Tag Archiv: Hochwasser

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Bad Staffelstein: THW macht sich erneut auf den Weg ins Krisengebiet

„Auf unseren THW-Ortsverband Bad Staffelstein ist immer Verlass. Erneut unterstützt er in den Katastrophengebieten und setzt damit auch stellvertretend für unseren Landkreis ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen in Notlagen“, lobte Landrat Christian Meißner am Mittwochabend (28. Juli) in Bad Staffelstein (Landkreis Lichtenfels). Dort verabschiedete er gemeinsam mit dem THW-Ortsbeauftragten Johannes Stich drei Teams, die zu großen Einsätzen in ganz Deutschland aufbrachen.

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Corona in Bayern: Maßnahmen bis zum 25. August verlängert

In einer Pressekonferenz am Dienstag (27. Juli) gab unter anderem Ministerpräsident Markus Söder bekannt, dass die 13. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmeverordnung bis zum 25. August verlängert wird. Nicht nur die Maßnahmen, sondern auch der Betrieb von Impfzentren und mobilen Teams wird mit angepasster Personal-Kapazität fortgesetzt. Zudem sollen aus aktuellem Anlass die Bürgerinnen und Bürger besser vor Katastrophen- und Gefahrenlagen in Bayern gewarnt werden. Möglich machen soll dies der Ausbau von Sirenen.

Ab Mittwoch (28. Juli) gelten folgende Änderungen der bayerischen Infektionsschutzmaßnahmen:

  • An den Hochschulen sind Präsenzveranstaltungen bei einer 7-Tage-Inzidenz von nicht mehr als 100 auch dann möglich, wenn der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht zwischen allen Studierenden durchgängig eingehalten werden kann. Im Übrigen bleibt es bei den bestehenden Vorgaben, insbesondere bei der FFP2-Maskenpflicht.
  • Für den Betrieb von reinen Schankwirtschaften in geschlossenen Räumen gelten folgende besondere Vorgaben: Die Bedienung muss am Tisch erfolgen, Abgabe und Verzehr von Getränken an der Theke oder am Tresen sind nicht erlaubt.
  • Für das Personal in der Gastronomie gilt Maskenpflicht auch unter freiem Himmel, soweit es zum Kontakt mit Gästen kommt. Im Bereich kultureller Veranstaltungen besteht für Zuschauer, Mitwirkende und Mitarbeiter Maskenpflicht. Die Maske darf am festen Platz unter freiem Himmel abgenommen werden. Für Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten und vergleichbare Kulturstätten wie auch für zoologische und botanische Gärten besteht in geschlossenen Räumen für die Besucher FFP2-Maskenpflicht. Gleiches gilt unter freiem Himmel, soweit der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann.
  • Unabhängig von der 7-Tage-Inzidenz gibt es ab dem 18. August für das Personal in Altenheimen, vollstationären Einrichtungen der Pflege und für Menschen mit Behinderung eine Testpflicht. Diese gilt auch für Besucher der genannten Einrichtungen, soweit kein Impf- oder Genesenennachweis erbracht werden kann. Für das Personal besteht dabei eine Testpflicht zweimal wöchentlich. Krankenhäuser und Einrichtungen der Vorsorge und Rehabilitation werden vor diesem Hintergrund ab dem 16. August verpflichtet, die notwendigen Schutz- und Hygienekonzepte um ein Testkonzept mit Testangebot zweimal pro Woche für Beschäftigte zu ergänzen.
  • In den ersten Unterrichtswochen nach dem Schulstart im September gilt als besondere Schutzmaßnahme an den bayerischen Schulen eine inzidenzunabhängige Maskenpflicht, auch nach Einnahme des Sitz- beziehungsweise Arbeitsplatzes.
  • Für die schulischen Ferienkurse während der Sommerferien gelten die Testobliegenheiten für die Teilnahme am Präsenzunterricht entsprechend.
  • Solarien unterfallen künftig nicht mehr den Regelungen zu Freizeiteinrichtungen, sondern den Regelungen zu Dienstleistungen.

Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren sollen ein Impfangebot bekommen

Der Ministerrat hat sich dafür ausgesprochen, allen Schülerinnen und Schülern ab 12 Jahren in Bayern in den Impfzentren ein Impfangebot ab Mitte August 2021 zu machen. Die Staatsministerien für Unterricht und Kultus und für Gesundheit und Pflege werden beauftragt, die hierfür erforderlichen Schritte in die Wege zu leiten.

Testkonzept in Kitas für Kinder und Beschäftigte wird fortgeführt

Das bisherige Testkonzept in Kitas für Kinder und Beschäftigte soll weitergeführt werden. Das System trägt dazu bei, auch im neuen Kindergartenjahr eine Fortsetzung des Regelbetriebs und ein sicheres Miteinander gewährleisten zu können. Eltern sollen auch weiterhin Antigen-Selbsttests für ihre Kinder mit Berechtigungsschein in den Apotheken beziehen können. Ebenso sollen die Kita-Beschäftigten weiterhin zwei Antigen-Selbsttests pro Woche erhalten.

Bayern unterstützt sogenannte "Verstärkerbusse"

Im kommenden Schujahr wird Bayern die Kommunen bei der Beschaffung von zusätzlichen Schulbussen unterstützen. Hierdurch soll gesichert werden, dass die Schülerinnen und Schülern auf dem Weg zu Schule vor einer möglichen Ansteckung mit dem Coronavirus geschützt sind. Ob zusätzliche Busse bestellt werden, entscheidet die jeweilige Kommune auf Grundlage der konkreten Situation vor Ort. Die Staatsregierung appelliert an die Kommunen, das Förderprogramm umfassend zu nutzen, um eine wirksame Entzerrung vor Ort zu erreichen. Im vergangenen Schuljahr 2020/21 hat die Bayern bis zu 56 Millionen Euro für zusätzliche Schulbusse bereitgestellt. Mit dem neuen Sonderprogramm sollen bis zum Beginn der Weihnachtsferien erneut 20 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden.

Ausbau von Sirenen soll verdoppelt werden

Die Bevölkerung in Bayern soll künftig noch besser vor Katastrophen- und Gefahrenlagen gewarnt werden. Bayern hat deshalb das Ziel einer flächendeckenden Versorgung mit Sirenen beschlossen. Die Sirenen sollen bayernweit auf die Anzahl von 26.000 verdoppelt werden. Eine Sirene hat den Vorteil, dass sie laut und somit innerhalb eines großen Radius gut zu hören ist. Zudem sorgt sie durch den „Weckeffekt“ dafür, dass auch schlafende Personen über eine bevorstehende Gefahr alarmiert werden. Darum sollen künftig alle Bürgerinnen und Bürger innerhalb geschlossener Bebauungen mit einer Sirenenwarnung erreicht werden können. Zur Umsetzung wurde das bayerische Innenministerium beauftragt, ein Sirenenfinanzierungsprogramm zu erarbeiten. Das Sirenenausbauprogramm des Bundes hat derzeit ein Gesamtvolumen von 88 Millionen Euro.

