Tag Archiv: Hilfe

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Bad Staffelstein: THW macht sich erneut auf den Weg ins Krisengebiet

„Auf unseren THW-Ortsverband Bad Staffelstein ist immer Verlass. Erneut unterstützt er in den Katastrophengebieten und setzt damit auch stellvertretend für unseren Landkreis ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen in Notlagen“, lobte Landrat Christian Meißner am Mittwochabend (28. Juli) in Bad Staffelstein (Landkreis Lichtenfels). Dort verabschiedete er gemeinsam mit dem THW-Ortsbeauftragten Johannes Stich drei Teams, die zu großen Einsätzen in ganz Deutschland aufbrachen.

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Marktgraitz: 47-jährige Vermisste aufgespürt

UPDATE (Freitag, 16. Juli / 13:30 Uhr):

Die seit Mittwoch vermisste 47-Jährige wurde dank zahlreicher Zeugenhinweise am Freitagvormittag (16. Juli) um 08:30 Uhr durch Polizeibeamte in Lichtenfels angetroffen. Eine Zeugin gab den entscheidenden Hinweis auf die entlang der Krappenrother Straße zu Fuß laufende Frau. Die Gesuchte war unverletzt und ist wohlauf. Mit Erleichterung nahmen die Angehörigen die positive Nachricht auf. Die Öffentlichkeitsfahndung ist damit beendet.


ERSTMELDUNG (Donnerstag, 15. Juli /09:55 Uhr):

Seit Mittwochmorgen (14. Juli) wird die 47-jährige Heidi Gesslein aus Marktgraitz (Landkreis Lichtenfels) vermisst. Laut Polizei verließ die 47-Jährige zu Fuß ihr Wohnanwesen und kehrte bisher nicht zurück. Intensive Suchmaßnahmen durch die Polizei Lichtenfels mit Unterstützung von Suchhunden und eines Polizeihubschraubers sowie durch das BRK, Freiwillige Feuerwehren und der Wasserwacht blieben bislang ohne Ergebnis.

Auf der B173 als Anhalterin unterwegs?

Wie die Polizeiinspektion Lichtenfels mitteilte, besteht nach aktuellem Ermittlungsstand die Möglichkeit, dass die 47-Jährige bereits zwischen 05:10 Uhr - 05:40 Uhr am Straßenrand der Bundesstraße B173 bei Redwitz an der Rodach (Landkreis Lichtenfels) - Höhe Abzweigung Obristfeld - stand. Laut Zeugenaussagen habe sie versucht, zu Trampen. Ein möglicher Zielort ist der Polizei nicht bekannt.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei Lichtenfels bittet um Mithilfe bei der Fahndung. Personen, die die Frau gesehen haben oder Hinweise auf ihren Aufenthalt geben können, melden sich bitte bei der Polizei Lichtenfels unter der Rufnummer 09571 / 95 20-0.

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Weißenstadt: Vermisste Jugendliche wieder aufgetaucht

Die seit dem 19. Juni aus einer Jugendhilfeeinrichtung bei Weißenstadt (Landkreis Wunsiedel) vermisste 16-jährige Jugendliche ist wieder aufgetaucht. Dies teilte die Polizei am Freitagmittag (09. Juli) mit. Weiterlesen
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Weißenstadt: 16-Jährige spurlos verschwunden!

Wie die Polizei am Mittwochvormittag (07. Juli) mitteilte, wird seit Mitte Juni eine 16-Jährige aus einer Jugendhilfeeinrichtung bei Weißenstadt (Landkreis Wunsiedel) vermisst. Die Jugendliche entwich den Angaben nach am 19. Juni aus der Einrichtung. Per Öffentlichkeitsfahndung sucht die Polizei nun nach ihr.

Suchmaßnahmen verlaufen bislang ohne Erfolg

Umfangreiche Suchmaßnahmen der Polizei verliefen bislang ergebnislos. Zudem liegen den Behörden aktuell auch keine Erkenntnisse vor, wo sich die Jugendliche genau aufhalten könnte. Die Polizeidienststelle, die für den früheren Wohnort der Vermissten zuständig ist, unterstützt die Polizei Wunsiedel bei den Ermittlungen. Es ist laut der Polizei anzunehmen, dass sie sich in ihrem ehemaligen sozialen Umfeld aufhalten könnte.

