Tag Archiv: Regen

Höchstädt: 22-Jähriger verursacht zwei Zusammenstöße auf der A93!

In die Leitplanken geprallt ist ein 22-Jähriger am Mittwochabend (09. Oktober) auf der Autobahn A93 zwischen den beiden Anschlussstellen Höchstädt im Fichtelgebirge und Thiersheim (Landkreis Wunsiedel). Der junge Fahrer verlor auf der regennassen Fahrbahn die Kontrolle über seinen Wagen.

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Innerhalb von zwei Stunden auf der A9 / Hormersdorf: Sechs Unfälle durch Regen!

Innerhalb von zwei Stunden ereigneten sich am Dienstagabend (08. Oktober) auf der Autobahn A9 im Bereich der Anschlussstelle Hormersdorf (Landkreis Bayreuth) in Fahrtrichtung Berlin insgesamt sechs Verkehrsunfälle. Auslöser für die Unfallserie war unter anderem die regennasse Fahrbahn. Hierbei wurden mehrere Personen verletzt und es entstand ein Sachschaden von mehreren Zehntausend Euro. Weiterlesen

Münchberg: 28.000 Euro Schaden bei Unfall auf der A9

Am Montagmorgen (30. September) ereignete sich auf der Autobahn A9 in Fahrtrichtung Norden auf der Höhe von Münchberg (Landkreis Hof) ein Unfall. Ein 62-jähriger Mann war bei Regen zu schnell unterwegs und verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug.

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© News5 / Merzbach

Gewitter über Oberfranken: Heftige Blitze und starker Regen am Dienstagabend

Oberfranken ist am gestrigen Abend (11. Juni) wieder einmal glimpflich in Sachen Unwetter davon gekommen. Die Gewitter und der Regen waren zeitweise zwar ziemlich heftig, passiert ist aber zum Glück nichts weiter Schlimmes. Keine nennenswerten Schäden, hieß es auf Nachfrage von TVO beim Polizeipräsidium Oberfranken. Bei Köditz im Landkreis Hof zum Beispiel erhellten zahlreiche Blitze den Nachthimmel. Auch über einen Windpark fegte das Gewitter mit großer Wucht hinweg. Das Wetterphänomen zog Angaben von News5 zufolge von der Oberpfalz über Oberfranken und dann weiter nach Norden.

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Videomaterial aus Köditz (Landkreis Hof)
Blitze & Donner: Heftige Gewitter über Oberfranken
Bilder aus Münchberg (Landkreis Hof)
© Freiwillige Feuerwehr Bergdorf

Neustadt bei Coburg: Kreisstraße nach Starkregen verschmutzt und teils unterspült

Kräftiger Starkregen führte am Sonntagabend (19. Mai) zu einer außergewöhnlichen Verschmutzung der Fahrbahn auf der Kreisstraße CO14. Zwischen Höhn (Neustadt bei Coburg) und Fischbach (Rödental) wurde die Fahrbahn - kurz nach dem Ortsausgang Höhn - auf einer Länge von rund 350 Metern mit Dreck und Geröll verschmutzt.

Straßendecke teils unterspült

Die Freiwillige Feuerwehr Bergdorf mussten mit 15 Kameradinnen und Kameraden ausrücken, um die Straße zu reinigen und eine Gefährdung für die Verkehrsteilnehmer auszuschließen. Laut der örtlichen Feuerwehr wurde durch Straße mit Erde und Steinen von einem angrenzenden Feld verschmutzt. Zum Teil wurde auch die Straßendecke unterspült. Die vollständige Beseitigung der Gefahrenstelle erfolgte laut Polizei anschließend durch die verständigte Straßenmeisterei.

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Erneute Verschmutzung am Montag

Am gestrigen Montag (20. Mai) kam es an der gleichen Örtlichkeit zu einem weiteren Einsatz der Feuerwehr. Erneut verschmutze Geröll und Schlamm nach einem Regenschauer die Straße.