Freistaat hält Warn-SMS für notwendig

Um die Warnung vor Gefahren weiter zu optimieren, hält die Staatsregierung auch Warn-SMS, sogenannte "Cell Broadcasting", für notwendig. Hiermit können schnell und gezielt Warn- und Verhaltenshinweise an alle Bürgerinnen und Bürger versendet werden, die mit ihrem Smartphone in den Funkzellen einer Gefahrenzone eingeloggt sind. Die Staatsregierung fordert die Bundesregierung daher auf, umgehend die gesetzlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit Mobilfunkbetreiber zum Versand von Warn-SMS verpflichtet werden können.

Der Aktuell-Beitrag vom 27. Juli 2021
Corona vor der Sommerpause: Bayerischer Ministerrat diskutiert über Urlaub, Freiheit, Testkosten und Impfmüdigkeit
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Hochwasserkatastrophe in Bayern: Soforthilfen können ab jetzt beantragt werden

50 Millionen Euro stellt der Freistaat Bayern als finanzielle Unterstützung bereit, um die akute Notlage und Schäden zu lindern, die durch die Hochwasser-Katastrophe entstanden sind. Dies verkündete Ministerpräsident Markus Söder am Dienstag (20. Juli). Wir berichteten. Auch der Landkreis Hof gehört nach der Flut der letzten Woche zu diesen Gebieten. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker teilte am Mittwochvormittag (21. Juli) mit, dass diese Hilfe ab jetzt beantragt werden können.

Soforthilfe von 5.000 Euro - unter anderem für die Wiederbeschaffung von Hausrat

Die Landkreise Berchtesgadener Land, Ansbach, Neustadt an der Aisch/Bad Windsheim, Erlangen/Höchstadt, Fürth, Kitzingen, Schweinfurt und Hof waren besonders schwer durch die Flutkatastrophe betroffen. Zur Linderung der ersten Not zahlt der Freistaat eine Soforthilfe von bis zu 5.000 Euro an betroffene Haushalte. Dieses Geld soll unter anderem für eine Wiederbeschaffung von Hausrat dienen. Hinzu kommt eine Soforthilfe für „Ölschäden an Gebäuden“ von bis zu 10.000 Euro. Bei Versicherbarkeit der Schäden gilt für Nichtversicherte jeweils ein Abschlag von 50 Prozent. Versicherungsleistungen werden auf die staatlichen Hilfen angerechnet.

In existenziellen Notlagen sind höhere Hilfen möglich

In besonderen Fällen, in denen Menschen durch die Überschwemmungen in existenzielle Notlagen kommen, sind noch umfangreichere Hilfen möglich, so das Finanzministerium. In diesen Fällen können durch Zuschüsse aus dem sogenannten Härtefonds bis zu 100 Prozent der entstandenen Schäden erstattet werden. Die Staatsregierung will auf diese Weise sicherstellen, dass durch die Unglücksfälle niemand tatsächlich in seiner Existenz gefährdet wird.

Ansprechpartner für die Auszahlung der Gelder ist das Landratsamt

"Wir helfen schnell und unbürokratisch – aufwändige Nachweise sind nicht erforderlich“, verkündigte Finanz- und Heimatminister Füracker. Ansprechpartner für die Auszahlung der Gelder ist zunächst das jeweilige Landratsamt. Entsprechende Formulare können bei den zuständigen Behörden direkt ausgefüllt und abgegeben werden. Die Auszahlung erfolgt per Überweisung oder kann nach Absprache auch in bar erfolgen.

 

 

  • Telefonnummer für die Stadt Hof: 09281 / 815 - 1440
Bericht & Staudiotalk mit Landrat Oliver Bär
Landkreis Hof: 55 Millionen Euro Schaden nach Flutkatastrophe

Steuerliche Hilfen für Flutopfer

Zusätzlich zu den direkten Finanzhilfen greifen auch mehrere steuerliche Maßnahmen für Privatpersonen und Unternehmen, so das Ministerium. So können im Einzelfall Steuern gestundet, Vollstreckungsmaßnahmen aufgeschoben und Steuervorauszahlungen gestreckt werden. Auch Sonderabschreibungen sind möglich. Muss Hausrat und Kleidung in größerem Umfang wiederbeschafft werden, können diese Ausgaben unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich berücksichtigt werden. Ansprechpartner ist hierbei das jeweils zuständige Finanzamt.

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Einsatz in Rheinland Pfalz: 112 Feuerwehrkräfte aus Stadt & Landkreis Bayreuth auf den Weg ins Hochwassergebiet

ERSTMELDUNG (15:00 Uhr):

Am Dienstagmittag (20. Juli) machten sich mehrere Dutzend Feuerwehrkräfte aus Stadt und Landkreis Bayreuth auf den Weg nach Rheinland-Pfalz, um in den dortigen Hochwassergebieten zu helfen. 112 Kräfte aus den Bayreuther Land hatten sich dazu am Volksfestplatz der Stadt versammelt, um dann gemeinsam in Richtung Westen auszurücken. Wie lange der Einsatz dauern wird, ist bislang nicht bekannt.

Bayreuther Vorauskommando seit Montagabend am Nürburgring

Um 11:30 Uhr setzte sich der Feuerwehr-Konvoi in Bewegung, in dem auch ein BRK-Rettungswagen aus Bayreuth mit dabei ist. Das Vorauskommando mit acht Führungskräften um den Bayreuther Kreisbrandrat Hermann Schreck ist bereits seit Montagabend (19. Juli) in Rheinland-Pfalz. Am Nürburgring kümmerte man sich seit den Nachtstunden um die Koordination und Organisation der Kräfte, sodass die Hilfsmaßnahmen nach dem Eintreffen der Helfer aus dem Bayreuther Land zügig beginnen können. Konkrete Aufträge liegen derzeit noch nicht vor.

Insgesamt 500 Einsatzkräfte aus Bayern unterwegs

Mit unterwegs nach Rheinland-Pfalz sind Einheiten aus Aschaffenburg und Miltenberg. Zusammen bildet man das Bayerische Hilfeleistungskontingent, das insgesamt 500 Einsatzkräfte umfasst. Unterstützung erhält man zudem von der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg. Die erwartete Ankunft ist gegen 18:30 Uhr am Dienstagabend. Man kalkulierte im Vorfeld eine Fahrtzeit von sieben Stunden.

