Tag Archiv: Memmelsdorf

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Memmelsdorf: Fahranfänger überschlägt sich auf der A70

Großes Glück hatte am späten Mittwochabend (28. August) ein 19-jähriger Autofahrer auf der Autobahn A70. Der Mann war gegen 23:30 Uhr mit seinem über 30 Jahre alten VW Polo zwischen Scheßlitz (Landkreis Bamberg) und Kreuz Bamberg unterwegs, als er auf Höhe Memmelsdorf (Landkreis Bamberg) nach rechts von der Fahrbahn abkam.

19-Jähriger steigt unverletzt aus dem Pkw

Der Kleinwagen prallte in die äußere Leitplanke und überschlug sich anschließend mit seinem Pkw am Seitenstreifen. In einer Böschung kam der Pkw auf dem Dach zum Liegen. Wie durch ein Wunder kletterte der Fahrer unverletzt aus dem völlig zerstörten Wrack. Der Gesamtschaden belief sich auf 1.500 Euro. Laut Polizeibericht führte ein angeblich plötzlich auftretender Defekt an der Lenkung des Wagens zum Unfall.

Bilder vom Unfallort
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A73 / Memmelsdorf: Pkw verkeilt sich unter einem Lkw-Auflieger

UPDATE (Dienstag, 12:00 Uhr):

Wie die Verkehrspolizei Bamberg am Dienstag veröffentlichte, fuhr ein 72-jährige Mercedes-Fahrer am gestrigen Montagnachmittag auf der Autobahn A73 - zwischen dem Kreuz Bamberg und der Anschlussstelle Memmelsdorf - in das Stauende einer Tagesbaustelle. Auf seiner Fahrt in Richtung Nürnberg kam der 72-Jährige schon vor dem Stauende nach rechts von der Fahrbahn ab und touchierte die äußere Leitplanke. Anschließend kollidierte er mit einem vor ihm fahrenden Kleintransporter, bevor er mit unverminderter Geschwindigkeit in das Heck eines langsam am Stauende fahrenden Sattelzuges fuhr.

72-Jähriger wird im Pkw eingeklemmt

Hierbei wurde der Fahrer des Mercedes in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Mit schweren Verletzungen wurde er von der Feuerwehr aus dem Wagen befreit.  Ebenfalls verletzt wurde seine Beifahrerin (67) sowie der Fahrer (54) des Kleintransporters. Die Verletzten kamen zu Behandlung in das Klinikum Bamberg.

Fünfstelliger Sachschaden

Der entstandene Sachschaden belief sich auf mehrere 10.000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die A73 in Fahrtrichtung Nürnberg für etwa zwei Stunden komplett gesperrt.

UPDATE (16:07 Uhr):

Laut Agenturberichten ereignete sich der Unfall am Montagmittag im Bereich einer eingerichteten Tagesbaustelle auf der A73 zwischen dem Kreuz Bamberg und der Anschlussstrelle Memmelsdorf

 

Mercedes-Fahrer wird schwer verletzt

Demnach fuhr ein 72-jähriger Mercedes-Fahrer in die rechte Leitplanke, wurde von dieser abgewiesen, prallte danach in einen Lieferwagen und kollidierte abschließend mit dem Lkw. Durch die Tagesbaustelle hatte sich auf der Autobahn ein kleiner Rückstau gebildet, an dessen Ende der Lkw stand. Eine Person musste von den Einsatzkräften der Feuerwehr aus dem Auto befreit werden. Der Fahrer des Mercedes kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus Zwei weitere Personen wurden leicht verletzt. Die Sperre der A73 in Richtung Nürnberg wurde inzwischen wieder aufgehoben.

 

  • Statement von Udo Winkler, Kommandant der Feuerwehr Memmelsdorf

 

A73 bei Memmelsdorf: Pkw verkeilt sich unter Lkw-Auflieger

EILMELDUNG (14:16 Uhr):

Die Polizei informiert aktuell über einen schweren Unfall, der sich am Montagnachmittag (12. August) auf der Autobahn A73 ereignet hat. Zwischen dem Autobahndreieck Bamberg und der Anschlussstelle Memmelsdorf (Landkreis Bamberg) fuhr ein Pkw frontal in einen Lkw. Laut einer ersten Nachricht der Polizei wurden hierbei zwei Personen verletzt. Ein Pkw-Insasse wurde im Wagen eingeklemmt. Die Rettungskräfte sind bereits an der Unfallstelle im Einsatz. Die Fahrbahn in Richtung Nürnberg ist in diesem Bereich derzeit komplett gesperrt. Es kommt zu Verkehrsbehinderungen.

