Tag Archiv: bayreuth

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A9 / Bayreuth: Mit gestohlenem Fahrzeug vor der Polizei geflüchtet

Ein 38 Jahre alter Mann versuchte am Sonntagnachmittag (25. Oktober) auf der A9 bei Bayreuth vor der Polizei zu flüchten. Der Fahrer war mit einem gestohlenen Transporter unterwegs und geriet so ins Visier der Beamten. Am Montag (26. Oktober) erließ die Staatsanwaltschaft München Haftbefehl gegen den Mann. Weiterlesen

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Bayreuth: 36-Jähriger wird von vier Unbekannten überfallen

Ein 36 Jahre alter Mann wurde am Montagabend (26. Oktober) von bislang vier Unbekannten an der Zentralen Omnibushaltestelle (ZOH) überfallen. Die Kripo Bayreuth übernahm die Ermittlungen und sucht die Täter mit einer Personenbeschreibung. Weiterlesen

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Bamberg / Bayreuth: „Cardsharing“-Szene aufgedeckt – Schaden in Millionenhöhe!

Am Mittwochmorgen (21. Oktober) vollzog die Polizei in mehreren Bundesländern, in Auftrag der Cybercrime Bayern in Zusammenarbeit mit der Kripo Bayreuth, mehrere Durchsuchungsbeschlüsse und deckten somit eine „Cardsharing“-Szene auf. Das teilte das Polizeipräsidium Oberfranken am Dienstag (27. Oktober) mit. Zwei Brüdern wird vorgeworfen, illegal Pay-TV-Lizenzen an eine große Anzahl an Kunden gegen Geld bereitgestellt zu haben. Laut Polizei entstand hierbei ein erheblicher Schaden in siebenstelliger Millionenhöhe. Weiterlesen

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Bayreuth: Erweiterte Öffnungszeiten am Corona-Testzentrum

Vor dem Hintergrund steigender Infektionszahlen in der Region Bayreuth erweitert das gemeinsam von Stadt und Landkreis Bayreuth betriebene Corona-Testzentrum im Gemeinschaftshaus Aichig in der Kemnather Straße in Bayreuth seine Öffnungszeiten ab Dienstag (27. Oktober).

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Bayreuth: Männer gehen auf Polizisten los

In der Nacht auf Samstag (24. Oktober) hatte es die Bayreuther Stadtpolizei zweimal mit aggressiven Männern zu tun. Ein Mann randalierte betrunken an einer Bushalltestelle in Bayreuth. Ein anderer hielt sich nicht an die geltende Sperrstunde. Beide wurden gegenüber den Bematen gewaltätig.

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Bei Fällarbeiten von Baum gefallen: Schwerverletzter in Gefrees

ERSTMELDUNG (24. Oktober, 12:00 Uhr):

Ein tragischer Unfall ereignete sich am Samstagmorgen (24. Oktober) im Gefreeser Stadtteil Witzlesofen im Landkreis Bayreuth. Ersten Informationen zufolge, fiel eine Person bei Fällarbeiten von einem Baum und verletzte sich hierbei schwer. Per Rettungshubschrauber wurde die Person in eine Klinik geflogen. Wie es zu dem Unglück kommen konnte, ist bislang noch unbekannt. Weitere Informationen sind derzeit nicht gegeben.

  • Eine offizielle Polizeimeldung steht derzeit aus

 

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Auf dem Radar – Der TVO-Blitzdienst für die 44. Woche

Die überhöhte Geschwindigkeit stellt nach wie vor eine der Hauptunfallursachen dar. Die Polizei Oberfranken und TVO wollen das Geschwindigkeitsverhalten der Kraftfahrer präventiv positiv beeinflussen. Deshalb werden unter tvo.de wöchentlich mehrere Kontrollpunkte der Polizei veröffentlicht*.

