Tag Archiv: Neubau

Bischofsgrün: Kosten für neues Sportcamp auf 32 Millionen Euro gestiegen

Die Kosten für das geplante neue Sportcamp in Bischofsgrün (Landkreis Bayreuth) sind gestiegen. Sie werden aktuell auf 32 Millionen Euro geschätzt. Ein Finanzierungsproblem gibt es aber offenbar nicht. Der Freistaat will die fehlenden 3,2 Millionen Euro übernehmen.

Arbeiten starteten bereits im Frühjahr

2014 wurde der Beschluss zum Neubau gefasst, im Anschluss daran war ein EU-Notifizierungsverfahren zu durchlaufen, so dass mit dem Rohbau erst in diesem Frühjahr begonnen werden konnte. Durch den Zeitverzug und die mittlerweile stark angestiegenen Preise in der Baubranche ist das Kosten-Niveau von ursprünglich geplanten 28,8 Millionen Euro auf jetzt knapp 32 Millionen angestiegen. Die Eröffnung ist zum Jahreswechsel 2020/2021 geplant, das teilte der Bayerische Landes-Sportverband (kurz: BLSV) am heutigen Dienstagmittag (23. Juli) mit.

Sportministerium gibt grünes Licht

Von Beginn an wurde das Projekt als „gemeinsame Stärkung der Sportvereine und Sportfachverbände für hochwertige Angebote in Nordbayern sowohl vom Freistaat als auch vom BLSV gesehen“, so BLSV-Präsident Jörg Ammon. Das zuständige Innen- und Sportministerium gab nun grünes Licht auch das gestiegene Kosten-Niveau mit einer erhöhten Förderung zu akzeptieren.

Neues touristisches Highlight entsteht

Das Sportcamp soll ein neues touristisches Highlight für sportbegeisterte Besucher des Fichtelgebirges werden. Das Haus kann bis zu 300 Gäste beherbergen und dürfte mit seinem breitgefächerten sportlichen Indoor- und Outdoor-Angebot sowohl im Sommer als auch im Winter Urlauber anziehen. Vorwiegend gehören Sportvereine, Sportfachverbände und Schulklassen, aber auch sportlich-aktive Menschen zur Zielgruppe des BLSV.

© Stadt Hof

Hof: Spatenstich für neues Sozialgebäude am Bauhof

Nach Jahren der intensiven Planung wurde am heutigen Donnerstag (11. April) mit dem Bau des neuen Sozialgebäudes am Hofer Bauhof begonnen. Für die rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Leimitzer Straße von Hof werden so deutlich verbesserte Arbeitsbedingungen geschaffen. Gleichzeitig wird die Funktionalität des Bauhofes optimiert.

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„Jahrhundertprojekt“ Kutzenberg: Planungsfreigabe für Neubau des Bezirksklinikums

Ein „Jahrhundertprojekt“ wird der geplante Neubau des Bezirksklinikums Obermain in Kutzenberg, einem Ortsteil von Ebensfeld (Landkreis Lichtenfels) genannt. Es ist die größte Baumaßnahme in der Geschichte des Bezirks Oberfranken. Das Investitionsvolumen beträgt stattliche 143 Millionen Euro.

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© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Schlüsselfeld: Diebe stehlen komplettes Baugerüst!

Dreiste Diebe stahlen bereits in der Nacht zum letzten Freitag (3. August) ein Baugerüst, welches an einem Neubau in einem Gewerbegebiet in Schlüsselfeld (Landkreis Bamberg) aufgestellt war. Die Kriminalpolizei Bamberg ermittelt und bittet um Hinweise.

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© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Oberfranken: Deutliches Plus bei Wohnungsfertigstellungen in 2017

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik berichtet, wurden im Rahmen der Baufertigstellungsstatistik 2017 für Bayern insgesamt 61.056 Wohnungsfertigstellungen ermittelt. Das Plus gegenüber 2016 betrug 7.063 Wohnungen, beziehungsweise 13,1 Prozent. Bei dem Blick auf die einzelnen Regierungsbezirke lag Oberfranken prozentual an der Spitze, gefolgt von Mittelfranken und Unterfranken.

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Oberfranken: Handwerk investiert in die berufliche Bildung

Das oberfränkische Handwerk steht derzeit glänzend da. Damit das auch so bleibt, soll in naher Zukunft unter anderem die berufliche Bildung investiert werden. Wie Thomas Zimmer, Präsident der Handwerkskammer für Oberfranken, ankündigte, sollen in den nächsten Jahren rund 27 Millionen Euro in die Modernisierung der Berufs- und Technologiezentren fließen.

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Flugplatz Coburg: Zukunft für die Brandensteinsebene?

