Tag Archiv: Gewalt

© TVO / Symbolbild

Coburg: Handfester Schlagabtausch im Discounter

Nach einer handfesten Auseinandersetzung am Dienstagabend (21. April) in einem Discounter in Coburg, ermittelt nun die Polizei. Zwei Männer gingen in dem Markt aufeinander los. Einer der Beiden wurde verletzt. Neben Ermittlungen wegen Körperverletzung, erwartet einen der Kontrahenten auch eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz.

Weiterlesen

© Bundespolizei

Rehau: Mann leblos aufgefunden – 18-Jähriger in Haft

Ein 43 Jahre alter Mann wurde am vergangenen Sonntagnachmittag in Rehau (Landkreis Hof) leblos in seinem Wohnzimmer aufgefunden, so die Polizei am Dienstag (20. April). Am Vorabend kam es zwischen dem Verstorbenen und einem 18-Jährigen zu einem handfesten Streit. Die Kripo Hof nahm die Ermittlungen zur Todesursache auf. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft sitzt der 18-Jährige inzwischen in Haft.

Weiterlesen

© TVO / Symbolbild

Hof: Mann schlägt schwangere Frau – Zeugen eilen zur Hilfe

Dank dem beherzten Einschreiten dreier Angestellten eines Schnellrestaurants in Hof konnte sich eine schwangere Frau am Sonntag (18. April) aus einer gefährlichen Situation befreien. Ihr Lebensgefährte hatte ihr im Auto Schläge gegen Kopf und Bauch versetzt.

Weiterlesen

© Shutterstock / Stockfoto / Symbolbild

Mit Golfschläger zugeschlagen: Streit in Kleingartenanlage in Marktredwitz eskalierte

In einer Kleingartenanlage in Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel) ist am Freitagnachmittag (09. April) ein bereits länger andauernder Streit um einen gemeinsam genutzten Weg eskaliert. Bei der Auseinandersetzung erlitt einer der Kontrahenten eine blutige Wunde.

Weiterlesen

Das Essen schmeckte nicht: Streit zwischen Kundin & Lieferdienst in Neustadt artet aus

Ein Streit zwischen einer Kundin und einem Lieferdienst in Neustadt bei Coburg artete am Dienstagabend (30. März) aus. Nicht zufrieden war die Frau laut Polizei mit der Qualität ihres Essens. Mitarbeiter des Lieferdienstes fuhren daraufhin zur verärgerten Kundin, um den Sachverhalt persönlich zu klären. Hier kam es in der Folge zu Handgreiflichkeiten. Weiterlesen

© TVO / Symbolbild

Messerangriff in Hof: Streit endet blutig

Am Freitagabend (26. März) wurde der Rettungsleitstelle und der Polizei ein Mann mit einer Armverletzung gemeldet. Der Rettungsdienst und die Polizei trafen vor dem Wohnanwesen in der Hofer Innenstadt einen 49-jährigen Hofer an, der eine stark blutende Wunde am Oberarm mit Handtuch umwickelt  hatte.

Weiterlesen

© Polizei

„Zunehmende aggressive Gesamtstimmung“: GdP Bayern fordert Versammlungs-Lockdown!

Nach den Corona-Demonstrationen und Gegenprotesten der letzten Zeit, wie unter anderem am letzten Wochenende im hessischen Kassel, befürchtet der bayerische Landesbezirk der Gewerkschaft der Polizei ähnliche Szenarien für das kommende und das Osterwochenende auch in Bayern. Um verletzte Polizisten und Demonstranten, Festnahmen und Platzverweise sowie Verstöße gegen Infektionsschutzregeln zu verhindern, fordert die Gewerkschaft jetzt unter anderem einen zeitlich begrenzten „Versammlungs-Lockdown“.

Weiterlesen

Marktredwitz: 35-Jährige attackiert & bespuckt Seniorin

Erneut löste eine 35 Jahre alte Frau am Montag (22. März) einen Polizeieinsatz in Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel) aus. Die 35-Jährige griff scheinbar grundlos eine 88 Jahre alte Frau an. Aufgrund vorangegangener Vorfälle wurde die 35-Jährige in das Bezirksklinikum eingeliefert.

Weiterlesen

Hof: Ex-Freund begrüßt 32-Jährige und ihren Neuen mit gespannter Armbrust

Nachdem eine 32 Jahre alte Frau am Mittwochabend (10. März) in Hof ihre persönlichen Sachen aus der Wohnung ihres Ex holen wollte, wurden sie und ihr neuer Partner (48) an der Tür mit einer gespannten Armbrust von dem 39-jährigen Exfreund begrüßt. Kurioserweise meldete den Vorfall nicht das Pärchen, sondern der Exfreund bei der Polizei. Diese stellte neben der Armbrust noch weitere Waffen sicher. Weiterlesen

© Polizei

Oberfränkische Kriminalstatistik 2020: Zahl der Straftaten im letzten Jahr leicht gestiegen

Die Zahl der registrierten Straftaten ist im Jahr 2020 im Vergleich zu 2019 leicht gestiegen. Dies teilte das Polizeipräsidium Oberfranken am Montag (08. März) mit. Laut Polizei wird der Anstieg vor allem mit der intensive Kontrolltätigkeit der begründet. Auch die Aufklärungsquote stieg im Vergleich zum Vorjahr. Die Quote ist nach wie vor die höchste aller bayerischen Polizeipräsidien.

