Tag Archiv: Waldbrand

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Bischberg: Feuer bricht in Waldstück aus!

ERSTMELDUNG

Am heutigen Donnerstagnachmittag (25. April) ist in einem Waldstück bei Bischberg im Landkreis Bamberg ein Feuer ausgebrochen. Wie es zu dem Waldbrand kommen konnte, ist bislang noch unklar. Zahlreiche Feuerwehrkräfte waren im Einsatz und konnten glücklicherweise Schlimmeres verhindern.

 

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Video vom Einsatzort:
Bischberg: Feuer bricht in Waldstück aus!
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Forchheim: Jogger verhindert Waldbrand

Im Landkreis Forchheim hat am Dienstagmittag (23. April) ein aufmerksamer Jogger Schlimmeres verhindert. Der Mann entdeckte einen Brandherd in einem Waldstück nahe Kersbach. Durch sein schnelles Eingreifen, konnte ein größerer Waldbrand verhindert werden. Weiterlesen
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Feueralarm in Ebrach: Waldstück gerät in Brand!

UPDATE

Donnerstagnachmittag (18. April) geriet eine kleinere Waldfläche bei Großbirkach (Landkreis Bamberg) in Brand und konnte in einem Großeinsatz der umliegenden Feuerwehren und mit Unterstützung örtlicher Bauern schnell gelöscht werden.  Bei der abgebrannten Waldfläche von rund 150 Metern mal 10 Metern entstand ein Schaden von 500 Euro.  Bislang konnte die Brandursache nicht geklärt werden und die Ermittlungen dauern noch an.

ERSTMELDUNG (16:00 Uhr)

Am Donnerstagnachmittag (18. April) ist in der Nähe von Ebrach im Landkreis Bamberg ein Feuer in einem Waldstück ausgebrochen. Laut Angaben der Nachrichtenagentur News5 breiteten sich die Flammen auf einer Fläche von rund 5.000 Quadratmetern aus. Die anrückende Feuerwehr brachte den Brand schnell unter Kontrolle. Unterstützt wurden sie dabei von Landwirten aus der Umgebung. Die Brandursache ist noch völlig unklar. Allerdings herrscht aktuell eine erhöhte Waldbrandgefahr in Oberfranken. (Wir berichteten.)

 

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Waldbrandgefahr in Oberfranken: Regierung ordnet Luftbeobachtung an

Wegen des anhaltenden trockenen Wetters und der damit verbundenen hohen Waldbrandgefahr für besonders gefährdete Waldgebiete hat die Regierung von Oberfranken im Einvernehmen mit dem Amt für Landwirtschaft und Forsten Bayreuth vom Freitag (19. April) bis Montag (22. April) den Einsatz von Luftbeobachtern zur Durchführung von Beobachtungsflügen für den gesamten Regierungsbezirk angeordnet.

Beobachtungsflüge an den kommenden Tagen

Die Luftrettungsstaffel Bayern e.V. stellt hierfür die Einsatzflugzeuge und die Piloten zur Verfügung. An Bord befinden ausgebildete Luftbeobachter, die die relevanten Waldgebiete aus der Luft auf mögliche Brandgefahren hin absuchen. Wird ein Brand festgestellt, werden die Feuerwehren über die Integrierte Leitstelle alarmiert und die Einsatzkräfte werden vom Luftbeobachter zur Einsatzstelle gelotst. Die Einsatzkosten der Luftbeobachtung trägt die Regierung von Oberfranken aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds.

Appell an Waldbesucher

Die Regierung von Oberfranken appelliert an alle Besucher der oberfränkischen Wälder, äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Schon ein Funke oder eine weggeworfene Zigarettenkippe können Gras, Nadelstreu und am Boden liegende Zweige entzünden und einen folgenschweren Brand auslösen. Zudem sollte wegen des Brandrisikos durch heiße Fahrzeugkatalysatoren keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund geparkt werden. Zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober gilt ohnehin ein Rauchverbot im Wald.


