Tag Archiv: Neubau

© TVO / Archiv

12 Millionen Euro Förderung: Grenzmuseum Mödlareuth wird ausgebaut

Der Bund sowie die Bundesländer Bayern und Thüringen fördern die Erweiterung des Deutsch-Deutschen Museums in Mödlareuth (Landkreis Hof / Saale-Orla-Kreis) mit insgesamt 12 Millionen Euro. Damit tragen sie die Hauptlast der Kosten. Bayerns Kultusminister Michael Piazolo, Kulturstaatsministerin Monika Grütter und Thüringens Staatskanzleiminister Benjamin-Immanue Hoff unterzeichnen jetzt hierzu die Vereinbarung.

Weiterlesen

© Stadt Bayreuth

Bayreuth: Richtfest für neues Feuerwehrgerätehaus Süd

Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses Süd an der Thiergärtner Straße in Bayreuth hat ein wichtiges Etappenziel am Donnerstag (15. Juli) erreicht: Das Richtfest! Der rund 3,1 Millionen Euro teure Bau wird nach seiner Fertigstellung im Frühsommer 2022 den Feuerwehr-Abteilungen Thiergarten-Destuben und Oberkonnersreuth und der Freiwilligen Feuerwehr Wolfsbach als Domizil dienen.

Weiterlesen

© meeco Communication Services Stephan Trutschle

Marktredwitz: Spatenstich für neues EDEKA-Logistikzentrum

Am Freitag (9. Juli) erfolgte der erste Spatenstich für den Neubau des EDEKA-Logistikzentrums in Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel). Der geplante Bau soll mehr als 300 Millionen Euro kosten und ist die dritte von vier Etappen des 500 Millionen Euro Investitionspakets der EDEKA Nordbayern-Sachsen-Thüringen. Im Vordergrund der Maßnahmen stehen Digitalisierung, Automatisierung und Nachhaltigkeit.

Standort Marktredwitz für EDEKA die dritte von vier Investitionsetappen

Nach dem Abschluss der Erweiterung des Logistikzentrums im unterfränkischen Gochsheim, des derzeitigen Umbaus des Logistikzentrums im sächsischen Berbersdorf, wird mit dem Standort Marktredwitz die dritte und umfangreichste Maßnahme ab dem heutigen Tag umgesetzt. Zuletzt will sich EDEKA ab Anfang 2022 mit der Fleisch- und Wurstwarenproduktion in Hirschaid (Landkreis Bamberg) im Rahmen eines Neubaus neu aufstellen.

Artikelanzahl wird mehr als verdoppelt

Mit der kompletten Verlagerung des um 1967/1968 in Betrieb genommenen Standorts in Marktredwitz reagiert EDEKA auf die jährlich zunehmende Artikelanzahl sowie die Umsatz- sowie Absatzsteigerung in den letzten Jahren. Allein die Artikelanzahl wird im Marktredwitzer Neubau von derzeit 13.000 auf dann rund 28.000 verschiedene Produkte ansteigen. Diese werden künftig direkt oder indirekt an insgesamt rund 900 Märkte in Franken, der Oberpfalz, Sachsen und Thüringen ausgeliefert werden.

Mitarbeiterzahl soll in Marktredwitz erhöht werden

Auch die Anzahl der Mitarbeitenden am Standort Marktredwitz soll langfristig von derzeit rund 500 auf mehr als 600 wachsen.

46 Hektar Grundstücksfläche erworben

Für das Bauvorhaben sicherte sich der Handelskonzern rund 46 Hektar Grundstücksfläche unweit der Autobahn A93. Diese Fläche entspricht in etwa der Größe von 66 Fußballfeldern. Die Gebäudefläche wird über 100.000 Quadratmeter umfassen.

Statements zum Neubau

 

Der Neubau des Logistikzentrums ist für uns ein klares Bekenntnis zur Region. Für den Weg, den uns die Regierung, das Landratsamt und die Stadt geebnet haben, sind wir sehr dankbar. Wir haben von allen Seiten Unterstützung erfahren und ein außerordentlich zügiges Genehmigungsverfahren erlebt.

