Tag Archiv: Großeinsatz

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Großeinsatz in Coburg: Zigarette löst Wohnungsbrand aus

Ausgelöst durch eine nicht ordnungsgemäß entsorgte Zigarette kam es am Donnerstagabend (21. Januar) zu einem Wohnungsbrand und Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst in Coburg. Derzeit wird gegen den 39 Jahre alten Wohnungsinhaber ermittelt. Weiterlesen

Hilferufe & Einbruchstelle am Ostsee: Was ist in Bad Staffelstein passiert?

Hilferufe lösten am heutigen Dienstagmorgen (19. Januar) einen Großeinsatz im Bereich des Mittelsees in Bad Staffelstein (Landkreis Lichtenfels) aus. Zahlreiche Einsatzkräfte und mehrere Rettungshubschrauber suchten nach einer Person, welche sich möglicherweise in Not befinden könnte. Bei dem Einsatz wurde eine Einbruchstelle im Ostsee entdeckt. Letztendlich konnte die Herkunft der Hilferufe ermittelt werden.

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A9 / Trockau: Auto gerät in Vollbrand – Niemand hilft

Ein Ehepaar aus dem Kreis München kam mit einem Schrecken davon, als ihr Auto auf der A9 in Richtung München, in Höhe Trockau (Landkreis Bayreuth), das Brennen anfing. Während der Wagen lichterloh brannte, fuhren alle nachfolgenden Fahrzeuge einfach vorbei, so die Polizei am Montag (11. Januar). Weiterlesen

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Großeinsatz der Polizei in Marktredwitz: 41-Jähriger mit „scharfen Waffen“ zuhause

Ein 31 Jahre alter Mann aus Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel) erhielt am Samstagvormittag (05. Dezember) von seinem Schwager (41) eine WhatsApp-Nachricht, in der er mitteilte, dass er zwei scharfe Waffen zuhause besitze und vor niemanden Angst hätte. Daraufhin wurde ein Großeinsatz ausgelöst, so die Polizei heute am Sonntag. Weiterlesen

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Großeinsatz in Forchheim: Jugendlicher mit Gewehr gesichtet

Mehrere Mitteilungen über einen verdächtigen Mann mit einer Schusswaffe lösten am Samstagvormittag (13. November) einen Großeinsatz der Polizei in Forchheim und dem nahegelegenen Baiersdorf aus. Wie sich inzwischen herausstellte, war ein Jugendlicher mit einer Softairwaffe durch das Stadtgebiet gelaufen.

Zeugen alarmieren Polizei

Gegen 10:30 Uhr bemerkten Zeugen den verdächtigen Fußgänger in Richtung Stadtmitte Forchheim laufen. Dabei trug der Mann deutlich sichtbar eine augenscheinliche Langwaffe bei sich. Ob es sich dabei um eine scharfe Waffe oder um eine Spielzeugwaffe handelte, stand zunächst nicht fest. Zahlreiche Polizeistreifen aus Forchheim und der umliegenden Dienststellen fahndeten sofort nach dem Unbekannten, von dem Zeugen Handyfotos gefertigt hatten. Auch ein Polizeihubschrauber und Spezialeinsatzkräfte waren zur Unterstützung im Einsatz. Die Bundespolizei hatte vorsorglich den Bahnhof in Forchheim gesperrt.

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14-Jähriger mit Softairpistole unterwegs

Kurz nach 13:00 Uhr stellte sich im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen heraus, dass es sich bei dem Verdächtigen um einen 14 Jahre alten Jugendlichen handelt, der mit der Softairwaffe, die einer echten Maschinenpistole täuschend ähnlich sieht, zu einem Bekannten im Forchheimer Stadtgebiet unterwegs war. Er wurde dort von Polizeibeamten angetroffen und muss sich nun für sein Verhalten entsprechend verantworten.

Bilder vom Einsatzort:
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Polizei muss eingreifen: Über 60 Gäste ohne Mundschutz in einer Bamberger Gaststätte

In der Nacht zum Sonntag (04. Oktober) kam es gegen Mitternacht in Bamberg zu einem größeren Polizeieinsatz. Grund waren massive Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz in einer Gaststätte in der Domstadt.

