Tag Archiv: Gelder & Sorg

Coburg: Neuanfang – Gelder & Sorg übernimmt AWK-Filiale

Bei der ehemaligen Autowelt König am Standort Coburg geht heute es unter neuer Flagge weiter. Das unterfränkische Autohaus Gelder und Sorg hat sowohl alle Mitarbeiter als auch die Immobilie übernommen. Gelder und Sorg war bis dato in Oberfranken nur in Lichtenfels tätig. Mit der Übernahme des König-Standortes in Coburg erweitert es seine heimischen Aktivitäten. Wie es unterdessen mit den anderen Standorten der Autowelt König weitergeht, ist offen. Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Autowelt König: 1. Standort in Oberfranken gerettet

Die erste Niederlassung der insolventen Autohandelsgruppe „Autowelt König“ ist gerettet. Insolvenzverwalter Siegfried Beck hat den Standort Coburg an das regional ansässige Autohaus „Gelder & Sorg“ verkauft. Alle 43 Arbeitsplätze bleiben erhalten. Der Standort Coburg besteht aus zwei Geschäftsbetrieben, dem Handel mit VW- und dem Handel mit Audi-Automobilen, die beide von Gelder & Sorg übernommen werden. Auch alle 43 Mitarbeiter werden von Gelder & Sorg weiter beschäftigt. Der Gläubigerausschuss hat der Übertragung bereits zugestimmt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Der Geschäftsübergang erfolgt bereits am morgigen Freitag.

Investorenprozess der verbliebenen Standorte wird fortgesetzt

Unterdessen wird der Investorenprozess für die zehn verbliebenen Standorte der Autowelt König-Gruppe fortgesetzt. Joachim Exner, Insolvenzverwalter der Autowelt König Automobile GmbH & Co. KG, verhandelt zurzeit mit rund einem Dutzend Interessenten. Dabei handelt es sich weiterhin ausschließlich um strategische Investoren, die sowohl an einzelnen Standorten als auch an größeren Teilen der Gruppe Interesse haben. Voraussetzung für den Erhalt der einzelnen Standorte ist deren Verkauf. Findet sich für einzelne Standorte kein Käufer, müssen diese Standorte geschlossen werden. „Angesichts der bisherigen Investorengespräche besteht Hoffnung, dass sich für die überwiegende Zahl der Standorte ein Käufer findet“, sagte Joachim Exner.