Kontrollen im Raum Bamberg / Forchheim
  • Montag (26.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf derB505 zwischen Pommersfelden und Bamberg
  • Dienstag (27.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der B4 zwischen Coburg und Bamberg
Kontrollen im Raum Bayreuth / Kulmbach
  • Montag (26.10.): Geschwindigkeitskontrollen im Stadtgebiet Pegnitz
  • Donnerstag (29.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der B289 zwischen Untersteinach und Burgkunstadt
Kontrollen im Bereich von Coburg / Kronach / Lichtenfels
  • Montag (26.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der Staatsstraße 2206 zwischen Rödental und Mitwitz
  • Dienstag (27.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der B303 zwischen Schweinfurt und Kronach
  • Mittwoch (28.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der B85 zwischen Kronach und Ludwigsstadt
  • Donnerstag (29.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der B173 zwischen Lichtenfels und Naila
Kontrollen im Bereich Hof / Wunsiedel
  • Montag (26.10.): Abstandskontrollen auf der A9 zwischen Landesgrenze Thüringen und Anschlussstelle Gefrees
  • Donnerstag (29.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der B173 zwischen Kronach und Hof

FAHRT VORSICHTIG UND KOMMT SICHER ANS ZIEL!!!

 

*Die Messstellen werden weder in der Örtlichkeit genau bestimmt, noch sind es die gesamten Kontrollmaßnahmen der oberfränkischen Polizei an dem jeweiligen Tag!

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Bayreuth: Corona-Ampel springt in der Stadt auf DUNKELROT

Aktuell sind im Landkreis 82 und in der Stadt Bayreuth 85 Personen nachweislich mit dem Corona-Virus CoV-2 infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt demnach am heutigen Freitag (23. Oktober) im Landkreis 78,13 und in der Stadt Bayreuth 112,32. Die Corona-Ampel steht damit in der Stadt Bayreuth auf dunkelrot.

Corona-Infektionen steigen weiter an 

Seit Ausbruch der Pandemie wurden insgesamt im Landkreis 544 und in der Stadt Bayreuth 388 Personen positiv auf dieses Corona-Virus getestet. 27 Patienten aus dem Landkreis sowie zehn aus der Stadt Bayreuth sind bisher an den Folgen der Infektionskrankheit COVID-19 verstorben. Als genesen gelten 435 Personen aus dem Landkreis und 293 aus der Stadt, darunter sowohl Personen, die mit typischer Symptomatik erkrankt gewesen waren, aber auch solche, bei denen trotz fehlender Krankheitszeichen ein positiver Test auf CoV-2 vorgelegen hatte.

Bei einem Wert über 100 gelten folgende Regeln:

  • Maximal fünf Personen oder zwei Hausstände bei Kontakten, privaten Feiern und im öffentlichen Raum
  • Maskenpflicht, wo Menschen dicht und länger zusammen sind, unter anderem auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen, in öffentlichen Gebäuden, Arbeitsstätten, Freizeiteinrichtungen, Kulturstätten, auch am Platz in Schulen aller Jahrgangsstufen und Hochschulen
  • Sperrstunde ab 21 Uhr, Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen ab 21:00 Uhr, Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen ab 21:00 Uhr
  • Maximal 50 Personen für Veranstaltungen aller Art; mit Ausnahme von Kirchenveranstaltungen, Demonstrationen und Hochschulen

Maskenpflicht: 

Die von der Stadt bereits angeordnete Maskenpflicht auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen sowie das Verbot von Alkoholkonsum auf öffentlichen Straßen und Plätzen im Bereich der Innenstadt gelten unverändert weiter. Eine Auflistung der fraglichen Straßen und Plätze steht auf der Homepage der Stadt unter www.bayreuth.de zur Verfügung. Die Maskenpflicht am Platz im Bereich der Schulen gilt für alle Jahrgangsstufen.

Zeitliche Verzögerung möglich

Rechtlich maßgeblich für das Ergreifen spezieller Maßnahmen bei Überschreitung von Schwellenwerten ist die Listung auf der Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege, der die Zahlen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit sowie des Robert-Koch-Instituts zugrunde liegen. Dortige Abweichungen zu den Zahlen des Gesundheitsamts sind möglicherweise auch einer zeitlichen Verzögerung durch das Meldeverfahren geschuldet.

Stadt & Landkreis Bayreuth:

  • Derzeit Infizierte: 167 (+45)
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 932 (+48)
  • Genesene Personen: 728 (+3)
  • Todesfälle: 37 (=)
  • 7-Tage-Inzidenz (Stadt): 112,32
  • 7-Tage-Inzidenz (Kreis): 78,13

(Stand: 23. Oktober 2020)

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Stadt und Landkreis Bayreuth: Bayerische Corona-Ampel springt auf ROT!

