Im Vorfeld des diesjährigen Hofer Volksfestumzugs (24. Juli) weisen die Stadt Hof und die Polizei Hof auf eine temporäre Einschränkung des Luftraums hin. Die Maßnahme soll die Sicherheit der zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie der Besucherinnen und Besucher entlang der Umzugsstrecke gewährleisten und einen reibungslosen Polizeieinsatz ermöglichen. Somit wird in der Innenstadt ein Drohnenflugverbot verhängt.
Nach Vorfall im vergangenen Jahr gilt erstmals ein öffentlich angekündigtes Drohnenflugverbot
Wie die Stadt Hof auf Nachfrage von TV Oberfranken mitteilte, kam es im vergangenen Jahr während des Hofer Volksfestes zu einem Drohnenflug. Dabei wurden die Persönlichkeitsrechte der Teilnehmenden und der Besucherinnen und Besucher verletzt. Die Person, die die Drohne steuerte, wurde von der Polizei angezeigt. Bei dem Drohnenflugverbot handelt es sich laut einer Sprecherin der Stadt Hof im Gespräch mit TV Oberfranken um eine reine Präventionsmaßnahme. Das Verbot wird in diesem Jahr erstmals gemeinsam von der Stadt und der Polizei öffentlich kommuniziert.
Geozone sperrt Drohnenflüge während des Volksfestumzugs
Für den Drohnenflugverbot wurde von der Polizei Hof eine sogenannte Geozone beantragt. Sie gilt am Veranstaltungstag von 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr in einem Radius von 926 Metern rund um die Hofer Innenstadt. Die Einschränkung reicht vom Boden bis zu einer Höhe von 120 Metern. Damit sind sowohl die gesamte Umzugsstrecke als auch der Volksfestplatz von der Regelung erfasst. Der Volksfestumzug startet am 24. Juli um 17:00 Uhr.
Verstöße gegen Drohnenflugverbot werden polizeilich verfolgt
Drohnenbetreiberinnen und -betreiber werden gebeten, das betroffene Gebiet während des genannten Zeitraums nicht zu überfliegen. Die Polizei weist darauf hin, dass Verstöße gegen das Drohnenflugverbot konsequent verfolgt werden können. Stadt und Polizei bitten die Bevölkerung sowie alle Luftfahrzeugführenden um Verständnis und um die Einhaltung der Sicherheitsmaßnahme.