Gesamtbetrachtung für 2020

Leichtes Straftaten-Plus im Vergleich zu 2019

In Oberfranken wurden im vergangenen Jahr insgesamt 50.805 Straftaten registriert. Damit verzeichnete man in 2020 ein Anstieg der Straftaten um 2,7 Prozent im Vergleich zu 2019. Die Entwicklung der Gesamtstraftaten wird laut dem Polizeipräsidium nach wie vor in einem gewissem Umfang durch Delikte nach dem Aufenthalts-, Asyl- / Freizügigkeitsgesetz beeinflusst. Hier insbesondere in den Grenzregionen, aber auch in Erstaufnahmeeinrichtungen und Notunterkünften.

Beste Aufklärungsquote in Bayern

Ohne die ausländerrechtlichen Fälle stiegen laut Polizei die Straftaten im Jahr 2020 auf 48.390. Dies war ein Plus von 3,9 Prozent. Die Aufklärungsquote bei den Straftaten insgesamt stieg im Vergleich zu 2019 um 0,9 Prozentpunkte auf 74,7 Prozent. Oberfranken liegt mit dieser Aufklärungsquote deutlich über dem bayernweiten Durchschnitt von 68,1 Prozent. Zu den in Oberfranken 37.950 aufgeklärten Fällen ermittelte die Polizei 25.604 Tatverdächtige.

Bei den Straftaten ohne Verstöße nach dem Aufenthalts-, Asyl- / Freizügigkeitsgesetz stieg die oberfränkische Aufklärungsquote um + 1,3 Prozentpunkte auf 73,5 Prozent. Die Polizei in Oberfranken festigte damit ihren Spitzenplatz innerhalb Bayerns. Der landesweite Durchschnitt betrug hier 66,4 Prozent. 

Schadenssumme von fast 83 Millionen Euro bilanziert

Bei allen registrierten Straftaten in Oberfranken im Jahr 2020 kam es zu einer Gesamtschadenssumme von rund 82,7 Millionen Euro. Davon betrug der Beute-/Vermögensschaden rund 69,5 Millionen Euro und der Sachschaden circa 13,2 Millionen Euro.

Kreisfreie Städte: Deutlicher Anstieg der Straftaten in Hof

In den kreisfreien Städten Bamberg, Bayreuth, Coburg und Hof registrierte die Polizei 2020 insgesamt 19.958 Straftaten. Ein Rückgang der Straftaten bilanzierte man in Bamberg, Bayreuth und Coburg. In Hof stieg die Zahl im zweistelligen Prozent-Bereich. (blaue Grafik)

Bei den bereinigten Zahlen (ohne Delikte nach dem Aufenthalts-, Asyl- / Freizügigkeitsgesetz) (graue Grafik) kam es in Bayreuth und Coburg zu Rückgängen bei den Fallzahlen. In Bamberg und Hof registrierte man eine Steigerung. Der Anstieg im Bereich Hof begründete man damit, dass die Grenzregion ein Schwerpunkt polizeilicher Kontroll-und Fahndungstätigkeit war und ist.


AQ: Aufklärungsquote / HZ: Häufigkeitszahl (Verhältnis bekannt gewordener Straftaten pro 100.000 Einwohner)
AQ: Aufklärungsquote / HZ: Häufigkeitszahl (Verhältnis bekannt gewordener Straftaten pro 100.000 Einwohner)

Deutlicher Rückgang der Straftaten in vier Landkreisen

Bei den Landkreisen in Oberfranken zeichnete sich 2020 sich eine unterschiedliche Entwicklung ab. In den Landkreisen Bamberg, Coburg, Kulmbach und Lichtenfels konnte teils ein deutlicher Rückgang der Straftaten (Gesamtheit und bereinigt) bilanziert werden. So verringerten sich die Delikte im Landkreis Coburg deutlich um 272 auf 2.653 - ein Minus von 9,3 Prozent.

Deutlicher Anstieg der Straftaten im Landkreis Bayreuth

Ein Anstieg der Straftatenzahlen vermeldete die Polizei für 2020 in den Landkreisen Bayreuth, Forchheim, Hof, Kronach und Wunsiedel. Die Erhöhung der Fallzahlen war unter anderem zurückzuführen auf zum Teil größere Straftatenserien oder intensive Kontroll- und Fahndungstätigkeiten der Polizei. Hierbei stach der Landkreis Bayreuth mit einer Steigerung der Straftaten um 571 Fälle auf 3.386 Straftaten heraus. Dies war ein Plus von 20,3 Prozent.

