Tag Archiv: Sanierung

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Vollsperrung in Oberkotzau: Straßen- und Tiefbauarbeiten auf der Hofer Straße

Ab dem 02. August wird die Staatsstraße 2177 (Hofer Straße) innerhalb von Oberkotzau (Landkreis Hof) saniert. Hierfür wird der Bereich zwischen der Zufahrt Gealan und Friedhofstraße voll gesperrt. Dies teilte das Staatliche Bauamt Bayreuth am Freitag (16. Juli) mit. Die Straßen- und Tiefbauarbeiten haben ein Gesamtvolumen von rund 500.000 Euro. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis Mitte September andauern.

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Sanierung der Staatsstraße 2708 bei Fürth am Berg: Abschließende Arbeiten unter Vollsperrung

Sei 31. Mai finden auf der Staatsstraße 2708 zwischen Wörlsdorf und Fürth am Berg (Landkreis Coburg) Instandhaltungsarbeiten statt. Hierbei wurden Schadstellen saniert und auf der gesamten Länge eine Oberflächenbehandlung durchgeführt. Aufgrund der geringen Fahrbahnbreiten mussten die Arbeiten unter Vollsperrung durchgeführt werden.

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„Zukunftsbahnhof“ Coburg: Deutsche Bahn investiert über fünf Millionen Euro

Bahnreisenden dürfte das Ein- und Aussteigen sowie das Warten auf dem Coburger Bahnhof wohl wieder mehr Spaß machen als in der Vergangenheit. Seit August 2020 wurden die Eingangshalle und die Unterführung zu den Bahnsteigen vollständig erneuert. Weitere Arbeiten stehen an.

Ende werden Ende des Jahres abgeschlossen

Bis Ende des Jahres sollen unter anderem noch die Fassade des Empfangsgebäudes saniert, Fenster überarbeitet beziehungsweise ausgetauscht werden. Die restlichen Sanierungsarbeiten an der Unterführung sollen voraussichtlich im Spätherbst 2021 abgeschlossen werden, so die Deutsche Bahn in einer Pressemeldung.

Arbeiten seit August 2020

Seit August 2020 wird der Coburger Bahnhof durch die Deutsche Bahn verschönert. Der Bodenbelag in der Unterführung und der Empfangshalle wurde vollständig erneuert. Ein Highlight ist die Hallenmitte: Das historische Schachbrettmuster mit Blindenleitsystem unterstreicht laut Bahn die Form des Gebäudes. Die ehemaligen Schaufenster des Buchladens gestaltete man zu komfortablen Sitznischen um, die ein entspanntes Warten zu ermöglichen. Auch in der Mitte der Halle entstanden neue moderne Sitzinseln, die mit Leuchtbäumen für eine angenehmere Atmosphäre sorgen. Weiter wurde die Akustik aufgrund der hohen Decken verbessert. Die neu gestalteten seitlichen Rundbögen geben einen Einblick in die Geschichte des Bahnhofs Coburg. Im Durchgangsbereich zur Unterführung können sich Reisende an Automaten rund um die Uhr mit Fahrkarten, Snacks und Getränken versorgen. Die Stadt Coburg richtete ihrerseits mit einer Touch-Informationsvitrine im Bahnhofsgebäude eine erste Anlaufstelle für Touristinnen und Touristen ein.

5,1 Millionen Euro investiert

Insgesamt werden rund 5,1 Millionen Euro in mehr Komfort am Bahnhof investiert. Coburg ist neben Freising einer der zwei ausgewählten Zukunftsbahnhöfe in Bayern. Insgesamt haben bundesweit 16 Bahnhöfe dieses Label. Die Bahn testet dort verschiedene neue Ideen und Services. Alle Zukunftsbahnhöfe werden zudem mit 100 Prozent Ökostrom betrieben.