Coburg soll auch nach 2019 an den Flugverkehr angeschlossen bleiben. Dieses gemeinsame Ziel haben in einer Pressekonferenz am Montagnachmittag (04. September) Vertreter der Coburger Wirtschaft, der Stadt Coburg und des Freistaats Bayern formuliert. Demnach soll die Brandensteinsebene für den Instrumentenflug ertüchtigt werden. Im Zuge einer Kombilösung sollen die Coburger Unternehmen den Bamberger Flugplatz an der Breitenau nutzen. Auch dieser soll ausgebaut werden.

Wunschstandort Meeder-Neida nicht umsetzbar

Der Chef der bayerischen Staatskanzlei, Marcel Huber, sprach in den Räumen der IHK zu Coburg von einer "vernünftigen" Lösung. Da wegen verschiedener Bedenken (u.a. wegen des Umweltschutzes und der Sicherheit) ein schneller Neubau eines Verkehrslandeplatzes am Wunschstandort Meeder-Neida (Landkreis Coburg) nicht realisiert werden können, sei die Kombilösung das Mittel, um den Flugverkehr in Coburg zu erhalten. Möglich macht dies eine Änderung in den Vorschriften, die laut Huber sei Mai bekannt ist. Das Luftamt Nordbayern habe die Verantwortlichen in Coburg im August informiert.

Instrumentenflug auf Brandensteinsebene bleibt

Beim Pressegespräch im Anschluß an die Versammlung der Gesellschafter für einen neuen Verkehrslandeplatz zeigten sich die Teilnehmer unisono überrascht, dass der Flugverkehr an der Brandensteinsebene weiterhin möglich sei. Schließlich habe zuletzt nur eine Ausnahmegenehmigung für den Instrumentenflug bestanden, die 2019 auslaufen wird. Diese Genehmigung war immer an den Bau eines neuen Verkehrslandeplatzes geknüpft. Tatsächlich soll die Brandensteinsebene "ertüchtigt" werden, den genauen Umfang konnte am Montag noch niemand benennen. Klar ist dagegen, dass der Flugplatz in Bamberg als Ausweichlandebahn dienen wird - die wiederum um 300 Meter erweitert werden soll, Anflugbefeuerung inklusive. Ob man im Bamberger Rathaus von diesen Plänen bereits weiß, war am Montag noch unklar.

Die große Frage: Wer zahlt?

Ebenso unklar ist der finanzielle Aufwand für die Ertüchtigung. Marcel Huber stellte in Aussicht, dass von den 15 Millionen Euro, die der Freistaat für den Verkehrslandeplatz-Neubau zuschießen wollte, ein Teil in die Maßnahmen auf der Brandensteinsebene fließen wird. Strittig wird wohl der Punkt der Kostenerstattung sein. Michael Stoschek, der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung des Automobilzulieferers Brose, machte deutlich, dass man das Geld, das man bisher in die Planung für einen Neubau gesteckt habe, zurückverlangen werde. "Schließlich haben wir ja unter der Vorgabe gehandelt, die Brandensteinsebene sei nicht mehr für unsere Zwecke nutzbar", so Stoschek. Ähnlich sahen dies auch Oberbürgermeister Norbert Tessmer und IHK-Präsdident Friedrich Herdan. Marcel Huber vermied ein klares Statement. Am TVO-Mikro ging er davon aus, dass Kosten, die vor 2014 angefallen sind, nicht erstattet werden können. Die Planungen am Standort Meeder-Neida laufen aber bereits seit etwa 2011. Insgesamt belaufen sie sich laut Willi Kuballa, dem Geschäftsführer der Gesellschaft, auf zwei Millionen Euro. (Anmerkung: In einer nachgereichten Pressemitteilung wurde diese Summe auf drei Millionen Euro korrigiert.)

Langfristiges Ziel: Flugplatzneubau!

Ebenso offen ist, wann die Ertüchtigung der Brandensteinsebene - von den Maßnahmen in Bamberg ganz zu schweigen - beginnen sollen. Norbert Tessmer verwies auf ein nötiges Votum des Stadtrats, Friedrich Herdan will die IHK-Vollversammlung befragen. Zwar begrüßten alle Beteiligte die Lösung sehr, doch die Coburger ließen keinen Zweifel daran: einen modernen Flugplatzneubau wollen sie als lamngfristiges Ziel weiterverfolgen. Deswegen soll das Planfeststellungsverfahren auch nicht geschlossen werden, sondern nur ruhen.

© Stadt Marktredwitz

Millionen-Invest in Marktredwitz: Medizinische Zentrum Fichtelgebirge entsteht

Eine Summe von 70 Millionen Euro wird in Marktreditz (Landkreis Wunsiedel) in die Hand genommen, um dort das Medizinische Zentrum Fichtelgebirge entstehen zu lassen. Die Pläne dazu wurden am Dienstagnachmittag (27. Juni) vorgestellt.