Mittwoch (17. April) / Stufe 3 für folgende Regionen (Quelle: DWD):

  • Frankenwald / Hof (Landkreis Hof)
  • Lautertal - Oberlauter (Landkreis Coburg)
  • Frankenwald / Kronach / Landkreis Kronach
  • Fichtelgebirge / Wunsiedel - Schönbrunn (Landkreis Wunsiedel)
  • Fichtelgebirge / Fichtelberg - Hüttstadl (Landkreis Bayreuth)
  • Fränkische Schweiz / Gräfenberg - Kasberg (Landkreis Forchheim)

 

Mittwoch (17. April) / Stufe 4 für folgende Regionen (Quelle: DWD):

  • Frankenwald / Teuschnitz (Landkreis Kronach)
  • Fichtelgebirge / Selb - Lauterbach (Landkreis Wunsiedel)
  • Heinersreuth - Vollhof (Landkreis Bayreuth)
  • Bamberg
  • Steigerwald / Ebrach (Landkreis Bamberg)

Hinweise zum Verhalten

  • Brände und Rauchentwicklung müssen sofort unter der Rufnummer 112 gemeldet werden
  • Rauchen und offenes Feuer sind im Wald und Waldrandnähe strikt verboten
  • Waldzufahrten sind unbedingt für Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge freizuhalten
  • Abgesperrte Wälder dürfen keinesfalls betreten werden
  • Auch durch Sonnenstrahlen, die sich auf Glas bündeln, kann sich Gras und Unterholz entzünden. Deshalb sind Glasflaschen oder –scherben unbedingt ordnungsgemäß zu entsorgen und dürfen nicht liegen gelassen werden
  • Autofahrer sollen nur ausgewiesene Parkplätze benutzen, da heiße Katalysatoren jederzeit trockenes Gras unter dem Auto entzünden können
  • Im Übrigen ist auch außerhalb der Wälder, wo offenes Feuer nicht verboten ist, beim Grillen und bei Lagerfeuern allerhöchste Vorsicht geboten

 

>>> Weitere Informationen zum Waldbrandgefahrenindex auf der Seite des DWD <<<

© Lucas Drechsel / Symbolbild

Naila: Wiesenbrand am Dienstagvormittag

Ein Wiesenbrand, direkt am Wald – nahe des Radweges  – von Naila nach Schwarzenbach am Wald (Landkreis Hof), führte am Dienstagvormittag (23. Oktober) zu einem Einsatz der Feuerwehr. Die Flammen auf einem Flurstück am Steinbühl wurden rechtzeitig bemerkt. Somit konnte der anschließende Einsatz der Feuerwehr Schlimmeres verhindern. Die Brandursache ist noch unbekannt.

Zeugen gesucht

Anscheinend, so die Polizei, war durch die anhaltende Trockenheit der Wald- und Wiesenboden leicht entzündbar. Der entstandene Schaden war geringfügig. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Naila unter der Rufnummer 09282 / 97 90 40 in Verbindung zu setzen.

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Feuer im Hauptsmoorwald Bamberg: Munition detoniert bei den Löscharbeiten!

UPDATE (09:50 Uhr):

Ein Brand im Hauptsmoorwald Bamberg hält seit den frühen Morgenstunden des Mittwochs (29. August) rund 100 Einsatzkräfte in Atem. Anwohner der Armeestraße wählten gegen 2:45 Uhr den Notruf, nachdem sie in dem Waldgebiet nahe eines ehemaligen Schießplatzes der US-Armee an der Geisfelder Straße Flammen und eine Rauchsäule entdeckten.

Fläche von 3.000 Quadratmetern brennt

Um die Ausmaße des Brandes in dem unübersichtlichen Gebiet einzugrenzen, überflog eine Drohne den Bereich. Dabei stellten die Einsatzkräfte fest, dass eine Fläche von nahezu 3.000 Quadratmeter betroffen war. Einzelne kleinere Verpuffungen und Hitzezündungen von älterer, im Wald belassener Munition, erschwerten die Löscharbeiten.