(Rainer Kämpgen, EDEKA-Vorstand)

 

Die Investitionsentscheidung von EDEKA zum Neubau, einhergehend mit einer Vergrößerung, Modernisierung und Optimierung des Logistikzentrums, ist eine ausgesprochen gute Nachricht für Marktredwitz und auch ganz Nordostbayern. Gerade in diesen nicht einfachen Zeiten der Covid-19-Pandemie freue ich mich über dieses zukunftsorientierte Vorhaben. ... Durch den Bau des neuen Logistik-Zentrums werden nicht nur viele Arbeitsplätze in der Region gesichert – es sind auch zahlreiche positive Folgeeffekte zu erwarten. Ein derartiges Projekt wird weit über die Region hinaus für Aufmerksamkeit sorgen und ist ein wesentlicher Baustein zur weiteren Imagesteigerung Oberfrankens.

(Oliver Weigel, Oberbürgermeister von Marktredwitz)

So soll der Neubau aussehen
© VIRGIN-LANDS-GmbH
© pbb Planung+Projektsteuerung GmbH

Schwerpunktthemen Wirtschaftlichkeit, Mensch und Nachhaltigkeit begleiten den Neubau

In Sachen "Nachhaltigkeit“ setzt der Konzern unter anderem auf eine energieeffiziente Bauweise. Der Strom wird durch Fotovoltaik und Blockheizkraftwerke teilweise selbst produziert. Zudem wird eine fast 40.000 Quadratmeter große Dachbegrünung errichtet. Weiterhin will das Unternehmen an der Wasserstoff-Modellregion teilhaben und die CO2-neutrale Auslieferung mit Wasserstoff-LKW pilotieren. Beim Tragwerk setzt man auf den Rohstoff Holz und will damit Deutschlands größtes Holzbauprojekt umsetzen. Beim Schwerpunkt „Mensch“ sollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ergonomischen und zukunftsgerechten Arbeitsplätzen. in Sachen „Wirtschaftlichkeit“ sollen intelligente Prozesse eine effiziente Abwicklung sowohl im Logistikzentrum als auch in den Märkten sicherstellen.

Politprominenz in Marktredwitz vor Ort

Beim ersten Spatenstich waren neben dem Vorstand der EDEKA Nordbayern-Sachsen-Thüringen Entscheidungsträger aus der Landes- und Bundespolitik in Marktredwitz, unter anderem dem Ministerpräsidenten Markus Söder, der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium Marco Wanderwitz, Bundestags-Vizepräsident Hans-Peter Friedrich sowie Mittelstands-Politiker Hans Michelbach.

© verbund.edeka

310 Millionen Euro Investition: EDEKA baut neues Logistikzentrum in Marktredwitz

Mit einem Neubau eines Zentral-und Regionallagers in Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel) reagiert der Handelskonzern EDEKA auf die jährlich zunehmende Artikelanzahl sowie eine überdurchschnittliche Umsatz-sowie Absatzsteigerung in den letzten Jahren und macht jetzt den bestehenden Logistikstandort in Marktredwitz für die nächsten Generationen zukunftssicher. In der Sitzung des Bauausschusses der Stadt gab es dafür am Dienstagabend grünes Licht. Weiterlesen
© Erzbischöfliches Bauamt

Bamberg: Maria-Ward-Schule wird eine der modernsten Schulen Bayerns!

Die Maria-Ward-Schule in Bamberg wird nach der Komplettsanierung bis zum Jahr 2025 zu einer „anderen Lernwelt“ mit integralen „Konzept der Höfe“ und „grünem Klassenzimmer“. Die Bildungsstätte wird damit zu einer der modernsten Schulen in ganz Bayern. Dies gab jetzt das Erzbischöfliche Ordinariat Bamberg bekannt. Die Baukosten werden auf 69 Millionen Euro geschätzt.

