Tag Archiv: 39-Jähriger

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Schüsse auf der Autobahn: Ungar flüchtet mit über 200km/h über die A93

Szenen wie in einem Film spielten sich in der Nacht auf der A93 ab. Ein Ungar lieferte sich von Hof bis Schwandorf (Oberpfalz) eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei. Mit über 200 Stundenkilometern bretterte der 39-Jährige über die Autobahn bis Beamte seinen BMW rammten und so zum Stehen brachten. Der mutmaßliche Autodieb flüchtete zu Fuß weiter bis die Polizisten schließlich zu ihrer Waffe griffen.

Verfolgungsjagd geht in Hof los

Am Montag (25. März) kam es gegen 22:30 Uhr durch die Polizei Sachsen zu einer Fahndung nach einem gestohlenen BMW Touring. Dieser fuhr aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse mit unbekannten Kennzeichen auf der Autobahn A93 von Hof in Richtung Regensburg. Gegen 23:15 Uhr konnten Fahnder aus Weiden (Oberpfalz) einen verdächtigen BMW, der mit über 200 Stundenkilometern in Richtung Regensburg fuhr aufnehmen und folgten dem Fahrzeug.

Polizei will BMW bei Schwandorf stoppen

Der BMW verließ die Autobahn an der Anschlussstelle Schwandorf Mitte, unmittelbar gefolgt von den Fahndern, die dabei das Anhaltesignal gaben. Der Fahrer des BMW lenkte das Fahrzeug dann wieder auf die Autobahnauffahrt, weiter in Richtung Regensburg. Im Bereich der Auffahrt versuchten die Beamten den Flüchtenden anzuhalten, wobei dieser in die Leitplanke geriet aber weiterfahren konnte.

Beamte rammen BMW um Geisterfahrt zu verhindern

Unmittelbar an der Einfahrt zur Autobahn wendete der Tatverdächtige um offensichtlich entgegen der Fahrtrichtung zu fahren. Als die Beamten dies erkannten, rammten sie den flüchtenden BMW seitlich, so dass die beiden Fahrzeuge an der Mittelleitplanke zum Stehen kamen.

Polizei gibt Warnschüsse ab um den Flüchtenden aufzuhalten

Der Fahrer des BMW sprang daraufhin aus dem Wagen und flüchtete zu Fuß über die Gegenfahrbahn, unmittelbar gefolgt von den Beamten. Im Nachlaufen gaben die Beamten mehrere Warnschüsse in die Luft ab, wodurch der Flüchtende zum Stehenbleiben bewegt werden konnte. Der Tatverdächtige, ein 39-jähriger, ungarischer Staatsangehöriger konnte ohne weitere Gegenwehr festgenommen werden.

Mehrer Personen nach der Verfolgungsjagd verletzt

Durch das Geschehen erlitten die Beamten und der Festgenommene leichte Verletzungen. Der Tatverdächtige wurde zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. An dem gestoppten BMW waren Kennzeichen aus dem Zulassungsbezirk Halle angebracht, die als gestohlen gemeldet sind.

Kripo Amberg ermittelt weiter in dem Fall

Die polizeilichen Ermittlungen übernahm noch in den Nachtstunden die Kriminalpolizeiinspektion Amberg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Amberg. Die Autobahn A93 wurde auf Höhe der Anschlussstelle Schwandorf Mitte in Fahrtrichtung Regensburg gesperrt und eine Umleitung eingerichtet.

Polizei hofft nun auf Zeugenhinweise

Die Ermittler bitten Verkehrsteilnehmer, die auf das Geschehen aufmerksam geworden sind und sachdienliche Hinweise zum Ablauf geben können oder die eventuell selbst gefährdet oder geschädigt wurden, sich mit der Polizei unter der Telefonnummer 09621/890-0 in Verbindung zu setzen.

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Messerattacke in Münchberg: Autoschlitzer richtet 14.200 Euro Schaden an

Am Dienstagnachmittag (5. Februar) war ein Autoschlitzer in der Münchberger Innenstadt unterwegs. Mit einem Jagdmesser beschädigte der Mann fünf Fahrzeuge. Der Polizei gegenüber zeigte er sich äußerst aggressiv und legte das Messer erst nieder als die Beamten drohten ihre Schusswaffe einzusetzen.

Zeugen melden bei der Polizei einen Autoschlitzer

Am Nachmittag gingen bei der Polizei mehrere Hinweise ein, dass eine dunkel gekleidete Person mit einem Messer umherlaufe und geparkte Autos zerkratzen würde. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung mit mehreren Streifenfahrzeugen konnte besagte Person schließlich in der Bahnhofstraße angetroffen werden. Auf Ansprache zeigte sich der 39-Jährige sehr aggressiv. Das Messer hielt er zunächst in der rechten Hand im Jackenärmel verborgen.

Messer erst nach Androhung des Schusswaffengebrauches niedergelegt

Der mehrfachen Aufforderung stehen zu bleiben und das Messer wegzulegen kam er nicht nach. Auch durch den Einsatz des zuvor angedrohten Pfeffersprays zeigte er keinerlei Reaktion. Erst durch die mündliche Androhung des Schusswaffengebrauches ließ der Mann sein Jagdmesser, welches er mittlerweile aus dem Jackenärmel gezogen hatte, auf den Boden fallen und konnte widerstandslos festgenommen werden.

Der Schaden an den fünf Fahrzeugen beläuft sich auf 14.200 Euro

Bei dem Täter handelt es sich um einen 39-jährigen Mann ohne festen Wohnsitz. Insgesamt zerkratzte er fünf Fahrzeuge. Der Gesamtschaden wird laut Angaben der Polizei mit etwa 14.200 Euro beziffert. Der Mann kommt auch für eine Sachbeschädigung in einer Kirche in der Kulmbacher Straße in Frage. Dort wurde Inventar im Wert von rund 500 Euro beschädigt. Ferner wurde festgestellt, dass der Mann mit einem Haftbefehl und mehreren Ermittlungen zu seinem Aufenthaltsort zur Fahndung ausgeschrieben war. Er wurde noch am gleichen Abend in die Justizvollzugsanstalt Hof eingeliefert.