Bild vom Zukunftsbahnhof Coburg
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Forchheim: Bund saniert den Bahnhof der Stadt

Rund 220.000 Euro investiert die Deutsche Bahn in die Sanierung des Forchheimer Bahnhofs. Die Mittel stammen aus dem „Sofortprogramm für attraktive Bahnhöfe“ des Bundesministeriums für Verkehr. Dies teilte der Parlamentarischer Staatssekretär Thomas Silberhorn (MdB, CSU) am Mittwoch (30. Juni) mit. Fördermittel sind zudem auch für den Bahnhof in Wiesenthau vorgesehen. Weiterlesen
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A9: Umbau der Anschlussstelle Münchberg – Nord startet

Ab 28. Juni beginnen die Bauarbeiten der A9-Anschlussstelle Münchberg-Nord. Grund für den Umbau ist die Unfallhäufigkeit in diesem Bereich, wie das Staatliche Bauamt Bayreuth mitteilte. Innerhalb der Auf- und Abfahrtsrampen der Anschlussstelle werden zusätzliche Abbiegespuren angelegt und mit einer Lichtzeichenanlage nachgerüstet. Weiterhin wird ein neuer Mitfahrerparkplatz errichtet sowie die Entwässerungsanlagen der Anschlussstelle ertüchtigt.  Die Arbeiten sollen bis in das Frühjahr 2022 andauern. Weiterlesen
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Bauarbeiten auf der A9: Anschlussstelle Naila / Selbitz wird gesperrt

Im Zuge der bereits laufenden Erneuerung der Fahrbahn und der Sanierung der Brücken auf der Autobahn A9 zwischen der Anschlussstelle Berg / Bad Steben (Landkreis Hof) und dem Autobahndreieck Bayerisches Vogtland (Wir berichteten!) ist in den kommenden Tagen die Sperrung der Anschlussstelle Naila / Selbitz in Fahrtrichtung Nürnberg erforderlich. Weiterlesen
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A93: Fahrbahn zwischen Marktredwitz und Mitterteich wird erneuert

Bereits seit Montag (07. Juni) laufen die Vorarbeiten für die Fahrbahnerneuerung und Brückeninstandsetzung auf der Autobahn A93 im Bereich Pechbrunn. Im Zuge der bis zum Oktober andauernden Baumaßnahme werden die Fahrbahnen und Fahrzeugrückhaltesysteme in beiden Richtungen auf einer Länge von 6,5 Kilometern erneuert sowie die dort bestehenden Brücken instandgesetzt. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 13 Millionen Euro. Weiterlesen
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Sanierung der A93: Vollsperrung der Anschlussstelle Hof-Ost ab Sonntag

Im Zuge der bereits laufenden Fahrbahnerneuerung und Bauwerksinstandsetzung auf der Autobahn A93 zwischen dem Autobahndreieck Hochfranken und der Ausfahrt Regnitzlosau (Landkreis Hof) wird die Anschlussstelle Hof-Ost in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Die Sperrung, von der auch die Bundesstraße B173 im Anschlussstellenbereich betroffen ist, beginnt am Sonntag (30. Mai) um 12:00 Uhr und dauert voraussichtlich bis zum 16. Juni (Mittwoch) um ca. 18:00 Uhr. Ausweichen bzw. Umleitung benutzen In diesem Zeitraum werden an dem Knotenpunkt zahlreiche Sanierungsarbeiten ausgeführt, wie beispielweise die partielle Erneuerung der Asphaltschichten, der Bankette, der Schutzplanken in beiden Anschlussstellenrampen, der B173 im Anschlussstellenbereich und der Hauptfahrbahn in Fahrtrichtung Regensburg. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten auf benachbarte Anschlussstellen auszuweichen bzw. die Umleitungsempfehlungen vor Ort zu beachten. Freigabe der Verbindungspange von A9 auf A93 Am morgigen Samstag (29. Mai) wird nach Abschluss der dortigen Sanierungsarbeiten die derzeit noch gesperrte Verbindungspange am Autobahndreieck Hochfranken von der A9 kommend in Richtung A93 nach Regensburg führend ab ca. 12:00 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben.
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Hof: Keine Förderung für die „Grüne Au“

Seit 1913 ist das Hofer Fußballstadion „Grüne Au“ in Betrieb. Inzwischen sieht man der Sportstätte der SpVgg Bayern Hof dieses Alter auch deutlich an. Der schlechte Zustand des Altbaus ist schon seit vielen Jahren ein großes Diskussionsthema. Wir berichteten! In Sachen Sanierung gibt es nun keine guten Nachrichten.