Vier der sieben Einzelgebäude werden saniert, drei Gebäude neu gebaut

Die Pläne sind vielversprechend und hoch angesetzt: In Bamberg soll in den nächsten vier Jahren einer der modernsten Schulbaukomplexe in Bayern entstehen. Das Erzbistum Bamberg plant die komplette Sanierung von vier der sieben Einzelgebäude der Maria-Ward-Schule. Die drei übrigen Gebäude sollen abgerissen und durch Neubauten ersetzt werden. Laut den Plänen soll der große Innenhof durch eine Glasdachkonstruktion in eine große Aula als einladende Begegnungsstätte umgerüstet werden. Das Bauvorhaben soll bis 2025 abgeschlossen werden. Während der Bauphase findet der Unterricht in einem dreigeschossigen „Schul-Village“ am Heinrichsdamm statt

 

Inspirierende Architektur, ein einzigartiges Raumkonzept für moderne Lernformen und nachhaltige, umwelt- und ressourcenschonende Bauweise gehen bei dem Projekt Hand in Hand.

(Diözesanarchitekt Claus Trübenbach)

 

Ein integrales „Konzept der Höfe“ soll laut den Überlegungen die Einzelbauwerke von Realschule, Gymnasium und Ganztagsschule verbinden. Große Fenster erlauben dann Ein- und Ausblicke, durch schattenspendende Bäume wird versucht werden, ein angenehmes Mikroklima zu erzeugen. Weitere Punkte der Planungen sind mehrere Spielgeräte und ein „grünes Klassenzimmer“, um eine Abwechslung im Unterrichtsalltag zu schaffen. Laut Trübenbach werden bei der Umsetzung des nachhaltigen Baukonzepts mit dem Einsatz regionaler Baustoffe die derzeitigen Umwelt- und Klimaschutzanforderungen sogar noch übertroffen. Der "andere Lernraum", so das Erzbischöfliche Ordinariat, soll die 1.200 Schülerinnen in 36 Klassen und zehn Kursräumen auf die Anforderungen der modernen Welt vorbereiten.

 

Auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes und der damit verbundenen Wertvorstellungen, ganz im Auftrag von Maria Ward, unterstützt die Architektur die Entwicklung von Selbstverantwortung, Kreativität und sozialer Interaktion.

(Hans-Dieter Franke, Leiter der Schulabteilung im Erzbischöflichen Ordinariat)

Grafische Darstellungen von den Entwürfen
© Erzbischöfliches Bauamt© Erzbischöfliches Bauamt© Erzbischöfliches Bauamt© Erzbischöfliches Bauamt

Hintergrund:

Die Maria-Ward-Schule in Bamberg feierte vor vier Jahren ihr 300. Jubiläum in Geist und Auftrag von Maria Ward, der Gründerin der Gemeinschaft der Englischen Fräulein. 2002 übernahm das Erzbistum Bamberg die Trägerschaft des Gymnasiums und der Realschule. 2004 erfolgte die Umbenennung des „Instituts der Englischen Fräulein“ in Maria-Ward-Schule der Erzdiözese Bamberg. Nach drei Jahren Bauzeit wurde im März 2017 der Neubau an der Edelstraße eingeweiht. In Trägerschaft des Erzbistums befinden sich insgesamt acht Schulen.

© TVO

Halbseitige Sperre der B303: Brücken-Neubau in Marktredwitz

Bis Mai 2022 wird die Brücke über die Thölauer Straße in Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel) im Bereich der Bundesstraße B303 erneuert. Dies teilte das Staatliche Bauamt Bayreuth mit. Das Bauwerk aus dem Jahre 1961 ist so stark beschädigt, dass nur eine komplette Erneuerung in Frage kommt. Um den öffentlichen Verkehr um die Baustelle leiten zu können, wird im Vorfeld zum Brückenneubau eine Behelfsumfahrung mit Behelfsbrücke über die Thölauer Straße errichtet. Weiterlesen
© Deutsche Bahn AG / Wolfgang Klee

Forchheim-Nord: Countdown für den Baustart des zukünftigen S-Bahn-Haltepunktes

Ein langgehegter Wunsch der Stadt Forchheim geht nun in Erfüllung: Die Deutsche Bahn Netz AG hat gegenüber der Stadtverwaltung  den Baubeginn des S-Bahn-Haltepunktes Forchheim-Nord angezeigt. „Die Bauunternehmungen werden in den nächsten Wochen mit der Umsetzung des Bauvorhabens starten“, heißt es in dem Schreiben des Bahn-Unternehmens.

