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Kronach: Nach tödlicher Messerattacke – 3.000 Euro Belohnung für Hinweise!

Nach der tödlichen Messerattacke gegen einen 23-jährigen Afghanen in Kronach am Samstag (04. April), laufen die Fahndungsmaßnahmen der Kripo Coburg, nach dem flüchtigen Täter Jan Agha Hamidi, weiter auf Hochtouren. Wir berichteten. Nun soll der Mordfall am Mittwochabend (15. April) in der ZDF-Sendereihe "Aktenzeichen XY ungelöst" ausgestrahlt werden. Zudem werden für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zum Täter führen, eine Belohnung ausgesetzt.

3.000 Euro Belohnung für Hinweise

In der ZDF-Sendereihe werden die Ermittlungen dargestellt, tatrelevante Bilder gezeigt und Fahndungsfragen gestellt. Zudem werden sachdienliche Hinweise die zur Aufklärung der Tat oder zum Flüchtigen führen mit 3.000 Euro belohnt.

Täter flüchtet nach Messerattacke in unbekannte Richtung

Nach bisherigen Erkenntnissen kam es am Samstagmittag gegen 11:30 Uhr in der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in der Ludwigsstädter Straße in Kronach zu einem Streit zwischen den beiden Männern. Dabei fügte der Tatverdächtige dem 23-Jährigen mit einem Messer tödliche Verletzungen zu. Der Täter ergriff daraufhin in unbekannte Richtung die Flucht.

 

  • Aktuell-Bericht zur Tat sehen Sie rechts
Nach der Bluttat von Kronach: Polizei fahndet nach Jan Agha Hamidi!

Täter hat offenbar Kontakte nach Frankreich

Bisherige Ermittlungen der Polizei ergeben, dass der Tatverdächtige offenbar Kontakte nach Frankreich hat. Wie sich bei weiteren polizeilichen Ermittlungen herausstellte, verwendete der Täter unterschiedliche Personalien. Der echte Name lautet jedoch: Jan Agha HAMIDI.

Täterbeschreibung:

  • 28 Jahre alt
  • 184 Zentimeter groß
  • 74 Kilogramm schwer und schlank
  • kurze schwarze Haare und Dreitagebart
  • spricht gebrochen deutsch
© Polizei

Die Kripo bittet um Mithilfe und fragt:

  • Wer hat den Tatverdächtigen gesehen und / oder kann Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben?
  • Wer hatte die letzten Tage Kontakt zu dem Mann?
  • Wer kann sonst sachdienliche Angaben machen?

Sachdienliche Hinweise nimmt die Kripo Coburg unter der Telefonnummer 09561 / 645 640 entgegen.

Cold Case Mitwitz: Raubmord wird Thema bei „Aktenzeichen XY“

Seit 2006 wird der Mörder von Norbert Ottinger gesucht. Vor einigen Monaten wurde der Fall neu aufgerollt. (Wir berichteten.) Im Rahmen der umfassenden Ermittlungen der EKO Kreisel Cold Case und der Staatsanwaltschaft Coburg wird der Fall des Raubmordes von Mitwitz (Landkreis Kronach) Anfang Oktober in der Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ erscheinen. Die Ermittler setzen durch die bundesweite Ausstrahlung der Öffentlichkeitsfahndung erneut auf die Mithilfe der Bevölkerung.

Ladenbesitzer im eigenen Einkaufsmarkt getötet 

Im November 2006 tötete ein Unbekannter den damals 61-jährigen Norbert Ottinger in seinem Einkaufsmarkt in Mitwitz. Der Täter entwendete zudem aus dem Tresor mehr als 30.000 Euro Bargeld. Trotz intensiver und lang andauernder Ermittlungen konnten die Beamten das Verbrechen damals nicht aufklären. Seit rund einem Jahr arbeiten Spezialisten der Kripo Coburg in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Coburg erneut an dem Gewaltverbrechen. Dabei setzten die Beamten von Beginn an auf die Unterstützung der Bevölkerung.

 Mordfall wird beim ZDF behandelt

Am Mittwoch, 9. Oktober 2019, wird der Mordfall in der ZDF-Sendereihe „Aktenzeichen XY ungelöst“ ab 20:15 Uhr als Studiofall gesendet. In diesem Rahmen stellt die Hauptsachbearbeiterin der EKO Kreisel Cold Case, Kriminalhauptkommissarin Susanne Mechtold, die aktuellen Ermittlungen dar, zudem werden tatrelevante Bilder gezeigt und wichtige Fahndungsfragen gestellt. Auch auf die festgesetzte Belohnung in Höhe von 10.000 Euro, für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, wird hingewiesen.

Die Cold-Case-Ermittler der Kripo Coburg sind stets über das Hinweistelefon unter der Telefonnummer 09561/645-640 erreichbar. Angaben können auch vertraulich behandelt werden. 

Cold Case Mitwitz: Polizei ermittelt wieder im Fall Norbert Ottinger
© Pixabay: CC0 Public Domain / TVO-Montage

Medien: Bayern FDP fordert Fernsehsender für Integration

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