Tag Archiv: Oberfranken

Buttenheim: Vermisste (70) leblos nahe Strullendorf aufgefunden

UPDATE (17. Februar, 17:40 Uhr):

Die seit Samstag (15. Februar) vermisste 70-Jährige aus Buttenheim im Landkreis Bamberg wurde am Montagnachmittag (17. Februar) leblos beim Kraftwerk nahe Strullendorf (Landkreis Bamberg) aufgefunden. Die Kripo Bamberg nahm hierzu die Ermittlungen auf.

70-Jährige verließ am Samstag ohne Ankündigung ihr Haus in unbekannte Richtung

Die Seniorin verließ am Samstagabend ihr Anwesen in unbekannte Richtung. Sie war auf ärztliche Hilfe angewiesen und befand sich in einer psychischen Ausnahmesituation. Trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahme mit mehreren Polizeibeamten, Personensuchhunden sowie Einsatzkräften der Wasserschutzpolizei fanden die Beamten die 70-Jährige im Bereich des Wassers beim Kraftwerk nahe Strullendorf. Die Kripo Bamberg übernahm die Ermittlungen zu den Umständen des Todes auf.

Seit Samstagabend (15. Februar) wird eine 70-Jährige aus Buttenheim im Landkreis Bamberg vermisst. Die Seniorin verließ zuvor ohne Ankündigung das Anwesen in der Stockseestraße in unbekannte Richtung. Laut Polizei sei sie auf ärztliche Hilfe angewiesen und befinde sich in einer psychischen Ausnahmesituation. Mit der Öffentlichkeitsfahndung erhofft sich die Polizei Bamberg-Land Hinweise zu finden.

Der Polizei liegen aktuell keine Hinweise auf mögliche Aufenthaltsorte vor

Gegen 18:00 Uhr am Samstag verließ die 70-Jährige das Haus. Bisherige Fahndungsmaßnahmen der Polizei verliefen erfolglos. Aktuell gebe es auch keine Hinweise auf mögliche Aufenthaltsorte der Vermissten.

Personenbeschreibung:

  • Circa 162 Zentimeter groß
  • Schlanke Figur
  • Hat braune, glatte und schulterlange Haare
  • Trug eine schwarze Hose, rote Schuhe und einen bunten Anorak in den Hauptfarben rot / schwarz gestreift

Polizei Bamberg bittet um Hinweise:

Sachdienliche Hinweise zu der Vermissten nimmt die Polizei Bamberg-Land unter der Telefonnummer 0951 / 91 29 310 entgegen.

Bad Staffelstein: 187 Einsatzkräfte löschen Garagen-Brand!

Eine Garage geriet am Samstagnachmittag (15. Februar) in der Lichtenfelser Straße in Bad Staffelstein im Landkreis Lichtenfels in Vollbrand. Während ein 23-Jähriger sein Motorrad reparierte, lief Benzin aus, woraufhin das Feuer ausgelöst wurde. Der junge Mann und sein Bekannter (15) versuchten vergeblich den Brand zu löschen. Mehrere Tausend Euro Schaden entstand durch das Feuer. Weiterlesen
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Bamberg: Knapp 2.000 Menschen setzen in der Domstadt politisches Statement!

Weitgehend friedlich sollen die Demos am Samstagnachmittag (15. Februar) in Bamberg vergangen sein. Dies berichtete die Oberfränkische Polizei und zog eine positive Bilanz. Mit rund 120 Anhängern vollzog die rechtsextremistische Partei "Der III. Weg" ihren Marsch durch Bamberg. In einem Eilverfahren entschied sich das Verwaltungsgericht Bayreuth für einen Marsch durch die Domstadt. Wir berichteten. Parallel dazu demonstrieren 1.000 Menschen der linken Szene in der Domstadt. Auf dem Maxplatz fand im Zeichen der Menschlichkeit und Toleranz das "Fest der Demokratie" mit rund 500 Teilnehmern statt.