 

Entwicklung einzelner Straftaten-Bereiche

Wie die Polizei mitteilte, konnten 2020 insbesondere in den Deliktsbereichen Diebstahlskriminalität, Straßenkriminalität, Callcenter-Betrug und Kriminalität im Kontext der Zuwanderung und und Häusliche Gewalt Rückgänge der Fallzahlen verzeichnet werden. Insbesondere in den Segmenten Rauschgiftkriminalität, Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, Computerkriminalität und Wohnungseinbruchdiebstahl und Gewaltdelikte wurde ein Anstieg der Fallzahlen registriert. Beispiele:

Rückgang bei: Diebstahl

Mit insgesamt 10.321 Diebstahlsdelikten im Jahr 2020 wurde ein Rückgang zum Vorjahr um 106 Fälle verzeichnet. Dies stellte einen neuen 15-Jahres-Tiefstand dar. 934 aller Diebstahlsdelikte blieben im Versuchsstadium.

Rückgang  bei: Straßenkriminalität

Straßenkriminalität beschreibt Straftaten verschiedener Deliktsbereiche im öffentlichen Raum. Darunter werden z. B. Raubdelikte, Sachbeschädigungen oder Kfz-Diebstähle gezählt. Im Jahr 2020 stellte die Polizei ein Rückgang von 105 Fällen auf 7.260 Fälle fest, ein Minus von 1,4 Prozent.

Rückgang bei: Callcenter-Betrug

Im Bereich des Callcenter-Betruges wurde 2020 ein Rückgang um 108 Fälle auf 1.366 Taten verzeichnet. Die entscheidende Zahl der vollendeten Delikte betrug 109, 18 Fälle weniger als im Jahr 2019.

Steigerung bei: Sexualdelikte

Im Jahr 2020 stellte man eine Erhöhung der Delikte auf 936 Fälle fest. Dies war ein Plus von 15,1 Prozent. Bayernweit stieg die Anzahl der Fälle sogar um 23,7 Prozent.

Steigerung bei: Wohnungseinbruchdiebstahl

In Oberfranken bilanzierte die Polizei 2020 einen Anstieg um 98 Fälle auf 312 Straftaten. Dies entsprach einem Plus von 45,8 Prozent. Bayernweit sank die Anzahl der Fälle um 3,7 Prozent.

Steigerung bei: Gewaltkriminalität

Im Jahr 2020 wurden oberfrankenweit 1.636 Gewaltdelikte registriert. Das stellte einen leichten Anstieg um 1,2 Prozent dar. Unter Gewaltkriminalität werden Straftaten aus verschiedenen Bereichen zusammengefasst, die eine besondere Gewaltbereitschaft der Täter erkennen lassen. Darunter fallen unter anderem Mord, Totschlag, Vergewaltigung, Raubdelikte und gefährliche und schwere Körperverletzung.

 

Fazit der Polizei

In Oberfranken lässt es sich nicht nur sehr gut, sondern auch sicher leben.

 

 

Hiltpoltstein: Frau stellt Raser zur Rede und wird ins Gesicht geschlagen

Von einem Unbekannten ins Gesicht geschlagen wurde eine Fußgängerin in der Straße „Spießmühle“ in Hiltpoltstein im Landkreis Forchheim, weil die Dame den Autofahrer auf sein Fehlverhalten aufmerksam machte. Die Polizei ist nun dabei, den Täter zu ermitteln. Weiterlesen
© Pixabay / Symbolbild

Versuchter Totschlag in Schönbrunn im Steigerwald: Gewürgt & mit dem Tod bedroht

Ein Streit in Schönbrunn im Steigerwald (Landkreis Bamberg) eskalierte am Samstag (23. Januar), wie die Polizei am heutigen Freitag (29. Januar) mitteilte. Ein 27-Jähriger wurde gewürgt und mit dem Tode bedroht. Bei dem Streit ging es laut Polizei um eine „Grobheit zum Nachteil eines Kindes“. Die Auseinandersetzung endete für einen 42-Jährigen nun in Untersuchungshaft. Weiterlesen
© TVO / Symbolbild

Ebersdorf bei Coburg: Prügelei endet blutig

Mit einer Platzwunde und einer Schwellung am Kopf endete für einen 29-Jährigen ein Streit am Mittwochvormittag (20. Januar) in Ebersdorf bei Coburg. Da ihn ein gleichaltriger Mann dabei mit dem Fuß gegen den Kopf getreten haben soll, hat die Kriminalpolizei Coburg die Ermittlungen aufgenommen.

Weiterlesen
12345