Keine Förderung durch den Bund

Seit Jahren ist das dortige Betriebsgebäude sanierungsbedürftig. Die Hoffnungen, die veranschlagten 5,2 Millionen Euro zu stemmen, lagen in der Saalestadt auf einer 90%-igen Förderung durch das Sportstättenprogramm des Bundes. Diese Hoffnung hat sich jetzt aber laut Oberbürgermeisterin Eva Döhla (SPD) zerschlagen. Aber: „Wir werden auch weiterhin alles unternehmen,  Fördermöglichkeiten aufzutun und Lösungen zu finden, wie die Sanierung gelingen kann", so Döhla in der aktuellen Causa um die "Grüne Au".

Archiv: Aktuell-Bericht vom 29. April
Hof: Sanierungskosten der "Grünen Au" zu hoch
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A93 / Autobahndreieck Hochfranken: Sanierung der Fahrbahn beginnt

Auf der Autobahn A93 beginnt am Sonntag (09. Mai) die Hauptbauphase für die Sanierung der Fahrbahn zwischen dem Autobahndreieck Hochfranken und der Anschlussstelle Regnitzlosau (Landkreis Hof). Begonnen wird mit der Fahrbahn in Fahrtrichtung Regensburg. Nach deren Fertigstellung Ende Juli folgt die Erneuerung der Gegenfahrbahn. Die gesamte Baumaßnahme soll voraussichtlich Anfang November ihren Abschluss finden. Die Kosten belaufen sich auf rund 15 Millionen Euro. Weiterlesen
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Bundesstraße B4: Erneuerung der Brücke in Kaltenbrunn

Das Staatliche Bauamt Bamberg und die Gemeinde Itzgrund (Landkreis Coburg) erneuern gemeinsam die örtliche Brücke in Kaltenbrunn im Zuge der Bundesstraße B4 über die Freiberger Straße. Das Bauwerk ist schadhaft und muss aus diesem Grund saniert werden. Im Zuge der Erneuerung wird die Kreuzung umgebaut, um die Verkehrsverhältnisse zu verbessern. Weiterlesen
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Bamberg: Bund gibt Millionen-Spritze für die Sanierung des Sportparks Gaustadt

Finanzspritze aus Berlin für Bamberg: Der Bundestag stellt für die Sanierung des Sportparks im Bamberger Stadtteil Gaustadt rund 2,13 Millionen Euro zur Verfügung. Dies teilten die Bundestagsabgeordneten Thomas Silberhorn (CSU) und Andreas Schwarz (SPD) am Mittwoch (05. Mai) mit. Die Fördersumme umfasst einen Großteil (rund 64 Prozent) der gesamten Investitionssumme von rund 3,3 Millionen Euro.

Gelder aus dem Topf des Bundesinnenministeriums

Die Finanzmittel stammen aus dem Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ des Bundesinnenministeriums. Mit dem Zuschuss in Millionenhöhe können nun die dringend notwendigen Sanierungsarbeiten durchgeführt werden.

 

Bamberg profitiert erneut erheblich von den Förderprogrammen des Bundes. Mit dem Corona-Konjunkturpaket haben wir das von Horst Seehofer aufgelegte Förderprogramm für kommunale Sport-, Jugend- und Kultureinrichtungen erst im letzten Jahr um 600 Millionen Euro aufgestockt. ... Ich freue mich, dass der Sportpark in Gaustadt von Bundesregierung und Bundestag ausgewählt worden ist.