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Neunkirchen am Brand: 200.000 Euro Schaden nach Scheunenbrand

Die Scheune eines landwirtschaftlichen Anwesens brannte am späten Montagabend (14. September) in Neunkirchen am Brand (FO) ab. Zwei Bewohner erlitten dabei leichte Verletzungen. Die Brandursache steht noch nicht fest. Weiterlesen
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Glutrote Nacht bei Zapfendorf: Flammenmeer am Waldrand sorgt für Großeinsatz!

UPDATE (17:00 Uhr):

Ein Vollbrand eines Holzlagerplatzes im Zapfendorfer Ortsteil Kirschletten (BA) beschäftigte am Montagabend (14. September) zahlreiche Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehren. Die Kriminalpolizei Bamberg ermittelt und sucht Zeugen.

25.000 Euro Brandschaden

Gegen 21:30 Uhr ging laut Polizei der Notruf über den Brand des Holzlagerplatzes am Rand eines Waldstückes ein. Die alarmierten Feuerwehren ließen das Feuer auf einer Fläche von über 1.000 Quadratmeter kontrolliert abbrennen. Den Einsatzkräften gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Waldgebiet zu verhindern. Insgesamt entstand ein bei dem Großfeuer ein Sachschaden von etwa 25.000 Euro.

Brandursache noch ungeklärt

Die Brandursache ist noch unbekannt. Die Polizei ermittelt. Zeugen können sich unter der Rufnummer 0951 / 91 29 - 491 bei der Kripo Bamberg melden.

Glutrote Nacht bei Zapfendorf: Baumstämme brennen wie Streichhölzer!

ERSTMELDUNG (Dienstag, 10:30 Uhr):

Meterhohe Flammen schlugen am Montagabend (14. September) in den Nachthimmel, als Dutzende Feuerwehrkräfte aus dem Landkreis Bamberg in die Nähe von Zapfendorf (BA) eilten, um einen Brand in der unmittelbaren Nähe zu einem Waldstück zu löschen. Vor Ort brannten zahlreiche Baumstämme. Die Flammen breiteten sich rasend schnell aus. So stand schnell eine Fläche von rund 2.000 Quadratmetern im Brand. Acht Feuerwehren mit rund 160 Einsatzkräften bekämpften das Feuer und konnten ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Waldstück verhindern.

Landwirte unterstützen die Feuerwehr bei der Brandbekämpfung

Die Landwirte aus der Umgebung unterstützen die Einsatzkräfte bei den schwierigen Löschmaßnahmen und brachten Güllefässer mit Löschwasser zum Brandort. Noch in den späten Abendstunden zog man mit Hilfe eines Baggers den Holzstapel auseinander, um weitere Glutnester zu finden. Die Feuerwehr stellte eine Brandwache auf. Die Kriminalpolizei Bamberg hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest. Über verletzte Personen ist derzeit ebenso noch nichts bekannt.

Weitere Videos vom Brandort
Glutrote Nacht bei Zapfendorf: Feuer aus 10 Kilometer Entfernung zu sehen
Glutrote Nacht bei Zapfendorf: Drohnenaufnahmen vom Brand am Waldrand
Fotos vom Brandort
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Großeinsatz in Kulmbach: Haftbefehl gegen Randalierer (25) erlassen

Haftbefehl erging am Mittwoch (02. September) gegen einen 25 Jahre alten Mann, der am vergangenen Sonntag (30. August) unter Drogeneinwirkung im Krankenhaus Kulmbach und in einer Apotheke randalierte. Spezialeinsatzkräfte nahmen den Mann letztendlich in einem Fahrzeug fest. Wir berichteten. Weiterlesen
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Kulmbach: Randalierer (25) sorgt am Sonntag für Großeinsatz der Polizei

UPDATE (02. September, 17:00 Uhr):

Haftbefehl erging am Mittwoch (02. September) gegen einen 25 Jahre alten Mann, der am vergangenen Sonntag (30. August) unter Drogeneinwirkung im Krankenhaus Kulmbach und in einer Apotheke randalierte. Spezialeinsatzkräfte nahmen den Mann letztendlich in einem Fahrzeug fest.

Ein massiv unter Drogeneinfluss stehender, aggressiver Mann sorgte am Sonntag (30. August) für einen Großeinsatz der Polizei. Der 25-jährige, ungarische Staatsangehörige randalierte im Krankenhaus Kulmbach und in einer Apotheke. Polizisten gelang es, ihn in einem Lieferwagen einzusperren. Spezialeinsatzkräfte konnten den Mann letztendlich festnehmen. Polizeibeamte brachten ihn erneut in ein Krankenhaus. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt.