Hauptsmoorwald Bamberg brennt: Luftaufnahmen des Waldbrandes!

Nachlöscharbeiten über den Tag

Gegen 8:00 Uhr hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Die Brandbekämpfer werden jedoch über den Tag hinweg mit Nachlöscharbeiten beschäftigt sein. Daher kann es in diesem Bereich zu Verkehrsbehinderungen kommen. Um verborgene Glutnester zu entdecken, ist auch ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera im Einsatz.

Ursache unklar / Hoher Schaden

Die Ermittlungen zur Brandursache führt die Kriminalpolizei Bamberg. Die Höhe des Sachschadens steht erst nach einer Bestandsaufnahme durch die Bayerischen Staatsforsten fest. Nach ersten Schätzungen dürfte der Schaden mehrere tausend Euro betragen. 

ERSTMELDUNG (09:15 Uhr):

Während eines Routinekontrollgangs auf dem alten US-Militär- und heutigem Bundespolizeigelände fiel Sicherheitsmitarbeitern am frühen Mittwochmorgen (29. August) eine Rauchentwicklung im Hauptsmoorwald von Bamberg auf. Daraufhin wurde die Feuerwehr alarmiert. Die Einsatzkräfte mussten allerdings erst den Brandherd im Wald genau lokalisieren. Mit Hilfe einer Drohne konnte der Brand, mitten im Wald, auf einer Fläche von circa 1.500 Quadratmeter ausgemacht werden.

 

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Brandstelle schwer erreichbar

Für die Einsatzkräfte gestaltete sich das Erreichen des Brandortes als mühsam, da aufwändig mehrere hundert Meter Schlauchleitungen in das Waldstück verlegt werden mussten. Mit weit über 100 Kameradinnen und Kameraden waren zahlreiche Wehren der Stadt waren hierfür im Einsatz.

Alte Munition explodiert bei Löscharbeiten

Als mit den Löscharbeiten begonnen werden sollte, kam es an der Brandstelle laut News5 zu mehreren Detonationen. Da sich ehemals in unmittelbarer Nähe des Brandortes das Munitionsdepot der US-Streitkräfte befand, ging die Feuerwehr davon aus, dass alte Gewehrmunition im Boden detonierte. Somit mussten zur Sicherheit die Einsatzkräfte wieder zurückgezogen werden und löschten nur noch aus sicherer Distanz.

Ein Verletzter / Kampfmittelräumdienst angefordert

Erst am Vormittag konnte das Feuer kontrolliert zum Erlöschen gebracht werden. Was den Brand ausgelöst hat, ist derzeit noch unklar. Laut einer ersten Nachricht wurde ein Feuerwehrmann bei den Löscharbeiten verletzt. Aufgrund der langen Dauer des Einsatzes rückte auch das Bayerische Roten Kreuz an, um die Kameraden und Helfer von Feuerwehr, Polizei und THW zu verpflegen. Weiterhin wurde der Kampfmittelräumdienst angefordert, der die Brandstelle nach weiteren gefährlichen Fundstücken absuchen soll.

Weiterführende Informationen
Bamberg: Gefährlicher Brand im Hauptsmoorwald
(Aktuell-Bericht vom 29.08.2018)
Hauptsmoorwald Bamberg brennt: Statement der Feuerwehr
Hauptsmoorwald Bamberg brennt: Gefährliche Nachlöscharbeiten am Tag
Hauptsmoorwald Bamberg brennt: Löscharbeiten am Mittwochmorgen
© Feuerwehr Pretzfeld

Pretzfeld: Radlader fängt bei Waldarbeiten Feuer

Bei Waldarbeiten am sogenannten „Katzenkopf“ im Hetzelsdorfer Wald bei Pretzfeld (Landkreis Forchheim) geriet ein Radlader am Montagnachmittag (20. August) in Brand. Die örtlichen Feuerwehren aus Pretzfeld, Hetzelsdorf, Hagenbach, Leutenbach, Hundshaupten und Ebermannstadt konnten ein Übergreifen der Flammen unterbinden und somit einen größeren Waldbrand verhindern.