 

 

Aufnahmen vor der Abfahrt
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Feuerwehr-Konvoi fährt los
Hilfe im Katastrophengebiet: Feuerwehr-Konvoi startet von Bayreuth aus in Richtung Rheinland-Pfalz
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Nach starkem Unwetter: 55 Millionen Euro Schaden im Hofer Land!

50 Millionen Euro stellt der Freistaat Bayern als finanzielle Unterstützung bereit, um die akute Notlage und Schäden zu lindern, die durch die Naturkatastrophen entstanden sind. Dies verkündete Ministerpräsident Markus Söder am Dienstag (20. Juli). Folgende Gebiete bekommen eine Soforthilfe: Berchtesgadener Land, Ansbach, Neustadt an der Aisch/Bad Windsheim, Erlangen/Höchstadt, Fürth, Kitzingen, Schweinfurt und der Landkreis Hof. Wie das zuständige Landratsamt Hof am Dienstag (20. Juli) mitteilte, belaufen sich die gewerblichen und kommunalen Schäden im Landkreis nach dem Unwetter in der letzten Woche auf rund 55 Millionen Euro. Weiterlesen
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Fotos: Oberfränkische THW-Kräfte helfen in den Unwetter-Gebieten von Nordrhein-Westfalen

In den Unwettergebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz kommen immer mehr Helferinnen und Helfer aus ganz Deutschland zusammen, um der Lage vor Ort Herr zu werden. Auch THW-Kräfte aus Oberfranken sind im Einsatz. Den Auftakt machten die Ortsverbände Kronach und Naila. Am Wochenende kamen Helferinnen und Helfer aus den Ortsverbänden Hof, Kulmbach, Kirchehrenbach und Selb hinzu. Mehr zu den Einsätzen auf unserer Newsseite!

 

Weitere Informationen liefern die Facebook-Seiten der einzelnen Ortsverbände:

 

 

 

Ihre Bilder! Ihre Einsätze!: Hier gibt es Näheres zu den oberfränkischen Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) im Katastrophengebiet!

Aufnahmen des THW Hof
Für die Fachgruppe Elektroversorgung ging es nach dem Einrichten des zur Verfügung gestellten Bereitstellungsraums zur Lagebesprechung mit vier weiteren Fachgruppen "Elektro" aus Bayern. Hier wurden die kommenden Einsätze im Katastrophengebiet abgesprochen. Anschließend schritt man zur Tat.
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Aufnahmen des THW Naila
Die acht Helfer waren am Samstag (17. Juli) in Geilenkirchen (Landkreis Heinsberg) im Einsatz um dort im Stadtgebiet mehrere Keller und Tiefgaragen auszupumpen. Anschließend ging es mit der "Hannibal-Pumpe" (5.000 Liter pro Minute) nach Ophoven, einem Ortsteil von Wassenberg (Landkreis Heinsberg), um das Wasser von einem Nebenbach in Richtung Feld zu pumpen. Ziel war es, den Wasserspiegel zu senken, damit er wieder mehr Wasser aufnehmen kann.
© THW Naila
© THW Naila
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In der Nacht zum Sonntag (18. Juli) unterstützten die Helfer des THW Naila den Ortsverband Kronach beim Aufbau und Inbetriebnahme ihrer Hannibal-Pumpe in Ophoven. Laut den Informationen konnte somit der Zufluss von Wasser nach Ophoven drastisch reduziert und die Hauptzufahrt wieder trocken gelegt werden. Am Sonntag trafen frische Kräfte von beiden Ortsverbänden ein, um die Helfer an der Einsatzstelle abzulösen.
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Aufnahmen des THW Kulmbach
Am Sonntag (17. Juli) waren die Helfer vom THW Kulmbach im Stadtzentrum von Stolberg (Städteregion Aachen) eingesetzt. Die Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung half bei der Stromerzeugung für die Bevölkerung, stellte die Beleuchtung in beschädigten Gebäudeteilen bereit und kam bei Räumarbeiten zum Einsatz. Dabei wurden die Kulmbacher Kräfte unter anderem auch von der Bundeswehr unterstützt.
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Aufnahmen des THW Kronach
Am Sonntagabend (17. Juli) trafen neue Kräften aus den Ortsverbänden Kronach und Naila vor Ort ein, um die Helfer zum Teil abzulösen. Über die Nachtstunden und am Montagmorgen wurden die Einsatzstellen in Ophoven abgearbeitet. Aktuell werden die Kräfte zum nächsten Einsatzort verlegt. Unterstützung gibt es zudem vom Ortsverband Kirchehrenbach (Landkreis Forchheim). Dieser stellt eine mobile Tankanlage zur Verfügung.
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Aufnahme des THW Kirchehrenbach

Nach dem ersten Einsatz im Erftkreis wurden die Helfer des THW Ortsverbandes Kirchehrenbach, zusammen mit drei weiteren Fachgruppen Wasserschaden / Pumpen, nach Geilenkirchen verlegt. Die Helfer kümmern sich mit den Tankanlagen um die Nachbetankung der Pumpen, damit diese ständig in Betrieb sein könnnen.

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Nach dem Unwetter in dieser Woche: Trinkwasser in Selbitz verunreinigt

Wie die Stadtverwaltung Selbitz (Landkreis Hof) jetzt mitteilte, muss das Trinkwasser in der Stadt derzeit bis auf Widerruf abgekocht werden. Nach dem Unwetter und dem Hochwasser in dieser Woche wurden die Tiefbrunnen mit Kolibakterien verunreinigt. Weiterlesen
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Einsatz im Katastrophengebiet: THW-Kräfte aus Oberfranken helfen in Nordrhein-Westfalen

UPDATE (Montag, 19. Juli / 17:02 Uhr):

Hier gibt es Bilder der Einsätze der oberfränkischen Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) im Katastrophengebiet!

 

 

Weitere Informationen liefern die Facebook-Seiten der einzelnen Ortsverbände:

 

 


UPDATE (Montag, 19. Juli / 16:17 Uhr):

Weitere oberfränkische Rettungs- und Hilfskräfte haben sich am Montag (19. Juli) auf den Weg in den Westen Deutschland gemacht, um in den Katastrophengebieten von Rheinland Pfalz und Nordrhein-Westfalen zu helfen:

 


ERSTMELDUNG (Samstag, 17. Juli / 13:15 Uhr):

In den Unwettergebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz kommen immer mehr Helferinnen und Helfer aus ganz Deutschland zusammen, um der Lage vor Ort Herr zu werden. Auch THW-Kräfte aus Oberfranken sind im Einsatz oder begeben sich aktuell dorthin. Den Auftakt unternahmen die Ortsverbände Kronach und Naila. Jetzt machten sich Kräfte der Ortsverbände Hof, Kulmbach und Selb auf den Weg in das Katastrophengebiet. Die Einsätze sollen maximal fünf Tage dauern.