25-Jähriger befindet sich in einer psychischen Ausnahmesituation

Bereits in der Nacht zum Sonntag fiel der aggressive, offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation und unter Drogeneinfluss stehende Mann in Wirsberg Landkreis Kulmbach, auf. Polizeibeamte brachten den 25-Jährigen in den Morgenstunden ins Krankenhaus nach Kulmbach. Aufgrund seines Zustandes musste er sediert und fixiert werden. Polizeibeamte ermitteln in diesem Zusammenhang wegen mehrerer Straftaten.

25-Jähriger flüchtet bewaffnet mit einer Schere, Scherbe und unbekleidet aus der Klinik

Gegen 12:00 Uhr wachte der 25 Jahre alte Mann in der Intensivstation auf. Nachdem die Fixierungen kurz gelöst wurden, konnte sich der aggressive Mann losreißen. Innerhalb kurzer Zeit beschädigte er medizinische Gegenstände im Wert von mehreren Tausend Euro. Unbekleidet, bewaffnet mit einer Schere und Scherbe, flüchtete der blutverschmierte 25-Jährige über einen Notausgang aus der Klinik.

25-Jähriger randaliert in einer Apotheke und flüchtet in einen Lieferwagen

Der 25-Jährige betrat eine nahegelegene Apotheke, in der er ebenfalls randalierte und mit Gegenständen um sich warf. Verständigte Polizisten trafen dort auf den Ungarn und setzten Pfefferspray ein. Ohne Wirkung rannte der Mann auf die Straße, schlug mit einem Regenschirm gegen ein Auto und flüchtete in einen unversperrten Lieferwagen. Den Beamten gelang es noch, den Schlüssel abzuziehen und den 25-Jährigen in dem Fahrzeug einzusperren.

Spezialeinsatzkräfte nehmen blutverschmierten 25-Jährigen fest

Speziell geschulte Kommunikationsbeamte kamen an den Einsatzort und versuchten, zusammen mit einer Dolmetscherin, beruhigend auf den Mann einzuwirken. Der Tatverdächtige ließ sich jedoch nicht darauf ein, tobte und schrie in dem Transporter weiter herum. Gegen 14:30 Uhr öffneten Spezialeinsatzkräfte die Fahrzeugtür und nahmen den blutverschmierten 25-Jährigen fest. Der Rettungsdienst brachte ihn unter Polizeibegleitung ins Krankenhaus.

Polizei ermittelt wegen zahlreichen Straftaten gegen den 25-Jährigen

Die Polizei Stadtsteinach und Kulmbach ermitteln wegen zahlreicher Straftaten gegen den Tatverdächtigen. Er wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bayreuth festgenommen und wird am Montag (31. August) dem Haftrichter vorgeführt.

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Großbrand in Bamberg: Kripo geht von Brandstiftung aus!

Der Brand eines Einfamilienhauses löste am Mittwochmorgen (26. August) im Bamberger Stadtteil Wunderburg / Gereuth einen Großeinsatz der Rettungskräfte aus. Wir berichteten! Nach den Untersuchungen der Brandfahnder geht die Kriminalpolizei Bamberg derzeit von einer Brandstiftung aus!

Kripo, LKA und Feuerwehr untersuchen die Brandruine

Nach den bis in die Abendstunden des Mittwochs andauernden Nachlöscharbeiten übernahm die Kripo Bamberg vor Ort die Ermittlungen. Mit Unterstützung eines Sachverständigen des Bayerischen Landeskriminalamtes und der Feuerwehr wurde eine Begehung des einsturzgefährdeten Gebäudes durchgeführt. Die Spezialisten der Spurensicherung nahmen an dem betreffenden Gebäude ihre Arbeit auf. Nach aktuellem Ermittlungsstand gehen die Brandfahnder der Kriminalpolizei Bamberg von einer Brandstiftung aus.

Schaden im mittleren sechsstelligen Bereich

Neben dem Wohnhaus wurden durch die Auswirkungen der Flammen auch die Nachbargebäude und mehrere geparkte Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen. Der Gesamtsachschaden wird derzeit auf eine mittlere sechsstellige Summe beziffert.