Das "Fest der Demokratie" mit rund 500 Bürgern setzen ein Zeichen gegen Extremismus

Ab 14:00 Uhr veranstaltete der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) am Maxplatz ein Fest der Demokratie mit einem bunten Bühnenprogramm und vielfältigen Darbietungen. Dem Aufruf der Initiatoren folgten zeitweise rund 500 Bürger und setzten gemeinsam ein Zeichen gegen extremistische Strömungen. Außerdem hatten die Anwesenden, zwischen 17:30 Uhr und 18:30 Uhr, die Möglichkeit, am Markusplatz, unweit des Festes, einen interreligiösen Gedenkgottesdienst zu besuchen.

1.000 Angehörige der linken Szene ziehen durch die Innenstadt

Etwa 1.000 Angehörige der linken Szene starteten gegen 16:30 Uhr vom Marienplatz aus in Richtung Fußgängerzone. Der Demonstrationszug endete am Holzmarkt im Rahmen einer Schlusskundgebung und verlief laut der Polizei ohne Zwischenfälle.

120 Anhänger der rechtsextremistischen Partei "Der III. Weg" ziehen durch die Domstadt

Nach einer Auftaktkundgebung am Wilhelmsplatz bewegten sich gegen 17:15 Uhr rund 120 Anhänger im Aufzug des III. Weges durch die Innenstadt zu einer Zwischenkundgebung am Markusplatz. Anschließend setzten sie ihren Aufzug über die Löwenbrücke in die Untere Königsstraße fort.

Menschen blockieren der rechtsextremistischen Partei den Weg

Nachdem die beabsichtigte Route über die Kettenbrücke von einer großen Anzahl von Personen blockiert wurde, verlief die geänderte Aufzugsstrecke über die Luitpoldstraße, dem Kunigundendamm bis zur Marienbrücke. Die dortige Schlusskundgebung endete gegen 21:15 Uhr, begleitet vom lautstarken Protest zahlreicher Gegendemonstranten. Störaktionen sowie das Aufeinandertreffen von verschiedenen Gruppierungen konnte durch das Einschreiten der Polizei verhindert werden.

Unkommentiertes Video: Demos in Bamberg

Angehörige der linken Szene setzen sich auf die Straße

Kurz vor der Zwischenkundgebung der Rechtsextremen setzte sich eine Kleingruppe von Personen der linken Szene in der Lange Straße auf die Fahrbahn. Zu einer offensichtlich beabsichtigten Blockade des Demonstrationszuges, soll es laut Polizeibericht, nicht gekommen sein. Die Versammlungsteilnehmer konnten daran vorbeigeführt werden.

Polizei berichtet über eine weitgehend friedliche Demo in der Domstadt

Aus Sicht der Oberfränkischen Polizei verlief das Versammlungsgeschehen weitgehend friedlich. Zahlreichen, gewaltbereiten Veranstaltungsteilnehmern sprach die Polizei Platzverweise aus. Sowohl ein Angehöriger der rechten, als auch ein Teilnehmer der linken Szene erhielten Anzeigen wegen Beleidigungen. Ein Teilnehmer der Linken wurde vorläufig festgenommen, da dieser zuvor ein Polizeiwagen beschädigte.

Oberfränkische Polizei erhält Unterstützung

Die Oberfränkische Polizei erhielt am Samstag Unterstützung von den Polizeipräsidien Unterfranken und Mittelfranken, der Bayerischen Bereitschaftspolizei sowie der Bundespolizei.

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Weiterführende Informationen:
Bamberg: Bunt gegen "Der III. Weg"
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Millionenschaden in Weidenberg: Großfeuer auf einem Reiterhof im Ortsteil Erdelberg

UPDATE (19. Februar, 11:00 Uhr):

Wohlmöglich löste am vergangenen Samstag (15. Februar) ein technischer Defekt im Zusammenhang mit einer Arbeitsmaschine den Großbrand auf dem Reiterhof im Weidenberger Ortsteil Erdelberg im Landkreis Bayreuth aus. Dies berichtete am Mittwochmittag (19. Februar) die Kripo Bayreuth.

Weitere Ermittlungen der Kripo dauern aktuell noch an

Wie wir bereits berichteten, bemerkte eine Anwohnerin gegen 17:30 Uhr den Brand im Heuballenlager. Rund 250 Rettungskräfte waren im Einsatz und befreiten Pferde und Schafe aus den benachbarten Stallungen, sodass kein Tier Opfer der Flammen wurde. Vier Personen kamen aufgrund des Verdachts einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. Ersten Schätzungen der Polizei entstand ein Brandschaden von rund einer Million Euro. Die weiteren Ermittlungen der Kripo dauern derzeit an.