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Abriss des Zentralkaufs Hof: Verkehrsführung wird verändert

Es tut sich was am Zentralkauf in Hof. Das marode, ehemalige Einkaufszentrum in der Stadtmitte weicht einem 35 Millionen Euro teuren Neubau. Wir berichteten in den letzten Wochen und Monaten darüber.

Grünfläche in der Friedrichstraße wird entfernt

Im Zuge des Abrisses und des damit verbundenen Umzugs des Busbahnhofs, muss nun die Verkehrsführung in diesem Bereich der Innenstadt geändert werden. In der Friedrichstraße wird derzeit eine ehemalige Grünfläche entfernt. Seit vielen Jahren diente sie als Fahrbahnunterbrechung für die Einbahnstraßenregelung.

Busbahnhof wird am 3. Juli verlegt

Am 3. Juli wird der Busbahnhof verlegt. Zeitgleich ist dann die bisherige Regelung aufgehoben und die Friedrichstraße in beiden Richtungen offen. Anfang nächster Woche wird außerdem das Baufeld mit Zäunen abgesperrt. Dann beginnt auch der Abriss des Zentralkaufs. Die neue Hof Galerie soll Ende 2018, Anfang 2019 fertig errichtet sein.

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Weiterführende Informationen
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Spektakulärer Wiederaufbau bei Laubersreuth: Windrad wird neu errichtet

Sturmtief Thomas zeigte Ende Februar im Landkreis Hof seine Wirkung! In der Nacht auf den Freitag (24. Februar) knickte durch die heftigen Böen ein Windrad im Windpark bei Laubersreuth (Landkreis Hof), unweit der A9, teilweise ein. Das Bauwerk hielt dem Sturm nicht Stand. Eine endgültige Ursache für den Schaden wurde von Gutachtern aber bis zum heutigen Tag noch nicht gefunden. Die Überprüfungen dauern an.

Rückbau im Frühjahr

Das Gebiet um das Windrad wurde in der Folgezeit abgesperrt, da die Demontage nicht unverzüglich vollzogen werden konnte. Erst im Laufe des Frühjahrs wurde dann das zerstörte Windrad rückgebaut. Hierzu musste ein Spezialkran samt Besatzung angefordert werden, der die gefährlichen Arbeiten übernahm. Zudem gab es zähe Verhandlungen zwischen der Versicherung und dem Hersteller der Stahlkonstruktion um die entstandenen Kosten.

Aufbau des neuen Windrades

Rund vier Monate nach dem Sturmschaden rollten in der letzten Woche nun endlich die Schwertransporter mit den neuen rund 45 Meter langen Rotorblättern an. Nachdem Ende letzter Woche bereits erste Vorarbeiten unternommen wurden, entsteht nun endlich das neue Windrad bei Laubersreuth.

 

Online-Exklusiv: Video vom Wiederaufbau (unkommentiert / 20. Juni 2017)
Laubersreuth: Windrad wird neu aufgebaut

Bamberg: 9,18 Millionen Euro für neue Uni Mensa

Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags genehmigte am Donnerstag (11. Mai) der Universität Bamberg den Neubau der Mensa und die Sanierung des Schwanenhauses. Die alte Mensa wird komplett abgerissen und neu gebaut, dafür lässt der Freistaat 9,18 Millionen Euro springen. Während der Bauphase müssen die Studenten jedoch nicht hungern.

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Schleichender Zerfall: Die oberfränkischen Brücken bröseln!

Die Brücken in Bayern bröseln vor sich hin. So bilanzierte der Grünen-Fraktionschef Ludwig Hartmann eine Antwort auf seine schriftliche Anfrage an den Bayerischen Landtag zusammen. Das Staatsministerium des Inneren, für Bau und Verkehr antwortete dem Abgeordneten, dass im Freistaat derzeit 183 Brückenbauwerke unter staatlicher Baulast sanierungsbedürftig sind, sprich Zustandsnoten von 3,0 bis 4,0 aufweisen. In Oberfranken fallen 24 Bauwerke in diese Rubrik.

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© Hans-Joachim Kirsche / Deutsche Bahn AG (Symbolbild)

Eggolsheim: Staatliche Förderung für neuen Weg über ICE-Strecke

Die Regierung von Oberfranken hat dem Markt Eggolsheim (Landkreis Forchheim) eine finanzielle Unterstützung von 200.000 Euro zukommen lassen. Die bewilligte Förderung dient der Beseitigung eines Bahnüberganges und den dadurch erforderlichen Ersatzmaßnahmen in Eggolsheim.

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