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Unkommentierte Bilder vom Unfallort
Im Bereich einer A73-Tagesbaustelle: Schwerer Unfall zwischen Bamberg & Memmelsdorf
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Memmelsdorf: Schloss Seehof wird für 12,5 Millionen Euro saniert

Das Schloss Seehof in Memmelsdorf bei Bamberg wird umfangreich saniert. Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags gab am heutigen Vormittag (9. Mai) grünes Licht. Der Bauauftrag wurde für 12,5 Millionen Euro erteilt. Umfangreiche Sanierungsarbeiten stehen an Im Zuge der Baumaßnahmen werden zum Beispiel die Schieferdeckung mit Dachschalung, sowie die oberhalb der Dachdeckung sichtbaren Kaminkopfattrappen erneuert. Die Instandsetzung erfolgt überwiegend durch zimmermannsmäßige Reparaturen, die noch vorhandene bauzeitliche Holzschalung aus der Barockzeit wird erhalten. Daneben sollen Arbeiten an der Fassade und an den historischen Fenstern und Fensterläden durchgeführt werden. Im Schlosspark werden die beiden noch im Original aus Sandstein erhaltenen Figurengruppen sowie die Obelisken restauriert und die Kaskade mit der Treppenanlage instandgesetzt. Einst Sommerresidenz der Bamberger Fürstbischöfe Das von 1687 bis 1696 errichtete Schloss Seehof war die Sommerresidenz der Bamberger Fürstbischöfe. Die Bauarbeiten zu der Vierflügelanlage mit den markanten Ecktürmen erfolgten nach Plänen des aus Oberitalien stammenden Architekten Antonio Petrini. Der Barockgarten wurde Anfang des 18. Jahrhunderts angelegt und später mit mehr als 400 Sandsteinfiguren von Ferdinand Tietz ausgestattet, der auch für den Hofgarten Veitshöchheim tätig war. Nach der Säkularisation 1803 kam das Anwesen in Privatbesitz. Erst 1975 gelangten Schloss und Park Seehof in den Besitz des Freistaats Bayern. In den Jahren danach erfolgte eine Restaurierung der gesamten Anlage durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege, das auch heute noch eine Dienststelle im Gebäude unterhält. 2003 wurde Seehof der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen übertragen. Großer Besuchermagnet im Raum Bamberg

Das Ensemble Seehof mit Schloss, Garten und Wasserspielen ist eine überregional bekannte Besucherattraktion. Für Besucher sind neun Schauräume des restaurierten Appartements der Fürstbischöfe zugänglich, darunter der „Weiße Saal“ mit dem virtuosen Deckengemälde von Giuseppe Appiani. Von der Pracht des einstigen Rokokogartens zeugen unter anderem die wiederhergestellte Kaskade mit ihren Wasserspielen sowie einige erhaltene Sandsteinskulpturen von Ferdinand Tietz. Das Schloss soll während der vorgesehenen Baumaßnahme durchgängig für Besucher geöffnet sein.

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Brand in Memmelsdorf: Erneuter Feuerwehr-Einsatz in der Schlesienstraße

Erneut wurde die Feuerwehr zu einem Einsatz im Memmelsdorfer Ortteil Lichteneiche (Landkreis Bamberg) alarmiert. Am Mittwochabend (6. März) brannten mehrere Müllsäcke in der Schlesienstraße. Es ist der siebte Brand in dieser Straße innerhalb weniger Wochen und noch viel wichtiger: Erneut brannte es, obwohl die Polizei erst kürzlich eine 77-Jährige als mutmaßliche Serienbrandstifterin ermittelte.

Müllsäcke brennen auf Abstellplatz

Kurz nach 20:15 Uhr meldeten Anwohner das Feuer bei den für die Abholung bereitgestellten Plastiksäcken. Die Feuerwehr konnten die Flammen, die auch auf eine Hecke übergriffen, rasch löschen. Laut Angaben von News5 rückten die Einsatzkräfte aufgrund der zunächst unklaren Lage mit einem Großaufgebot an. Eine Gefahr für die Bewohner der Häuser bestand nicht. Verletzt wurde zum Glück niemand. Es entstand auch kein Sachschaden.

