In Bamberg wurde die Asiatische Tigermücke nachgewiesen. Nach einem ersten Fund im Bereich der Eckbertstraße wurde inzwischen auch ein weiterer Fund im Nebingerhof bestätigt.
Keine Gefahr für die Bevölkerung
Für die Bevölkerung besteht derzeit kein Grund zur Sorge. Das Risiko, sich in Deutschland durch einen Tigermückenstich beispielsweise mit Dengue-Fieber zu infizieren, wird aktuell als gering eingeschätzt.
Gesundheitsamt bittet um Mithilfe
Das Gesundheitsamt Bamberg informiert Anwohnerinnen und Anwohner im Umkreis von 500 Metern und bittet um Mithilfe. Ab Frühjahr 2027 wird ein systematisches Monitoring durchgeführt, um festzustellen, ob sich eine Population angesiedelt hat.
Brutstätten möglichst verhindern
Wichtig ist, mögliche Brutstätten zu vermeiden: Wasseransammlungen in Blumenuntersetzern, Vogeltränken, Grabvasen oder anderen Gefäßen regelmäßig leeren und reinigen. Regentonnen sollten mückensicher abgedeckt werden.
Mücken an das Landesamt zur Untersuchung einschicken
Wer eine verdächtige schwarz-weiß gestreifte Stechmücke entdeckt, kann diese zur Untersuchung an das LGL einsenden. Die Mücke sollte möglichst unbeschädigt und trocken zusammen mit dem Einsendebogen verschickt werden. Weitere Informationen und den Einsendebogen gibt es auf der Homepage des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL).