei der Autobahnmeisterei Rehau

Eure Schneebilder- und videos könnt Ihr uns schicken via

 

(Quellen: unwetterzentrale.de / dwd.de)

 

*Vorwarnungen / Warnungen sind keine Garantie für ein tatsächlich auftretendes Wetterereignis. Diese Meldungen dienen lediglich als ein Hinweis auf mögliche Gefahren bei einem „Kann-Szenario“.

© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Themenseite (Woche 05/20): Das Virus ist da! – Coronavirus-Fälle in Bayern

UPDATE (Dienstag, 04. Februar / 18:00 Uhr):

  1. Zehn infizierten Personen laut Ärzten in einem stabilen Zustand
  2. Staatsministerin Huml für bundeseinheitliche Regelung für Einreisende auf deutschen Flughäfen

UPDATE (Montag, 03. Februar / 21:30 Uhr):

  1. Neunter und zehnter Coronavirus-Fall in Bayern bestätigt
  2. Neunter Fall: Weiteres Kind des infizierten Mannes aus dem Landkreis Traunstein
  3. Alle drei Familienmitglieder befinden sich derzeit im gesundheitlichen, stabilen Zustand
  4. Zehnter Fall ist ein weiterer Mitarbeiter der Firma Webasto aus dem Landkreis Starnberg

UPDATE (Sonntag, 02. Februar / 12:50 Uhr):

  1. Alle acht Coronavirus-Infizierten sind derzeit im gesundheitlichen, stabilen Zustand
  2. Achter Coronavirus-Fall in Bayern am Samstagabend bestätigt worden
  3. 139 weitere Tests aus dem Bereich der Firma Webasto im Landkreis Starnberg negativ

UPDATE (Samstag, 01. Februar / 19:00 Uhr):

  1. Achter Coronavirus-Fall in Bayern bestätigt worden
  2. 33-Jähriger aus München und weiterer Mitarbeiter der Firma Webasto ist infiziert
  3. 139 weitere Tests aus dem Bereich der Firma Webasto im Landkreis Starnberg negativ

UPDATE (Samstag, 01. Februar / 12:50 Uhr):

  1. Siebter Coronavirus-Fall in Bayern
  2. Mann aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck befindet sich im stabilen Zustand
  3. 127 weitere Tests aus dem Bereich der Firma Webasto im Landkreis Starnberg negativ
  4. Infizierter Sechsjähriger aus dem Landkreis Traunstein befindet sich mit seinem Vater ebenso im gesundheitlichen, stabilen Zustand

UPDATE (Freitag, 31. Januar / 21:05 Uhr):

  1. Siebter Coronavirus-Fall in Bayern
  2. Mann aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck betroffen
  3. 127 weitere Tests aus dem Bereich der Firma Webasto im Landkreis Starnberg negativ

UPDATE (Freitag, 31. Januar / 14:10 Uhr):

  1. Sechster Coronavirus-Fall in Bayern
  2. Erstmals ein Kind infiziert
  3. Betroffene laut den Ärzten in einem stabilen gesundheitlichen Zustand

UPDATE (Freitag, 31. Januar / 10:30 Uhr):

  1. Uni Bayreuth sagt Dienstreisen von Mitarbeitern nach China ab
  2. Universität rät chinesischen Studenten derzeit von einer Heimreise ab
  3. Interaktive Karte der Johns Hopkins University zeigt die Ausbreitung des Virus

UPDATE (Donnerstag, 30. Januar / 22:45 Uhr):

  1. Fünfter Coronavirus-Fall in Bayern bestätigt
  2. WHO ruft internationalen Gesundheitsnotstand aus

UPDATE (Donnerstag, 30. Januar / 17:42 Uhr):

  1. Testergebnisse von 17 Mitarbeitern der bislang betroffenen Firma negativ
  2. Die ermittelten Kontaktpersonen sollen sich selbst häuslich isolieren
  3. Weitere Tests von über 100 Personen

HOTLINE-UPDATE:

Für besorgte Bürgerinnen und Bürger wurde vom Bayerischen Gesundheitsministerium eine entsprechende Hotline eingerichtet:

  • Coronavirus-Hotline: 09131 / 68 08 51 01

UPDATE (22.45 Uhr):

Webasto schließt Stammsitz bis Sonntag

Aufgrund der neuen Coronavirus-Fälle von Mitarbeitern hat sich der Automobilzulieferer Webasto am Abend entschlossen, seinen Stammsitz im Gautinger Ortsteil Stockdorf (Landkreis Starnberg) bis zum Sonntag (02. Februar) zu schließen. Weiterhin sollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firmenzentrale nicht an nationale und internationale Standorte reisen. Bereits zuvor hatte das Unternehmen aus Oberbayern alle Reisen nach und von China für mindestens die kommenden zwei Wochen abgesagt und den Mitarbeitern am Standort Stockdorf freigestellt, diese Woche im Homeoffice zu arbeiten.

© Webasto Group

Die Gesundheit und der Schutz der Mitarbeiter stehen für uns an erster Stelle. ... Wir sind in engem Austausch mit den relevanten Behörden und informieren unsere Mitarbeiter regelmäßig über die nächsten Schritte. Uns ist es wichtig, alle Mitarbeiter transparent und umfassend zu informieren.

(Holger Engelmann, Vorstandsvorsitzender der Webasto Gruppe) via Pressemitteilung


UPDATE (21:35 Uhr):

Drei neue Coronavirus-Fälle in Bayern

Das Bayerische Gesundheitsministerium teilte am Dienstagabend (28. Januar) mit, dass sich in Bayern drei weitere Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben. Auch diese Patienten sind Mitarbeiter der Firma Webasto aus dem Landkreis Starnberg, bei der bereits der erste Betroffene (33 Jahre) beschäftigt ist.

Tests bei weiteren Mitarbeitern

Es wurde von Behördenseite entschieden, dass auch die drei neuen Patienten in der Münchener Klinik Schwabing stationär aufgenommen und dort medizinisch überwacht und isoliert werden. Bei einigen weiteren Kontaktpersonen läuft derzeit ein Test, ob auch hier eine Infizierung mit dem Coronavirus vorliegt. Über Einzelheiten wollen die Behörden am Mittwoch (29. Januar) informieren.

Statement von Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml:

Es wurden insgesamt rund 40 Mitarbeiter der Firma ermittelt, die als enge Kontaktpersonen in Frage kommen. Die Betroffenen sollen am Mittwoch vorsichtshalber getestet werden. Außerdem werden sie von der 'Task Force Infektiologie' des LGL eingehend befragt.


UPDATE (19:40 Uhr):

Der erste bestätigte Coronavirus-Fall in Deutschland und Bayern ist ein 33-jähriger Mann aus dem Landkreis Landsberg. Er liegt derzeit isoliert in einem Behandlungszentrum in Schwabing, einem von sieben Spezialzentren bundesweit. Unterdessen wird sein näheres Umfeld sensibilisiert und gesundheitlich beobachtet. Grund zur Panik gäbe es laut den Experten aber nicht. Sofern man nicht in einem direkten Kontakt zu erkrankten Personen steht, sei das Risiko einer Ansteckung eher gering. Dennoch herrscht in der Bevölkerung Unsicherheit in Bezug auf die Situation. Sämtliche Verdachtsfälle müssen auch sofort nach Berlin gemeldet werden. Dafür sind die jeweiligen Gesundheitsämter zuständig. Einen Einblick in die aktuelle Situation hat sich TVO-Reporter Christoph Röder eingeholt. Er hat sich mit Dr. Klaus von Stetten, dem Leiter des Gesundheitsamts in Bayreuth, getroffen.

Coronavirus: "Enger Kontakt muss vorhanden sein, um sich zu infizieren!"

UPDATE (19:15 Uhr):

Der erste Coronavirus-Fall in Bayern sorgt auch für einen höheren Absatz beim Mundschutz. Dies bestätigte der Hofer Apotheker Jörg von Rücker von der gleichnamigen Rücker Apotheke im Gespräch mit TVO am heutigen Dienstag (28. Januar). Immer mehr Kundinnen und Kunden fragen seit dem Bekanntwerden des deutschlandweit ersten Coronavirus-Falles im Landkreis Starnberg in Oberbayern nach einem Mundschutz nach. Während in München der Mundschutz-Bestand schon aufgebraucht ist und Apotheken nicht mehr nachbestellen können, weichen Kunden derzeit auch vermehrt auf das Internet aus. Hier kommen manche Online-Händler mit dem Versenden der Bestellungen kaum mehr nach.

Hysterie oder berechtigte Vorsichtsmaßnahme?: Höhere Nachfrage beim Mundschutz

UPDATE (18:55 Uhr):

Der erste bestätigte Fall des Coronavirus in Bayern sorgt teils für Unruhe in der Bevölkerung. Ärzte sind allerdings eher wenig besorgt. Die Infektion verläuft zumeist weniger gravierend als eine Grippe und ist zudem auch weniger ansteckend. Trotzdem ist man auf Verdachtsfälle oder auch tatsächliche Infektionen gut vorbereitet – die dazu nötigen Maßnahmen unterscheiden sich abgesehen von den Meldepflichten kaum von jenen bei Grippepatienten.

  • Wir haben heute stellvertretend für die Krankenhäuser in Oberfranken im Kulmbacher Klinikum nachgefragt, ob man für einen möglichen Ernstfall vorbereitet und gerüstet wäre...
Coronavirus: Sind die oberfränkischen Kliniken für den Ernstfall gerüstet?

UPDATE (16:18 Uhr):

Erste Zusammenfassung der Ereignislage

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml informierte  heute bei einer Pressekonferenz in München über den ersten Fall einer Erkrankung mit dem neuartigen Coronavirus in Bayern informiert. Die Ministerin betonte:

Wir nehmen die Lage sehr ernst. Bayern ist aber gut vorbereitet. So haben wir bereits seit Jahren eine Spezialeinheit für solche Fälle - die 'Task Force Infektiologie' am Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Diese Spezialeinheit ist jederzeit einsatzbereit. Zusätzlich haben wir bereits in der vergangenen Woche einen speziellen Arbeitsstab im Ministerium gebildet. Mit dem Robert Koch-Institut und dem Bund sind wir bereits seit längerem intensiv im Austausch.

...

Es gibt auch Alarmpläne, die jetzt angewendet worden sind. Genau geregelt sind zum Beispiel der Ablauf der Meldewege im Krankheitsverdachtsfall und die Ermittlung von Kontaktpersonen. Derzeit läuft die Ermittlung der Kontaktpersonen auf Hochtouren.

(Melanie Huml, Bayerische Gesundheitsministerin)

Huml verwies zudem darauf, dass das LGL eine Telefon-Hotline eingerichtet hat. Unter der Nummer 09131/6808-5101 können Bürgerinnen und Bürger Fragen stellen.

© Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

LGL-Präsident Dr. Andreas Zapf berichtete bei der Pressekonferenz: "Bei dem Patienten handelt es sich um einen 33-Jährigen, der bei einer Firma im Landkreis Starnberg arbeitet und im Landkreis Landsberg wohnt. Der Mann befindet sich aktuell in einem klinisch guten Zustand. Er wird medizinisch überwacht und ist isoliert in der München Klinik Schwabing."

33-Jähriger hat sich wohl am 21. Januar angesteckt

Der Patient hat sich offensichtlich in Deutschland am 21. Januar während einer Fortbildungsveranstaltung bei einer chinesischen Kollegin angesteckt. Diese Kollegin ist am 23. Januar nach China zurückgeflogen. Am 27. Januar wurde das Gesundheitsamt von der Firma von der Erkrankung der Frau aus China unterrichtet. Nach der Informierung der Mitarbeiter der Firma berichtete der 33-Jährige von Krankheitssymptomen. Ein Test beim Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr in München ergab am Montagabend, dass der Befund positiv ist. Die 'Task Force Infektiologie' hat sofort nach dem Auftreten des Verdachts alle notwendigen Maßnahmen ergriffen. Aktuell gehört dazu unter anderem die Ermittlung weiterer Kontaktpersonen.

(Dr. Andreas Zapf, Präsident des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit)

© Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Infektionsrisiko nach bisherigem Kenntnisstand gering

Die Experten ergänzten im Rahmen der Pressekonferenz, dass die Ansteckungsgefahr bei einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus (nCoV) wissenschaftlich noch nicht konkret erforscht worden. Nach Einschätzung der "Task Force Infektiologie" ist das Infektionsrisiko für die Bevölkerung durch dieses Virus nach derzeitigem Kenntnisstand gering. "Gleichwohl wird zu den üblichen Vorsichtsmaßnahmen geraten - etwa zu einem gründlichen Händewaschen nach einer Fahrt mit dem Bus oder der U-Bahn", so Dr. Martin Koch (Leiter der "Task Force Infektiologie" am LGL).


UPDATE 15:15 Uhr:

DAK-Gesundheit richtet Beratungshotline ein

Nach dem ersten Coronavirus-Fall in Bayern richtet auch die Krankenkasse DAK-Gesundheit ein kostenlose Hotline ein. Zur Aufklärung über mögliche Gefahren wird am kommenden Freitag (31. Januar) eine Beratungshotline geschaltet. Zwischen 8:00 und 20:00 Uhr beantworten Ärzte und Hygienefachleute Fragen zu Risiken und notwendigen Schutzmaßnahmen. Das spezielle Serviceangebot unter der kostenlosen Rufnummer 0800 / 1111 841 können Kunden aller Krankenkassen nutzen.


UPDATE (14:44 Uhr):

Sonderberichterstattung bei TVO

In Bayern gibt es den ersten Fall eines Infizierten mit dem Coronavirus. Wir berichteten bereits kurz nach Mitternacht online darüber. TVO reagiert auf die aktuelle Newslage mit einer Sonderberichterstattung ab 18:00 Uhr in Oberfranken Aktuell. Unter anderem kommt der Leiter des Bayreuther Gesundheitsamtes, Dr. Klaus von Stetten, zu Wort. Weiterhin blicken wir auf die Pressekonferenz des Bayerischen Gesundheitsministeriums vom heutigen Tag.

Zudem gibt es auf unserer Facebookseite eine aktuelle Umfrage zu der Thematik:

TVO NEWS ALARM: Erster Coronavirus-Fall in Bayern!

UPDATE (13:37 Uhr):

Bayerische Rote Kreuz sensibilisiert und ist vorbereitet

Aufgrund der zunehmenden Wahrscheinlichkeit der Ausbreitung des Coronavirus nach Deutschland, stimmte sich das Bayerische Rote Kreuz bereits am Samstag (25. Januar) mit den Beauftragten für das Krisenmanagement, Leitungskräften der Einsatzdienste und Fachberatern das weitere Vorgehen ab. Hierbei, so das BRK in einer Pressemitteilung vom heutigen Dienstag (28. Januar) wurden sogenannte "standardisierte Prozeduren" entwickelt, die seit dem letzten Samstag bayernweit allen Mitarbeiter/-innen aus Ehren- und Hauptamt in den Einsatzdiensten zur Verfügung stehen.

© Twitter / @brkaktuell

BRK beobachtet die weitere Situation

Das BRK beobachtet die Situation und steht dabei in engem Austausch mit Ministerien und Robert-Koch-Institut. Im Falle einer rasanten Verbreitung des Virus würden in Bayern zwölf Schnelleinsatzgruppen zur Verfügung stehen. Diese Einheiten sind auf die Behandlung, Betreuung und den fachgerechten Transport von hochinfektiösen Patienten spezialisiert.

UPDATE (13:19 Uhr):

Landratsamt Bamberg sieht keinen Grund zur Panik

Im Zusammenhang mit dem Coronavirus gibt es keinen Grund zur Panik. Darauf weist der Fachbereich Gesundheitswesen beim Landratsamt Bamberg hin. Die Schutzmaßnahmen sind die gleichen wie bei anderen Viren: Hände waschen, Hände desinfizieren, in die Armbeuge husten. Über den Ärztlichen Kreisverband wurden laut Pressemitteilung die Kliniken und Praxen über das Virus und Handlungsempfehlungen informiert. Aufgrund des Infektionsfalles in Oberbayern will das Gesundheitsamt nun auch aktiv auf Unternehmen zugehen, die im personellen Austausch mit Firmen oder eigenen Standorten in China stehen.


UPDATE (12:55 Uhr):

Bayern will noch am Dienstag eine Hotline schalten, unter der sich Bürgerinnen und Bürger über das Coronavirus informieren können. Dies teilte die Bayerische Gesundscheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Vormittag mit.

Unterdessen haben erste Behörden und Einrichtungen schon selbst Informationen online gestellt oder kostenlose Telefonnummern geschaltet. Bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung kann man sich über das neuartige Virus informieren. Hier erhält man Antworten zu den wichtigsten Fragen rund um die Krankheit. Hier geht es zu der Seite!

© Twitter / @BARMER_Presse

Barmer informiert per Hotline:

Die Barmer Krankenkasse hat deutschlandweit eine Hotline eingerichtet, unter der sich alle Bundesbürger kostenlos informieren können. Siehe rechts! „Unsere Experten kennen den aktuellen Stand der medizinischen Forschung und können deshalb helfen, Unsicherheit oder gar Angst zu vermeiden“, erklärt Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin bei der Barmer.

 

Bundesgesundheitsministerium informiert auf der Homepage:

 

Informationen des Robert-Koch-Institus zum Coronavirus:

 

Informationen des Bayerischen Gesundheitsministeriums:


UPDATE (12:20 Uhr):

Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) wird das Risiko für die Bevölkerung in Bayern, sich mit dem Coronavirus zu infizieren, als bisher gering erachtet und dementsprechend die Lage auch weiterhin so eingeschätzt. Dennoch nehmen die Behörden die Situation "sehr ernst". Unterdessen hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zum Fall geäußert. Für ihn war zu erwarten, dass das Coronavirus Deutschland erreicht.

© Twitter / @jensspahn

UPDATE (11:50 Uhr):

33-Jähriger mit dem Virus infiziert

Das Bayerische Gesundheitsministerium und das LGL informierten am Dienstagvormittag (28. Januar) über den ersten Coronavirus-Fall in Deutschland und somit gleichzeitig in Bayern. Bei dem Infizierten handelt es sich um einen 33-Jährigen aus dem Landkreis Landsberg. Laut den Behörden geht es dem Mann den Umständen entsprechend gut. Er kam auf eine Isolierstation in einem Klinikum in Schwabing.

Vermutlich bei einer Kollegin angesteckt

Der 33-Jährige steckte sich vermutlich bei einer Kollegin aus Shanghai an. Die Frau leitete eine Schulung bei einer Firma aus dem Landkreis Starnberg, an dieser der Mann teilnahm. Vor ihrer Reise nach Deutschland hatte sie Kontakt zu ihren Eltern, die in der von dem Virus betroffenen chinesischen Region Wuhan wohnen. Laut den durchgeführten Ermittlungen hatte sich die Frau auf ihrem Heimflug "grippig" gefühlt.

Mann war zum Wochenauftakt noch arbeiten

Der 33-Jährige war am gestrigen Montag noch arbeiten. Die Behörden müssen nun rekonstruieren, mit welchen Personen der 33-Jährige in naher Verbindung stand. Enge Kontaktpersonen des Infizierten werden über mögliche Symptome, Hygienemaßnahmen und Übertragungswege informiert und aufgeklärt. Weiterhin suchen die Behörden nach Menschen, die mit der infizierten Chinesin Kontakt hatten. Die Frau war vom 19. bis zum 23. Januar in Deutschland.


EILMELDUNG (00:25 Uhr):

Ein Mann aus dem Landkreis Starnberg in Oberbayern hat sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Dies teilte am späten Montagabend (27. Januar) das Bayerische Gesundheitsministerium in München mit. Der Patient befindet sich nach Angaben der "Task Force Infektiologie" des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) klinisch in einem guten Zustand.

Infizierte wird medizinisch überwacht

Demnach wird der Infizierte medizinisch überwacht und ist isoliert. Enge Kontaktpersonen des Mannes werden derzeit ausführlich über mögliche Symptome, Hygienemaßnahmen und Übertragungswege informiert und aufgeklärt.

RKI: "Risiko für die Bevölkerung derzeit gering"

Das Risiko für die Bevölkerung in Bayern, sich mit dem neuartigen Coronavirus zu infizieren, wird von der "Task Force Infektiologie" des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und vom Robert Koch-Institut (RKI) derzeit als gering erachtet und eingeschätzt.

Ministerium will im Laufe des Tages aufklären

Das Gesundheitsministerium und das LGL wollen am Dienstagvormittag (28. Januar) in München im Rahmen einer Pressekonferenz über den Fall ausführlich informieren.

Rücksichtslos über die B85: Transporter-Fahrer verursacht Unfall bei Kulmbach

Der Fahrer eines Kleintransporters gefährdete am Donnerstagmorgen (23. Januar) den Verkehr auf der Bundesstraße B85, überholte rücksichtslos und verursachte einen Unfall. Dem 36-Jährigen aus dem Landkreis Kronach droht nun unter anderem eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. Weiterlesen
© Bundespolizei / Archiv / Symbolbild

B303/Schirnding: 232 verbotene Feuerwerkskörper aus dem Verkehr gezogen

Bei Kontrollen auf der Bundesstraße 303 sind an den Weihnachtsfeiertagen insgesamt 232 verbotene Feuerwerkskörper aus dem Verkehr gezogen worden. In diesem Zusammenhang warnt das Haupzollamt Regensburg vor den Gefahren und Strafen, die durch illegale Böller und Feuerwerke entstehen können. Weiterlesen

Selb: Betrunkene Frau in Schlangenlinien auf der A93 unterwegs!

Verkehrsteilnehmer sahen sich am Mittwochabend (20. November) gezwungen, die Polizei zu alarmieren, da eine 47-Jährige mit ihrem Pkw in Schlangenlinien und ohne Licht auf der Autobahn A93 in nördliche Richtung bei Selb (Landkreis Wunsiedel) mit ihrer Fahrweise andere und sich gefährdete. Weiterlesen
© Stadt Bamberg / Anna Lienhardt

Obere Sandstraße Bamberg: Aufenthalt in Gaststätten-Innenhof untersagt

Die akute Einsturzgefahr des Gebäudes in der Oberen Sandstraße 20 zieht auch die Nachbargebäude in Mitleidenschaft. Darüber informierte am Mittwoch die Stadtverwaltung Bamberg: Wie bereits berichtet, stellte die Landesgewerbeanstalt Bayern (LGA) fest, dass aufgrund des baulich desolaten Zustands des Gebäudes Gefahr für Leib und Leben besteht. Der Musikclub Sound-n-Arts im Keller des Hauses musste daraufhin unverzüglich seinen Betrieb einstellen.

© Stadt Bamberg / Anna Lienhardt

Innenhof der Gaststätte „Stilbruch" für Gäste gesperrt

Zwischenzeitlich führte das THW Notsicherungsmaßnahmen an dem Gebäude durch. Das Anwesen umfasst jedoch neben dem einsturzgefährdeten Vorderhaus auch ein Mittelgebäude und ein Rückgebäude, welches sich bis zum Sandbad erstreckt.

Dies hat nun unmittelbare Auswirkungen auf den teilweise direkt angrenzenden Innenhof der Gaststätte „Stilbruch“. Dort dürfen sich aus Sicherheitsgründen keine Menschen mehr aufhalten, weil Teile des Wandputzes herabfallen könnten.

Dies ist auch bereits geschehen!

(Bauordnungsamtsleiter Robert Stenglein)

THW mit Notsicherungsmaßnahmen

Die Stadt Bamberg möchte Eingriffe in den Betrieb vor Ort so gering wie möglich halten, „die Sicherheit der Gäste und Beschäftigten hat aber Vorrang“, so Stenglein weiter. Inzwischen hat das Technische Hilfswerk am und im Vorderhaus Notsicherungsmaßnahmen durchgeführt, um das Gebäude zu stabilisieren.  Mittlerweile wurde damit begonnen, die Holzkonstruktion noch mit Platten zu verblenden.

Behörde stellt eine "Nutzungsuntersagung" aus

Bei der Begutachtung des gesamten Anwesens stellte sich heraus, dass auch von einer hohen Gebäudewand des Rückgebäudes eine Gefahr ausgeht. Der Prüfingenieur des Gebäudeeigentümers bestätigte die Einschätzung der Landesgewerbeanstalt, dass dort Teile des Außenputzes abfallen könnten. Die Mauer grenzt direkt an den Innenhof der Gaststätte „Stilbruch“. „Deswegen haben wir zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Gäste bauaufsichtlich eine Nutzungsuntersagung des Innenhofes zu Aufenthaltszwecken ausgesprochen“, erklärte Stenglein. Der Fluchtweg durch den Hof bis zum Leinritt bleibt weiterhin zugänglich. Die Nutzungsuntersagung bleibt solange bestehen, bis durch geeignete bauliche Maßnahmen eine sichere Benutzung des Innenhofes wieder möglich ist.

Aktuell-Bericht vom 09. August 2019
Sandstraße in Bamberg: Einsturzgefährdetes Gebäude muss gesichert werden!

++EIL++ Wunsiedel/Bamberg: Traktor und Feld in Flammen

ERSTMELDUNG (14:10 Uhr)

Am heutigen Donnerstag (25. Juli) ist auf einem Feld bei Lisberg im Landkreis Bamberg ein Feuer ausgebrochen. Laut ersten Informationen der Polizei ist der Brand zwischen Tütschengereuth und Tiefenbach ausgebrochen. Es sollen aktuell ein Traktor mit zwei Anhängern und ein Ackerfeld brennen. Einsatzkräfte sind bereits vor Ort. Die Brandursache ist noch unklar. Allerdings herrscht in Oberfranken aktuell akute Waldbrandgefahr. Auch Hirschaid, Stegaurach und Treppendorf sind von Flächenbränden betroffen. Wie die Polizei soeben mitteilte (14:25 Uhr) brennt auch in Sinatengrün im Landkreis Wunsiedel ein Traktor und ein Acker.  
  • Mehr Informationen folgen!
© Peter Stollberg, Regierung von Oberfranken

Waldbrandgefahr in Oberfranken: Vorsorgliche Luftbeobachtung angeordnet

Die Waldbrandgefahr ist und bleibt in Oberfranken weiterhin hoch. Die Regierung von Oberfranken hat daher im Einvernehmen mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Bayreuth für das Wochenende (06. bis 07. Juli) für den gesamten Regierungsbezirk Oberfranken eine Luftbeobachtung angeordnet. Für den Samstag (06. Juli) wird in Oberfranken fast flächendeckend die höchste Waldbrandstufe (Stufe 5) erwartet (siehe unten). Am Sonntag soll dann "nur" noch die Stufe 3 erreicht werden.

Einsatzkosten kommen aus dem Katastrophenschutzfonds

Die Luftrettungsstaffel Bayern e.V. stellt hierfür die Einsatzflugzeuge und die Piloten zur Verfügung. An Bord befinden ausgebildete Luftbeobachter, die die relevanten Waldgebiete aus der Luft auf mögliche Brandgefahren hin absuchen.

Trockenheit in Oberfranken: Gefahr von Waldbränden weiterhin extrem hoch

Wird ein Brand festgestellt, werden die Feuerwehren über die Integrierte Leitstelle alarmiert und die Einsatzkräfte werden vom Luftbeobachter zur Einsatzstelle gelotst. Die Einsatzkosten der Luftbeobachtung trägt die Regierung von Oberfranken aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds.