 

 

Aktuell-Bericht vom Mittwoch (26. August 2020)
Großbrand in Bamberg: Flammensturm wütet am Mittwochmorgen
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Großbrand in Autenhausen: Sägewerk brennt nieder

UPDATE (Donnerstag, 16:33 Uhr):

Nach dem Brand eines stillgelegten Sägewerks in der Nacht auf Donnerstag bittet die Kriminalpolizei Coburg um Zeugenhinweise. Die Ermittler gehen derzeit von einer Brandstiftung aus. Brandfahnder führten nach der Löschung des Feuers am Morgen Ermittlungs- und Spurensicherungsmaßnahmen vor Ort durch. Mittlerweile sind die polizeilichen Maßnahmen am Brandort abgeschlossen.

Ermittler erkennen Beweise für Brandstiftung

Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürfte das Feuer durch eine Brandstiftung entstanden sein. Die unbekannten Täter entzündeten eine überdachte Holzlege an der Außenwand des Sägewerks. Von dort griff das Feuer auf den Dachstuhl und schließlich auf das ganze Gebäude über. Darin befanden sich alte Sägewerkmaschinen, Holzmaterial und Gartengeräte. Der Schadenshöhe wurde am Nachmittag konkretisiert. Sie beläuft sich auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag.

Ermittler suchen Zeugen

Die Kriminalpolizei Coburg bittet Zeugen, die im Zeitraum von Mittwoch (23:00 Uhr) bis Donnerstag (02:00 Uhr) verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, die im Zusammenhang mit dem Brand stehen könnten, sich unter der Rufnummer 09561 / 645-0 zu melden.

© BRK Rettungsdienst Coburg
© BRK Rettungsdienst Coburg

ERSTMELDUNG (Donnerstag, 11:20 Uhr):

Ein zweiter Großbrand beschäftige oberfränkische Einsatz- und Rettungskräfte am frühen Donnerstagmorgen (27. August). Neben dem Großfeuer einer Behindertenwerkstatt in Bayreuth brannte fast zeitgleich ein stillgelegtes Sägewerk im Seßlacher Ortsteil Autenhausen (CO) nieder. Auch hier verursachten die Flammen nach ersten Schätzungen einen Sachschaden in sechsstelliger Höhe. Personen kamen nicht zu Schaden. Ebenso wie in Bayreuth waren die Rettungs- und Hilfskräfte mit einem großen Aufgebot vor Ort, um die Flammen zu bekämpfen.

 

  • Drohenaufnahmen vom Donnerstagvormittag zeigen die Brandruine im Seßlacher Ortsteil Autenhausen.
Großbrand in Autenhausen: Drohenaufnahmen zeigen die Zerstörungswut der Flammen

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Rund 130 Feuerwehrkräfte im Einsatz

Kurz vor 02:00 Uhr wurde der Brand einer Halle eines Sägewerks der Einsatzzentrale mitgeteilt. Durch ein Großaufgebot der örtlichen Feuerwehren konnte ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude in der unmittelbaren Nähe verhindert werden. Der Brand einer Halle des Sägewerkes brach nach aktuellen Erkenntnissen im Außenbereich des Geländes aus. Zur Brandursache ermittelt derzeit die Polizei. Im Einsatz waren laut News5-Informationen etwa 130 Feuerwehrleute, darunter auch Kräfte aus dem benachbarten Thüringen.

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Video: Großbrand in Autenhausen - Flammen fräsen sich durch das Sägewerk
Großbrand in Autenhausen: Flammen fräsen sich durch das Sägewerk
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Großbrand in Bayreuth: Werkstatt für Behinderte brennt nieder

Behindertenwerkstatt in Bayreuth: Welche Auswirkungen der Brand auf die Mitarbeiter hat

Behindertenwerkstatt in Bayreuth: Welche Auswirkungen der Brand auf die Mitarbeiter hat

Es ist ein Vorfall, den man als Betroffener erstmal verdauen muss: In der Nacht zum Donnerstag (27. August) brennte es in einer Werkstatt für Menschen mit Handicap in Bayreuth. Vor allem der Speisesaal wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden könnte bis zu einer Million Euro betragen. Vor allem hat der Brand Auswirkungen auf die Menschen, die dort gearbeitet haben. Die Diakonie sucht derzeit nach einer Lösung für die über 450 Mitarbeiter und Betreute der Lebenswerk-Einrichtung.