Wie das Landratsamt Bayreuth am Donnerstag (22. Oktober) mitteilte, beträgt die 7-Tage-Inzidenz in der Stadt 80,23 und im Landkreis 54,98. Somit springt die Bayerische Corona-Ampel für Bayreuth auf ROT.

Die aktuellen Coronazahlen für Stadt und Landkreis Bayreuth

  • Derzeit Infizierte: 122 (+50)
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 884 (+50)
  • Genesene Personen: 725 (=)
  • Todesfälle: 37 (=)
  • 7-Tage-Inzidenz (Stadt): 80,23
  • 7-Tage-Inzidenz (Kreis): 54,98

(Stand: 22. Oktober 2020)

Hinweis:

Rechtlich maßgeblich für das Ergreifen spezieller Maßnahmen bei Überschreitung von Schwellenwerten ist die Listung auf der Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege, der die Zahlen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit sowie des Robert-Koch-Instituts zugrunde liegen. Dortige Abweichungen zu den Zahlen des Gesundheitsamts sind einer zeitlichen Verzögerung durch das Meldeverfahren geschuldet.

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Behörden stellen Ermittlungen ein: Fall Peggy wird zum „Cold Case“!

Im Mordfall Peggy hat die Staatsanwaltschaft Bayreuth jetzt - rund 19 Jahre nach dem damaligen Verschwinden des Mädchens - die Ermittlungen eingestellt. Dies gaben jetzt die Behörden, die sich umfassend mit dem Fall auseinandersetzten, am Donnerstag (22. Oktober) bekannt. Der Fall um das ermordete neunjährige Mädchen aus Lichtenberg (HO) wird damit zu einem sogenannten "Cold Case".

 

  • Mehr dazu am Donnerstagabend ab 18:00 Uhr in Oberfranken Aktuell!

 

Keine hinreichenden Beweise gegen Manuel S.

Laut den ermittelnden Behörden liegen keine hinreichenden Beweise dafür vor, dass Manuel S. allein oder zusammen mit einer anderen Personen Peggy Knobloch sexuell missbraucht und anschließend getötet hat, um die Sexualstraftat zu verdecken. Bestehen bleibt lediglich der dringende Tatverdacht gegen den Beschuldigten hinsichtlich des Verbringens der Leiche. Würde isoliert betrachtet der Tatbestand der Strafvereitelung in Betracht kommen, wäre dieser aber bereits verjährt. Das Verfahren wurde daher mit Verfügung vom 16. Oktober 2020 eingestellt.

Der Ermittlungskomplex „Peggy“ vollständig beendet

Damit endet nach nunmehr über 19 Jahren ein komplexes Ermittlungsverfahren, das überregional hohe Aufmerksamkeit erfuhr und wiederholt im Blick der Öffentlichkeit stand.

450 gefüllte Aktenordner

Die zahlreichen Beamten der Sonderkommissionen und die Staatsanwaltschaften Hof und Bayreuth haben über Jahre unermüdlich alle Möglichkeiten ausgeschöpft, das Verbrechen aufzuklären. Sie arbeiteten an rund 6.400 Ermittlungsspuren, gingen hunderten Hinweisen nach und führten insgesamt zirka 3.600 Vernehmungen durch. Im Rahmen der umfangreichen Ermittlungen wurden zudem etwa 250 Gutachten durch unterschiedlichste Spezialisten erstellt. Letztendlich umfassen die gesamten Ermittlungen rund  450 Aktenordner. Der Ermittlungskomplex „Peggy“ mit allen Verfahren ist nun vollständig beendet - so das Polizeipräsidium Oberfranken am Donnerstag (22. Oktober 2020).

