Wie TVO berichtet hat, gerieten beim Spiel der Selber Wölfe gegen den EC Peiting Patrick Klöpper und der Peitinger Dominik Zerhoch vom EC Peiting gegen Ende des Spiels am vergangenen Freitag (30. Oktober) heftig aneinander. Klöpper schlug dabei ohne Handschuhe auf Zerhoch ein, der sich dadurch einen doppelten Kieferbruch zuzog.
Vorfall beschäftigt Wölfe weiterhin
Wie es in einer Pressemitteilung der Selber Wölfe heißt, beschäftige der Vorfall gegen den EC Peiting den Verein weiterhin. Die Gedanken würden unverändert Dominik Zerhoch gelten, dem man eine schnelle und vollständige Genesung wünsche.
Intensiv öffentlich diskutiert
Der Vorfall sei sowohl innerhalb des Vereins als auch öffentlich intensiv diskutiert worden. Dass die Szene kritisch bewertet werde, sei nachvollziehbar. Auch Patrick Klöpper sei sich bewusst, dass sein Verhalten Gegenstand der öffentlichen Diskussionen ist und stelle sich der Verantwortung für die Folgen des Vorfalls.
„Einzelner Vorfall beschreibt nicht den Menschen“
Gleichzeitig sei es dem Verein wichtig festzuhalten, dass ein einzelner Vorfall nicht den Menschen und Sportler Patrick Klöpper insgesamt beschreibe. Patrick habe unmittelbar nach Bekanntwerden der Diagnose den persönlichen Kontakt zu Dominik Zerhoch gesucht, sein Bedauern zum Ausdruck gebracht und ihm die besten Wünsche für seine Genesung übermittelt. Dies zeige, dass ihm die Folgen der Situation keineswegs gleichgültig seien.
Bisher nie vergleichbar aufgefallen
Man kenne Patrick Klöpper als erfahrenen Profi und engagierten Teamspieler, der in seiner bisherigen Laufbahn nie durch vergleichbare Vorfälle aufgefallen ist. Die Geschehnisse vom vergangenen Wochenende änderten nichts daran, dass er weiterhin Teil der Mannschaft sei und die Unterstützung vom Verein besitze.
Nicht dauerhaft auf Fehler reduzieren
Die Selber Wölfe stehen für Verantwortung. Dazu gehört, Fehlverhalten nicht zu relativieren. Dazu gehört aber ebenso, Menschen nicht dauerhaft auf ihre Fehler zu reduzieren. Kritik am sportlichen Geschehen ist legitim und gehört zum Sport. Persönliche Anfeindungen, Beleidigungen oder Eingriffe in das private Umfeld von Spielern überschreiten jedoch eine Grenze, die aus Sicht der Selber Wölfe nicht akzeptabel ist. Wir wünschen Dominik Zerhoch weiterhin alles Gute für seinen Heilungsverlauf. Gleichzeitig stehen wir auch in dieser Situation hinter unserem Spieler Patrick Klöpper.
Weiterführende Informationen:
Eishockey: Fünf Spiele Sperre für Patrick Klöpper – Selber Wölfe akzeptieren Verbandsurteil