 


UPDATE (16. Februar, 16:30 Uhr):

Aus bislang unklarer Ursache geriet am späten Samstagnachmittag (15. Februar) ein Heuballenlager auf dem Anwesen eines Reitershofes im Weidenberger Ortsteil Erdelberg im Landkreis Bayreuth in Vollbrand. Noch bevor die angrenzenden Stallungen brannten, konnten die Tiere in Sicherheit gebracht werden. Vier Personen kamen verletzt in ein Krankenhaus. Der Gesamtschaden liege aktuell bei einer Million Euro.

Pferde und Schafe werden in Sicherheit gebracht - Rund 250 Einsatzkräfte bekämpfen Feuer

Gegen 17:30 Uhr entdeckte eine Anwohnerin den Brand im Heuballenlager. Noch bevor das Feuer an die angrenzenden Stallungen übergreifen konnte wurden die dort befindlichen Pferde und Schafe in Sicherheit gebracht. Rund 250 Einsatzkräfte waren für die Löscharbeiten im Einsatz.

Vier Personen kommen wegen Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus

Der Feuerwehr gelang es schnell den Brand unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen auf weitere Gebäude zu verhindern. Mit Verdacht auf Rachgasvergiftung wurden vier Personen vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Rund eine Million Euro Brandschaden

Nach bisherigen Schätungen liege der Brandschaden bei rund einer Million Euro. Die Kripo Bayreuth nahm die weiteren Ermittlungen zur Klärung der Brandursache auf.


Videos vom Brandort
Nach Großbrand in Weidenberg: Alle Menschen und Tiere unverletzt
Brand auf Gutshof bei Weidenberg: "Löscharbeiten werden sich noch über Stunden hinziehen"
Weidenberg: Reiterhof im Ortsteil Döhlau brennt

UPDATE (Sonntag, 16. Februar / 03:40 Uhr):

Aus ungeklärten Gründen kam es am frühen Samstagabend zum Brand eines Heuballenlagers auf einem Anwesen im Weidenberger Ortsteil Döhlau (Landkreis Bayreuth). Dies teilte die Polizei in der Nacht offiziell mit. Die Flammen griffen schnell auf die angrenzenden und zusammengebauten Bereiche einer Pferdestallung und eines Schafstalles über. Die Besitzer konnten ihre Tiere retten und auf eine nahegelegene Koppel bringen.

250 Feuerwehrkräfte im Einsatz

Trotz eines Einsatzes von rund 250 Feuerwehrkräften gelang es nicht, den Brand einzudämmen. Es blieb laut Polizei nur die Alternative, die Stallungen kontrolliert abbrennen zu lassen. Ein Übergreifen der Flammen auf das benachbarte Wohnanwesen konnte verhindert werden.

Vier Personen verletzt

Bei dem Brand erlitten vier Personen leichte Rauchvergiftungen. Sie kamen vorsorglich mit dem Rettungsdienst in das Klinikum Bayreuth.

Schaden in siebenstelliger Höhe

Der Brandschaden liegt nach einer ersten Einschätzung der Polizei jenseits der Millionengrenze. Aussagen zur Brandursache gibt es noch nicht. Die Brandfahnder der Kriminalpolizei Bayreuth ermitteln.


UPDATE (Samstag, 15. Februar / 22:35 Uhr):

Der Brand war laut Berichten vom Samstagabend in einer Scheune der Stallung im Weidenberger Ortsteil Döhlau ausgebrochen. Auf dem Gutshof werden Schafe und Pferde gehalten. Ob Tiere in den Flammen verendet sind, ist bislang laut Feuerwehr noch unklar. Aufgeschreckte Pferde liefen auf der Koppel umher

Einsatzkräfte können das Brand-Gebäude noch nicht betreten

Erst wenn der Brand vollständig abgelöscht ist, können die Einsatzkräfte das Gebäude betreten. Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis Bayreuth sind seit dem frühen Abend vor Ort im Einsatz. Großraum-Löschfahrzeuge wurden angefordert, weitere Kräfte nachalarmiert.