Kräfte aus Kronach und Naila zuerst im Katastrophengebiet im Einsatz

Am späten Donnerstagabend (15. Juli) machten sich die ersten Einsatzkräfte der Fachgruppe Wasserschaden / Pumpen aus Naila auf den Weg nach Eschweiler. Die zweite Mannschaft soll sich voraussichtlich am Sonntag (18. Juli) auf den Weg machen.

Kräfte aus Hof, Kulmbach und Selb auf dem Weg

Wie die THW-Regionalstelle Hof am Samstag (17. Juli) mitteilte, haben sich die Fachgruppe Elektroversorgung des THW Hof mit Unterstützung des THW Selb sowie die Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung des THW Kulmbach am frühen Samstagmorgen auf den Weg nach Stolberg (NRW) gemacht. Mit ihren leistungsstarken Aggregaten werden sie vor Ort bei der Stromversorgung unterstützend zum Einsatz kommen. Zudem werden weitere Pumpen zur Verfügung gestellt.

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Nach heftigem Unwetter: Landkreis Hof richtet Hotline für Betroffene ein!

Nach dem heftigen Unwetter am vergangenen Dienstag hat der Landkreis Hof eine Hotline für die Bürgerinnen und Bürger eingerichtet, die vom Hochwasser betroffen sind. Zahlreiche Einsatzkräfte wurden durch die starken Regenfälle gefordert. Nach wie vor laufen vielerorts Aufräumarbeiten, um die Schäden an den Häusern und Unternehmen zu beseitigen. Zudem werden derzeit die Einsätze in den jeweiligen Gemeinden ausgewertet, um das Ausmaß der Schäden im Hofer Land zu ermitteln. Mehr zum Hochwasser im Landkreis erfahren Sie hier auf der TVO-Newsseite.

Hotline am Freitag und Samstag freigeschaltet

Insbesondere zu versicherungsrechtlichen Themen oder zur Entsorgung von Überschwemmungsmüll, treten bei Betroffenen viele Fragen auf. Die eingerichtete Hotline ist unter der folgenden Telefonnummer 09281/57-473 zu erreichen. Die zur Verfügung stehenden Uhrzeiten sind Freitag (16. Juli) von 12:00 Uhr bis 16:00 Uhr und Samstag (17. Juli) von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr. Fragen, die an die Hotline gerichtet werden können, betreffen zum Beispiel Themen wie die Müllentsorgung von Hausrat / Unrat, finanzielle Entschädigung der Schäden, Hinweise für Schadensmeldungen bei Versicherungen, Verkehrsbehinderungen durch Hochwasserschäden und mehr.

UPDATE: Auch am Montag (19. Juli) wird die Hotline von 08:00 - 12:00 Uhr erreichbar sein.

Antworten auf spezifische Fragen sowie nützliche Hinweise bezüglich Hochwasser-Versicherungen finden Sie darüber hinaus auch auf der Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz unter https://www.stmuv.bayern.de/themen/wasserwirtschaft/hochwasser/buerger.htm sowie unter https://www.hochwasserinfo.bayern.de

Weiterführende Informationen zum starken Unwetter im Hofer Landkreis
Dramatische Wetter-Szenen: Die Flut rollt durch Selbitz!
Flut-Alarm in Hof: Wassermassen schießen durch die Stadt
Hofer Land unter Wasser: Über 1.100 Rettungskräfte im Einsatz
Schweres Unwetter trifft Landkreis Hof hart: Einsatzkräfte pausenlos im Einsatz!
Hof: Alsenberger Durchlass bleibt nach Starkregen längere Zeit dicht
Unwetter immer öfter & immer heftiger: Wer kommt eigentlich für die Schäden auf?
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DIE SINTFLUT: Unwetter-Alarm in Stadt und Landkreis Hof

Schweres Unwetter trifft Landkreis Hof hart: Einsatzkräfte pausenlos im Einsatz!

UPDATE (14. Juli, 18:30 Uhr):

Der Aktuell-Beitrag zum Unwetter im Landkreis Hof

Was für ein Wetter, was für eine Nacht und das ist in diesem Fall leider nicht positiv gemeint, denn der Unwettersommer hat erneut auch Oberfranken voll erwischt. Diesmal trifft es den Landkreis Hof besonders hart. Insbesondere die Stadt Selbitz, wo die Einwohner vor noch nie dagewesenen Szenen berichten. Landrat Oliver Bär rief in der Nacht den Katastrophenfall aus, um die Einsatzkräfte optimal koordinieren zu können. Die umfassen mehr als 50 Feuerwehren mit rund 1.000 Mann plus dutzende der THW, die versuchen, der Lage Herr zu werden. Am Mittwochmorgen (14. Juli) gab es die Entwarnung, die Lage entspannte sich und der Katastrophenfall wurde aufgehoben. Die Lage für die vom Unwetter Betroffenen entspannte sich nicht.

 


UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 17:30 Uhr):

Rund 500 Einsätze der Rettungskräfte

Das Landratsamt Hof hat am Mittwochnachmittag eine Unwetter-Bilanz der letzten 24 Stunden gezogen. Die Unwetter und Starkregenfälle im Landkreis Hof forderten binnen der letzten 24 Stunden den Einsatz von über 70 Feuerwehren sowie zahlreichen Kräften des THW, der Polizei und weiterer Rettungsorganisationen. Vor allem der nördliche Bereich des Landkreises war seit dem späten Dienstagnachmittag anhaltend von Regenfällen und zum Teil starken Überschwemmungen betroffen. Über die Nacht hinweg waren die Kräfte hauptsächlich in Naila, Selbitz, Köditz, Feilitzsch und Trogen im Einsatz. Insgesamt mussten im Hofer Land rund 500 Einsätze gefahren werden.

 

Ich danke allen haupt- und vor allem ehrenamtlichen Einsatzkräften für ihr Engagement, das es möglich gemacht hat, dass die gestrigen Schadensereignisse zwar mit großen Auswirkungen verbunden waren, aber dennoch eingegrenzt werden konnten. Wir können stolz auf den Zusammenhalt sein, den wir hier in der Region haben.

(Oliver Bär, Landrat des Landkreises Hof)

 

Katastrophenfall am Dienstagabend ausgerufen

Bär hatte am Dienstagabend den Katastrophenfall für den Landkreis ausgerufen. Aufgrund der Tatsache, dass sich die Wetterlage ab den frühen Morgenstunden wieder entspannte, wurde der Katastrophenfall am Mittwochmorgen wieder aufgehoben. Dennoch waren am Vormittag noch etwa 150 Feuerwehrkräfte vor Ort in den Gemeinden im Einsatz, um Aufräumarbeiten zu leisten und Keller auszupumpen.