Zu schnell bei Regen auf der A9: Seat schießt Wagen bei Hormersdorf ab

Am späten Montagnachmittag (29. April) ereignete sich auf der A9 in Fahrtrichtung Berlin unmittelbar hinter der oberfränkischen Grenze bei Hormersdorf ein Unfall beim Überholen. Ein 37-jähriger Thüringer schoss mit seinem Seat ein weiteres Fahrzeug ab. 37-Jähriger ist bei Nässe zu schnell unterwegs Beim Wechsel von der mittleren auf die linke Spur verliert der Mann aus Thüringen bei hoher Geschwindigkeit auf der nassen Autobahn die Kontrolle über seinen Seat. Der Wagen schleuderte in die Mittelschutzplanke, prallte dort ab und schleuderte in ein weiteres Fahrzeug im fließenden Verkehr. Der Fahrer des abgeschossenen Autos wurde zum Glück nur leicht verletzt. Zweiter Fahrer sitzt mit 0,8 Promille am Steuer Zum Verhängnis wurde dem zweiten Mann jedoch, dass ein Atemalkoholtest knapp 0,8 Promille an der Unfallstelle ergab. Deswegen musste er noch eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Wegen der Bergungs- und Aufräumarbeiten kam es kurzzeitig zu leichten Verkehrsbehinderungen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 35.000 Euro. Der Unfallverursacher wurde wegen fahrlässigen Körperverletzung und dem Geschwindigkeitsverstoß und der leicht verletzte zweite Mann wegen der Alkoholfahrt angezeigt.

Oberfranken: Unwetterwarnung vor Starkschneefall und Glatteisregen

Für ganz Oberfranken besteht ab dem Freitagabend (25. Januar) die Gefahr von Glatteisregen. Beim Übergang der Niederschläge von Schnee in Regen können hierbei Straßen und Wege sehr glatt werden, da der Regen auf den noch gefrorenen Boden trifft. Die Warnung gilt für alle Höhenstufen und ist gültig bis zum Samstagmittag (26. Januar) 13:00 Uhr.

  • Update: Die Warnung vor Glatteisregen wurde auf Samstag, 20:00 Uhr, verlängert!

 

Starkschneefälle möglich

Weiterhin sind in den höheren Lagen von Oberfranken ab dem Freitagabend auch Starkschneefälle möglich. Hierbei können bis zum Samstagnachmittag (16:00 Uhr) Neuschneemengen von 10 bis 15 Zentimeter hinzukommen. Betroffen sind vor allem der Norden und der Osten von Oberfranken, speziell die Bereiche von Frankenwald und Fichtelgebirge.

Warnung vor Starkschneefällen für folgende Regionen:

  • Landkreis Hof
  • Landkreis Kronach
  • Landkreis Kulmbach
  • Landkreis Wunsiedel
  • Nördlicher Landkreis Coburg
  • Östlicher Landkreis Bayreuth
  • Östlicher Landkreis Lichtenfels

 

(Quelle: unwetterwarnung.de)

Aktueller TVO-Wetterbericht vom 25. Januar 2019
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Verkehrsunfall bei Berg: A9 verwandelt sich in ein Trümmerfeld

Die nasse Fahrbahn wurde einem Autofahrer auf der A9 bei Berg (Landkreis Hof), in der Nacht zum Freitag (07. September), zum Verhängnis. Es kam zu einem schweren Verkehrsunfall. Bei dem Unglück wurden zwei Personen verletzt, es entstand ein Schaden von rund 65.000 Euro und die Autobahn musste zeitweise gesperrt werden.