Polizei bittet um Hinweise

Personen, die Hinweise zum Aufenthaltsort der Jugendlichen geben oder sonst sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich mit der Polizei Wunsiedel unter der Rufnummer 09232 / 99 47-0 in Verbindung zu setzen.

 

UPDATE (Freitag, 09. Juli):

Die Vermisste wurde durch die Polizei wohlbehalten aufgegriffen. Hier die News!

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Coburg: Weder vor noch zurück – Transporter steckt zwischen Brücken fest

In aussichtsloser Situation befand sich ein Fernfahrer am Donnerstagmorgen (20. Mai), als er mit seinem Fahrzeug zwischen zwei Unterführungen in der Wassergasse in Coburg feststeckte. Erst durch die Hilfe einiger Mitarbeiter eines benachbarten Unternehmens, konnte das Fahrzeug aus seiner misslichen Lage befreit werden.

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Landkreis Lichtenfels: Über 70 Soldaten halfen bereits bei Pandemie-Bewältigung

Für das Landratsamt Lichtenfels ist die Unterstützung der Bundeswehr bei der Bewältigung der Corona-Pandemie eine äußerst wertvolle Hilfe. „Die Soldatinnen und Soldaten zeigen hier bei uns einen großartigen Auftritt und leisten zuverlässig und engagiert Dienst für unsere Bürgerinnen und Bürger“, würdigte Landrat Christian Meißner den Einsatz. Generalarzt macht sich persönlich ein Bild Generalarzt Dr. Bruno Most, stellvertretender Kommandeur des Kommandos Sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung in Weißenfels und Beauftragter für die zivil-militärische Zusammenarbeit des Sanitätsdienstes der Bundeswehr, machte sich vor Ort ein Bild vom Einsatz „seiner“ Soldatinnen und Soldaten im Landkreis und im Impfzentrum des Landkreises Lichtenfels. Begleitet wurde von Oberstarzt Dr. Tobias Gamberger, Kommandeur des Sanitätsregiments „Niederbayern“ in Feldkirchen. „In Lichtenfels ist der Einsatz unserer Leute hervorragend organisiert“, lobte der Generalarzt. „Unserer Soldatinnen und Soldaten sind entsprechend ihrer Qualifikation eingesetzt und bestens in den Organisationsablauf integriert. Ich freue mich, dass die Zusammenarbeit so gut funktioniert“, sagte Dr. Bruno Most. Er sei seit 40 Jahren Soldat, doch noch nie zuvor sei das Motto der Bundeswehr „Wir.Dienen.Deutschland.“ so greif- und erlebbar gewesen wie in den vergangenen 15 Monaten. 27 Anträge auf Hilfe der Bundeswehr gestellt Insgesamt hat der Landkreis Lichtenfels über das Kreisverbindungskommando (KVK) 27 Anträge auf Hilfeleistung durch die Bundeswehr gestellt. Seit November 2020 waren 70 Soldatinnen und Soldaten in der Region im Einsatz und wurden fortlaufend immer wieder von ihren Einheiten ausgewechselt. Aktuell sind 16 Soldat/innen im Landkreis tätig. Acht in der Nachverfolgung von Infektionsketten als so genannte Tracer für das Gesundheitsamt, sowie acht Soldat/innen (darunter fünf Sanitätsfachkräfte des Sanitätslehrregiments 1 aus Feldkirchen und drei unterstützende Kräfte von der 1. Kompanie des Panzerbataillons 104 aus Pfreimd) im Impfzentrum, ließ der Landrat wissen. An der Spitze in Sachen Impfungen Mit Blick auf die Impfzahlen stellte Christian Meißner heraus, dass der Landkreis Lichtenfels weiterhin signifikant über dem bayerischen und bundesweiten Durchschnitt liege und als einer der kleineren bundesweit seit Wochen eine Spitzenposition einnimmt. Die Zahl der Impfungen soll laut dem Landrat weiterhin mit Nachdruck vorangebracht werden.