Lage an Kitas und Schulen wieder entspannt

Unterdessen entspannte sich auch die Lage an der Grundschule in Selbitz sowie an einzelnen Kitas im Landkreis Hof wieder. Sie hatten in Folge von Überschwemmungen am Mittwoch geschlossen. Der Unterricht in Selbitz sowie auch die Kindergarten-Betreuungen können größtenteils ab Donnerstag wieder stattfinden, so das Landratsamt abschließend.


UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 16:55 Uhr):

Ein spektakuläres Wetterphänomen wurde am späten Dienstagnachmittag (13. Juli) bei Weißdorf (Landkreis Hof) fotografiert. Gegen 16:30 Uhr deutete sich am Himmel ein möglicher Tornado an. Auf den Fotos (siehe unten) sieht man eine sogenannte "Funnelcloud", eine Trichterwolke, die recht ausgeprägt war.

 


UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 12:36 Uhr):

Unwetterartige Regenfälle sorgten in Hof am Dienstag nicht nur für Chaos, sondern lieferten zudem Staunen und Entsetzen bei Bürgerinnen und Bürgern der Saalestadt. Wir haben Statements von Hofer Anwohnern zur Unwetter-Situation am Dienstagabend in einem weiteren Video zusammengefasst. Die Aussagen reichen von "Das kennen wir nur aus dem Fernsehen" bis "Das war eine Überschwemmung auf die harte Tour".

Statements betroffener Anwohner aus Hof
"Was ich heute erlebt habe, ist Wahnsinn": So reagieren die Hofer auf das Unwetter!

UPDATE (11:50 Uhr):

Alsenberger Durchlass ab sofort gesperrt

Aufgrund des Starkregens kam es am Dienstagabend (13. Juli) gegen 22:00 Uhr zu einem Einbruch der Fahrbahn am Alsenberger Durchlass. Es entstanden erhebliche Fahrbahnschäden. Personen kamen nicht zu Schaden. Im Tunnel brach allerdings ein Pkw ein. Der Verkehr wird umgeleitet. Nach einem Ortstermin am Mittwoch will die Stadtverwaltung über das weitere Vorgehen und die zu treffenden Maßnahmen informieren.

Fahrbahndecke massiv beschädigt
© TVO

UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 10:39 Uhr):

Sintflutartige Regenfälle sorgten auch direkt in der Saalestadt Hof ab dem späten Dienstagnachmittag (13. Juli) für chaotische Zustände. Auch hier wurden Straßen überschwemmt. Zahlreiche Keller liefen voll, Garagen standen unter Wasser. Die Kanalisation war mit Regenmengen von circa 85 Liter auf den Quadratmeter (Quelle: kachelmannwetter.com) völlig überfordert. Ein Schwerpunkt in Hof war der großräumige Bereich Gabelsbergerstraße / Breslaustraße. Hier wurde der Leimitzbach zu einem reißenden Strom.

Wassermassen schießen durch Hof
Flut-Alarm in Hof: Wassermassen schießen durch die Stadt

UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 10:15 Uhr):

Nach den sintflutartigen Regenfällen waren Feuerwehr und THW in weiten Teilen des Landkreises Hof seit dem späten Dienstagnachmittag (13. Juli) im Einsatz. Vor allem der nördliche Bereich war von Überschwemmungen betroffen. Dies betraf sowohl Hauptverkehrsadern als auch Wohnhäuser und Firmengebäude. Insgesamt waren über 1.100 Rettungs- und Hilfskräfte im Einsatz. Allein in Selbitz gab es (Stand: Dienstagnacht) über 120 Einsätze. Dazu ein Statement von Sascha Ploss, Pressesprecher, Feuerwehr Landkreis Hof.

 

  • Statement von Sascha Ploss, Pressesprecher, Feuerwehr Landkreis Hof
Feuerwehr-Statement aus der Nacht
Unwetter-Alarm im Landkreis Hof: Über 120 Einsätze allein in Selbitz

UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 09:15 Uhr):

Wie das Landratsamt Hof soeben mitteilte, wurde der Katastrophenfall für den Landkreis Hof um 08:00 Uhr am Mittwochmorgen wieder aufgehoben. Grund ist die Wetterlage, die sich in den letzten Stunden entspannte.


UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 09:09 Uhr):

Neben hunderten Kräften der Feuerwehren im Landkreis Hof waren auch die örtlichen THW-Ortsverbände ab den Abendstunden im Unwetter-Einsatz. Laut Seven Deubler, Zugführer beim THW Naila, waren in der Spitze bis zu 162 Kräfte im Einsatz. In Selbitz waren die THW-Kräfte in der Nacht unter anderem bei einer Firma im Einsatz, die mit einem extremen Wassereinbruch zu kämpfen hatte. Aufgrund eines Ölschadens wurde hierfür noch eine THW-Fachgruppe aus Kelheim alarmiert.

 

  • Statement von Sven Deubler, Zugführer THW Naila
THW-Statement zum Einsatzgeschehen
Unwetter-Einsatz in Selbitz: "Ein Ausmaß - So habe ich das noch nie gesehen!"

UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 08:40 Uhr):

Nach den starken Regenfällen am Dienstag und in der Nacht zum Mittwoch (14. Juli) hat sich die Wetterlage inzwischen im Landkreis Hof beruhigt. Aufgrund der Wassermassen kam es vielerorts zu Überschwemmungen, weshalb Straßen nicht mehr befahrbar waren und zu Teil gesperrt werden mussten. Die aktuelle Lage dazu:

 

Straßenlage:

Die Hauptverkehrsader B173 Hof - Kronach ist wieder frei. Diese musste gestern von Köditz bis zur Autobahnauffahrt Hof Nord wegen Hochwasser gesperrt werden.