Weiterlesen

© Tourismus & Marketing GmbH Ochsenkopf

Ochsenkopf: Neue Seilbahnstationen für 24 Millionen Euro

In den Neubau der Seilbahnen am Ochsenkopf im Fichtelgebirge werden 24 Millionen Euro investiert. Die Seilbahn Nord in Bischofsgrün und die Seilbahn Süd in Fleckl bekommen neben jeweils einer neuen Talstation auch eine gemeinsame Bergstation. Zusätzlich soll die Nordbahn eine Zwischenstation erhalten. Weiterlesen
© Regiomed Kliniken

Coburg: Grünes Licht für Neubau des Klinikums auf ehemaligem BGS-Gelände

Das bayerische Gesundheitsministerium hat die Pläne eines Klinik-Neubaus in Coburg denen einer Generalsanierung vorgezogen – der Neubau sei die wirtschaftlichere und funktionell sinnvollere Lösungsvariante, teilten der Krankenhauszweckverband Coburg und REGIOMED am Donnerstagvormittag (18. März) mit. Mehrheit spricht sich für Neubau aus In den vergangenen eineinhalb Jahren hat ein externes Unternehmen einen Variantenvergleich zur Frage Generalsanierung oder Neubau des Coburger REGIOMED-Klinikums vorgenommen und klar herausgearbeitet, dass ein Neubau aufgrund der örtlichen Gegebenheiten als sinnvollere Option betrachtet wird. Dieser Vergleich wurde sowohl im Stadtrat zu Coburg als auch im Kreistag im Sommer 2020 präsentiert. Die Gremien sprachen sich jeweils für den Klinik-Neubau aus. Die Regierung von Oberfranken und das Bayerische Gesundheitsministerium haben nun ebenfalls nach intensiver Prüfung die Pläne für den Neubau des Coburger Klinikums auf dem ehemaligen BGS-Gelände als die wirtschaftlichere und funktionell sinnvollere Lösung befürwortet. Wichtiges Signal für die Region „Das Signal aus München ist ein enorm wichtiges für die gesamte Region in und um Coburg herum. Es können nun wichtige Prozesse angestoßen werden und die Gesundheitsversorgung für alle Bürgerinnen und Bürger wird in den nächsten Jahren durch diesen Krankenhausneubau auf ein neues und hochmodernes Level gehoben. Und zugleich werden mit diesem Projekt hochattraktive Arbeitsplätze im medizinischen Bereich entstehen und unsere Region wird so noch attraktiver werden. Die Gesundheit ist unser höchstes Gut und deshalb ist es mir ein Anliegen, dass wir die Versorgung in diesem Bereich auf ein Spitzenniveau stellen. Mit der Nachricht aus München können wir damit beginnen“, freut sich der Vorsitzende des Krankenhauszweckverbands Coburg und Landrat Sebastian Straubel über die Botschaft aus dem Gesundheitsministerium. Modernes neues Klinikum im Norden der Stadt Der Coburger Oberbürgermeister Dominik Sauerteig zeigt sich ebenfalls über die positive Mitteilung aus der Landeshauptstadt hocherfreut: „Ich freue mich sehr, dass nun die Freigabe für den Neubau des Klinikums auf dem ehemaligen BGS-Gelände vorliegt. Ein Neubau war stets meine Forderung, da eine Sanierung am bestehenden Klinikum während des laufenden Betriebs eine jahrelange, große Belastung für Patienten und Anwohner bedeutet hätte. Nun können wir ein wirklich zukunftsorientiertes neues Klinikum im Norden der Stadt für die Bürgerinnen und Bürger entwickeln.“ Leuchtturmprojekt im Gesundheitswesen Weitergehend kann auch REGIOMED-Hauptgeschäftsführer Alexander Schmidtke ein positives Fazit zum Gesamtprozess ziehen: „Wir freuen uns über diese Nachricht und den intensiven Einsatz der lokalen Politik rund um Landrat Sebastian Straubel, Oberbürgermeister Dominik Sauerteig und den Landtagsabgeordneten dieses Leuchtturmprojekt im Gesundheitswesen für die gesamte Region voranzutreiben. Das ist ein wunderbarer Zwischenerfolg! Wir haben im ‚Formel-1-Tempo‘ in knapp eineinhalb Jahren die formal-juristischen Voraussetzungen für die Zustimmung geschaffen. Das war nur möglich, weil alle Verantwortlichen und Beteiligten an einem Strang gezogen haben. Ich danke wirklich Jedem, der hier mitgeholfen hat! Das Projekt hat REGIOMED-intern seit dem Jahreswechsel zudem massiv an Fahrt aufgenommen: Aktuell setzen wir gemeinsam mit dem Zweckverband das Projekt operativ auf – die Auswahl der externen Projektbeteiligten wurde bereits angestoßen. Unser großes Ziel ist es, den Antrag zur Aufnahme in das Jahreskrankenhausprogramm Ende dieses Jahres bei den fördergebenden Stellen einzureichen.“ Investitionssumme beträgt 500 Millionen Euro Alexander Schmidtke gibt zudem einen kurzfristigen Zukunftsausblick auf die bevorstehenden Aufgaben: „Wir haben die einmalige Gelegenheit, nicht nur ein ‚normales‘ Krankenhaus für circa 500 Millionen Euro zu gestalten, sondern auch einen Ort zu schaffen, an dem Menschen sich wohlfühlen, der flexibel auf technischen Fortschritt und andere unerwartete Herausforderungen reagieren kann und der nachhaltige sowie betriebsfreundliche Grundstrukturen aufweist. Das sind die Ansprüche, die wir an den Klinikneubau stellen! Intern vorhandene Kompetenzen und Erfahrungen müssen dafür nun bestmöglich gebündelt und eingebracht werden.“
© Stadt Marktredwitz

