Nach zuletzt fünf Niederlagen in Serie stehen die Selber Wölfe unter Zugzwang und fordern von sich selbst eine rasche sportliche Kehrtwende. Mit harter Arbeit und der Übernahme von Verantwortung wollen die Eishockeyspieler in den anstehenden Partien gegen Höchstadt und Stuttgart endlich wieder in die Erfolgsspur zurückfinden.
Führungsspieler in der Pflicht
Für den Routinier Tom Pauker waren die vergangenen Tage nach dem jüngsten Spiel in Füssen von emotionalen Gesprächen und intensiver Aufarbeitung geprägt. Er nimmt nun vor allem die Führungsspieler in die Pflicht, auf dem Eis einfache Lösungen zu finden und als verlängerter Arm des Trainers die Richtung vorzugeben. Statistisch gesehen nutzen die Wölfe ihre Chancen mit einer Schusseffizienz von 10,89 Prozent zwar besser als ihre beiden kommenden Gegner, müssen diese Leistung aktuell aber in eine stabilere Gesamtleistung über die gesamte Spielzeit umwandeln.
Personelle Veränderungen vor dem Wochenende
Das Auswärtsspiel am Freitagabend (23. Oktober) bei den tabellarisch knapp hinter Selb platzierten Höchstadt Alligators wird als unangenehme und hart umkämpfte Partie erwartet. Am Sonntagabend (25. Oktober) empfängt das Wolfsrudel dann vor heimischem Publikum die Stuttgart Rebels, die sich zur neuen Saison stark auf eine kanadische Linie fokussiert haben. Um den ersehnten Heimsieg mit den Fans feiern zu können, muss das Team allerdings auf mehrere Langzeitverletzte sowie auf Daniel Weiß und Philip Ziesche verzichten. Dagegen stehen Maximilian Gläßl und der zuvor gesperrte Luca Gläser wieder im Aufgebot der Selber Wölfe.