(Thomas Silberhorn, MdB, CSU)

 

Das sind tolle Nachrichten für Bamberg und seinen Stadtteil Gaustadt. ... Für Gaustadt bedeutet dies, dass der Bestand des beliebten Sportzentrums zur Ausübung von Rasensportarten, Leichtathletik und Hallensport für die Zukunft gesichert ist.

(Andreas Schwarz, MdB, SPD)

 

Umfassende Sanierung der kompletten Anlage

Laut Schwarz werden das Umkleide-, Sporthallen- und Funktionsgebäude vor Ort mit Technik und Heizung hergerichtet. Weiterhin sollen das Kassenhäuschen, der Lager- und Wirtschaftstrakt mit Sanitäranlagen und der Aufenthaltsraum saniert werden. Dazu kommt abschließend auch das Rasenspielfeld mit Aschenbahn an der Haupttribüne.

Bilder der Sportanlage in Bamberg Gaustadt
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Bamberg: Maria-Ward-Schule wird eine der modernsten Schulen Bayerns!

Die Maria-Ward-Schule in Bamberg wird nach der Komplettsanierung bis zum Jahr 2025 zu einer „anderen Lernwelt“ mit integralen „Konzept der Höfe“ und „grünem Klassenzimmer“. Die Bildungsstätte wird damit zu einer der modernsten Schulen in ganz Bayern. Dies gab jetzt das Erzbischöfliche Ordinariat Bamberg bekannt. Die Baukosten werden auf 69 Millionen Euro geschätzt.

Vier der sieben Einzelgebäude werden saniert, drei Gebäude neu gebaut

Die Pläne sind vielversprechend und hoch angesetzt: In Bamberg soll in den nächsten vier Jahren einer der modernsten Schulbaukomplexe in Bayern entstehen. Das Erzbistum Bamberg plant die komplette Sanierung von vier der sieben Einzelgebäude der Maria-Ward-Schule. Die drei übrigen Gebäude sollen abgerissen und durch Neubauten ersetzt werden. Laut den Plänen soll der große Innenhof durch eine Glasdachkonstruktion in eine große Aula als einladende Begegnungsstätte umgerüstet werden. Das Bauvorhaben soll bis 2025 abgeschlossen werden. Während der Bauphase findet der Unterricht in einem dreigeschossigen „Schul-Village“ am Heinrichsdamm statt

 

Inspirierende Architektur, ein einzigartiges Raumkonzept für moderne Lernformen und nachhaltige, umwelt- und ressourcenschonende Bauweise gehen bei dem Projekt Hand in Hand.

(Diözesanarchitekt Claus Trübenbach)

 

Ein integrales „Konzept der Höfe“ soll laut den Überlegungen die Einzelbauwerke von Realschule, Gymnasium und Ganztagsschule verbinden. Große Fenster erlauben dann Ein- und Ausblicke, durch schattenspendende Bäume wird versucht werden, ein angenehmes Mikroklima zu erzeugen. Weitere Punkte der Planungen sind mehrere Spielgeräte und ein „grünes Klassenzimmer“, um eine Abwechslung im Unterrichtsalltag zu schaffen. Laut Trübenbach werden bei der Umsetzung des nachhaltigen Baukonzepts mit dem Einsatz regionaler Baustoffe die derzeitigen Umwelt- und Klimaschutzanforderungen sogar noch übertroffen. Der "andere Lernraum", so das Erzbischöfliche Ordinariat, soll die 1.200 Schülerinnen in 36 Klassen und zehn Kursräumen auf die Anforderungen der modernen Welt vorbereiten.

 

Auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes und der damit verbundenen Wertvorstellungen, ganz im Auftrag von Maria Ward, unterstützt die Architektur die Entwicklung von Selbstverantwortung, Kreativität und sozialer Interaktion.