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Mercedes kracht in Mittelschutzplanke

Gegen Mitternacht war ein 23-jähriger Student aus Berlin, der zusammen mit seinem 21-jährigen Cousin unterwegs war, befuhr mit seinem Mercedes Benz die A9 in Richtung Berlin. In einer leichten Rechtskurve verlor er auf der nassen Fahrbahn plötzlich die Kontrolle über sein Fahrzeug. Das Heck brach aus und der Pkw krachte mit voller Wucht in die Mittelschutzplanke, die auf einer Länge von fast 50 Metern aus der Verankerung gerissen und massiv beschädigt wurde.

Lkw-Fahrer sichern Unfallstelle

Das Auto kam dann schwer beschädigt und unbeleuchtet auf der mittleren Spur zum Stehen. Mehrere Lkw Fahrer hielten an und sicherten die Unfallstelle und das unbeleuchtete Fahrzeug soweit es ging ab. Glücklicherweise befand sich eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Hof in der Nähe der Unfallstelle und sperrte die Autobahn in Richtung Norden.

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Trümmerteile verstreuten sich quer über die A9

Die beiden Insassen wurden zum Glück nur leicht verletzt und kamen ein Krankenhaus. Die Feuerwehren Berg und Selbitz kümmerten sich um die Sicherung der Unglücksstelle, die auf einer Länge von etwa 200 Metern mit Trümmerteilen übersäht war. Da auch in Richtung Süden Fahrzeugteile auf der Autobahn lagen, musste hier zunächst der mittlere und der rechte Fahrstreifen weggenommen werden.

Verkehrsbehinderungen in der Nacht

Bis zur Bergung des beteiligten Fahrzeuges und Reinigung der Fahrbahn blieb die Autobahn in Richtung Norden für zirka eine Stunde komplett gesperrt, es bildete sich ein Rückstau von rund drei Kilometern, der sich gegen 03:00 Uhr wieder aufgelöst hatte. In Richtung Süden kam es zu keinen nennenswerten Behinderungen.

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Rettungsaktion in Pottenstein: Rodler sitzen bei Starkregen in Gondelbahn fest

Diesen Ausflug werden vier Besucher der Sommerrodelbahn in Pottenstein (Landkreis Bayreuth) wohl nie mehr vergessen. Rund eine Stunde saßen die Rodler am Sonntag (15. Juli) in einer Gondel fest. Zu allem Überfluss waren sie auch noch Gewitter und Starkregen ausgeliefert. Die Bergwacht musste die durchnässten Personen in einer Rettungsaktion befreien.

Bericht einer Augenzeugin (Quelle: News5)

Gondelbahn bleibt plötzlich stehen

Sie wollten eigentlich einen schönen Sommertag auf der Rodelbahn in Pottenstein verbringen. Doch der Ausflug endete für sechs Passagiere der Gondelbahn in einer Katastrophe. Am Nachmittag brach plötzlich ein heftiges Gewitter über Pottenstein herein. Starkregen und heftige Windböen legten die neueröffnete Gondelbahn lahm. Sechs Personen waren plötzlich in den Gondeln gefangen und konnten nicht entkommen.

 

Technischer Defekt an neuer Gondelbahn

Wie die Nachrichtenagentur News5 berichtet, konnten zwei der sechs Rodelbahn-Gäste durch das Personal der Gondelbahn befreit werden. Vier Rodler mussten jedoch im Regen ausharren, bis die Bergrettung anrückte. Durchgefroren und nass bis auf die Knochen wurden die Geretteten in ein Krankenhaus gebracht. Grund für den Ausfall der Gondelbahn soll ein technischer Defekt gewesen sein. Dabei wurde die Bahn erst am Tag zuvor eröffnet

© News5 / Merzbach
Bericht aus Oberfranken Aktuell

Die Polizei ermittelt

Die Polizeiinspektion Pegnitz hat die Ermittlungen zum dem Unglück aufgenommen. Die Beamten untersuchen, ob der technische Defekt eventuell durch einen Bedingungsfehler oder einen Blitzschlag ausgelöst worden ist. Derzeit laufen die Ermittlungen in alle Richtungen. Konkrete Ergebnisse gibt es bislang nicht. Die Polizei bestätigte jedoch, dass zwei der Gondeln zusammengestoßen sind und dadurch ein neun Jahre alter Junge ein Hämatom am Knie erlitten hat.

