Tag Archiv: Bauer

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Bauer traut seinen Augen nicht: „Cowboy“ reitet auf seiner Kuh in Lichtenfels

Ein Bauer traute laut Polizei seinen Augen nicht, als ein fremder Mann „im Stile eines Cowboys“ auf einer seiner Kühe herumritt. Dieser muss sich nun wegen Hausfriedensbruch verantworten, heißt es weiter im Schreiben der Polizei am Samstag (01. Mai). Weiterlesen

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Polizeieinsatz um Mitternacht in Marienweiher: Landwirt verteilt Gülle auf seinem Feld

UPDATE (Freitag, 09:20 Uhr):

Auf Nachfrage beim Landratsamt Kulmbach teilte die Pressestelle am Freitagmorgen (12. März) mit, dass bei der Behörde bislang noch keine möglichen Anzeigen der Polizeiinspektion Stadtsteinach gegen den betreffenden Landwirt eingegangen sind. Erst wenn dies geschehen ist, kann das Amt für Öffentliche Sicherheit, Bauwesen, Natur- und Umweltschutz in Kulmbach in beiden Punkten eine Entscheidung treffen. Grundlegend geht es um den Sachverhalt, ob der Landwirt bei einem gefrorenen Boden hätte düngen dürfen. Dies wäre nach der aktuellen Düngeverordnung - bei der Bayern eine Ausnahme macht - dann erlaubt, wenn der Boden tagsüber mindestens bis in eine Tiefe von 20 Zentimetern wieder auftaut. Dies teilte die Polizei gegenüber TVO am Dienstag auch mit. Nachdem in der Causa eine finale Entscheidung getroffen wurde, kann die zuständige Behörde dann nähere Auskünfte geben.


UPDATE (Dienstag, 15:30 Uhr):

Wie die Polizei Stadtsteinach gegenüber TVO am Nachmittag bestätigte, wurden Anzeigen gegen den Landwirt von der Polizei aufgenommen und an das Ordnungsamt beim Landratsamt Kulmbach weitergeleitet. Zum einen geht es um einen möglichen Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz. Zum anderen könnte es sich um eine Verfehlung gegen die aktuelle Düngeverordnung handeln. Hierzu ermittelt dann das Ordnungsamt des Landkreises in Zusammenarbeit mit der Außenstelle des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Coburg in Bad Staffelstein (Landkreis Lichtenfels).

Wann besteht ein "berechtigtes Interesse" zu Arbeiten?

Wenn der Landwirt, so die Polizei, ein "berechtigtes Interesse" vorweisen kann, um gegen Mitternacht auf dem Feld arbeiten zu müssen, dann würde eine Anzeige gegen die Ausgangssperre / das Infektionsschutzgesetz wegfallen, somit auch in der Endkonsequenz ein Bußgeld. Ein "berechtigtes Interesse", um genau dieser Arbeit nachzugehen, liegt allerdings nicht vor, wenn der Landwirt Gülle auf einem gefrorenen Boden ausbringt - denn dies ist nämlich nach der aktuellen "Düngeverordnung 2020" nicht mehr erlaubt, so die Ordnungshüter in ihrer Ausksunft. Aufgrund EU-Vorgaben wurde die Auslegung der Düngeverordnung in diesem Punkt im letzten Jahr entscheidend geändert: Danach muss der Boden bei der Düngung frostfrei sein.

Polizei sicherte Spuren

Laut Polizei wurden in der Nacht verwertbare Spuren gesichert, um die Anzeigen an die Ordnungsbehörden mit Beweismitteln zu belegen. Die Polizei bestätigte weiterhin gegenüber TVO, dass es zuletzt im Kulmbacher Oberland Nachtfröste mit Temperaturen im Minusbereich von -5 Grad und darunter gab. Nun müssen die Behörden klären, ob dem 43-jährigen Landwirt in dem Fall der Düngung ein Fehlverhalten nachzuweisen ist. Wenn ja, dann zieht dies in der Folge auch einen Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz nach sich.

Die Polizei will nach der Beendigung des Bußgeldverfahrens mitteilen, ob der Bauer zur Rechenschaft gezogen oder der Fall zu den Akten gelegt wurde. Ende offen...


ERSTMELDUNG (Dienstag, 11:30 Uhr):

Beamte der Stadtsteinacher Polizei trauten bei einer Streifenfahrt in der Nacht zum Dienstag (09. März) ihren Augen nicht, als sie gegen Mitternacht landwirtschaftliche Arbeiten auf einem Feld bei Marienweiher (Landkreis Kulmbach) feststellten.

Landwirt unter Zeitdruck

Hier hatte sich ein 43-jähriger Landwirt kurzfristig entschlossen, kurz vor Mitternacht Gülle auf eines seiner Felder aufzubringen. Laut Polizeibericht hatte der Landwirt Zeitdruck, da er den Gülleanhänger nur für ein paar Tage geliehen hatte.

Zwei Anzeigen für den 43-Jährigen

Mit seiner Gülle-Aktion verstieß er nicht nur gegen die aktuell geltende Ausgangssperre. Da das Aufbringen von Gülle auf dem aktuell gefrorenen Boden ebenfalls verboten ist, handelte sich der 43-Jährige zu nachtschlafender Zeit eine zusätzliche Anzeige ein.