Übergreifen der Flammen auf Wohnhaus verhindert

Ein Übergreifen der Flammen auf weitere Nebengebäude und das Wohnhaus konnte durch das Großaufgebot der Einsatzkräfte verhindert werden. Die Nachlöscharbeiten werden sich jedoch noch über mehrere Stunden hinziehen. Heu und Stroh müssen händisch auseinandergezogen und abgelöscht werden. Eine Drohne wurde gestartet, um nach weiteren Brandherden zu suchen. Über verletzte Personen liegen derzeit keine Informationen vor.

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ERSTMELDUNG (Samstag, 15. Februar / 20:35 Uhr):

Am Samstagabend (15. Februar) brach laut News5-Angaben ein Feuer auf einem Reiterhof im Weidenberger Ortsteil Döhlau (Landkreis Bayreuth) aus. Meterhohe Flammen und dichter Rauch sind am abendlichen Himmel zu sehen. Anwohner werden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Erste Informationen: Tiere sollen aus dem Gebäude heraus sein

Laut Informationen der Polizei soll es in dem brennenden Gebäude immer wieder zu Explosionen kommen. Wovon diese ausgehen, ist derzeit noch unklar. News5 berichtet davon, dass Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis im Einsatz sind. Zudem wurden Großraum-Löschfahrzeuge angefordert. Da der betroffene Hof an ein Waldstück angrenzt, werden den Berichten nach immer wieder neue Kräfte nachalarmiert.
Nach Auskünften von vor Ort sollen alle Tiere aus dem Gebäude heraus sein. Aktuell wissen die Einsatzkräfte aber nicht, wo genau sich alle Tiere befinden. Einige laufen auf einer Koppel umher. Über verletzte Personen liegen derzeit keine Informationen vor. 

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Oberfranken: Sturmwarnung zum Wochenausklang

UPDATE (Sonntag, 16. Februar / 11:00 Uhr):

Tief Victoria hat am Sonntagvormittag Oberfranken erreicht. Derzeit bestehen aktive Unwetterwarnungen für folgende Regionen im Sendegebiet. Diese gelten bis zum Montagmorgen (17. Februar):

Stufe ORANGE vor Sturm und schweren Sturmböen zwischen 75 und 90 km/h:

  • Landkreis Coburg
  • Landkreis Kulmbach
  • Landkreis Kronach
  • Nördlicher Landkreis Lichtenfels
  • Landkreis Hof

Stufe ROT vor schweren Sturmböen und Orkanböen bis 110 km/h (oberhalb von 700 Meter):

  • Nördlicher Landkreis Bayreuth
  • Nördlicher Landkreis Kronach
  • Nördlicher Landkreis Kulmbach
  • Westlicher und südlicher Landkreis Hof
  • Nördlicher Landkreis Wunsiedel

ERSTMELDUNG (Samstag, 15. Februar / 17:40 Uhr):

Nach Orkantief Sabine zu Beginn der Woche bläst zum Wochenende Tief Victoria über Oberfranken hinweg. Vor allem im Norden und im Osten des Sendegebietes muss man ab dem Sonntagvormittag (16. Februar) mit Sturmböen und schweren Sturmböen bis maximal Windstärke 10 rechnen. Eine aktuelle Vorwarnung* besteht.

Warnung ab Sonntagvormittag

Der Südwestwind nimmt ab den Morgenstunden des Sonntags immer weiter zu. Ab 10:00 Uhr gilt bis zum Montagmorgen (17. Februar) um 07:00 Uhr eine Unwetterwarnung vor Sturmböen mit 75 - 90 km/h. In exponierten Höhenlagen von Frankenwald und Fichtelgebirge sind auch höhere Geschwindigkeiten über die kommenden Stunden hinweg möglich.