Radlader überhitzt sich

Vermutlich infolge einer Überhitzung fing die landwirtschaftliche Maschine Feuer. Der 44-jährige Landwirt versuchte zwar noch vergeblich das Feuer zu löschen, kam aber gegen die sich rasch ausbreitenden Flammen nicht an. Dank des schnellen Eingreifens der umliegenden Feuerwehren, die mit über 40 Leuten unter Leitung von Kreisbrandinspektor Wolfgang Wunner vor Ort waren, wurde ein Übergreifen des Feuers auf das Waldgebiet verhindert.

Hinweis der Feuerwehr Pretzfeld

Aufgrund der aktuellen Trockenheit in Wäldern und auf Wiesen sollten Arbeiter derzeit besonders auf heiße Abgase und überhitzte Motoren- und Getriebeteile an ihren Maschinen achten.

 

6.000 Euro Schaden

Laut der Feuerwehr Pretzfeld wurden allein 7.000 Liter Löschwasser für die Nachlöscharbeiten benötigt. Mit einer Wärmebildkamera konnten im Anschluss die heißen Maschinenteile abgekühlt werden. Der Landwirt zog sich bei seinen Löschversuchen eine Rauchvergiftung zu und kam mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus An dem Radlader, der komplett ausbrannte, entstand ein Schaden von etwa 6.000 Euro.

© Feuerwehr Pretzfeld
© Feuerwehr Hohenberg an der Eger / Archiv

Weiterhin hohe Waldbrandgefahr in Oberfranken: Luftbeobachter im Einsatz!

Wegen des anhaltenden trockenen Wetters und der damit verbundenen hohen Waldbrandgefahr für besonders gefährdete Waldgebiete hat die Regierung von Oberfranken im Einvernehmen mit dem Amt für Landwirtschaft und Forsten Bayreuth den Einsatz von Beobachtungsflügen für den gesamten Regierungsbezirk angeordnet. Die Luftbeobachter sind vom Samstag (11. August) bis Montag (13. August) im Einsatz.

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Hohe Waldbrandgefahr in Oberfranken: Luftbeobachter im Einsatz!

Wegen der anhaltenden Trockenheit und der damit verbundenen hohen Waldbrandgefahr ordnete die Regierung von Oberfranken im Einvernehmen mit dem Amt für Landwirtschaft und Forsten Bayreuth den weiteren Einsatz von Luftbeobachtern zur Durchführung von Beobachtungsflügen für den gesamten Regierungsbezirk an.

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Vorsicht Waldbrandgefahr: Warnstufen 4 und 5 in Oberfranken

Am heutigen Mittwoch (4. Juli) hat die Regierung Oberfranken, gemeinsam mit dem Amt für Landwirtschaft und Forsten Bayreuth, den Einsatz von Luftbeobachtern für den gesamten Regierungsbezirk angeordnet. Die Gründe hierfür sind das anhaltende trockene Wetter und der damit verbundene hohe bis sehr hohe Waldbrandgefahr. Der Zeitraum für die höchste Brandgefahr liegt zwischen 14:00 Uhr und 18:00 Uhr. Weiterlesen

Michelau: Waldbrand sorgt für Großeinsatz der Feuerwehr

Ein Feuer in einem Waldgebiet nahe dem Michelauer Ortsteil Lettenreuth (Landkreis Lichtenfels) sorgte am Sonntagabend (01. Juli) für einen Einsatz der örtlichen Feuerwehren. Die Coburger Kripo hat die Ermittlungen zur bislang unbekannten Brandursache übernommen.

Mehrere hundert Quadratmeter in Flammen

Gegen 19:15 Uhr bemerkte ein Zeuge die Flammen in dem Waldstück „Großer Wildhügel“, unweit der Staatsstraße 2191. Rund 100 alarmierte Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehren und des Technischen Hilfswerks hatten das Feuer auf einer Fläche von einigen hundert Quadratmetern in der Folge zügig unter Kontrolle und konnten es löschen. Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro.