(Hans-Dieter Franke, Leiter der Schulabteilung im Erzbischöflichen Ordinariat)

Grafische Darstellungen von den Entwürfen
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Hintergrund:

Die Maria-Ward-Schule in Bamberg feierte vor vier Jahren ihr 300. Jubiläum in Geist und Auftrag von Maria Ward, der Gründerin der Gemeinschaft der Englischen Fräulein. 2002 übernahm das Erzbistum Bamberg die Trägerschaft des Gymnasiums und der Realschule. 2004 erfolgte die Umbenennung des „Instituts der Englischen Fräulein“ in Maria-Ward-Schule der Erzdiözese Bamberg. Nach drei Jahren Bauzeit wurde im März 2017 der Neubau an der Edelstraße eingeweiht. In Trägerschaft des Erzbistums befinden sich insgesamt acht Schulen.

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Mega-Baustelle in Coburg: Umfangreiche Baumaßnahmen auf der B4 bis Dezember 2021

Das Staatliche Bauamt Bamberg führt von Ende März bis voraussichtlich Dezember 2021 umfangreiche Brücken- und Fahrbahninstandsetzungsarbeiten an der Bundestraße B4 in der Anschlussstelle der Staatsstraße 2202 (Anschlussstelle “Gaudlitz“) in Coburg durch. Für die Baumaßnahmen muss die hochbelastete Anschlussstelle teilgesperrt werden.

Zum Teil gravierende Schäden an tragenden Bauteilen

Die vier an der Anschlussstelle befindlichen Brücken weisen laut Bauamt teilweise gravierende Schäden an tragenden Bauteilen sowie an den Brückenoberseiten auf. Der Fahrbahnaufbau, die Abdichtungen, die Brückenkappen sowie das Schutzplankensystem und die Geländer werden deshalb instandgesetzt.

Deckschichten der Fahrbahnen werden erneuert

Auf beiden Richtungsfahrbahnen der B4, auf der nordwestlichen Abfahrtsrampe sowie auf der Staatsstraße 2202 zwischen Gaudlitz-Kreuzung und der Anschlussstelle werden auf rund 1.020 Meter Länge die Fahrbahn-Deckschichten und die Markierungen erneuert. Weiterhin wird der Mittelstreifen der B4 - einschließlich der Schutzplankensysteme - auf einer Länge von rund 350 Meter erneuert.

Teilsperrungen innerhalb der acht Bauphasen

Die umfangreichen Bauarbeiten werden in acht Bauphasen zwischen Ende März und Mitte Dezember 2021 abgewickelt. Dafür muss die hochbelastete Anschlussstelle teilgesperrt werden. Die Auffahrten von der Gaudlitz-Kreuzung kommend auf die B4 sind während der gesamten Bauzeit sowohl nach Norden als auch nach Süden - teils über Behelfsfahrbahnen - möglich. Auf der B4 steht für jede Richtung immer ein Fahrstreifen zur Verfügung, wobei der Verkehr während des überwiegenden Teils der Bauzeit auf jeweils einer Richtungsfahrbahn (im Wechsel) abgewickelt wird. Während der gesamten Bauzeit werden die Abfahrten aus Norden und Süden von der B4 zur Staatsstraße 2202 / Gaudlitz-Kreuzung nicht möglich sein.

Umleitungen aufgrund der Teilsperrungen

Wegen der Teilsperrung der Anschlussstelle werden verschiedene Umleitungsstrecken notwendig. Diese wurden mit Polizei und Verkehrsbehörde abgestimmt (siehe Grafik). In Fahrtrichtung Norden wird der Verkehr je nach weiterer Fahrtrichtung entweder bereits an der Anschlussstelle Bahnhof oder der Anschlussstelle Rodacher Straße von der B4 abgeleitet.

In Fahrtrichtung Süden wird der Verkehr an der Anschlussstelle Rodacher Straße von der B4 abgeleitet. Die Umleitungsstrecke führt in beide Richtungen über die Rodacher Straße / Callenberger Straße und wird ausgeschildert.

