Mit der Zeitumstellung am Sonntag (25. Oktober) rückt das Thema der Wohnungseinbrüche wieder stärker in den Fokus. Anlässlich des ebenfalls am Sonntag stattfindenden bundesweiten Tags des Einbruchschutzes, informiert die oberfränkische Polizei über dieses Thema.
Dunkle Jahreszeit birgt Risiken für Einbrüche
Die Zeitumstellung in der Nacht von Samstag auf Sonntag leitet den Beginn der dunklen Jahreszeit ein: Durch die Winterzeit wird es Abends früher dunkel. Einbrecher nutzen diese Gelegenheit allerdings häufig, da sie insbesondere die Dämmerung als günstigen Zeitpunkt für ihre Taten sehen. Die Polizei informiert am Sonntag über das Thema und gibt Hinweise, wie sich Bürger vor Einbrechern schützen können.
Seit 2023 steigt die Anzahl der Einbrüche in Oberfranken
Die oberfränkische Polizei registrierte im Jahr 2025 insgesamt 283 Wohnungseinbrüche, wobei sich die Fallzahlen damit nahezu auf dem Niveau des Vorjahres mit 280 Fällen bewegten. Im Jahr 2023 waren es dagegen nur 243 Einbruchsfälle. Mit Blick auf die Aufklärungsquote verbesserte sich diese von 30 Prozent im Jahr 2024 auf 31,1 Prozent im Jahr 2025.
Tendenziell rückläufige Einbrüche im aktuellen Jahr – wirksamer Einbruchschutz ist wichtig
Im aktuellen Jahr zeichnet sich dagegen eine erfreuliche Entwicklung ab: Die Fallzahlen sind nach bisherigen Erkenntnissen tendenziell rückläufig. Allerdings bleibt auch unabhängig von dieser positiven Entwicklung ein wirksamer Einbruchschutz notwendig. Daher appelliert die oberfränkische Polizei an die Bevölkerung, das eigene Zuhause gegen Einbrüche zu sichern.
Einfache Verhaltensregeln und geeignete Sicherungsmaßnahmen senken Einbruchsrisiko
Das Risiko auf einen Einbruch kann laut oberfränkischer Polizei bereits durch einfache Verhaltensregeln und geeignete Sicherungsmaßnahmen deutlich reduziert werden. Eine kostenlose und individuelle Beratung wird dabei von kriminalpolizeilichen Beratungsstellen angeboten.