  • die Ortsdurchfahrt Joditz ist aktuell noch wegen Aufräumarbeiten gesperrt
  • Ortsbereich von Köditz wegen Aufräumarbeiten behindert
  • die Zufahrtsstraße von Reitzenstein zur Hauptstraße Berg, Richtung Hölle, ist wegen einer unterspülten Brücke gesperrt
  • weiterhin gibt es kleinere kurzfristige Sperrungen wegen Aufräumarbeiten

 

Schulen / Kindergärten:

  • Selbitz: Grundschule am 14. Juli geschlossen
  • Selbitz: Evangelische Kita Mühlberg am 14. Juli geschlossen
  • Selbitz: Evangelische Kita Walter Hummer - ausgelagerte Hortgruppe in Grundschule am 14. Juli geschlossen / Betreuung in der Kita möglich
  • Naila: Evangelische Kita Froschgrün am 14. und 15. Juli geschlossen
  • Köditz: Kita Wichtelland am 14. Juli geschlossen

UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 00:41 Uhr):

Folgendes Update teilte das Landratsamt Hof soeben mit:

Schließungen:

  • die Grundschule Selbitz bleibt am Mittwoch geschlossen
  • die Kindertagesstätte Wichtelland in Köditz bleibt am Mittwoch geschlossen, die Schule bleibt nach aktuellem Stand geöffnet

Straßensperrungen:

  • Ortsdurchfahrt Joditz komplett gesperrt
  • B173 Hof Richtung Köditz bis zur Autobahnauffahrt Hof Nord

Einsatzzahlen:

  • Selbitz: 120 Einsätze beendet, 12 Einsätze ausstehend
  • Feilitzsch: 55 Einsätze beendet, 6 Einsätze ausstehend
  • Köditz: aktuell sinkende Pegel, Einsätze werden noch abgearbeitet
  • Hölle: 8 Einsätze beendet
  • Issigau: 9 Einsätze beendet
  • Kleinere Einsätze verteilt im Landkreis konnten mittlerweile abgeschlossen werden (darunter vollgelaufene Keller, überflutete Straßen, umgestürzte Bäume auf Fahrbahnen, Brandmeldeanlagen-Alarme, vereinzelte Stromausfälle)

Die Notfall-medizinische Versorgung war und ist gewährleistet, so das Landratsamt abschließend.


UPDATE (Mittwoch, 14. Juli / 00:11 Uhr):

Wie das Landratsamt kurz vor Mitternacht offiziell per Pressemeldung bestätigte, rief Landrat Oliver Bär um 20:50 Uhr am Dienstagabend den Katastrophenfall gemäß Artikel 4 (Absatz 1) des Bayerischen Katastrophenschutzgesetzes im Landkreis Hof aus. Damit ist zum einen eine zentrale Koordination, zum anderen die Anforderung überörtlicher Einsatzmittel möglich. 

Bitte der Integrierten Leitstelle Hochfranken an die Bevölkerung

Die Integrierte Leitstelle Hochfranken bittet um Verständnis, dass feuerwehr-bedingte Einsätze aufgrund des hohen Aufkommens priorisiert werden und Wartezeiten anfallen können. Die rettungsdienstliche Versorgung ist sichergestellt. Beim Notruf 112 kann es in Einzelfällen allerdings zu geringen Wartezeiten kommen. Bitte wählen Sie den Notruf 112 daher nur im ausdrücklichen Notfall.

Weitere starke Regenfälle möglich

Das Landratsamt steht derzeit in engem Austausch mit Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes. Diese prognostizieren für die Zeit zwischen 00:00 und 06:00 Uhr weitere starke Regenfälle. Die Behörde bittet deshalb die Bevölkerung, weiterhin vorsichtig zu sein und nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben. Auch dann, wenn die Wetterlage aktuell ruhig erscheint. 

 

  • Zu den Einsätzen in Hof ein Statement von Horst Herrmann, Stadtbrandrat der Stadt Hof...
Unwetter tobte auch in Hof: "Die Wetterlage war katastrophisch"

UPDATE (Dienstag, 13. Juli / 23:55 Uhr):

Starke Regenfälle erfordern seit dem späten Nachmittag den Einsatz von Feuerwehr, THW und Rettungskräften in weiten Teilen des Landkreises Hof. Vor allem der nördliche Bereich des Landkreises war und ist seit dem späten Nachmittag von anhaltenden Regenfällen und zum Teil Überschwemmungen betroffen. Dies betrifft sowohl Hauptverkehrsadern als auch Wohnhäuser und Firmengebäude. Seit den frühen Abendstunden sind die Einsatzkräfte insbesondere in Naila, Selbitz, Köditz, Feilitzsch und Trogen im Einsatz. Aktuell sind über 50 Feuerwehren aus dem Landkreis und der Stadt Hof im Einsatz. Insgesamt sind derzeit knapp 1.000 Kräfte der Feuerwehr sowie 140 Kräfte des THW tätig.

 

  • Ein zweites Video vom frühen Abend aus Selbitz...
Hofer Land unter Wasser: Über 1.100 Rettungskräfte im Einsatz

UPDATE (Dienstag, 13. Juli / 23:03 Uhr):

ACHTUNG AUTOFAHRER: Am Abend ist die Bundesstraße B173 Hof - Kronach zwischen dem Abzweig Neuköditz und dem Abzweig Scharten wegen Hochwasser gesperrt. Auf der Autobahn A72 besteht zwischen Hof-Nord und dem Dreieck Bayerisches Vogtland in beiden Richtungen Gefahr durch Hochwasser. Zwischen Hof / Töpen und Hof-Nord befindet sich in beiden Richtungen der A72 Wasser auf der Fahrbahn. Autobahn A9: Am Dreieck Bayerisches Vogtland steht in der Überleitung zur A72 in Richtung Chemnitz Wasser auf der Fahrbahn.

Apropos Wasser auf der Fahrbahn: In Selbitz kam es aufgrund des Unwetters zu zahlreichen überfluteten Straßen. Anwohner Ralf Sawatzki war diesbezüglich genervt von Autofahrern, die mit ihren Pkw noch durch die Fluten fuhren und so das Wasser in seinen Keller drückten.

Anwohner-Statement aus Selbitz
Selbitz: Anwohner genervt von Autofahrern, die durch die Fluten fahren

UPDATE (Dienstag, 13. Juli / 22:35 Uhr):

Circa 70 Liter Regen prasselten am Dienstagnachmittag in Teilen des Landkreises Hof auf die Erde. Die Wassermassen vom Himmel sorgten für zahlreiche Überfluten und Überschwemmungen, unter anderem im Bereich von Naila und Selbitz. Augenzeuge Enrico Bethke erlebte als Augenzeuge eine dramatische Situation zwischen Froschgrün und Naila mit, die ihn bilanzieren ließ: "Da kriegt man Angst!"

Augenzeugen-Statement
Wasser schoss von Froschgrün nach Naila: "Baumstämme wurden mitgerissen"

UPDATE (Dienstag, 13. Juli / 21:40 Uhr):

Landrat Oliver Bär hat am Abend für den Landkreis Hof den Katastrophenfall ausgerufen. Dies gab das Landratsamt unter anderem auf seiner Facebook-Seite bekannt. Damit ist insbesondere eine zentrale Koordination der Rettungs- und Hilfskräfte möglich. „Dazu haben wir einen örtlichen Einsatzleiter sowie weitere Einsatzleiter benannt. Sofern es die Situation erfordert, haben wir auch die Möglichkeit, Einsatzkräfte von außerhalb anzufordern“, so Bär in einem ersten Statement. Aktuell sind 50 Feuerwehren aus dem Landkreis sowie die Feuerwehr Hof im Einsatz.