Ein Dachstuhlbrand im Bayreuther Industriegebiet Laineck führte am frühen Donnerstagmorgen (27. August) zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte. In der Ritter-von-Eitzenberger-Straße stand beim Eintreffen der Kräfte ein Gebäudeteil der Behindertenwerkstätten in Flammen. Die Feuerwehr konnte ein Ausbreiten der Flammen zwar verhindert. Das betroffene Gebäude brannte allerdings nieder. Der Schaden liegt nach neuesten Schätzungen vom Donnerstagmittag bei einer Million Euro. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Unbekannte brachen zudem in ein daneben befindliches Gebäude des Wohlfahrtsverbandes sowie in einen nahegelegenen Betrieb und einen Kindergarten ein. Die Kriminalpolizei Bayreuth hat in allen Fällen und prüft etwaige Zusammenhänge.

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Feuerwehrkräfte verhindern ein Ausbreiten des Großfeuers

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte gegen 02:15 Uhr stand bereits eine Werkstatt des Gebäudekomplexes in Vollbrand. Um eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern, agierten die Einsatzkräfte unter anderem mit drei Drehleitern. Die Wasserversorgung wurde über mehrere Hydranten und eine Zisterne sichergestellt, sowie in der Anfangsphase durch Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr unterstützt. Laut Meldung der Feuerwehr kamen mehrere Atemschutztrupps - zunächst im Außenbereich - und später im Inneren des Gebäudes zum Einsatz, ebenso auf dem Dach. Zudem wurde der angrenzende Gebäudeteil regelmäßig mit einer Wärmebildkamera überprüft und die Temperatur kontrolliert. Durch die schnellen Löschmaßnahmen wurde ein Ausbreiten des Brandes verhindert.

Großbrand in Bayreuth: Eine Brandmauer hielt stand!
Zu den Löscharbeiten eine Statement von Felix Lindner, Freiwillige Feuerwehr Bayreuth

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Nachlöscharbeiten dauern bis in den Morgen

Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die Morgenstunden hin. Speziell im Dachbereich flammten immer wieder Glutnester auf und mussten abgelöscht werden. Nach Auskunft eines Bau-Fachberaters des THW Kulmbach ist das Gebäude einsturzgefährdet, sodass ein Betreten durch Einsatzkräfte nicht möglich ist. Der Großteil der eingesetzten Kräfte konnte gegen 8:00 Uhr die Einsatzstelle verlassen. Eine Brandwache mit zwei Löschfahrzeugen und einer Drehleiter bleibt weiterhin vor Ort und unterstützt die Brandfahnder der Kriminalpolizei Bayreuth bei ihren Ermittlungen zur Brandursache. Weiterhin müssen immer wieder aufflackernde Glutnester abgelöscht werden.

Großbrand in Bayreuth: Flammen verursachen einen sechsstelligen Schaden

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Rund 200 Einsatzkräfte am frühen Morgen am Brandort tätig

Laut Information der Bayreuther Feuerwehr waren insgesamt 160 Einsatzkräfte aus verschiedenen Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Bayreuth sowie den Feuerwehren aus Laineck, Bindlach, Dressendorf, Untersteinach, Crottendorf und Ramsenthal im Einsatz. Ebenfalls vor Ort war das Bayerische Rote Kreuz mit 25 Mann zur Absicherung und Verpflegung der Einsatzkräfte. Das THW aus Bayreuth und Kulmbach unterstützte bei der Ausleuchtung der Einsatzstelle. Die Polizei war zudem mit mehreren Streifenbesatzungen tätig.

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Ermittlungen dehnen sich auf zwei Einbrüche in der Nähe aus

Brandfahnder der Polizei ermitteln seit den Morgenstunden die Ursache zu dem Brand. Da Polizeibeamte bei dem daneben befindlichen Gebäude eingeschlagene Scheiben feststellten, fahndeten mehrere Polizeistreifen, mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers, nach den Tätern. Hierbei fiel den Beamten zudem auf, dass in eine in der Nähe befindliche Firma für Eisen- und Badbedarf eingebrochen worden war. Die Unbekannten hatten in den beiden Gebäuden die Räume durchsucht, jedoch nach derzeitigen Erkenntnissen nur einen geringen Bargeldbetrag erbeutet. Dagegen hinterließen sie einen Sachschaden von jeweils mehreren tausend Euro. Zudem bemerkten Angestellte eines Kindergartens in der Weiherstraße ebenfalls beschädigte Fenster sowie das Fehlen eines Laptops. Auch hier richteten die Einbrecher einen Sachschaden von einigen tausend Euro an.