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Heroldsbach: Unwetter verwandelt den Ort in eine Seenlandschaft

Ein schweres Unwetter zog am späten Donnerstagnachmittag (05. Juli) über Teile Oberfrankens hinweg. Vor allem der Landkreis Forchheim war von heftigen Regenfällen betroffen. Heroldsbach traf es dabei besonders schwer. Nach einem Platzregen strömten ganze Sturzbäche durch die Straßen und verwandelten den Ort in eine wahre Seenlandschaft.

Anwohner und Einsatzkräfte über Stunden im Einsatz

Anwohner und Einsatzkräfte von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk kämpften stundenlang am gestrigen Tag gegen die Wassermassen. Bewohner des Ortes, die ihr ganzes Leben in Heroldsbach verbrachten, konnten sich rückblickend an ein derartiges Wetterereignis nicht erinnern.

Land unter in Heroldsbach: Unwetter trifft den Ort massiv!
(Aktuell-Bericht vom 06. Juli 2018)

Land unter in Heroldsbach

Gegen 16:20 Uhr traf das Unwetter Heroldsbach. Innerhalb kürzester Zeit wurde der Ort vom Regen überschwemmt. Die Kanalisation konnte den Wassermassen nicht standhalten. Auf den Straßen stand die schlammige Brühe zentimeterhoch. Selbst Autos versanken in den riesigen Pfützen. Besonders bitter für die Anwohner, auch dutzende Keller wurden von dem Regen unterspült. Zahlreiche Einsatzkräfte des THW und der Feuerwehr waren vor Ort, im Kampf gegen das Wasser. Das komplette Ausmaß des Schadens wird wohl erst im Laufe des heutigen Freitag sichtbar werden. Aktuell gibt es keine genaue Schadensbezifferung.

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Betroffene Anwohner berichten von dem Erlebten am Donnerstagnachmittag
Unwetter in Heroldsbach: "Das hat ausgeschaut wie ein See!"
Unwetter in Heroldsbach: "Wir saufen hier ab!"
Heroldsbach versinkt in den Fluten: Der Kampf gegen die Wassermassen
Unwetter in Heroldsbach: Ein Ort versinkt in den Fluten
Unwetter in Heroldsbach: Helfer & Anwohner kämpfen gegen die Wassermassen
© Freiwillige Feuerwehr Neudrossenfeld

A70 / Neudrossenfeld: Drei Verletzte bei Nässe-Unfall

Die regennasse Fahrbahn der Autobahn A70 bei Neudrossenfeld (Landkreis Kulmbach) wurde einem 52 Jahre alten Autofahrer am Donnerstag (31. Mai) zum Verhängnis. Sowohl der Fahrer, wie auch seine Frau und sein 11-jähriger Sohn wurden bei einem Unfall aufgrund von Aquaplaning verletzt.

Auto schleudert gegen Schutzplanke

Der 52-Jährige Unterfranke war mit seiner Familie auf der A70 in Richtung Bamberg unterwegs. Da er seine Geschwindigkeit nicht an die nasse Fahrbahn anpasste, verlor der Mann die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen geriet ins Schleudern und prallte frontal in die rechte Schutzplanke. Dort blieb der Pkw stark beschädigt liegen.

Rund 23.000 Euro Schaden

Der Fahrer, seine 46-jährige Ehefrau und der 11-jährige Sohn erlitten leichte Verletzungen. Sie kamen in ein Krankenhaus. Der Opel musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden belief sich auf etwa 23.000 Euro. Die Feuerwehren Alt- und Neudrossenfeld sicherten die Unfallstelle ab und reinigten die Fahrbahn. 