Brandursache momentan noch unklar

Kripobeamte aus Bamberg nahmen vor Ort die Ermittlungen zur derzeit noch unklaren Brandursache auf. Die Beamten ermitteln erneut in alle Richtungen. Ob es sich wieder um eine Brandstiftung, möglicherweise von einem Trittbrettfahrer handelt, oder ob das Feuer fahrlässig entstanden ist, ist im Moment noch ungewiss.

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Bislang keine Verdächtigen gefunden

Fahndungsmaßnahmen der Polizei nach verdächtigen Personen verliefen bisher ohne Ergebnis. Zeugen werden daher gebeten, Hinweise zu geben.

 

Wer hat am Mittwoch (6. März) - in der Zeit von etwa 20:00 Uhr bis 20:30 Uhr - in der Schlesienstraße, nahe der Gundelsheimer Straße, Wahrnehmungen gemacht?

 

Die Nummer der Kripo Bamberg ist die 0951/9129-491.

Mutmaßliche Serienbrandstifterin erst kürzlich ermittelt

Erst vor zwei Wochen ermittelte die Kripo eine 77 Jahre alte Frau aus Memmelsdorf (Landkreis Bamberg) als mutmaßliche Brandstifterin. Laut Angaben der Polizei soll sie für die bisherigen sechs Brände im Memmelsdorfer Ortsteil Lichteneiche verantwortlich sein. Wir berichteten. 

Sieben Brände in wenigen Wochen

Die Brandserie begann im Januar 2019. Meist waren es kleine Feuer, die die Feuerwehr rasch löschen konnte. Trauriger Höhepunkt der Brandserie in der Schlesienstraße war ein Feuer im Keller eines sechsstöckigen Mehrfamilienhauses. Wir berichteten. 40 Bewohner mussten vor rund drei Wochen mit Drehleitern von ihren Balkonen gerettet werden. Das Haus ist bis heute nicht bewohnbar. Rund 80 Menschen verloren ihr Zuhause.

Weiterführende Informationen
Nach Wohnhausbrand in Memmelsdorf: Wie geht es für die Bewohner weiter?
Nach Brandserie in Memmelsdorf: 77-Jährige soll der Feuerteufel sein
Nach Brandserie in Memmelsdorf: Spende & eine mögliche Unterkunft für die Betroffenen
Memmelsdorf: Fünf Brände in sechs Wochen - war es Brandstiftung?
Memmelsdorf: Hausbewohner mit der Drehleiter von Balkon gerettet
Brand in Memmelsdorf: Aufnahmen der Lösch- und Rettungsmaßnahmen aus der Nacht
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Nach Wohnhausbrand in Memmelsdorf: Bewohner können nicht ins Ankerzentrum

Auf die Anfrage, ob die durch den Wohnhausbrand obdachlos gewordenen Memmelsdorfer zwischenzeitlich in der ANKER-Einrichtung in Bamberg untergebracht werden können, hat sich nun die Regierung von Oberfranken geäußert. Eine Unterbringung kommt laut dieser nicht in Betracht, da keine freien Kapazitäten zur Verfügung stehen. Ausstattung der Gebäude nicht geeignet Die Unterkünfte in der ANKER-Einrichtung seien für die Unterbringung der Memmelsdorfer Brandgeschädigten auch von ihrer Ausstattung her gar nicht geeignet. Die Gebäude auf dem ANKER-Gelände seien allein für Asylbewerber ausgelegt. Es gäbe zum Beispiel keinerlei Kochmöglichkeiten, keine Kühlschränke und auch keine Telefon- oder Fernsehanschlüsse. Landkreis Bamberg prüft dezentrale Asylbewerberunterkünfte In einer freien dezentralen Asylbewerberunterkunft sähe die Lage anders aus, hier wäre eine Unterbringung denkbar. Der Bamberger Landrat Johann Kalb hat seine Verwaltung bereits beauftragt, ein geeignetes Objekt zu finden. In Hallstadt konnte mittlerweile ein Gebäude ermittelt werden, in dem vorübergehend vier Familien Platz finden. Mehr als 40 Personen obdachlos nach Brand in Lichteneiche Insgesamt wurden bei dem Brand im Memmelsdorfer Ortsteil Lichteneiche mehr als 40 Personen obdachlos. Wie wir berichtetet haben, brannte es in den vergangenen Tagen mehrmals in dem Ortsteil. Besonders schwer traf es dabei ein Mehrfamilienhaus. Die 78 Mieter können bis auf weiteres nicht in ihre Wohnungen zurück.
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Brandserie in Memmelsdorf: 77-Jährige soll alle Brände gelegt haben

