Yehor Moroz, Masterstudent an der Hochschule Hof, fuhr gemeinsam mit dem internationalen Team FireCat zum EUDIS Defence Hackathon 2026 nach Klangenfurt in Österreich. Dort gewannen er und sein Team den „Alps-Adriatic Innovation Star Award“, ein Sonderpreis der Veranstaltung zum Thema Schutzkonzepte gegen Drohnenangriffe.
Aktuelle Herausforderungen im Verteidigungsbereich als Thema des Wettbewerbs
Der EUDIS Defence Hackathon fand vom 15. bis 17. Oktober 2026 unter dem Motto „Autonomy on the Battlefield“ statt. Ziel des zeitlich begrenzten Wettbewerbs war es diesmal, gemeinsam technologische Lösungen für aktuelle Herausforderungen im Verteidigungsbereich zu finden. Die Teams sammelten innerhalb weniger Tage Ideen, prüften technische Ansätze und arbeiteten erste Konzepte aus, die sie anschießend einer Jury vorstellten.
Schutzkonzept soll frühzeitig vor herannahenden Drohnen warnen
Yehor Moroz entwickelte gemeinsam mit seinem Team ein integriertes Schutzkonzept gegen Drohnenangriffe. Dabei werden mehrere Technologien miteinander verbunden, die Soldaten frühzeitig vor herrannahenden Drohnen warnen sollen. Mithilfe von Warnhinweisen in Form von Vibrationen oder anderen Berührungsreizen soll der Träger das Signal wahrnehmen können, ohne auf ein Display schauen oder akustische Signale hören zu müssen. Das Team wurde für seinen Ansatz und das Potenzial der Lösung mit dem „Alps-Adriatic Innovation Star Award“ gewürdigt.
Die Entwicklungen in der Ukraine zeigen, wie wichtig es geworden ist, Soldaten besser vor Drohnenbedrohungen zu schützen. Ich halte es deshalb für wichtig, an solchen Technologien zu arbeiten. Gerade im Verteidigungs- und Dual-Use-Bereich geht es nicht nur um technische Innovationen, sondern auch darum, Menschenleben zu schützen und Verletzungen zu verhindern.
(Yehor Moroz, Masterstudent Hochschule Hof)