Die Unwetterwarnung für den Sonntag gilt für folgende Landkreise:

  • Nördlicher Landkreis Bayreuth
  • Nördlicher Landkreis Coburg
  • Landkreis Hof
  • Landkreis Kronach
  • Nördlicher Landkreis Kulmbach
  • Nördlicher Landkreis Wunsiedel

(Quelle: unwetterzentrale.de)

Wetteraussichten vom 15. Februar 2019
Der Talk mit TVO-Wetterexperte Christian König

*Vorwarnungen / Warnungen sind keine Garantie für ein tatsächlich auftretendes Wetterereignis. Diese Meldungen dienen lediglich als ein Hinweis auf mögliche Gefahren bei einem „Kann-Szenario“.

+ EILMELDUNG + Bad Staffelstein: Scheune in Vollbrand geraten

EILMELDUNG (15:40 Uhr):

Wie die Polizei mitteilte, geriet eine Scheune am Samstagnachmittag (15. Februar) in Bad Staffelstein im Landkreis Lichtenfels in Vollbrand. Aktuell kommt es im Stadtgebiet zu einer starken Rauchentwicklung. Bitte halten Sie Türen und Fenster geschlossen. Zahlreiche Rettungskräfte sind derzeit am Einsatzort.

  • Weitere Informationen folgen!
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Hirschaid: Bewaffneter Raubüberfall auf Tankstelle!

UPDATE (24. Februar, 17:00 Uhr):

Am Montagmorgen (24. Februar) gestand ein 19-Jähriger der Polizei, dass dieser verantwortlich für drei bewaffnete Tankstellen-Überfälle im Landkreis Bamberg und Erlangen-Höchstadt sei. Der jüngste Überfall fand am Samstagabend (22. Februar) in Strullendorf (Landkreis Bamberg ) statt. Wir berichteten. Zuvor soll der Täter Freitagnacht (14. Februar) eine Tankstelle in Hirschaid (Landkreis Bamberg) überfallen haben. Die Newsseite dazu finden Sie hier. Seit Montag sitzt der mutmaßliche Täter nun in Untersuchungshaft.

Mehrere Zeugen weisen nach Überfall in Strullendorf auf 19-Jährigen hin

Nur wenige Stunden nach dem bewaffneten Überfall auf eine Tankstelle in Strullendorf, gingen bei der Polizei mehrere Zeugenhinweise ein, die auf den 19-Jährigen aus dem Landkreis Bamberg führten. Der 19-Jährige, der zuvor mit Vorhalt einer Schusswaffe in der Tankstelle mehrere Hundert Euro Bargeld erbeutete, ergriff zunächst zu Fuß unerkannt die Flucht. Eine sofortige Fahndung der Polizei mit Polizeihunden und einem Polizeihubschrauber verlief zunächst erfolgslos.

Aufgrund des Fahndungsdrucks gesteht der 19-Jährige die Überfälle

Aufgrund den Ermittlungen in seinem näheren Umfeld und des hohen Fahndungsdrucks stellte sich der 19-Jährige am Montagmorgen freiwillig der Polizei Bamberg. Dort gestand er neben den beiden Überfällen im Landkreis Bamberg auch einen dritten Raubüberfall vom Samstag (01. Februar) in Baiersdorf (Landkreis Erlangen-Höchstädt). Die Beamten stellten die Schreckschusspistole sowie die Tatkleidung des 19-Jährigen sicher.

19-Jähriger in Haft

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg erging am Montag Haftbefehl gegen den 19-Jährigen. Die Beamten brachten ihn in eine Justizvollzugsanstalt.

Ein bislang unbekannter Vermummter überfiel Freitagnacht (14. Februar) eine Tankstelle in Hirschaid (Landkreis Bamberg). Ein Angestellter übergab dem bewaffneten Täter Bargeld. Anschließend ergriff der Unbekannte zu Fuß die Flucht. Die bisherige Fahndung nach dem Täter verlief erfolglos. Die Kripo Bamberg bittet daher um Zeugenhinweise.

Täter bedroht Kassierer mit einer Schusswaffe

Der Täter betrat gegen 23:00 Uhr den Verkaufsraum der Tankstelle in der Industriestraße. Dort bedrohte er den Angestellten mit einer silbernen Schusswaffe. Der Kassierer händigte ihm, nachdem der Unbekannte eine Plastiktüte auf den Tresen lag, Bargeld in hoher dreistelliger Summe aus.

