Das Bayerische Landesamt für Statistik hat neue Bevölkerungsvorausberechnung veröffentlicht. Demnach wird die Bevölkerungszahl bis 2044 in Bayern wohl auf 13,53 Millionen steigen. Das entspricht einem Plus von 2,1 Prozent. In Oberfranken wird ein Bevölkerungsrückgang erwartet.
Bevölkerungsverluste fallen geringer aus als gedacht
Bis zum Jahr 2044 wird die Einwohnerzahl Oberfrankens laut aktueller Prognose um rund 35.000 Personen auf etwa 1,02 Millionen sinken. Ausgehend von 1,06 Millionen Einwohnern Ende 2024 entspricht dies einem Rückgang von 3,3 Prozent. Durch die auch in Oberfranken verzeichneten Wanderungsgewinne dürften die ursprünglich erwarteten starken Bevölkerungsverluste jedoch deutlich geringer ausfallen.
Stärkerer Rückgang in grenznahen Gebieten
Für die Städte Bamberg (-0,3 Prozent) und Coburg (-0,6 Prozent) sowie den Landkreis Forchheim (-0,4 Prozent) wird eine weitgehend stabile Bevölkerungsentwicklung erwartet. Auch in den Landkreisen Bamberg (-1,6 Prozent) und Bayreuth (-2,4 Prozent) ist trotz leicht rückläufiger Zahlen von einer insgesamt stabilen Entwicklung auszugehen. Deutlich stärkere Rückgänge werden hingegen für die grenznahen Landkreise prognostiziert.
Durchschnittsalter steigt leicht an
Das Durchschnittsalter in Oberfranken wird bis 2044 um etwa 1,8 Jahre auf 47,7 Jahre steigen. Den höchsten Altersdurchschnitt wird voraussichtlich der Landkreis Kronach mit 50,2 Jahren (+2,2 Jahre) aufweisen. Die jüngste Bevölkerung im Durchschnitt werden die Städte Bamberg und Bayreuth haben, jeweils mit 45,2 Jahren (+2,0 bzw. +1,1 Jahre).