Der Aktuell-Beitrag zum "Fall Peggy" vom 22. Oktober 2020
Bayreuth: Staatsanwaltschaft erklärt "Fall Peggy" für beendet

Gemeinsames Statement von Polizei und Staatsanwaltschaft
Bayreuth: Ermittlungen im Mordfall Peggy offiziell eingestellt

Die Historie zum Fall Peggy

Neunjährige verschwindet im Mai 2001

Am 7. Mai 2001 verschwand die Peggy Knobloch spurlos. Zuletzt wurde das Mädchen am Henri-Marteau-Platz in Lichtenberg von mehreren Zeugen gegen 13:24 Uhr lebend gesehen, von da an verlor sich ihre Spur. Es bestand der Verdacht eines Sexual- und Tötungsdelikts.

Ulvi K. in einem Indizienprozess freigesprochen

Die Ermittlungen führten zunächst zur Beschuldigung des zur Tatzeit 24-jährigen Ulvi K.. Er wurde im April 2004 am Landgericht Hof in einem Indizienprozess wegen Mordes an Peggy Knobloch zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe und wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern zur Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus verurteilt.

Wiederaufnahme des Verfahrens und Freispruch für K.

Im April 2013 beantragte der Verteidiger von K. die Wiederaufnahme des Verfahrens. Er beschränkte den Antrag auf die Verurteilung wegen des Mordes an Peggy Knobloch. Die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus war allerdings nicht der Gegenstand des Wiederaufnahmeantrags. Im Mai 2014 wurde K. am Landgericht Bayreuth vom Mordvorwurf freigesprochen.

Sterbliche Überreste von Peggy gefunden

Im Sommer 2016 wurden in einem Waldstück in der Nähe von Rodacherbrunn (Thüringen), etwa 16 Kilometer von Lichtenberg entfernt, die sterblichen Überreste des Mädchens gefunden. Der Fund führte zur Wiederaufnahme der Ermittlungen.

Sonderkommission eingerichtet

Der Umfang des Falls erforderte die Einrichtung einer Sonderkommission mit einem außergewöhnlich hohen personellen, materiellen und finanziellen Aufwand. Zudem bezogen die Beamten auch wissenschaftliche Disziplinen ein, die außerhalb üblicher Ermittlungsroutine stehen, wie beispielsweise Gutachten zur Auswertung von Torf-, Pollen- und Farbpartikelspuren.

Manuel S. gerät in den Fokus der Ermittlungen

Die Summe der Erkenntnisse aus den Untersuchungen der am Fundort gesicherten Spuren sowie die Neubewertung bereits bestehender polizeilicher Feststellungen rückten den im Tatzusammenhang bereits früher einmal beschuldigten Manuel S. in den Fokus. Dieser war zur Tatzeit - im Alter von 24 Jahren - in Lichtenberg wohnhaft. Ermittlungen ergaben, dass sich der Beschuldigte im Tatzeitraum ohne ein gesichertes Alibi in Lichtenberg aufhielt und Arbeiten durchführte, die mit den am Leichenablageort gefundenen Spuren in Beziehung standen. Peggy Knobloch befand sich zum Zeitpunkt ihrer letzten Sichtung in unmittelbarer Nähe des Hauses des Beschuldigten.

Geständnis und Widerruf von S.

Im Zusammenhang mit den Ermittlungsmaßnahmen führten die Beamten im September 2018 die Vernehmung von S. durch. Hierbei gab er zu, am Tag des Verschwindens von Peggy mit seinem Pkw in Lichtenberg unterwegs gewesen zu sein, als ihn ein ihm namentlich bekannter Mann angehalten habe. In einem Bushäuschen in der Poststraße, so gab der Beschuldigte an, will er das leblose Mädchen von dem Mann übernommen haben. Er habe noch versucht, es zu beatmen. Weiter gab er an, dass er das Opfer in eine rote Decke gewickelt, in den Kofferraum seines Fahrzeugs gelegt und dann in einem Waldstück in Thüringen - dem späteren Fundort - abgelegt habe. Er ergänzte, dass er wenige Tage später den Schulranzen des Mädchens und deren Jacke bei sich zu Hause verbrannt habe. Er bestritt jedoch, Peggy Knobloch getötet zu haben. Später widerrief er das Geständnis über den Transport der Leiche. Sein Rechtsanwalt erhob zudem schwerwiegende Vorwürfe gegen die Ermittler. Gegen den Beschuldigten erließ das Amtsgericht Bayreuth Mitte Dezember 2018 einen Untersuchungshaftbefehl, den es am 24.12.2018 jedoch wieder aufhob.