Appell an Waldbesucher

Die Regierung von Oberfranken appelliert an alle Besucher der oberfränkischen Wälder, äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Schon ein Funke oder eine weggeworfene Zigarettenkippe können Gras, Nadelstreu und am Boden liegende Zweige entzünden und einen folgenschweren Brand auslösen. Zudem sollte wegen des Brandrisikos durch heiße Fahrzeugkatalysatoren keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund geparkt werden. Zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober gilt ohnehin ein Rauchverbot im Wald.


Für Samstag (06. Juli) / Stufe 5 für folgende Regionen (Quelle: DWD):

  • Fichtelgebirge / Wunsiedel - Schönbrunn (Landkreis Wunsiedel)
  • Fichtelgebirge / Fichtelberg - Hüttstadl (Landkreis Bayreuth)
  • Fränkische Schweiz / Gräfenberg - Kasberg (Landkreis Forchheim)
  • Frankenwald / Hof / Landkreis Hof
  • Lautertal - Oberlauter (Landkreis Coburg)
  • Fichtelgebirge / Selb - Lauterbach (Landkreis Wunsiedel)
  • Steigerwald / Ebrach (Landkreis Bamberg)
  • Frankenwald / Kronach / Landkreis Kronach
  • Heinersreuth - Vollhof (Landkreis Bayreuth)
  • Bamberg
  • Lautertal - Oberlauter (Landkreis Coburg)

 

Für Samstag (06. Juli) / Stufe 4 für folgende Regionen (Quelle: DWD):

  • Steigerwald / Ebrach (Landkreis Bamberg)
  • Frankenwald / Teuschnitz (Landkreis Kronach)

Hinweise zum Verhalten

  • Brände und Rauchentwicklung müssen sofort unter der Rufnummer 112 gemeldet werden
  • Rauchen und offenes Feuer sind im Wald und Waldrandnähe strikt verboten
  • Waldzufahrten sind unbedingt für Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge freizuhalten
  • Abgesperrte Wälder dürfen keinesfalls betreten werden
  • Auch durch Sonnenstrahlen, die sich auf Glas bündeln, kann sich Gras und Unterholz entzünden. Deshalb sind Glasflaschen oder –scherben unbedingt ordnungsgemäß zu entsorgen und dürfen nicht liegen gelassen werden
  • Autofahrer sollen nur ausgewiesene Parkplätze benutzen, da heiße Katalysatoren jederzeit trockenes Gras unter dem Auto entzünden können
  • Im Übrigen ist auch außerhalb der Wälder, wo offenes Feuer nicht verboten ist, beim Grillen und bei Lagerfeuern allerhöchste Vorsicht geboten

 

>>> Weitere Informationen zum Waldbrandgefahrenindex auf der Seite des DWD <<<

© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Oberfranken ist knochentrocken: Waldbrandgefahr erreicht Höchststufe!

Wegen der anhaltenden Trockenheit und der damit verbundenen hohen Waldbrandgefahr ordnete die Regierung von Oberfranken im Einvernehmen mit dem Amt für Landwirtschaft und Forsten Bayreuth den Einsatz von Luftbeobachtern zur Durchführung von Beobachtungsflügen für den gesamten Regierungsbezirk an. Die Flüge finden bis zum Sonntag (30. Juni) statt. Eine Verlängerung der Maßnahme ist nicht ausgeschlossen!

Beobachtungsflüge am Dienstag

Die Luftrettungsstaffel Bayern e.V. stellt die Einsatzflugzeuge und die Piloten zur Verfügung. An Bord befinden ausgebildete Luftbeobachter, die die relevanten Waldgebiete aus der Luft auf mögliche Brandgefahren hin absuchen. Wird ein Brand festgestellt, werden die Feuerwehren über die Integrierte Leitstelle alarmiert und die Einsatzkräfte werden vom Luftbeobachter zur Einsatzstelle gelotst. Die Einsatzkosten der Luftbeobachtung trägt die Regierung von Oberfranken aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds. Ob auch an den Folgetagen eine Überwachung erforderlich ist, wird in Abhängigkeit von den Wetterprognosen entschieden.

 

UPDATE:

Für den Sonntag (30. Sonntag) warnt der DWD mit der höchsten Waldbrandstufe (Stufe 5) in Oberfranken. Bis auf den Bereich Lautertal-Oberlauter (Landkreis Coburg) - Stufe 4 - sind alle anderen oberfränkischen Regionen von der Maximalwarnstufe betroffen! Bereits am morgigen Samstag steigt die Waldbrandstufe oberfrankenweit auf die zweithöchste Stufe.

 

Achtung - EXTREME HITZE:

Zudem wird oberfrankenweit eine starke Hitzebelastung erwartet, mit dem Höhepunkt von bis zu 39 Grad am Sonntag!

  • Samstag: 30 bis 34 Grad
  • Sonntag: 36 bis 39 Grad

 

Aktuelle Waldbrandstufen für Oberfranken

 

Sonntag (30. Juli) / Stufe 5 für folgende Regionen (Quelle: DWD):

  • Frankenwald / Teuschnitz (Landkreis Kronach)
  • Fichtelgebirge / Wunsiedel - Schönbrunn (Landkreis Wunsiedel)
  • Fichtelgebirge / Fichtelberg - Hüttstadl (Landkreis Bayreuth)
  • Fränkische Schweiz / Gräfenberg - Kasberg (Landkreis Forchheim)
  • Frankenwald / Hof / Landkreis Hof
  • Lautertal - Oberlauter (Landkreis Coburg)
  • Fichtelgebirge / Selb - Lauterbach (Landkreis Wunsiedel)
  • Steigerwald / Ebrach (Landkreis Bamberg)
  • Frankenwald / Kronach / Landkreis Kronach
  • Heinersreuth - Vollhof (Landkreis Bayreuth)
  • Bamberg

 

Sonntag (30. Juli) / Stufe 4 für folgende Regionen (Quelle: DWD):

  • Lautertal - Oberlauter (Landkreis Coburg)
  • Steigerwald / Ebrach (Landkreis Bamberg)

Regierung appelliert an die Bevölkerung

Die Regierung von Oberfranken appelliert an alle Besucher der oberfränkischen Wälder, äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Schon ein Funke oder eine weggeworfene Zigarettenkippe können Gras, Nadelstreu und am Boden liegende Zweige entzünden und einen folgenschweren Brand auslösen. Zudem sollte wegen des Brandrisikos durch heiße Fahrzeugkatalysatoren keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund geparkt werden. Zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober gilt zudem ein Rauchverbot im Wald.