Täter flüchtet in südöstliche Richtung

Zum Zeitpunkt des Überfalls trug der Täter die Kapuze seines Oberteils über seinem Kopf und sein Gesicht war mit einem Tuch verdeckt. Anschließend verließ der Täter die Tankstelle und flüchtete zu Fuß in südöstliche Richtung. Eine sofortige Fahndung nach dem Unbekannten mit mehreren Streifen und einem Polizeihubschrauber verlief bislang erfolgslos.

Täterbeschreibung:

  • Circa 180 Zentimeter groß und schlank
  • Bekleidet mit einem dunklen Kapuzenoberteil mit Reisverschluss, schwarzer Jogginghose der Kollektion „Nike Air“ und dunklen Schuhen
  • Trug an den Händen weiße Einweghandschuhe

Die Kriminalpolizei Bamberg hat die Ermittlungen übernommen und fragt daher:

  • Wer hat am Freitag, gegen 23 Uhr, im Bereich der Industriestraße eine verdächtige Person gesehen, auf die die Beschreibung zutrifft?
  • Wem ist im Vorfeld in Hirschaid eine Person aufgefallen, bei der es sich um den Täter handeln könnte?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Bamberg unter der Telefonnummer 0951 / 91 29 491 entgegen

Selb: 51-Jähriger droht sich & alle anderen in die Luft zu sprengen!

Am Freitagnachmittag (14. Februar) rückte die Polizei zum wiederholten Male in die Sedanstraße nach Selb (Landkreis Hof) aus. Nachbarn verständigten zuvor die Beamten über eine lautstarke Streitigkeit. Vor Ort trafen sie auf einen amtsbekannten 51-Jährigen, der die Polizei beleidigte, schlug und zudem Drohungen aussprach. Weiterlesen
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Hof: 57-Jährige schlägt mit Gegenständen auf Ehemann & verletzt ihn

Ein Streit zwischen einem Ehepaar eskalierte am Freitagabend (14. Februar) in einer Wohnung im Stadtgebiet von Hof. Im Verlauf der Auseinandersetzung schlug die Frau mit Gegenständen auf ihren Ehemann ein. Dieser flüchtete schließlich aus der Wohnung. Das Ehepaar war zum Zeitpunkt der Auseinandersetzung deutlich alkoholisiert. Weiterlesen
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Wunsiedel: Jugendliche (16) randalieren im Stadtgebiet!

Drei Jugendliche im Alter von 16 Jahren wurden am Freitagabend (14. Februar) in Wunsiedel dabei beobachtet, wie sie in der Sechsämtlerstraße die Außenspiegel von mehreren Autos abgetreten haben. Gegenüber der Polizei leugneten die Jugendlichen ihre Tat. Nicht nur die Eltern, auch das Jugendamt wurde über den Vorfall informiert. Weiterlesen
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Zwischen Helmbrechts und Münchberg: Tödlicher Unfall auf der Staatsstraße 2194

UPDATE (21:13 Uhr):

Tödliche Verletzungen erlitt am späten Freitagnachmittag (14. Februar) ein Autofahrer (31), als er auf der Staatsstraße 2194 zwischen Helmbrechts und Münchberg (Landkreis Hof) auf die Gegenfahrbahn geriet und mit einem Lastwagen kollidierte.

31-Jähriger erliegt an der Unfallstelle seinen Verletzungen

Kurz nach 17:00 Uhr war der 31 Jahre alte Nissan-Fahrer aus dem Landkreis Hof in Richtung Münchberg unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der Autofahrer auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit dem entgegenkommenden Heizöllaster. Ein alarmierter Notarzt konnte dem 31-Jährigen trotz aller Bemühungen nicht mehr helfen. Der Mann erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der 55-jährige Lkw-Fahrer aus dem Landkreis Hof blieb unverletzt.

20.000 Euro Unfallschaden

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Hof unterstützte am Abend ein Sachverständiger die Polizei bei der Klärung der Unfallursache. Der Gesamtschaden des Unfalls lag bei rund 20.000 Euro. Die Staatsstraße war für die Unfallaufnahme, die Bergung und die Reinigungsmaßnahmen in diesem Bereich bis zum Abend gesperrt.

