Tag Archiv: NPD

Bamberg: Proteste gegen NPD-Kundgebung auf dem Maxplatz

Unser Beitrag in „Oberfranken Aktuell“ vom Dienstag, 10.09.2013:

 

(TV-Handy-Video)

 

Nach der Buspanne der NPD auf dem Weg zu ihrer Kundgebung in Bayreuth, soll die Deutschland-Tour der rechtsradikalen Partei heute zumindest in Bamberg Station machen. Auch hier sind bereits zahlreiche Gegenveranstaltungen verschiedener Parteien angekündigt. Außerdem ruft das „Bamberger Bündnis gegen Rechtsextremismus“ zum lautstarken Protest gegen die Kundgebung auf dem Maxplatz auf. Laut unseren Reportern sind eine Handvoll NPD-Personen vor Ort. Sie treffen auf rund 500 lautstarke Gegendemonstranten. Einen ausführlichen Bericht der Veranstaltungen sehen Sie ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

 

 


 

 

Bayreuth: Kunterbunt gegen NPD

„Asylflut und Europawahn stoppen – NPD in den Bundestag“ mit diesem Motto wurde offiziell eine Kundgebung der NPD in Bayreuth angemeldet. Diese soll zwischen 14-18 Uhr in der Maxtraße stattfinden. Doch das Bündnis „KUnterBunt – Bayreuth/Kulmbach Farbe bekennen für Demokratie, Toleranz und Menschenwürde“ protestiert mit einer Gegenkundgebung und appelliert an alle Bayreuther gemeinsam der NPD entgegenzutreten. Denn die NPD ist eine rassistische Partei, die in ihrem Wahlprogramm eindeutig gegen Minderheiten und Intergration hetzt und Rassismus propagiert. Mehr dazu sehen Sie heute um 18 Uhr in „Oberfranken Aktuell“

 


 

 

Oberfranken: Friedlicher Protest gegen NPD-Kundgebung

Etwa 100 Teilnehmer folgten am Vormittag dem Aufruf zweier Bündnisse, um gewaltfrei ihre Ablehnung gegen eine Versammlung der NPD in Forchheim, kundzutun. Auch in Lichtenfels und Kronach verliefen Kundgebungen ohne sicherheitsrelevante Vorfälle. Die Forchheimer Bündnisse „Bunt statt Braun“ und „Bündnis gegen Extremismus jeder Art“ hatten zu einer Veranstaltung am Marktplatz in Forchheim aufgerufen. Zahlreiche Bürger beteiligten sich am lautstarken Protest gegen die zirka zehn NPD-Akteure. Die Kundgebung der zehnköpfigen Gruppe am frühen Nachmittag in Lichtenfels fand keine Beachtung. In Kronach brachten Bürger anschließend am Marienplatz ihren Unmut zum Ausdruck.

 


 

 

Forchheim: Gegenveranstaltung zu NPD am Freitag geplant

Oberfranken könnte erneut ins Visier von Rechtsextremen geraten. Offenbar plant die NPD am Freitag kurzfristig öffentliche Veranstaltungen. Davor warnt die Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion. Hintergrund ist die so genannte Bayerntour der NPD. Sie will damit auf Stimmenfang gehen, um die fehlenden Zulassungsunterschriften zur Landtagswahl zu sammeln. Bislang ist nur bekannt, dass die rechtsextreme Partei am Freitagvormittag eine Kundgebung in Forchheim plant. Die Forchheimer Initiativen „Bunt statt Braun“ und „Bündnis gegen Extremismus“ rufen deshalb alle Bürger zu einer Gegenveranstaltung auf. 

 


 

 

Schwarzach (Lkr. Kulmbach): Landratsamt verbietet NPD-Kundgebung

Das Landratsamt Kulmbach verbietet der NPD ihre in Schwarzach geplante Veranstaltung am 15. Juni. Eigentlich wollten bis zu 150 Rechtsextreme nächsten Samstag sowohl ihren Bayerntag als auch ein Rockkonzert  in Schwarzach bei Kulmbach feiern. Daraus wird wohl jetzt nichts werden.

 

Über den Protest der Bewohner berichteten wir in dieser Woche:

 

 

 


 

 

Schwarzach (Lkr. KU): Anwohner setzen sich gegen NPD zur Wehr

2011 ist sie in Schwarzach im Landkreis Kulmbach, 2012 ebenfalls und jetzt will sie wieder kommen. Die NPD. Übernächsten Samstag, am 15. Juni, wollen die Rechtsextremen erneut in dem kleinen Örtchen einfallen. Sie wollen einen Landesparteitag und ihren Bayerntag abhalten. Da das Ganze auf einer privaten Wiese statt finden soll und die Partei nicht verboten ist, kann das Landratsamt Kulmbach wenig dagegen tun. Trotzdem wollen die Schwarzacher die NPD nicht einfach gewähren lassen. Im Gegenteil sie bereiten sich auf eine große bunte Protestaktion vor.