Weißenbrunn: Polizei findet 14-Jährige in einem Hotel bei Frankfurt – Sie war nicht allein!

UPDATE (17. Mai, 16:45 Uhr):

Die seit dem vergangenen Montag (10. Mai) vermisste 14-Jährige aus Weißenbrunn (Landkreis Kronach) konnte am späten Montagvormittag (17. Mai) wohlbehalten aufgegriffen werden. Die Polizei fand die Jugendliche in einem Hotel bei Frankfurt. Die Öffentlichkeitsfahndung ist beendet.

14-Jährige gemeinsam mit einem 20-Jährigen im Hotel

Den Kriminalbeamten aus Coburg gelang es die Vermisste in der Nähe von Frankfurt zu finden. Die Polizei griff sie dort in einem Hotel im Beisein eines 20-Jährigen wohlbehalten auf und brachte sie in die Heimat zurück. Angehörige meldeten die 14-Jährige am Montag vergangener Woche als vermisst, nachdem sie vermutlich am Vorabend das elterliche Anwesen in Weißenbrunn verließ. Die Kronacher Polizei fahndete umgehend mit Unterstützung von Suchhunden und einem Polizeihubschrauber nach der Jugendlichen.


Montag (10. Mai) / 15:02 Uhr: 

Seit Montagmorgen (10. Mai) wird eine 14-jährige aus Weißenbrunn (Landkreis Kronach) vermisst. Die Jugendliche hatte laut Polizei vermutlich am Sonntagabend (09. Mai) das elterliche Anwesen verlassen und ist seitdem spurlos verschwunden. Die Polizei schließt einen eventuellen Unglücksfall nicht aus.

 

  • Hinweise auf den Aufenthaltsort der Vermissten nimmt die Polizeiinspektion Kronach unter der Telefonnummer 09261/5030 entgegen.
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Bamberg: Stadt greift Gastronomen weiter unter die Arme

Die Stadt Bamberg unterstützt erneut die heimische Gastronomie in der Corona-Pandemie: Am gestrigen Mittwoch (28. April) wurde beschlossen, das bis Herbst der Vollzug der Gebührenbescheide für das laufende Jahr ausgesetzt wird. Ende Oktober 2021 wird die Verwaltung dem Stadtrat dann erneut über die Situation berichten und gegebenenfalls eine neue Gebührensatzung vorlegen.

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Hof: Mann schlägt schwangere Frau – Zeugen eilen zur Hilfe

Dank dem beherzten Einschreiten dreier Angestellten eines Schnellrestaurants in Hof konnte sich eine schwangere Frau am Sonntag (18. April) aus einer gefährlichen Situation befreien. Ihr Lebensgefährte hatte ihr im Auto Schläge gegen Kopf und Bauch versetzt.

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Öffentlichkeitsfahndung: 80-Jähriger aus Bamberg in der Nähe der A73 aufgefunden

UPDATE (Freitag, 13:25 Uhr):

Der seit Mittwochmorgen vermisste 80-Jährige aus Bamberg wurde am Freitag (26. Februar) aufgefunden. Dies teilte die Polizei am Mittag mit. Einem aufmerksamen Zeugen fiel kurz vor 09:00 Uhr im Bereich nahe der Baustelle neben der Autobahn A73 bei Kemmern (Landkreis Bamberg) ein Mann auf, der auf einem Klappstuhl schlief. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass es sich bei dem Mann um den gesuchten Senior handelte, der dort offensichtlich genächtigt hatte. Durch den Rettungsdienst wurde der 80-Jährige, der aufgrund der niedrigen Nachttemperaturen unterkühlt war, in ein Krankenhaus gebracht.

 

  • Die Öffentlichkeitsfahndung der Polizei wurde somit beendet.