Bilder von der Unfallstelle
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EILMELDUNG (17:46 Uhr):

Wie die Polizei soeben mitteilte, kam es am Freitagabend (14. Februar) auf der Staatstraße 2194 in Helmbrechts im Landkreis Hof zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Laut ersten Informationen der Polizei stieß ein Pkw mit einem Tanklaster zusammen. Aktuell (Stand: 17:46 Uhr) ist dieser Bereich komplett gesperrt. Zahlreiche Rettungskräfte sind derzeit am Einsatzort. Bitte achten Sie hier auf den Verkehr und bilden Sie eine Rettungsgasse.

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Verwaltungsgericht Bayreuth: „Der III. Weg“ darf in Bamberg marschieren

Das Verwaltungsgericht Bayreuth hat am Freitag (14. Februar) entschieden: Die rechtsextremistische Partei " Der III. Weg" darf am Samstag (15. Februar) in Bamberg ihren Fackelmarsch vollziehen. Jedoch mit Einschränkungen. Die Gegenveranstaltung das "Fest der Demokratie" findet am Maxplatz in Bamberg statt.

Weiterführende Informationen:
Bamberg: Bunt gegen "Der III. Weg"
Kulmbach / Bamberg: Demos gegen Rechts!

Das Verwaltungsgericht Bayreuth hat am Freitag (14. Februar) entschieden: Die rechtsextremistische Partei " Der III. Weg" darf am Samstag (15. Februar) in Bamberg ihren Fackelmarsch vollziehen. Jedoch mit Einschränkungen. Die Gegenveranstaltung das "Fest der Demokratie" findet am Maxplatz in Bamberg statt.

Die rechtsextreme Partei wird sich auf dem Wilhelmsplatz versammeln

Die von der Verfassung als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich eingestufte Partei "Der III. Weg" wird sich am Samstag um 16:00 Uhr auf dem Wilhelmsplatz in Bamberg versammeln, um den Opfern, die vor 75 Jahren bei der Bombardierung Dresdens umgekommen sind, zu gedenken . Dies hatte zunächst die Stadt Bamberg verboten gehabt, weil dadurch die Sicherheit der Stadt in Gefahr gebracht werden würde. Die Verantwortlichen der Partei klagten dagegen. In einem Verfahren entschied sich das Verwaltungsgericht Bayreuth nun für eine Versammlung und wies auf die Versammlungsfreiheit hin.

Stadt Bamberg genehmigt die Versammlung mit Auflagen und veranstaltet eine Gegendemo

Während des Aufmarsch dürfen keine Fackeln und kein lautes Veranstaltungsequipment genutzt werden, um die Öffentlichkeit vor Störung zu schützen und die Sicherheit gewährleisten zu können. Parallel findet auf dem Maxplatz in Bamberg mit viel Kultur, Musik und Ansprachen das "Fest der Demokratie" statt. Die Stadt Bamberg darf auf Anordnung des Verwaltungsgerichts Bayreuth nicht mehr für diese Veranstaltung öffentlich werben. Dies wurde auf Antrag der Partei "Der III. Weg" so entschieden.

Mehr zum Aufmarsch der Partei "Der III. Weg" und zur Gegendemo das "Fest der Demokratie" in Bamberg am Freitag (14. Februar) ab 18 Uhr in Oberfranken Aktuell.

© Polizei

Schwarzenbach am Wald: Kleintransport-Fahrer rast am Kindergarten vorbei!

Am Donnerstag (13. Februar) führte die Polizei in der Geroldsgrüner Straße in Schwarzenbach am Wald (Landkreis Hof) Geschwindigkeitsmessungen durch. Dort befindet sich ein Kindergarten, weshalb die erlaubte Geschwindigkeit 30 Stundenkilometer beträgt. 54 Fahrer dürfen nun mit einem Bußgeld rechnen. Weiterlesen
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Bayreuth: Politische Parolen an Justizpalast geschmiert

Zwischen Donnerstagabend und Freitagfrüh (14. Februar) brachten bislang Unbekannte politische Parolen am Justizpalast in Bayreuth an. Der Sachschaden beläuft sich im vierstelligen Bereich. Die Kripo Bayreuth ermittelt.

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