Beschluss der 3. Strafkammer am Landgericht Bayreuth

Die 3. Strafkammer des Landgerichts Bayreuth stellte mit Beschluss aus dem Februar 2019, mit dem die Beschwerde der Staatsanwaltschaft Bayreuth gegen die Aufhebung des Haftbefehls verworfen wurde, fest, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen von verbotenen Vernehmungsmethoden oder eines Verwertungsverbotes hinsichtlich der Aussagen des Beschuldigten festzustellen seien. Das Geständnis über den Transport und Ablage von Peggy Knobloch im Wald bei Rodacherbrunn durfte somit verwertet werden. Die Kammer bejahte gleichzeitig den dringenden Tatverdacht, dass Manuel S. zumindest an dem Transport der Leiche von Peggy Knobloch beteiligt gewesen war. Einen dringenden Tatverdacht der Beteiligung an der Tötung von Peggy Knobloch verneinte die Kammer jedoch.

S.  kann Täterschaft oder Beteiligung in dem Fall nicht mit der erforderlichen Sicherheit nachgewiesen werden

Anschließend tätigte die Sonderkommission nochmals intensive Ermittlungen, die Ende 2019 abgeschlossen und der Staatsanwaltschaft zur weiteren Entscheidung vorgelegt wurden. Die abschließende Bewertung durch die Staatsanwaltschaft Bayreuth führte zu dem Ergebnis, dass dem Beschuldigten Manuel S. eine Täterschaft oder Beteiligung an der Herbeiführung des Todes der Peggy Knobloch nicht mit der für eine Anklageerhebung erforderlichen Sicherheit nachgewiesen werden kann. Voraussetzung für die Erhebung der Anklage ist ein hinreichender Tatverdacht, auf dessen Grundlage die Verurteilung des Beschuldigten mit Wahrscheinlichkeit zu erwarten sein muss.

Nur Indizien ermittelt

Es wurden zwar zahlreiche Indizien ermittelt, die auf eine Tatbeteiligung von Manuel S. hindeuten, weder die objektive Spurenlage noch die verwertbaren Angaben des Beschuldigten oder sonstige Beweismittel gestatten allerdings einen hinreichend sicheren Nachweis der Beteiligung an der Tötung von Peggy Knobloch.

Todesursache von Peggy kann nicht mehr ermittelt werden

Aufgrund des Zustandes der sterblichen Überreste des Mädchens nach einer Liegezeit 15 Jahren, in dessen Folge bereits viele Spuren unwiederbringlich verloren gegangen waren, ließ sich die Todesursache nicht mehr feststellen. Zeugen, die das Geschehen beobachtet haben, konnten nicht ermittelt werden.

Gutachten über Ulvi K.

Allein die Angaben des Beschuldigten Manuel S. und des freigesprochenen Ulvi K. stehen zur Verfügung. Manuel S. bestreitet, Peggy Knobloch getötet zu haben. Ulvi K. gab in seinen zahlreichen Vernehmungen unterschiedlichste Einlassungen und Tatversionen an, die er jeweils dem Verfahrensstand anpasste. Ein bezüglich der Aussagen eingeholtes Gutachten eines Fachpsychologen für Rechtspsychologie zu deren Wahrheitsgehalt kommt zu dem Ergebnis, dass es auszuschließen ist, dass seinen Schilderungen auch nur annähernd eine hinreichende Zuverlässigkeit und Glaubhaftigkeit attestiert werden kann. Dafür wären die Widersprüchlichkeiten in seinen Aussagen und die Fluktuationen seiner Angaben zu hoch.

„Peggy“ wird zu einem Cold Case

Somit liegen keine hinreichenden Beweise gegen Manuel S. oder etwaige Komplizen vor. In Sachen Transport der Leiche ist der Tatbestand der Strafvereitelung bereits verjährt. Das Verfahren wurde daher mit Verfügung vom 16. Oktober 2020 eingestellt.