 


 

 

Coburg: NPD will Anzeige gegen den Landkreis erstatten

Die NPD plant offenbar rechtliche Schritte gegen das Landratsamt Coburg einzuleiten. Das teilt die Partei jetzt auf ihrer Homepage mit. Demnach will man „bei der Aufsichtsbehörde in Bayern Beschwerde einlegen und bei der Staatsanwaltschaft Coburg Anzeige erstatten“.

Hintergrund  ist die Absage für den am 06.-07. April geplanten Bundesparteitag der NPD in Rottenbach im Landkreis Coburg. Auf Grund von Bauarbeiten ist seit vergangener Woche die einzige Zufahrtstraße zu dem Veranstaltungsort nicht passierbar. Die NPD hatte daraufhin Klage beim Verwaltungsgericht in Bayreuth eingereicht – war aber schließlich gescheitert. Daraufhin hatte sie den Parteitag abgesagt.

Wir sprachen unter anderem mit dem Bürgermeiste von Lautertal, Hermann Bühling, über die möglichen rechtlichen Schritte. Unser Bericht dazu ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

Rottenbach (Lkr. CO): NPD verschiebt Bundesparteitag

Der geplante Bundesparteitag der rechtsextremen NPD am Wochenende in Rottenbach im Landkreis Coburg findet nicht statt. Die Partei hat die Veranstaltung verschoben. Seit gestern wird auf der Kreisstraße gebaut. Die ausgehobene Erde wird seitdem auf der einzigen Zufahrtsmöglichkeit zu dem privaten Parkplatz – der als Veranstaltungsort gilt – gelagert.

Am Mittwochabend ist die NPD bereits mit der angestrebten einstweiligen Verfügung gegen das Coburger Landratsamt gescheitert. Ziel der NPD war es, dass Landratsamt Coburg gerichtlich dazu zu zwingen, die Zufahrt zu dem Parkplatz in Rottenbach zu räumen, auf dem am kommenden Wochenende der NPD-Bundesparteitag stattfinden soll.

Weitere Informationen ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

Rottenbach: Bündnis gegen Rechts formiert sich

Die NPD plant, ihren Bundesparteitag am kommenden Wochenende in Rottenbach im Landkreis Coburg durchzuführen. Das Coburger „Bündnis gegen Rechts“ unternimmt im Vorfeld des Parteitages am 06.-07. April zahlreiche Veranstaltungen und kreative Aktionen um Zeichen in Sachen Toleranz und Weltoffenheit zu setzen. Ausführlich berichten wir in „Oberfranken Aktuell“ ab 18.00 Uhr über diese Aktionen.

Rottenbach (Lkr. CO): Region wehrt sich gegen die NPD

Im Lautertaler Ortsteil Rottenbach im Landkreis Coburg will die rechtsextreme NPD Anfang April ihren Bundesparteitag abhalten. Auf einem Privatgrundstück soll die Veranstaltung am ersten Aprilwochenende abgehalten werden. Im Landkreis Coburg formiert sich gegen den Parteitag ein breiter Widerstand bei Politik und Bürgern. Ziel ist es, den Aufmarsch zu verhindern. Dazu unser Bericht ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

Rottenbach (Lkr. Coburg): NPD will hier Bundesparteitag abhalten

Findet der NPD-Bundesparteitag tatsächlich im kleinen Lautertaler Ortsteil Rottenbach statt. Die Partei hat im Coburger Landratsamt eine „…Versammlung in geschlossenen Räumen…“ angemeldet. Auf einem Grundstück am Ortsrand von Rottenbach soll ein Zelt aufgebaut werden. Wie die Gemeinde und das Landratsamt darauf reagieren wollen, sehen sie heute Abend in „Oberfranken Aktuell“ ab 18.00 Uhr.

Kein NPD-Verbotsantrag: Unverständnis in Wunsiedel

Unter den Wunsiedlern, die in der Vergangenheit geplagt waren von Rechten Aufmärschen, herrscht eine rege Diskussion und Unverständnis. Unverständnis darüber, dass sich die Bundesregierung nach langem Hin und Her gegen einen NPD-Verbotsantrag entschieden hat. Während FDP-Chef Philipp Rösler in Sachen NPD kurz und knapp verlauten ließ, dass man Dummheit nicht verbieten kann, erntet diese Aussage in Wunsiedel Kopfschütteln. Hier kämpft man seit Jahren gegen die rechte Szene. Wir sprachen unter anderem mit Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich und Karl Willi Beck, dem Bürgermeister von Wunsiedel. Mehr dazu in „Oberfranken Aktuell“ ab 18.00 Uhr.