Die 77 Jahre alte Frau aus Memmelsdorf (Landkreis Bamberg) soll für alle sechs Brände in dem Ortsteil Lichteneiche verantwortlich sein, dies ergaben intensiven Ermittlungen der Bamberger Kripobeamten in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Bamberg, wie die Polizei am heutigen Donnerstag (21. Februar) mittteilte. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erging Untersuchungsbefehl gegen die Frau.

Frau (77) gerät nach letztem Brand ins Visier der Ermittler 

Nach mehreren Bränden in Kellern und an Mülltonnen in der Schlesienstraße in Lichteneiche, geriet am Montagabend (18. Februar 2019), nachdem ein kleines Feuer im Keller eines Mehrfamilienhauses entdeckt worden war, eine der Bewohnerinnen in den Fokus der Polizeibeamten.  (Wir berichteten.) Die psychisch auffällige 77-Jährige musste sich nach der Vorführung bei dem Ermittlungsrichter zunächst nur wegen Sachbeschädigung durch Brandlegung verantworten. Kripobeamte veranlassten wegen Fremdgefährlichkeit die Unterbringung in eine psychiatrische Klinik.

Dringender Tatverdacht in allen sechs Fällen

Im Rahmen ihrer weiter andauernden, umfassenden Ermittlungen in allen Fällen, sowie nach der Aussage von zwei Zeugen, die die Tatverdächtige am 14. Februar 2019 kurz vor dem Brand eines Müllcontainers dort gesehen hatten, erfolgte auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg eine erneute Vorführung der 77-Jährigen. Aufgrund des dringenden Tatverdachts in allen sechs Fällen, die zum Teil als schwere Brandstiftung gewertet werden, erließ der Ermittlungsrichter am Donnerstagnachmittag einen Unterbringungsbefehl gegen die Seniorin. Sie befindet sich nun in einem Bezirkskrankenhaus.

 

 

Bericht vom Vortag:
Nach Brandserie in Memmelsdorf: 77-Jährige soll der Feuerteufel sein
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Brandserie in Memmelsdorf: Polizei nimmt mutmaßlichen Feuerteufel fest

Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Lichteneiche am Montagabend (18. Februar) konnten Bamberger Polizisten in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Bamberg nach einem Zeugenhinweis eine tatverdächtige Frau festnehmen. (Wir berichteten.) Kripobeamten und ein Staatsanwalt vor Ort übernahmen die weiteren umfassenden Ermittlungen. Die 77-Jährige befindet sich inzwischen in einem psychiatrischen Krankenhaus. Weiterlesen
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Nach Brand in Mehrfamilienhaus in Memmelsdorf: Bewohner sollen ins Ankerzentrum ziehen

Mehrmals brannte es in den vergangenen Tagen im Memmelsdorfer Ortsteil Lichteneiche (Landkreis Bamberg). Wir berichteten. Besonders schwer traf es ein Mehrfamilienhaus. Die 78 Mieter des Hauses stehen nach wie vor auf der Straße. Das Gebäude ist aktuell unbewohnbar. Am heutigen Dienstag (19. Februar) forderten Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke und der Memmelsdorfer Bürgermeister Gerd Schneider, die Unterbringung der betroffenen Menschen im Ankerzentrum in Bamberg. Weiterlesen
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Feuer in Memmelsdorf: Erneuter Brand im Ortsteil Lichteneiche!

Schon wieder gab es ein Feuer im Memmelsdorfer Ortsteil Lichteneiche im Landkreis Bamberg. Am Montagabend bemerkte ein Zeuge, dass im Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses eine Sperrholzplatte brannte. Das Gebäude befindet sich ebenfalls in der Schlesienstraße, in der es in den letzten Wochen immer wieder gebrannt hat. Die Kripo Bamberg übernahm vor Ort die Ermittlungen.