ERSTMELDUNG (Donnerstag, 13:35 Uhr):

Seit dem frühen Mittwochmorgen (25. Februar) wird ein 80-jähriger Senior aus dem Bamberger Stadtteil Gereuth vermisst. Umfangreiche Suchmaßnahmen der Polizei blieben bislang ohne Ergebnis. Die Polizei Bamberg-Stadt bittet um Mithilfe bei der Fahndung.

Bei Roßdorf am Forst verliert sich die Spur des Seniors

Der 80-Jährige wollte am Mittwoch mit seinem Fahrrad von zu Hause aus in die Innenstadt fahren, wo er jedoch nicht ankam. Seitdem fehlt von ihm jede Spur. Der Vermisste war zuletzt mit einem schwarzen Herren-Tourenrad der Marke „Victoria“ unterwegs. Umfangreiche Suchmaßnahmen, auch mit Unterstützung von Personensuchhunden, führten in Richtung Strullendorf (Landkreis Bamberg), wo sich an der Abzweigung nach Roßdorf am Forst die Spur verlor.

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Hofer Zoo: Eine neue Heizung für das Savannenhaus

Wie berichtet, ging im Hofer Zoo die Heizung im Savannenhaus kaputt. Da dem Zoo durch die monatelange Schließung das Geld ausging, musste man mit dem Schlimmsten rechnen: Die Tiere drohten zu sterben. Jetzt kam die Rettung!

Neue Heizung am Donnerstag geliefert

Nach Spendenaufrufen kamen nun innerhalb kürzester Zeit mehrere Großspenden von Firmen sowie viele kleine Spenden von Privatpersonen zusammen. Somit rollte am heutigen Donnerstag (04. Februar) ein Lkw durch Hof. Seine Ladung: Eine neue Heizung für das Savannenhaus. Noch versorgt die Tiere eine Notheizung. Am morgigen Freitag (05. Februar) soll dann der neue Kessel in Betrieb genommen werden.

Aktuell-Beitrag vom Freitag (05. Februar)
Hofer Zoo: Neue Heizung durch Spenden rettet Tiere vor dem Sterben!
Bilder aus dem Hofer Zoo
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Bayreuth: Rotes Kreuz spendet 5.000 FFP2-Masken für Bedürftige

Seit dem gestrigen Montag (18. Januar) gilt bayernweit die FFP2-Maskenpflicht im Einzelhandel und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Damit auch Bedürftige problemlos maßnahmenkonform ihre Einkäufe erledigen und den ÖPNV nutzen können, unterstützt sie das Rote Kreuz in Bayreuth mit 5.000 FFP2-Masken. BRK will Schwachen helfen Die Masken werden in der Stadt per Post und im Landkreis von den Gemeindeverwaltungen der Wohnorte an die Bedürftigen verteilt. Die Gesamtzahl der bereitgestellten FFP2-Masken setzt sich aus 2.600 Masken aus Beständen des BRK Kreisverbandes Bayreuth sowie einem Kontingent von 2.400 Masken des BRK Landesverbandes zusammen.
Es ist eine ureigene Aufgabe des Roten Kreuzes die Schwächeren in unserer Gesellschaft zu unterstützen. Aus diesem Grund ist es wichtig, allen Teilen der Bevölkerung, möglichst unbürokratisch die Mittel für ein Einhalten der Infektionsschutzmaßnahmen zur Verfügung zu stellen“ (Peter Maisel / Vorsitzender des BRK Kreisverbandes Bayreuth)
Oberbürgermeister Thomas Ebersberger und Landrat Florian Wiedemann danken den Verantwortlichen des BRK für die Verteil-Aktion.
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Erzbistum Bamberg: 30.000 Euro Soforthilfe für die Erdbebenopfer in Kroatien

Das Erzbistum Bamberg spendet 30.000 Euro für die Opfer des verheerenden Erdbebens in Kroatien. Die Spende stammt aus dem eigenen Katastrophenfonds. Dies teilte das Erzbistum am Donnerstag (14. Januar) mit. Weiterlesen
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Erdbeben in Kroatien: Hilfe der Feuerwehren aus den Landkreisen Bamberg & Lichtenfels