Hinweise zum Verhalten

  • Brände und Rauchentwicklung müssen sofort unter der Rufnummer 112 gemeldet werden
  • Rauchen und offenes Feuer sind im Wald und Waldrandnähe strikt verboten
  • Waldzufahrten sind unbedingt für Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge freizuhalten
  • Abgesperrte Wälder dürfen keinesfalls betreten werden
  • Auch durch Sonnenstrahlen, die sich auf Glas bündeln, kann sich Gras und Unterholz entzünden. Deshalb sind Glasflaschen oder –scherben unbedingt ordnungsgemäß zu entsorgen und dürfen nicht liegen gelassen werden
  • Autofahrer sollen nur ausgewiesene Parkplätze benutzen, da heiße Katalysatoren jederzeit trockenes Gras unter dem Auto entzünden können
  • Im Übrigen ist auch außerhalb der Wälder, wo offenes Feuer nicht verboten ist, beim Grillen und bei Lagerfeuern allerhöchste Vorsicht geboten

 

>>> Weitere Informationen zum Waldbrandgefahrenindex auf der Seite des DWD <<<

Aktuelle TVO-Wetteraussichten

Unwetterwarnung für Oberfranken: Starkregen und Überschwemmungen drohen

Ein großflächiges Tief über Mitteleuropa deutet derzeit eine brisante Dauerregenlage an. Schuld an ergiebigen Regenmengen in den kommenden Stunden hat Tief "Axel", welches sich nahezu stationär über Tschechien befindet. Dieses Tief sorgt bis zum Mittwochmorgen (22. Mai) auch in Oberfranken für kräftige Regengüsse.

Bei Gewitterneigung ist Warnstufe ROT möglich

Die kommenden Niederschläge sind anfangs noch mit Gewittern und möglichem Hagel durchsetzt. Hierbei können in kürzester Zeit große Regenmengen zusammenkommen. Während des Gewitters ist die Warnstufe ROT möglich.

Starkregenfälle bis Mittwochmorgen

In Bezug auf die zum Teil ergiebigen Regenmengen können in Oberfranken bis Mittwochfrüh (22. Mai) 40 bis 60 Liter Regen auf den Quadratmeter fallen. Hierbei ist die Warnstufe ORANGE möglich. Lokal sind bei kräftigen Gewittern auch höhere Regenmengen möglich. Erst ab dem Mittwochmorgen schwächen sich die Niederschläge deutlich ab. Am Donnerstag (23. Mai) sorgt dann ein vorübergehender Zwischenhocheinfluss für eine Entspannung der Lage.

Aktive Unwetterwarnung (Montag, 20. Mai / 14:00 Uhr) vor Starkregen (Warnstufe Orange) für folgende Landkreise:

  • Landkreis Bamberg
  • Landkreis Bayreuth
  • Landkreis Coburg
  • Landkreis Forchheim
  • Landkreis Kronach
  • Landkreis Kulmbach
  • Westlicher Landkreis Hof
  • Landkreis Lichtenfels

Die Unwetterwarnung gilt bis zum Mittwoch 08:00 Uhr. Mögliche Gewitter sind bis in die Abendstunden des Dienstags (21. Mai) möglich.


Eure Unwetterbilder- und videos könnt Ihr uns schicken via:


Aktueller TVO-Wetterbericht (20. Mai 2019)
© Feuerwehr Hohenberg an der Eger / Archiv

Waldbrandgefahr in Oberfranken: Regierung ordnet Luftbeobachtung an

Wegen des anhaltenden trockenen Wetters und der damit verbundenen hohen Waldbrandgefahr für besonders gefährdete Waldgebiete hat die Regierung von Oberfranken im Einvernehmen mit dem Amt für Landwirtschaft und Forsten Bayreuth vom Freitag (19. April) bis Montag (22. April) den Einsatz von Luftbeobachtern zur Durchführung von Beobachtungsflügen für den gesamten Regierungsbezirk angeordnet.

Beobachtungsflüge an den kommenden Tagen

Die Luftrettungsstaffel Bayern e.V. stellt hierfür die Einsatzflugzeuge und die Piloten zur Verfügung. An Bord befinden ausgebildete Luftbeobachter, die die relevanten Waldgebiete aus der Luft auf mögliche Brandgefahren hin absuchen. Wird ein Brand festgestellt, werden die Feuerwehren über die Integrierte Leitstelle alarmiert und die Einsatzkräfte werden vom Luftbeobachter zur Einsatzstelle gelotst. Die Einsatzkosten der Luftbeobachtung trägt die Regierung von Oberfranken aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds.

Appell an Waldbesucher

Die Regierung von Oberfranken appelliert an alle Besucher der oberfränkischen Wälder, äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Schon ein Funke oder eine weggeworfene Zigarettenkippe können Gras, Nadelstreu und am Boden liegende Zweige entzünden und einen folgenschweren Brand auslösen. Zudem sollte wegen des Brandrisikos durch heiße Fahrzeugkatalysatoren keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund geparkt werden. Zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober gilt ohnehin ein Rauchverbot im Wald.