Bilder vom Einsatz am Sonntag
© Freiwillige Feuerwehr Schney

Bahndamm-Brand bei Lichtenfels: Umgestürzter Baum als Auslöser!

Durch einen Baum, der am Mittwochnachmittag (25. April) auf die Bahnstrecke zwischen dem Lichtenfelser Stadtteil Seehof und Ebersdorf bei Coburg stürzte, riss der Fahrdraht der Oberleitung ab und entzündete aufgrund eines Kurzschlusses den Baum. Das Feuer breitete sich daraufhin rasch aus.

© Freiwillige Feuerwehr Michelau© Freiwillige Feuerwehr Michelau

Schneller Feuerwehreinsatz verhindert Waldbrand

Die Flammen entzündeten eine Fläche von rund 2.000 Quadratmetern entlang des Bahndamms und arbeiteten sich als Bodenfeuer stetig in den direkt angrenzenden Wald hinein. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehren Schney, Michelau, Schwürbitz, Bad Staffelstein und Lichtenfels konnte ein Waldbrand allerdings verhindert werden.

Bahnstrecke für mehrere Stunden gesperrt

Aufgrund der Löschmaßnahmen und Bergearbeiten war die Bahnstrecke zwischen Lichtenfels und Ebersdorf am gestrigen Nachmittag bis in die Abendstunden gesperrt. Für die Fahrgäste wurde in dieser Zeit durch die Bahn ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.

(Bilder: Freiwillige Feuerwehren Michelau i. Ofr. & Schney)

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Grafengehaig: Feuerwehrkamerad verhindert Waldbrand!

Ein bislang unbekannter Waldbesitzer schlug am Samstag (18. November) in einem Waldstück zwischen den Grafengehaiger Ortsteilen Schindelwald und Eppenreuth (Landkreis Kulmbach) Langholz ein und zündete das Reisig zur Vermeidung einer Borkenkäferplage an. Soweit war laut Polizei alles korrekt verlaufen. 

Angehöriger der Feuerwehr Eppenreuth bemerkt Feuerstelle

Allerdings, so der Bericht, meldete er das Feuer zuvor nicht bei der Feuerwehr an und beaufsichtigte nicht bis zuletzt die Feuerstelle mit einem Durchmesser von rund acht Metern. Als gegen 20:00 Uhr zufällig ein Angehöriger der Feuerwehr Eppenreuth durch Schindelwald fuhr, sah er den Feuerschein und informierte die Integrierte Leitstelle.

© Feuerwehr Grafengehaig
© Feuerwehr Grafengehaig

Mannshohe Flammen beim Eintreffen der Feuerwehr

Da dort kein Reisigfeuer angemeldet war, wurde die Feuerwehr Grafengehaig alarmiert. Die Kameraden rückten mit neun Mann und einem Tanklöschfahrzeug aus. Nach Angaben der Feuerwehr waren die Flammen bei deren Eintreffen etwa mannshoch. Mit mehreren Harken wurde das Brandgut auseinandergezogen und mit 1.200 Liter Wasser abgelöscht. Circa eine Stunde dauerte der komplette Einsatz.

Anzeige gegen den Urheber

Da es sich um ein unangemeldetes Feuer handelte, erwartet den Urheber nun eine Anzeige nach dem Landesstraf- und Verordnungsgesetz im Verbindung mit den Brandverhütungsvorschriften.

© Feuerwehr Grafengehaig
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Bayreuth: Feuerzeug überführt sechsjährigen Brandstifter

Ein 15 Jahre altes Mädchen entdeckte am vergangenen Mittwoch (21. Juni) einen Waldbrand im Bayreuther Stadteil Meyernberg. Das Mädchen meldete den Brand ihrer Mutter, welche unverzüglich die Feuerwehr alarmierte und somit ein großflächiges Ausbreiten der Flammen verhindern konnte. Wie die Polizei am heutigen Mittwoch (28. Juni) berichtete konnten die mutmaßlichen Brandstifter ausfindig gemacht werden. Es handelt sich um drei Kinder.

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