Am 29. Dezember 2020 ereignete sich in Kroatien ein schweres Erdbeben. Hiervon waren vor allem die ländlichen Gebieten des Landkreises Sisak-Moslavina in Zentral-Kroatien betroffen. Auch Feuerwehrgerätehäuser wurden dabei beschädigt oder zerstört. Nach Rücksprache mit dem kroatischen Feuerwehrverband werden besonders Schutzkleidung für Feuerwehrleute, tragbare Leitern, sowie Beleuchtungsgerät für die örtlichen Feuerwehren gebraucht, um deren Einsatz wieder vollumfänglich zu ermöglichen. Die Landkreise Bamberg und Lichtenfels helfen nun mit und unterstützen die Feuerwehren vor Ort.

Hilfe aus dem Landkreis Bamberg

Der Landkreis Bamberg stellte hierbei eine stattliche Anzahl von Ausrüstungsgegenständen, die nicht mehr benötigt werden, technisch aber in Ordnung sind, bereit. Die Sammelstelle wurde von der Feuerwehr Hallstadt organisiert, den Transport über das Zwischenlager „Nordbayern“ in Hersbruck nach Kroatien übernahm die Feuerwehr Hirschaid.

Hilfe aus dem Landkreis Lichtenfels

Auch die Freiwillige Feuerwehr Lichtenfels unterstützt die Feuerwehren in Kroatien bei der Bewältigung der Erdbeben-Katastrophe. Am Sonntagmorgen (10. Januar) brachen zwei Feuerwehr-Kameraden aus dem Landkreis Lichtenfels mit einem Logistikfahrzeug auf, um gemeinsam mit anderen Bayerischen Feuerwehren Hilfe im Krisengebiet zu leisten.


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22 bayerische Fahrzeuge mit 15.000 Teilen unterwegs nach Kroatien

Der insgesamt 22 Fahrzeuge umfassender Transportkonvoi aus Bayern startete am Montagmorgen vom Zwischenlager "Südbayern" in Rosenheim in Richtung der kroatischen Stadt Sisak. Rund 300 Freiwillige Feuerwehren und Kommunen beteiligten sich an den Ausrüstungs- und Gerätespenden. Rund 15.000 Einzelteile werden nun in die Krisenregion gebracht.

Kulmbach: Dringend Helfer für Pflegeheime gesucht

Die Covid-19-Pandemie stellt alle gesellschaftlichen Bereiche Tag für Tag vor große Herausforderungen. Im Landkreis Kulmbach hat es insbesondere die Alten- und Pflegeheime massiv getroffen. Drei Einrichtungen haben mit hohen Zahlen an Infizierten und Kontaktpersonen zu kämpfen. Drei Viertel aller Infizierten im Landkreis Kulmbach sind in den Heimen zu finden – ob unter den Mitarbeitern oder den Bewohner. Im Pflegeheim „Am Rasen“ der Arbeiterwohlfahrt sind derzeit 36 Bewohner sowie 18 Mitarbeiter infiziert, in der ebenfalls von der AWO getragenen „Karl-Herold-Seniorenwohnanlage“ sind es 78 Bewohner und 36 Mitarbeiter. Und auch das Heim „Pro Seniore“ in Wirsberg vermeldet 39 infizierte Bewohner und 11 Mitarbeiter.

Helfer aus der Bevölkerung gesucht 

Daher schlagen Stadt und Landkreis Kulmbach nun Alarm. In einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz haben Landrat Klaus Peter Söllner und Kulmbachs 2. Bürgermeister Frank Wilzok den Ernst der Lage herausgestellt.

„Es werden dringend Helfer gesucht, die medizinische oder pflegerische Erfahrung haben oder die sich zutrauen, in unseren Heimen auszuhelfen, so lange Not am Mann ist“, erklärt 2. Bürgermeister Frank Wilzok. „Es betrifft die vulnerabelste Gruppe unserer Gesellschaft. Die älteren und schwachen Bewohner unserer Heime. Hier gilt es mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln, Leben zu schützen und den Senioren gleichzeitig eine angemessene Versorgung zu bieten“, so Wilzok weiter.