© Freiwillige Feuerwehr Neudrosssenfeld
© News5 / DESK

Hallstadt: Blitz-Unwetter setzt Stadt unter Wasser

UPDATE (Donnerstag, 09:09 Uhr):

Das Polizeipräsidium Oberfranken zog am späten Mittwochabend (23. Mai) noch eine eine Unwetterbilanz des Tages:

  • über 100 Einsätze im Bereich Hallstadt
  • A70 bei Hallstadt zeitweise überflutet
  • überflutete Straßen in Burgkunstadt
  • Aquaplaning-Unfall auf der A73 bei Ebensfeld
  • Heftiger Starkregen auch im Bereich Hof und Arzberg (Landkreis Wunsiedel)

Einzelheiten zu der Bilanz der Polizei gibt es HIER!

© News5 / Merzbach
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UPDATE (19:20 Uhr):

Am Mittwochabend veröffentlichte die Stadt Hallstadt (Landkreis Bamberg) folgende Pressemitteilung zum heutigen Unwetter. In dieser Nachricht heißt es wie folgt:

"Gegen 12.20 Uhr erreichte ein Unwetter mit Starkregen und Hagel das Stadtgebiet – besonders der Süden war betroffen. Seither waren 13 Feuerwehren mit 160 Einsatzkräften, darunter unsere beiden Freiwilligen Feuerwehren aus Hallstadt und Dörfleins, im Stadtgebiet insgesamt 106 Mal im Einsatz (Stand 17.30 Uhr). Die Freiwillige Feuerwehr Scheßlitz war mit dem Abrollkontainer ´Unwetter´ des Landkreises ebenfalls vor Ort. Das häufigste Problem sind vollgelaufene Keller in Privathäusern und Gewerbetrieben, vereinzelt wurde das Wasser aus der Kanalisation hochgedrückt und überschwemmte Straßen. Gefahrenstoffe, etwa Öl, sind keine ausgetreten. Verletzte Personen wurden bisher keine gemeldet. ´Wir bedanken uns bei allen Ehrenamtlichen, die gerade im Einsatz sind´, so Bürgermeister Thomas Söder."

Unwetter-Alarm in Hallstadt: 120 Liter Regen pro Quadratmeter binnen 40 Minuten
Unwetter-Alarm in Hallstadt: "75 Einsätze der Feuerwehr"

UPDATE (17:30 Uhr):

Bis zu den Mittagsstunden des Mittwochs (23. Mai) war es in Hallstadt (Landkreis Bamberg) noch ein gemütlicher Frühsommertag. Binnen kürzester Zeit verdunkelte sich dann der Himmel und öffnete seine Schleusen.

Bis zu 120 Liter Regen auf den Quadratmeter

Innerhalb von 40 Minuten fielen im Norden Bambergs und in Hallstadt circa 120 Liter Regen auf den Quadratmeter. Zu viel für die Kanalisation, welche die Mengen nicht mehr aufnehmen konnte. Zahlreiche Straße standen Zentimeter hoch unter Wasser. Hinzu kam Hagel mit einer Korngröße von bis zu drei Zentimetern, der auf der Wasseroberfläche schwamm. Aus den Bergen drückte zudem Schlamm und Geröll in das Tal und blockierte teilweise die Fahrbahnen. 

Über 70 Einsätze der Feuerwehr

In manchen Kellern hinterließ das lokale Unwetter eine Spur der Verwüstung. Laut News5 zählten die örtlichen Feuerwehren bereits nach kurzer Zeit über 70 Einsätze. Zwölf Einheiten mit 150 Helfern aus dem ganzen Landkreis Bamberg wurden nach Hallstadt beordert, um die dort die Kameraden zu unterstützen. Einige Anwohner griffen auch selbst zum Sauger und entlasteten die Einsatzkräfte. Die einzig positive Nachricht bislang: Verletzt wurde nach aktuellen Erkenntnissen niemand.