Marktredwitz: Mitten in der Stadt entsteht ein neues Behördenzentrum

Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel) erhält ein neues Behördenzentrum. Mitten in der Stadt wird ein moderner Neubau für gleich zwei staatliche Behörden entstehen. Der entsprechende Kaufvertrag zwischen dem Freistaat und der Stadt über ein Grundstück auf dem Benker-Areal wurde am Mittwoch (10. März) geschlossen.

Weiterlesen
© Regierung von Oberfranken / Thomas Haas

Zell im Fichtelgebirge / Weißdorf: Millionenförderung für neuen Geh- und Radweg

Für den geplanten Bau eines neuen Geh- und Radweges von Sparneck nach Weißdorf hat die Regierung von Oberfranken dem Landkreis Hof eine Zuwendung in Höhe von 1,39 Millionen Euro bewilligt. Sie dient dem Ausbau des zweiten Bauabschnittes des zukünftigen durchgängigen Geh- und Radweges von Zell im Fichtelgebirge bis nach Weißdorf.

Verlauf entlang der ehemaligen Bahnlinie

Der Landkreis Hof baut auf einer Länge von 2,25 Kilometern einen entlang der Kreisstraße HO 20 geführten Geh- und Radweg. Dabei kann weitestgehend der Verlauf der ehemaligen Bahnlinie von Sparneck nach Weißdorf genutzt werden. Die veranschlagten Gesamtkosten betragen rund 2,05 Millionen Euro. Davon sind rund 1,75 Millionen Euro zuwendungsfähig. Der bewilligte Zuwendungsbetrag in Höhe von 1,39 Millionen Euro bedeutet einen Fördersatz von 79,4 Prozent und setzt sich aus rund 1,13 Millionen Euro (64,6 Prozent) aus dem Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (BayGVFG) und rund 260.000 Euro (14,8 Prozent) aus dem Finanzausgleichsgesetz (BayFAG) zusammen. Die Mittel stammen aus dem bayerischen Staatshaushalt und werden vom Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellt.