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Auf frischer Tat in Bayreuth ertappt: Autoaufbrecher festgenommen

Die Polizei nahm am Montagabend (19. Oktober) einen 41 Jahre alten Mann bei einem Diebstahl aus einem Auto noch während der Tat in Bayreuth fest. Ein Anwohner bemerkte zuvor den Autoaufbruch und verständigte die Beamten. Weiterlesen
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Verkehrsunfall bei Creußen: Kleinkind & Fahrerin verletzt

ERSTMELDUNG (16:20 Uhr)

Am Samstagnachmittag (17. Oktober) ereignete sich auf der Straße zwischen Creußen und Großweiglareuth  (Landkreis Bayreuth) ein Verkehrsunfall. Eine Autofahrerin wollte einem Reh ausweichen und verlor dabei die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Der Wagen kam von der Straße ab und landete auf der Seite im Straßengraben. Die Frau und ein drei Jahre altes Kind wurden laut ersten Informationen bei dem Verkehrsunfall zum Glück nur leicht verletzt.
  • Mehr Informationen folgen. 
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Auf dem Radar – Der TVO-Blitzdienst für die 43. Woche

Die überhöhte Geschwindigkeit stellt nach wie vor eine der Hauptunfallursachen dar. Die Polizei Oberfranken und TVO wollen das Geschwindigkeitsverhalten der Kraftfahrer präventiv positiv beeinflussen. Deshalb werden unter tvo.de wöchentlich mehrere Kontrollpunkte der Polizei veröffentlicht*.

Kontrollen im Raum Bamberg / Forchheim
  • Montag (19.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der A73 zwischen Coburg und Bamberg
  • Dienstag (20.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der B4 zwischen Bamberg und Coburg
Kontrollen im Raum Bayreuth / Kulmbach
  • Dienstag (20.10.): Abstandskontrollen auf der A9 zwischen Gefrees und Hormersdorf
  • Mittwoch (21.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der Staatsstraße 2184 zwischen Creußen und Poppendorf
Kontrollen im Bereich von Coburg / Kronach / Lichtenfels
  • Montag (19.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der Kreisstraße CO11 zwischen Neustadt b. CO und Neuensee
  • Dienstag (20.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der B85 zwischen Ludwigsstadt und Kronach
  • Mittwoch (21.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der Staatsstraße 2197 zwischen Lichtenfels und Zapfendorf
  • Donnerstag (22.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der B303 zwischen Kronach und Schweinfurt
Kontrollen im Bereich Hof / Wunsiedel
  • Montag (19.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der B15 zwischen Hof und Rehau
  • Montag (19.10.): Geschwindigkeitskontrollen in Selb
  • Dienstag (20.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der Kreisstraße HO4 zwischen Rehau und Regnitzlosau
  • Dienstag (20.10.): Abstandskontrollen auf der A9 zwischen Gefrees und Hormersdorf
  • Dienstag (20.10.): Überwachung des Überholverbotes auf der Staatsstraße 2461
  • Mittwoch (21.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der B2 zwischen Hof und Töpen
  • Mittwoch (21.10.): Gurt- und Handykontrollen im Bereich Schwarzenbach am Wald und Geroldsgrün
  • Donnerstag (22.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der Staatsstraße 2698 zwischen Berg und Bad Steben
  • Donnerstag (22.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der Staatsstraße 2180 bei Weißenstadt - Torfmoorhölle
  • Freitag (23.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der Staatsstraße 2461 zwischen Hof und Münchberg
  • Freitag (23.10.): Alkohol- und Drogenkontrollen im Bereich Hof
  • Samstag (24.10.): Alkohol- und Drogenkontrollen im Bereich Münchberg
  • Samstag (24.10.): Geschwindigkeitskontrollen auf der Staatsstraße 2454 zwischen Schönwald und Rehau

FAHRT VORSICHTIG UND KOMMT SICHER ANS ZIEL!!!

 

*Die Messstellen werden weder in der Örtlichkeit genau bestimmt, noch sind es die gesamten Kontrollmaßnahmen der oberfränkischen Polizei an dem jeweiligen Tag!

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Bayreuther Land: Aktuelle Corona-Infektionen an Schulen in Stadt & Landkreis

Das Gesundheitsamt Bayreuth informierte am Freitagmittag (16. Oktober) über mehrere Corona-Infektionen an Schulen im Landkreis Bayreuth. Dies ist der aktuelle Kenntnisstand der Behörde: Weiterlesen
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