Anwohner müssen ihre Wohnungen verlassen

Gegen 21:00 Uhr bemerkte der Zeuge an der Kellerabteiltür des Anwesens das brennende Sperrholz und wählte daraufhin den Notruf. Einige Anwohner mussten aufgrund der Rauchentwicklung ihre Wohnungen kurzzeitig verlassen. Den Einsatzkräften gelang es den kleinen Brand schnell zu löschen. Laut Polizei entstand ein geringer Sachschaden von 100 Euro.

Gleiches Haus wie vor wenigen Tagen

Laut Angaben von News5 soll es sich um das gleichen Haus wie am vergangenen Donnerstag (14. Februar) handeln. Damals brannte eine Decke im Trockenraum des Kellers. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden.

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Immer wieder Vorfälle in der Schlesienstraße

Wenige Tage vorher kam es in genau der gleichen Straße bereits zu einem Großeinsatz. Es brannte im Keller eines sechsstöckigen Mehrfamilienhauses. Rund 40 Anwohner mussten mit Drehleitern von ihren Balkonen gerettet werden. Die Anwohner der Schlesienstraße leben seitdem in Angst und Schrecken. Sie befürchten, dass ein Feuerteufel dort sein Unwesen treiben könnte.

 

Letztes Video über die Vorfälle in der Schlesienstraße
Memmelsdorf: Fünf Brände in sechs Wochen - war es Brandstiftung?
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Wieder Brände in Memmelsdorf: Geht hier ein Feuerteufel um?

Nur zwei Tage nach dem Kellerbrand eines sechsstöckigen Mehrfamilienhauses im Memmelsdorfer Ortseil Lichteneiche (Landkreis Bamberg) musste nun schon wieder die Feuerwehr dort anrücken. Donnerstagabend (14. Februar) gegen 21:30 Uhr brannten mehrere Mülltonnen in der gleichen Straße.

Mehrere Müllcontainer brennen im Freien

Die Papiermüllcontainer standen in Gitterboxen vor einem Hochhau in der Schlesienstraße. Die Feuerwehr löschte den Brand rasch ab. Trotzdem entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von ca. 3.000 Euro.

Eine Decke brennt in einem Keller

In einem benachbarten Anwesen brannte in einem Trockenraum im Keller eine Decke, die ebenfalls schnell von der Feuerwehr abgelöscht werden konnte. Die Flammen versengten lediglich zum Trocknen aufgehängte Wäsche. Gebäudeschaden im Keller entstand nicht. Bei dem Gebäude handelt es sich wie schon am Dienstag um ein Mehrfamilienhaus. Hier geht die Kripo Bamberg von Brandstiftung aus. Verletzungen erlitt glücklicherweise niemand.

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Ermittlungen in alle Richtungen

Der Kriminaldauerdienst hat die Ermittlungen übernommen. Auf Nachfrage von TVO hieß es, dass momentan in alle Richtungen ermittelt werde. An Spekulationen, dass es sich um Brandstiftung handeln könnte, wie es der Memmelsdorfer Bürgermeister bereits am Dienstag nach dem Kellerbrand äußerte, wolle man sich nicht beteiligen. Es wurde eine Ermittlungskommission gegründet, die die Schlesienstraße verstärkt überwacht.

Bereits im Januar Brände in der gleichen Straße

Schon Anfang des Jahres gab es zwei Mal ein Feuer in der Schlesienstraße. Damals brannten wie gestern Mülltonnen und Papiercontainer.

Memmelsdorf: Fünf Brände in sechs Wochen - war es Brandstiftung?

Zeugen werden gebeten sich bei der Kriminalpolizei Bamberg unter der Telefonnummer 0951/9129-491 oder bei der Einsatzzentrale Oberfranken und der Telefonnummer 0921/506-0 zu melden.

 

 

Videos vom Brandort
Neue Brände in Memmelsdorf: Anwohner sind in Angst und Schrecken
Neue Brände in Memmelsdorf: "Es geht gerade natürlich die Panik um!"
Videos vom Großeinsatz am Dienstag
Memmelsdorf: Hausbewohner mit der Drehleiter von Balkon gerettet
Brand in Memmelsdorf: "Muss man Angst haben, dass weitere Brände gelegt werden?"
Brand in Memmelsdorf: Aufnahmen der Lösch- und Rettungsmaßnahmen aus der Nacht
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Nach Großbrand in Memmelsdorf: Unterkünfte für die Betroffenen gesucht!