Verkehrssicherheit wird erhöht

Mit einer asphaltierten Breite von durchgängig mindestens 2,50 Metern und einer neuen, beleuchteten Mittelinsel am Ortseingang von Weißdorf wird die Verkehrssicherheit für alle Nutzer erheblich verbessert. In Abstimmung mit der Behindertenbeauftragten und Seniorenkoordinatorin des Landratsamtes Hof werden dabei bestmögliche Lösungen für die barrierefreie Ausstattung umgesetzt. Dies beinhaltet neben dem Bau der Mittelinsel als Querungshilfe mit entsprechenden Bordsteinhöhen (3,00 cm im Bereich der Querung) auch den Einbau von Bodenindikatoren in Form von profilierten Platten. Der Bau soll baldmöglichst im Jahr 2021 begonnen werden.

© TVO

Neubau der Jahnbrücke in Hof: Nachtarbeiten an der Baustelle

Ab dem 15. Februar 2021 beginnen die Rodungsarbeiten im Zuge des Ersatzneubaus der Jahnbrücke im Bereich der Bundesstraße 2 beziehungsweise der Jahnstraße in Hof. Dies teilte das Staatliche Bauamt Bayreuth mit. Die Baumfällarbeiten müssen aufgrund von Vorgaben der Deutschen Bahn zwischen dem 15. bis 21. Februar zum Teil in der Nacht erfolgen. Weiterlesen
© TVO / Symbolbild

Bamberg: Ersatzneubau des Kindergartens St. Anna ist besiegelt

Der im Jahr 1975 gebaute Kindergarten St. Anna in Bamberg ist sehr in die Jahre gekommen. Da eine Generalsanierung als unwirtschaftlich eingestuft wurde, einigten sich die Stadt Bamberg und der Träger, die Katholische Kirchenstiftung St. Anna – in Kooperation mit dem Ordinariat – nun einen Ersatzneubau am bestehenden Standort.

Weiterlesen
© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

B303 / Marktredwitz: Erneuerung der Brücke über die Thölauer Straße

Wie das Staatliche Bauamt Bayreuth mitteilte, wird in Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel) bis Mai 2022 das Kreuzungsbauwerk über die Thölauer Straße im Zuge der Bundesstraße 303 erneuert. Das Bauwerk aus dem Jahr 1961 ist so stark geschädigt, dass nur eine komplette Erneuerung in Frage kommt. Zur Errichtung des neuen Bauwerks müssen laut der Behörde im Vorfeld des Neubaus Vorarbeiten durchgeführt werden. Weiterlesen
© News5 / Merzbach

Dicht gedrängt & ohne Masken: Erneuter Ansturm auf das Fichtelgebirge

Auch am gestrigen Samstag (9. Januar) zog es viele Wintersportfans wieder ins Fichtelgebirge. Rund um die Bleaml Alm im Landkreis Bayreuth waren erneut wieder viele Ausflugstouristen unterwegs.

Häufig ohne Abstand und Masken

Wie die Nachrichtenagentur News5 berichtet, tummelten sich zahlreiche Menschen zum Schlitten fahren auf dem verschneiten Hang. Teilweise wurde der Mindestabstand nicht eingehalten. Dazu waren auch am Samstag wieder die meisten Menschen ohne einen Mund- und Nasenschutz dort unterwegs. Wie berichtet, herrschte bereits am Dreikönigstag in Neubau trotz der Corona-Pandemie und den Kontaktbeschränkungen reges Winter-Treiben.

Unkommentiertes Videomaterial vom Samstag von News5
Erneuter Ansturm auf das Fichtelgebirge: Dicht gedrängt & ohne Masken in Neubau unterwegs

Ab Montag herrscht eine eingeschränkte Bewegungsfreiheit.

Ab der kommenden Woche werden solche Ausflüge nicht mehr für alle möglich sein. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tages- Inzidenz von über 200 Fällen pro 100.000 Einwohner sind touristische Tagesausflüge über einen Umkreis von 15 Kilometern um den Wohnort hinaus ab Montag (11. Januar) untersagt. Wir berichteten!

Aktuell-Beitrag vom 8. Januar 2021
Corona-Krise: Zahlreiche Ausflügler bevölkern das Fichtelgebirge
1234567