Weitere Gewitter drohen

Die Sache ist allerdings möglicherweise noch nicht ausgestanden: In ganz Oberfranken kann es heute und morgen (24. Mai) immer wieder Gewitter geben. Diese können lokal ein hohes Unwetter-Potential besitzen.

Unwetter-Alarm in Hallstadt: "Keller knöchelhoch unter Wasser"
Unwetter-Alarm in Hallstadt: "In 60 Jahren ist sowas noch nie passiert"

ERSTMELDUNG (15:00 Uhr):

Innerhalb weniger Minuten verwandelte ein Gewitter die Kleinstadt Hallstadt bei Bamberg in ein Meer aus Hagelkörnern. Gegen Mittag am heutigen Mittwoch (23. Mai) zog ein Unwetter über die Stadt nördlich von Bamberg hinweg und überflutete die Straßen.

Rasanter Wetterumschwung

Eigentlich war es ein sonniger frühlingshafter Tag im Landkreis Bamberg. Doch plötzlich zogen Wolken auf und wie aus dem Nichts regnete es in Strömen. Das Gewitter schien sich besonders auf die Kleinstadt Hallstadt zu konzentrieren. Dort prasselten Hagelkörner hinab und verwandelte die Straße in weiße Pfützen. Schnell stand das Wasser mehrere Zentimeter hoch auf den Straßen. Ersten Schätzungen nach ergossen sich innerhalb von 40 Minuten rund 120 Liter Regen auf Hallstadt, diese Niederschlagsmenge konnte die Kanalisation  nicht stemmen. Nur wenige Kilometer weiter fielen die Unwetter deutlich harmloser aus.

Weitere Gewitter möglich

Mehrere Keller liefen durch die Wassermassen voll. Wie hoch der Schaden an den einzelnen Gebäuden genau ist, ist derzeit noch unklar. Auch über verletzte Personen ist aktuell nichts bekannt. Jedoch mussten die umliegenden Feuerwehren zu über 70 Einsätzen ausrücken. In den kommenden Tagen können in Oberfranken immer wieder Gewitter auftreten, die lokal unwetterartig ausfallen können.

User-Video einer Anwohnerin & die aktuellen Wetteraussichten
Hagelschauer in Hallstadt: Plötzlich waren die Straßen weiß
(Quelle: News5)
© TVO

Oberfranken: Unwetterwarnung vor Gewitter & Starkregen

Für Oberfranken gilt am heutigen Montag (23. April) eine Unwetterwarnung vor Gewitter im Starkregen. Teile Oberfrankens haben bereits Stufe Orange und damit eine aktive Unwetterwarnung erreicht. Eine Unwetter-Vorwarnung der Stufe Gelb gilt für ganz Oberfranken. Die Warnung gilt bis Dienstag 24:00 Uhr.

  • Derzeit gilt für den Landkreis Bayreuth Warnstufe Rot

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© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

A9 / Trockau: Porsche kracht in die Leitplanke

Die nasse Fahrbahn auf der A9 bei Trockau (Landkreis Bayreuth) wurde am Donnerstagnachmittag (05. April) einem 64-jährigen Bayreuther zum Verhängnis. Der Mann prallte mit seinem Porsche in die Leitplanke. Der Fahrer war augenscheinlich zu schnell auf der rutschigen Fahrbahn unterwegs. Glücklicherweise blieb er unverletzt. Sein Porsche hatte da jedoch weniger Glück.

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Oberfranken: Unwetterwarnung vor Sturm & Orkan

In den letzten Tagen wurden wir wirklich verwöhnt vom frühlingshaften Wetter. Temperaturen bis zu 20 Grad und strahlenden Sonnenschein durften wir genießen. Doch nun legt der Frühling eine kurze, aber stürmische Pause ein. In ganz Oberfranken herrscht eine Unwetterwarnung vor Sturm und orkanartigen Böen.

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