Großbrand in Bayreuth: Ermittlungen dehnen sich auf zwei Einbrüche in der Nähe aus

Polizei bittet um Zeugenhinweise

Die Kripobeamten prüfen derzeit unter anderem einen Zusammenhang zwischen den Taten. Die Ermittler bitten um Mithilfe:

  • Wer hat in der Nacht zum Donnerstag, insbesondere in den frühen Morgenstunden, verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge in der Ritter-von-Eitzenberger-Straße gesehen?
  • Wer hat in der Nacht zum Donnerstag in der Weiherstraße, nahe der Riedinger Straße, Beobachtungen gemacht?
  • Wer kann sonst Angaben machen, die im Zusammenhang mit dem Brand und/oder den Einbrüchen stehen könnten?

 

Zeugen werden gebeten, sich bei der Kripo Bayreuth unter der Tel.-Nr. 0921/506-0 zu melden.

 

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Großbrand in Bamberg: Gebäudekomplex steht am Mittwochmorgen in Flammen

UPDATE (Mittwoch, 10:34 Uhr):

Wie die Polizei am Vormittag mitteilte, wurden die Einsatzkräfte kurz nach 05:00 Uhr am Morgen über den Brand im Bamberger Stadtteil Wunderburg/Gereuth informiert. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand das Wohnhaus bereits komplett in Brand und die Flammen schlugen aus dem Dach. Den Feuerwehrkräften gelang es, das Übergreifen des Brandes auf andere Wohngebäude zu verhindern. Eine Scheune brannte komplett nieder.

Schaden im sechsstelligen Bereich

Die Bewohner der Nachbargebäude wurden durch die Polizei- und die Feuerwehr vorsorglich evakuiert. Ein Feuerwehrmann kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Der entstandene Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen der Polizei im sechsstelligen Euro-Bereich. Insgesamt waren rund 140 Kräfte der Feuerwehren, des Rettungsdienstes, des THW und der Polizei im Einsatz. Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Die Kriminalpolizei Bamberg hat die Ermittlungen aufgenommen.

 

  • Video: Unkommentierte Aufnahmen vom Brandort am frühen Mittwochmorgen! (Bildquelle: News5)
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Löscharbeiten dauern an

Die Löscharbeiten dauern derzeit (10:30 Uhr am Mittwochvormittag) noch an. Für die Löscharbeiten sind die Straßen rund um den Brandort weiträumig abgesperrt. Es kommt daher derzeit in diesem Bereich zu Verkehrsbehinderungen.

 

  • Weitere Informationen zu dem Thema auch am Abend ab 18:00 Uhr in Oberfranken Aktuell!
Aufnahmen von der Löscharbeiten am Morgen & von der Brandruine
Großbrand in Bamberg: Gebäudekomplex geht in Flammen auf
Großbrand in Bamberg: So wüteten die Flammen am Morgen!
Stimmen von: Anwohner, Feuerwehr und Polizei
Großbrand in Bamberg: "Es war ein Glutherd über den Dächern"
Großbrand in Bamberg: Anwohner wurden am Morgen evakuiert
Großbrand in Bamberg: "Die Schadenshöhe liegt im sechsstelligen Bereich"

ERSTMELDUNG (Mittwoch, 09:05 Uhr):

In der Egelseestraße von Bamberg wütete am frühen Mittwochmorgen (26. August) ein Großfeuer. Hier brannte der Dachstuhl eines größeren Gebäudekomplexes. Teilweise schlugen die Flammen am Morgen meterhoch aus dem Dachstuhl des Gebäudes und waren schon von weitem sichtbar. Unter anderem wurde auch ein Wohnhaus durch die Flammen beschädigt. Allein die Feuerwehr rückte laut News5-Angaben mit rund 100 Einsatzkräften an, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Dazu waren insgesamt drei Drehleitern im Einsatz. Wie das Feuer ausgelöst wurde, ist noch unklar. Bei den Löscharbeiten verletzte sich nach Aussagen von vor Ort ein Feuerwehrmann. Ob auch Bewohner des Hauses verletzt wurden, ist noch nicht bekannt.

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Großeinsatz in Bayreuth: Mann schmeißt Fahrrad aus Fenster & verschanzt sich mit Messer

Am Dienstagnachmittag (28. Juli) rückte die Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zu einem Großeinsatz in die Bayreuther Wölfelstraße aus. Verantwortlich für den Großeinsatz war ein Mann, der Gegenstände aus seiner Wohnung warf und sich mit einem Messer bewaffnet einsperrte.

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