 

  • "Es ist völliges Chaos": Sascha Ploss, Pressesprecher Feuerwehr Landkreis Hof, mit einem ersten Statement gegenüber News5
Erstes Statement der Feuerwehr
Land unter im Landkreis Hof: "Es ist völliges Chaos"

UPDATE (Dienstag, 13. Juli / 19:33 Uhr):

Ein schweres Unwetter setzte am Dienstagnachmittag (13. Juli) Teile von Selbitz (Landkreis Hof)unter Wasser. Die Kanalisation konnte die Regenmengen, die in kürzester Zeit vom Himmel fielen, nicht mehr aufnehmen. Gully-Deckel wurden nach oben katapultiert, Straßenzüge und Kreuzungen standen unter Wasser. Die Feuerwehr-Sirenen heulten unaufhörlich. Die örtlichen Einsatz-Kräfte sind derzeit weiter im Dauereinsatz. Über das genaue Ausmaß von möglichen Schäden ist noch nichts bekannt.

Aufnahmen vom Nachmittag aus Selbitz
Dramatische Wetter-Szenen: Die Flut rollt durch Selbitz!

ERSTMELDUNG (Dienstag, 13. Juli / 17:35 Uhr):

Bereits am Wochenende wurde Oberfranken teilweise extrem heftig von Hochwasser getroffen. Vor allem der westliche Teil war betroffen. Wir berichteten! Am Dienstagnachmittag (13. Juli) traf es den Landkreis Hof. Unwetter- und Hochwasserwarnungen kündigten wir bereits am Dienstagmittag an. Am späten Nachmittag setzte eine Starkregenfront Selbitz (Landkreis Hof) unter Wasser. In kürzester Zeit sprudelten Gullys über und auf den Straßen sammelte sich das Wasser.

 

  • Aktuell bestehen aktive Unwetterwarnungen für die Landkreise Hof und Kronach!
Aufnahmen aus Selbitz
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© TVO / Symbolbild

Wetter kommt nicht zur Ruhe: Erneut Unwetter- und Hochwasserwarnungen für Oberfranken

Das Wetter in Oberfranken kommt nicht zur Ruhe. Am Dienstag (13. Juli) muss man oberfrankenweit erneut mit kräftigen Gewittern rechnen. Im westlichen Teil des Sendegebietes bleibt es zudem bei einer angespannten Hochwasserlage. Vorabinformationen für Unwetterwarnungen* bestehen bereits.

Gewitter und Starkregenfälle am Dienstag

Tief Bernd schaufelt erneut eine starke Bewölkung nach Oberfranken. Ab den Nachmittagsstunden bis gegen Mitternacht sind am heutigen Tag in der sehr feuchten Luft von Hof von Forchheim kräftige Gewitter und Starkregenfälle möglich, die lokal auch Unwetterpotential haben können. Vorwarnungen hierfür bestehen bereits für alle Landkreise.

Aktive Hochwasserwarnungen für die Regionen Bamberg und Forchheim

Durch die neuen Niederschläge bleibt zudem die Hochwasserlage im westlichen Oberfranken weiter angespannt. Das Wasserwirtschaftsamt Kronach hat für die Regionen Bamberg und Forchheim aktive Hochwasserwarnungen bis Mittwochmittag (14. Juli) herausgegeben. Im Bamberger Land sind Ausuferungen und Überschwemmungen möglich. Hier können einzelnen Flüsse in der Nacht zum Mittwoch die Meldestufe 2 erreichen.

Für den Landkreis Forchheim besteht zudem eine Warnung vor Überschwemmungen für bebaute Gebiete! Der Pegel Laufermühle / Aisch soll nach der aktuellen Prognose der Experten die Meldestufe 3 in der zweiten Tageshälfte des Dienstags unterschreiten und sich in den nächsten Tagen zwischen den Meldestufen 2 und 3 bewegen. Am letzten Wochenende überschritt der Pegel mit der Stufe 4 sogar die höchste Marke. Wir berichteten! Neben den Flüssen mit Warnpegeln können auch kleinere Gewässer lokal über die Ufer treten.

 

Aktive Hochwasserwarnungen:

  • Für Stadt & Landkreis Bamberg: Gültig bis Mittwoch (14. Juli), 10:00 Uhr
  • Für den Landkreis Forchheim: Gültig bis Mittwoch (14. Juli), 10:00 Uhr

 

Folgende Flüsse haben die Meldestufe 3 überschritten:

  • Laufermühle / Aisch (FO): 492 cm / Mst. 4 ab 540 cm
Videos zu dem Thema der letzten Tage
"Jahrhundert-Hochwasser" in Hallerndorf: 450 Rettungskräfte tagelang im Einsatz
Starkregen am Freitag: Wassermassen fluten den Ortskern von Priegendorf
Priegendorf unter Wasser: "In 20 Minuten ist der Ortssee übergelaufen"
Anwohnerin von Priegendorf ist sauer: "Seit der Dorferneuerung ist Hochwasser"
Priegendorf überflutet - Anwohner verzweifelt: "Man fühlt sich total verarscht!"

*Vorwarnungen / Warnungen...

...sind keine Garantie für ein tatsächlich auftretendes Wetterereignis. Diese Meldungen dienen lediglich als ein Hinweis auf mögliche Gefahren bei einem „Kann-Szenario“.

 

Eure Hochwasserbilder- und videos könnt Ihr uns schicken via

 

(FORTLAUFENDE AKTUALISIERUNGEN: Hochwassernachrichtendienst Bayern)

 

Informationen der Wasserwirtschaftsämter

  • Meldestufe 1: Stellenweise kleinere Ausuferungen
  • Meldestufe 2: Land- und forstwirtschaftliche Flächen überflutet oder leichte Verkehrsbehinderungen auf Hauptverkehrs- und Gemeindestraßen
  • Meldestufe 3: Einzelne bebaute Grundstücke oder Keller überflutet oder Sperrung überörtlicher Verkehrsverbindungen oder vereinzelter Einsatz der Wasser- oder Dammwehr erforderlich
  • Meldestufe 4: Bebaute Gebiete in größerem Umfang überflutet oder Einsatz der Wasser- oder Dammwehr in großem Umfang erforderlich
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Hochwasser in Hallerndorf: Mit der Luftmatratze durch die Ortschaft

Während in mehreren Orten in Bayern geradezu Verzweiflung wegen des Hochwassers herrscht, nehmen es ein paar Menschen in Oberfranken einigermaßen mit Humor und versuchen der Situation noch etwas Positives abzugewinnen.