Wie wir bereits berichteten, ereignete sich am Dienstagabend (12. Februar) in einem sechsstöckigen Mehrfamilienhaus im Memmelsdorfer Ortsteil Lichteneiche im Landkreis Bamberg ein Kellerbrand, woraufhin die Bewohner aus ihren Wohnungen evakuiert werden mussten. Die Wohnungen der Betroffenen sind nach wie vor nicht bewohnbar. Wie es für die Menschen weitergeht, ist derzeit noch völlig unklar. Der Sachschaden beläuft sich weiter über den ersten Schätzungen. Weiterlesen
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Großeinsatz in Memmelsdorf: Keller eines sechsstöckigen Gebäudes in Flammen

UPDATE (9:25 Uhr):

Von dem Großeinsatz im Memmelsdorfer Ortsteil Lichteneiche in der Nacht betroffen waren laut Angaben von News5 fast 80 Bewohner. Sie leben in 30 Wohnungen in dem sechsstöckigen Gebäudekomplex in dessen Keller am Dienstagabend (12. Februar) das Feuer ausbrach.

Knapp 300 Rettungskräfte im Einsatz

Viele von ihnen flüchteten auf ihre Balkone. Rund 40 Anwohnmer mussten per Drehleiter von der Feuerweher gerettet werden. In der Spitze waren knapp 300 Einsatzkräfte vor Ort. Neben etlichen Polizeibeamten, rund 120 Feuerwehrler und etwa 120 Rettungssanitäter.

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Ermittlungen in alle Richtungen

Die Brandursache ist weiter unklar. Auf Nachfrage von TVO erklärte das Polizeipräsidium Oberfranken, dass die Ermittlunmgen momentan in alle Richtungen laufen. Derzeit (9:25 Uhr) ist das Gebäude immer noch evakuiert. Sprich: Keiner der Bewohner darf in seine Wohnung zurückkehren. Erst wenn die Feuerwehr das Gebäude freigibt, können die 78 Bewohner zurück nach Hause.


Statements aus der Brandnacht
Brand in Memmelsdorf: Feuerwehr rettet 40 Anwohner über Drehleitern
Brand in Memmelsdorf: "Muss man Angst haben, dass weitere Brände gelegt werden?"
Brand in Memmelsdorf: "Gottseidank leben wir noch!"
Brand in Memmelsdorf: "Massenanfall an verletzten Personen wurde ausgerufen"

ERSTMELDUNG (08:55 Uhr):

Ein Großaufgebot an Rettungs- und Einsatzkräften rückte am Dienstagabend (12. Februar) in den Memmmelsdorfer Ortsteil Lichteneiche (Landkreis Bamberg) aus. Kurz vor 22:00 Uhr wurde ein Kellerbrand in einem 6-stöckigen Gebäude gemeldet. Einigen Bewohnern war durch die starke Rauchentwicklung der Weg ins Freie versperrt und sie suchten Schutz auf ihrem Balkon. Die Feuerwehr rückte mit Drehleitern an, um diese Personen aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Letztendlich konnten alle Hausbewohner in Sicherheit gebracht werden.

Retter richten Notunterkunft für Betroffene ein

Am nahegelegenen Sportplatz wurde eine Sammelstelle für alle eingerichtet, die überstürzt ihre Wohnung verlassen mussten. Anschließend wurden die  Räumlichkeiten der Grundschule für die Versorgung und Unterbringung der gestrandeten Personen zur Verfügung gestellt. Alle Bewohner konnten nicht mehr in ihre Wohnungen zurück und verbrachten die Nacht in der Schule oder bei Verwandten.

Brandursache derzeit noch unklar

Hinsichtlich der Ursache des Kellerbrandes hat die Kripo in Bamberg die Ermittlungen übernommen. Insgesamt wurden sechs Personen verletzt. Drei der Verletzten mussten wegen Rauchgasvergiftung stationär im Krankenhaus aufgenommen werden. Der Brandschaden im Kellerbereich wird auf ca. 50.000 Euro geschätzt. 

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Aufnahmen der dramatischen Rettungs- & Löscharbeiten in der Nacht
Brand in Memmelsdorf: Aufnahmen der Lösch- und Rettungsmaßnahmen aus der Nacht
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