Landratsamt entscheidet über Bußgelder

Über den Erlass von Bußgeldern entscheidet jetzt das Landratsamt in Kulmbach, so die Polizei. Die Polizei ließ die Arbeiten einstellen und schickte den Landwirt schließlich nach Hause.

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Traktorbrand bei Litzendorf: Fahrzeug komplett ausgebrannt

Am Mittwochnachmittag (22.Juli) wurde ein Traktor zwischen Lohndorf und Tiefenellern (Landkreis Bamberg) ein Raub der Flammen. Der landwirt war gerade auf einem Feldweg unterwegs, als das Feuer ausbrach. Das Fahrzeug brannte komplett nieder.

Schwierige Bedingungen für die Einsatzkräfte 

Wie die Nachrichtenagentur News5 berichtet fing sein Traktor aufgrund eines technischen Defekts mitten auf einem Feldweg Feuer. Die Feuerwehr rückte darauf mit 65 Einsatzkräften an. Um das Feuer unter Kontrolle zu bringen, verlegten die Einsatzkräfte zu einem rund 200 Meter entfernten Weiher Löschleitungen.

"Wenn man keine gesicherte Wasserversorgung hat, ist das gerade auch im Hinblick auf die Waldbrandgefahr der Meldestufe vier eine Herausforderung", erklärte Kreisbrandmeister Udo Winkler.

Trotz des schnellen Eingreifens konnte die Feuerwehr nicht verhindern, dass der Traktor komplett ausbrannte.

"Die Landwirtschaft ist gerade in der Erntezeit. Die Landwirte versuchen natürlich wegen des Wetters die Ernte möglichst schnell nachhause zu bringen", sagte Udo Winkler nach dem Einsatz. Die gute Nachricht aus dem Landkreis Bamberg ist, dass der Landwirt mit dem Schrecken davon kam und unverletzt blieb.

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Litzendorf: Traktor brennt auf Feldweg
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Bad Rodach: Der Bauer und seine Erbsen

Zu einem Erbsenzähler wurde wortwörtlich am Wochenende ein 62-Jähriger Landwirt. Der Bauer startete mit sechs Tonnen Futtererbsen in Bad Rodach (Landkreis Coburg). An seinem Ziel, im 20 Kilometer entfernten Herreth (Itzgrund), befand sich nur noch rund eine Tonne der Erbsen auf dem Anhänger.

Große Reinigungsaktion am Samstag

Da die Ladung wohl nicht genügend gesichert war, verteilten sich die Erbsen auf der gesamten Fahrstrecke. Da man hier nicht auf die Hilfe von Tauben zählen konnte, wurden mehrere Feuerwehren und Kreisbauhöfe zur Reinigung der Straße angefordert. Insgesamt waren am Samstag drei Straßenwärter je drei Stunden damit beschäftigt, mit einer Kehrmaschine die Fahrbahn zu reinigen. Wegen der mangelhaften Ladungssicherung wird der Landwirt demnächst ein Bußgeld erhalten.

 

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Weismain (Lkr. Lichtenfels): Landwirt verliert Kontrolle über Traktor

Zu einem gefährlichen Situation kam es am Freitagnachmittag auf der Ortsverbindungstraße von Köttel nach Kaspauer bei Weismain. Ein 61-jähriger Landwirt war dort auf der abschüssigen Strecke mit einem 50 Jahre alten Traktor mit Einachsanhänger unterwegs. Als dem Traktor plötzlich der Gang heraus sprang, verlor der Fahrer kurze Zeit die Herrschaft über das Fahrzeug und der Traktor zog ruckartig nach links. Da zu dieser Zeit gerade eine 44-jährige Pkw-Fahrerin überholen wollte, streiften sich beide Fahrzeuge. Insgesamt blieb es bei 2000 Euro Blechschaden, verletzt wurde niemand.

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Enchenreuth (Lkr. Hof): Mit zwei Promille auf Traktor unterwegs

In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam ein 58-jähriger Landwirt aus dem Landkreis Kulmbach auf der St2195 bei Enchenreuth im Landkreis Hof wegen eines technischen Defektes an seinem Traktor von der Fahrbahn ab. Zur Bergung des Traktors verständigte der Landwirt dann seinen Sohn. Gerade als dieser den Traktor zurück auf die Fahrbahn gefahren hatte, kam eine Streife der Polizeiinspektion Münchberg vorbei. Bei der anschließenden Kontroll wurde bei dem 22-Jährigen Sohn deutlich Alkoholgeruch in der Atemluft festgestellt. Ein Test ergab einen Wert von knapp zwei Promille. Daraufhin wurde bei dem 22-jährigen Schlosser eine Blutentnahme durchgeführt und sein Führerschein sichergestellt. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.

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Wildschweine: Tiere werden zur Plage

Die Landwirte in Oberfranken klagen über eine zu große Zahl an Wildschweinen in der Region. Die hungrigen Tiere verwüsten Äcker, Felder und Wiesen, sodass die Bauern die Flächen mitunter wieder neu bestellen müssen. Die oberfränkischen Jäger legen sich zu jeder Tag- und Nachtzeit auf die Launer, um die Tiere in ihrem Bestand zu verringern. Vor allem in der Nacht ist die Wildschweinjagd allerdings sehr schwierig, Nachtsichtgeräte oder andere militärische Ausrüstung ist nicht erlaubt. Wir waren auf der Wildschweinjagd und sprachen mit betroffenen Landwirten und einem Jäger. Alle Infos in Wort und Bild gibt es ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.