Straßen weiterhin voller Wasser

Im Hallerndorfer Ortsteil Willersdorf im Landkreis Forchheim haben sich die Leute am Samstag (10. Juli) kurzerhand ihre Luftmatratze und ein Bier geschnappt und sind damit nun auf dem Hochwasser unterwegs. Während auch dort zahlreiche Einsatzkräfte gegen die Wassermengen kämpfen, warten einige einfach darauf, bis es von alleine wieder weggeht und genießen die Sonnenstrahlen nach dem heftigen Regenwetter. Doch während die einen die Sonne genießen, kämpfen auch dort rund 450 Einsatzkräfte gegen die Wassermassen.

"Mit dieser immensen Höhe und dem rasanten Anstieg haben wir nicht gerechnet. Innerhalb einer halben Stunde war das Jahrhunderthochwasser geknackt", berichtet Oliver Flake, Kreisbrandrat Landkreis Forchheim.

Obwohl die Helfer schon frühzeitig mit den Vorbereitungen angefangen haben, wurden sie vom Wasser nahezu überrumpelt. Neben zahlreichen vollgelaufenen Kellern, fiel in der Ortschaft Haid der komplette Strom aus. Inzwischen scheint sich der Pegel zu stabilisieren und das Wasser abzulaufen, jedoch drohen schon in der Nacht auf Sonntag die nächsten Regenschauer. 

© News5/Merzbach© News5/Merzbach
Der Aktuell-Beitrag vom 12. Juli 2021:
"Jahrhundert-Hochwasser" in Hallerndorf: 450 Rettungskräfte tagelang im Einsatz
© News5

Land unter in Priegendorf: Wassermassen fluten den Ortskern am Freitag

Starker Dauerregen hält seit den Morgenstunden des Freitages (09. Juli) die Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Technischen Hilfswerkes in Bayern auf Trab. Besonders betroffen von den Wassermassen ist in Oberfranken die kleine Gemeinde Priegendorf, ein Ortsteil von Baunach (Landkreis Bamberg).

Feuerwehr im Dauereinsatz

Hier fluteten die Regenmengen am Vormittag den Ortskern. Weite Teile des Dorfes standen laut News5-Angaben unter Wasser. Die örtliche Feuerwehr ist mit über 20 Kräften hier im Dauereinsatz. Es ist in Priegendorf das zweite schwere Hochwasser, welches den Ort trifft. Zuletzt bahnte sich die Flut 2016 durch den Ort. Die Bürgerinnen und Bürger sind sauer und verzweifelt aufgrund der Situation.

Nerven liegen bei den Anwohnern blank

Ulli Schell macht die Dorferneuerung vor ein paar Jahren für das Hochwasser verantwortlich. Anwohner Siegfried Streng fühlt sich von der Kommunalpolitik "verarscht". Mehr dazu in den folgenden Videos:

Lagebericht aus Priegendorf
Starkregen am Freitag: Wassermassen fluten den Ortskern von Priegendorf
Priegendorf unter Wasser: "In 20 Minuten ist der Ortssee übergelaufen"
Anwohner sauer & verzweifelt
Anwohnerin von Priegendorf ist sauer: "Seit der Dorferneuerung ist Hochwasser"
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Schweres Unwetter in Bindlach: 120 Einsätze halten Rettungskräfte auf Trab!

Auch Oberfranken kam am Samstag (05. Juni) nicht am Unwetter vorbei. Besonders betroffen war die Gemeinde Bindlach im Landkreis Bayreuth. Ein Sprecher der Feuerwehr berichtet unter anderem von 120 Einsätzen. Darunter betroffen auch mehrere Firmen. Nach den Niederschlägen war auch ein Möbelhaus umzingelt von Wasser. Die Rettungskräfte erwarten in dieser Nacht noch weitere Regenfälle und Einsätze.

Einsatzkräfte bereiten sich auf die Nacht vor

Hauptsächlich alarmiert wurden die Einsatzkräfte am Nachmittag wegen vollgelaufene Keller, so ein Sprecher der Feuerwehr Landkreis Bayreuth. Komplette Straßenzüge standen unter Wasser. In Bindlach wurde noch kein Katastrophenfall ausgerufen. Die Einsätze sind dennoch deutlich mehr, als bei einem Starkregen üblich. Die Feuerwehr bereitet sich vorbeugend auf die Nacht vor. Besonders betroffene Bereiche werden mit Sandsäcken geschützt. Diese werden aus unterschiedlichen Landkreisen nach Bindlach geholt.

Starkregen in Bindlach: Feuerwehr bereitet sich auf die Nacht vor!

"Sowas haben wir noch nicht erlebt"

Wie der erste Bürgermeister von Bindlach, Christian Brunner, gegenüber News5 mitteilte, habe weder er noch andere sowas noch nicht erlebt. Nicht in diesem Ausmaß, mit diesen Niederschlägen in so kurzer Zeit, so Brunner weiter. Vom Starkregen besonders betroffen war auch das Möbelhaus "Pilipp" in Bindlach. Knapp einen Meter hoch stand dort das Wasser. "Wir waren sowas von überrascht", so der Geschäftsführer Udo Bergmann im Gespräch. Die Fluten seien von allen Seiten auf den Platz gelaufen. Innerhalb einer halben Stunde wäre bis zu 40 Zentimeter Wasser gestiegen, schildert Bergmann weiter. Damit für Kunden keinen Schaden entstehe, mussten die Kundenfahrzeuge aus dem Wasser gezogen werden.

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Lichtenfels: Feuerwehr muss sich selbst vor dem Main-Hochwasser in Sicherheit bringen

Die Feuerwehr Lichtenfels musste sich am Donnerstag (04. Februar) ausnahmsweise einmal nicht um andere Menschen kümmern, sondern um sich selbst. Durch die Wetterlage führt der Main derzeit Hochwasser.

Geräte werden in Sicherheit gebracht

Das Gerätehaus der Feuerwehr Lichtenfels / Main Gefahrenschutzzug, welches in der Nähe des Flusses steht, drohte Opfer des Hochwassers zu werden. Einige Geräte, die im Außenbereich lagerten, wurden laut News5 teilweise weggespült. Die Feuerwehr musste die Geräte am gestrigen Abend bergen und vor größeren Schäden bewahren.

Statement von Oliver Schardt, KBM Feuerwehr Lichtenfels
Main-Hochwasser bei Lichtenfels: "Im Moment sieht es noch relativ glimpflich aus"
Fotos vom Donnerstagabend
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