Mittwoch (17. April) / Stufe 3 für folgende Regionen (Quelle: DWD):

  • Frankenwald / Hof (Landkreis Hof)
  • Lautertal - Oberlauter (Landkreis Coburg)
  • Frankenwald / Kronach / Landkreis Kronach
  • Fichtelgebirge / Wunsiedel - Schönbrunn (Landkreis Wunsiedel)
  • Fichtelgebirge / Fichtelberg - Hüttstadl (Landkreis Bayreuth)
  • Fränkische Schweiz / Gräfenberg - Kasberg (Landkreis Forchheim)

 

Mittwoch (17. April) / Stufe 4 für folgende Regionen (Quelle: DWD):

  • Frankenwald / Teuschnitz (Landkreis Kronach)
  • Fichtelgebirge / Selb - Lauterbach (Landkreis Wunsiedel)
  • Heinersreuth - Vollhof (Landkreis Bayreuth)
  • Bamberg
  • Steigerwald / Ebrach (Landkreis Bamberg)

Hinweise zum Verhalten

  • Brände und Rauchentwicklung müssen sofort unter der Rufnummer 112 gemeldet werden
  • Rauchen und offenes Feuer sind im Wald und Waldrandnähe strikt verboten
  • Waldzufahrten sind unbedingt für Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge freizuhalten
  • Abgesperrte Wälder dürfen keinesfalls betreten werden
  • Auch durch Sonnenstrahlen, die sich auf Glas bündeln, kann sich Gras und Unterholz entzünden. Deshalb sind Glasflaschen oder –scherben unbedingt ordnungsgemäß zu entsorgen und dürfen nicht liegen gelassen werden
  • Autofahrer sollen nur ausgewiesene Parkplätze benutzen, da heiße Katalysatoren jederzeit trockenes Gras unter dem Auto entzünden können
  • Im Übrigen ist auch außerhalb der Wälder, wo offenes Feuer nicht verboten ist, beim Grillen und bei Lagerfeuern allerhöchste Vorsicht geboten

 

>>> Weitere Informationen zum Waldbrandgefahrenindex auf der Seite des DWD <<<

Unwetterwarnung für Oberfranken: Nach Sturm Eberhard bläst Franz die Backen auf!

Die Tiefdruckgebiete mit Sturm und schweren Sturmböen geben sich aktuell die Klinke in die Hand. Nach Sturmtief Eberhard folgt ab den Abendstunden des Dienstags (12. März) Sturm Franz. An die Stärke des Vorgängers wird Franz nicht heranreichen. Dennoch gilt auch für das kommende Sturmtief eine Unwetterwarnung.

Franz liefert Sturm und Regen

Im Laufe der Nacht erfasst Tief Franz Oberfranken mit Regen und starken bis stürmischen Böen. Franz läutet somit erneut windige bis stürmische und gebietsweise sehr regnerische Tage ein. Einzelne Gewitter sind ebenso möglich. Dies kann zudem zu steigenden Flusspegeln in Oberfranken führen.

Sturmwarnung bis Mittwochabend

Ab dem späten Dienstagabend (21:00 Uhr) gilt von Westen her eine Unwetterwarnung vor Sturm. Ab 21:00 Uhr ist mit Sturmböen aus südwestlicher Richtung zu rechnen. Die Spitzen können in der Nacht 75 bis 85 km/h betragen. Über den Mittwoch hinweg sind Böen von 90 km/h möglich, vor allem in exponierten Lagen. Die Sturmwarnung gilt nach aktuellem Stand verbreitet bis in die Abendstunden des morgigen Mittwochs (13. März). Im Bergland können sich die Böen auch noch bis zum Donnerstag und Freitag halten.

Schneefälle in den Höhenlagen

Zudem kann unter dem Einfluss von Polarluft auch erneut Schnee fallen. In den Höhenlagen von Fichtelgebirge und Frankenwald sorgen diese Schneeschauer dann für glatte Straßen und Wege zwischen Dienstagabend und Mittwochvormittag.

Aktuelle Wettervideos
Nach Eberhard kommt Franz: Nächstes Sturmtief bläst über Oberfranken!

Eure Wetterbilder- und videos könnt Ihr uns schicken via

 

*Vorwarnungen / Warnungen sind keine Garantie für ein tatsächlich auftretendes Wetterereignis. Diese Meldungen dienen lediglich als ein Hinweis auf mögliche Gefahren bei einem „Kann-Szenario“.

 

Quelle: unwetterzentrale.de

 

© TVO / Sandra Schulze

Hof: Betreten des zugefrorenen Untreusees verboten!

Das Betreten der Eisfläche des Untreusees (Landkreis Hof) ist grundsätzlich verboten. Da es sich um einen Stausee handelt, können sich unter dem Eis gefährliche Hohlräume bilden. Wasserstand kann variieren Wie die Stadt Hof auf ihrer Facebook-Seite erläutert, kann der Wasserstand des Sees immer wieder einmal wechseln kann. Dies führt dazu, dass sich gefährliche Hohlräume bilden, die von oben überhaupt nicht zu sehen sind. Das Eis darf deswegen zu keiner Zeit betreten werden. Und nach dem herrlichen Sonnenschein der letzten Tage taut die Eisschicht natürlich außerdem. Betreten des Eises ist lebensgefährlich Es ist nicht nur dumm, sonder vor allem lebensgefährlich den nur noch dünn zugefrorenen See zu betreten. Leider kam dies vor allem am Wochenende vermehrt vor. Überall tummelten sich Erwachsene und Kinder auf dem See.
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