Seit vielen Wochen arbeiten die Beschäftigten in den Heimen von morgens bis abends, zahlreiche Mitarbeiter machen täglich Doppelschichten, um den Personalausfall aufgrund der infizierten oder der als Kontaktpersonen eingestuften Kollegen aufzufangen.

„Die Mitarbeiter arbeiten unter Hochdruck und sind am Limit. Wir können von keinem noch mehr erwarten, da alle Betroffenen schon an den Grenzen der Belastbarkeit stehen“, mahnte Landrat Klaus Peter Söllner.

Er hatte bereits in der vergangenen Woche alle weiteren sozialen Träger weiterer Heime gebeten, zur Verfügung stehende Kräfte in den betroffenen Einrichtungen einzusetzen. Da die Personaldecke allerdings bei allen Alten- und Pflegeheimen sehr dünn ist, ist die Rückmeldung nur gering ausgefallen. In Zeiten des Katastrophen-Zustandes – wie derzeit in Bayern – könne der Landrat als letztes Mittel Mitarbeiter auch von Amtswegen verpflichten, in den Heimen vorübergehend zu arbeiten, um einen tatsächlichen Pflegenotstand mit aller Kraft zu vermeiden. Derzeit versuchen es Stadt und Landkreis aber noch ein letztes Mal mit einem Appell an die Freiwilligkeit und Solidarität der Bürgerinnen und Bürgern.

„Aus diesem Grund wenden wir uns an die Bevölkerung. Wer aus den Bereichen Medizin oder Pflege kommt und helfen kann, der möge sich bitte bei uns melden. Zusammen mit dem Führungsstab Katastrophenschutz am Landratsamt werden wir unter dem Namen ‚Helfende Hände‘ eine Datenbank mit Freiwilligen erstellen, um diese in den betroffenen Heimen aushelfen zu lassen“, fuhr Wilzok fort.

Selbstverständlich wird darauf geachtet, dass keiner der freiwilligen Helfer auf Intensivstationen oder in den schwer vom Virus befallenen Bereichen der Heime arbeiten muss. Denn auch die nicht-infizierten Bewohner brauchen natürlich Pflege, Betreuung und Kontakt.

„Und auch alle weiteren Personen, die ihre Hilfe anbieten möchten, können sich melden. Es werden in vielen Bereichen Kräfte gesucht, ob in den Küchen, ob als Putzkräfte oder für Botendienste oder ähnliches. Ein jeder der helfen kann und will, soll sich bitte bei uns melden. Jede helfende Hand wird nur allzu dringend benötigt“, ergänzt der Pressesprecher der Stadt Kulmbach, Jonas Gleich. „In einem nächsten Schritt werden wir von städtischer Seite zusätzlich auch alle Vereine und Organisationen im Stadtgebiet anschreiben, in der Hoffnung, dass sich auch hier Freiwillige finden, die die Mitarbeiter in unseren Heimen unterstützen können und die unseren Appell breitgefächert an ihre Mitmenschen kommunizieren und so hoffentlich noch mehr Personen erreichen“, so Gleich weiter.

Alle Personen, die in Stadt und Landkreis Kulmbach oder in den umliegenden Gemeinden helfen möchten, können sich per E-Mail an vanessa.gramlich@stadt-kulmbach.de oder telefonisch unter 09221/940-223 melden. Dort werden alle Helfer gelistet und koordiniert.

„Im Namen der Stadt Kulmbach, aber auch aller Betroffener und Heimbewohner möchte ich mich bereits jetzt für die Mithilfe eines jeden einzelnen bedanken. Gerade in dieser von der Pandemie gebeutelten Zeit ist die Solidarität und Loyalität von uns allen gefragt“, so Bürgermeister Frank Wilzok abschließend.

Der Aktuell-Beitrag zum Hilferuf aus Kulmbach:
Hilferuf aus Kulmbach: Freiwillige Helfer für die Pflege gesucht
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