Umleitungsstrecken werden hoch belastet

Die Umleitungsstrecken sind laut Bauamt bereits jetzt hoch belastet. Durch die Teilsperrung der Anschlussstelle wird zusätzlicher Verkehr auf die Umleitungsstrecke verlagert. Zur Bewältigung dieses Verkehrs werden alle Knotenpunkte auf den Umleitungsstrecken mit provisorischen Baustellen-Ampelanlagen ausgestattet. Die Ampelanlagen an den Knotenpunkten K1, K8, K3 und K6 werden mit den bereits bestehenden Ampelanlagen der Knotenpunkte K2 und K7 koordiniert. Die Änderungen an den genannten vier Knotenpunkten umfassen zudem Markierungs- und Beschilderungsmaßnahmen sowie teilweise die Wegnahme von derzeitigen Fahrbeziehungen an den drei Knotenpunkten K3, K6 und K7.

Grafik zur bevorstehenden Baustelle
Quelle: Staatliches Bauamt Bamberg
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Bamberg: „Altes Hallenbad“ wird zu modernem Uni-Sportzentrum umgebaut

Wie Staatsministerin Melanie Huml (CSU) am heutigen Donnerstagmittag (28. Januar) mitteilte, ist der Umbau des „Alten Hallenbads“ am Margaretendamm zum Uni-Sportzentrum nun in trockenen Tüchern. Grünes Licht für Großprojekt „Unser Haushaltsausschuss im Landtag hat grünes Licht für das nächste Großprojekt in Bamberg gegeben. Über 20 Millionen Euro wird Bayern in die neue Hochschulsportanlage der Universität investieren“, berichtet Melanie Huml, die das Vorhaben als Bamberger Landtagsabgeordnete vor mehr als zehn Jahren mit angestoßen hatte. Schon 2010, etwa ein Jahr vor der Schließung des Hallenbads, hatte die Ministerin ihrem damaligen Kabinettskollegen aus dem Finanzministerium, Staatssekretär Franz Josef Pschierer, die Uni-Pläne vorgestellt und seither immer wieder auf deren Umsetzung gedrängt. Spatenstich im Frühjahr 2022 geplant Bevor im „Alten Hallenbad“ die Umbauarbeiten beginnen können, wird allerdings noch etwas Zeit vergehen. Detailplanung und Ausschreibung dauern etwa ein Jahr. Wenn der symbolische Spatenstich im Frühjahr 2022 erfolgen kann, wäre die Fertigstellung bis Ende 2024 möglich. Dann können auch die bisherigen und stark sanierungsbedürftigen Sportstätten am Volkspark aufgegeben werden. Sportzentrum soll 3.000 Quadratmeter groß werden Das neue Sportzentrum am Margaretendamm dürfte letztendlich über eine Hauptnutzfläche von etwa 3.000 Quadratmeter verfügen. Entstehen sollen unter anderem eine Zweifachsporthalle, ein Gymnastikraum sowie Räume für Büros und Lehrveranstaltungen. Außerdem sind auf den Außenflächen eine 100-Meter-Laufbahn, eine Finnenbahn, ein Hartplatz, ein Beachvolleyballfeld sowie Kugelstoß- und Weitsprunganlagen geplant. Umwelt und Stadt sollen von Sanierung profitieren „Großen Wert legen wir beim Umbau auch auf den Klimaschutz“, berichtet Staatsministerin Huml. Mit der vorgesehenen Photovoltaikanlage, einer hochwirksamen Lüftungsanlage inklusive Wärmerückgewinnung und dem Fernwärmeanschluss können pro Jahr rund 315 Tonnen CO2 eingespart werden. Für die Universität ist der neue Standort am Margaretendamm auch hinsichtlich der Lage vorteilhaft, da insbesondere die Lehramtsausbildung aber auch ein Großteil des Universitätsbetriebs im innerstädtischen Bereich stattfindet. Doch auch die Stadt profitiere, so Huml, denn: „Das Hallenbadgebäude steht seit 2006 unter Denkmalschutz und mit dem Nutzungskonzept der Universität können wir den Erhalt des Gebäudes sicherstellen.“
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