Tag Archiv: Fliegerbombe

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Hof: Erneuter Bombenfund im Neubaugebiet Rosenbühl!

UPDATE (13:56 Uhr):

Die Fliegerbombe, die Bauarbeiter am Freitagmorgen im Hofer Neubaugebiet Rosenbühl fanden, ist entschärft. Dies teilte die Stadtverwaltung Hof soeben mit. Der Einsatz des Kampfmittelräumdienstes verlief ohne Probleme. Evakuierte Anwohner mussten nur für eine kurze Zeit aus ihrer Wohnung.

45-Kilo-Fliegerbombo entschärft

Bei dem gefundenen Blindgänger handelte es sich um eine 45-Kilo-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg mit einem Durchmesser von bis zu 30 Zentimetern und einer Länge von 60 Zentimeter. Entschärft wurde sie von den alarmierten Experten des Kampfmittelräumdienstes.

80 Bewohner evakuiert

Der Fundort der Bombe wurde im Radius von 300 Metern abgesperrt. Nicht zugänglich waren die Ossecker Straße auf Höhe der Max-Reger-Straße und der Bereich der Einmündung in die Carl-Orff-Straße. Rund 80 Bewohner der umliegenden Häuser wurden evakuiert. Nach einer Stunde konnten die Anwohner wieder in ihre Häuser zurückkehren. Der Einsatz des Kampfmittelräumdienstes verlief reibungslos und dauerte bis 11:20 Uhr.


ERSTMELDUNG (10:30 Uhr):

Bauarbeiter fanden am Freitagmorgen (02. Oktober) im Hofer Neubaugebiet Rosenbühl eine Bombe. Polizei, Katastrophenschutz und Kampfmittelräumdienst sind aktuell vor Ort im Einsatz. Ob Anwohner ihre Häuser aufgrund des Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg verlassen müssen, steht laut Stadtverwaltung noch nicht fest. Es ist der zweite Fund dieser Art vor Ort. Erst im Juni wurde eine Bombe gefunden (Siehe Foto!)

Fund bei Rodungsarbeiten am frühen Morgen

Gegen 7:00 Uhr fanden Arbeiter bei Rodungsarbeiten den Blindgänger und informierten Polizei und den Katastrophenschutz der Stadt Hof. Der angeforderte Kampfmittelräumdienst befindet sich bereits vor Ort und bewertet die Lage. Ob Anwohner ihre Häuser verlassen müssen und in welchem Radius um den Fundort herum das Gebiet geräumt werden muss, steht noch nicht fest.

 

Dies ist abhängig von der Bewertung durch den Kampfmittelräumdienst.

(Herbert Groh, Fachbereichsleiter Tiefbau und Grünanlagen bei der Stadt Hof)

 

Kommt es zu einer weiträumigen Evakuierung?

So muss laut Stadt festgestellt werden, um welchen Typ Fliegerbombe es sich handelt, in welchem Zustand sich diese befindet und wie tief diese im Boden liegt. Festgelegt wird dann ein möglicher Evakuierungsradius in Absprache zwischen Polizei, Kampfmittelräumdienst und Katastrophenschutz.

Neubaugebiet Rosenbühl liegt in ehemaliger Einflugschneise der alliierten Bomberpiloten

Das Neubaugebiet Rosenbühl liegt in der damaligen Einflugschneise der alliierten Bomberpiloten im Zweiten Weltkrieg. Aufgrund ihrer verkehrstechnischen Bedeutung waren der Hofer Hauptbahnhof, der Bahnhof Neuhof und die Unterkotzauer Eisenbahnbrücke im Frühjahr 1945 immer wieder Ziel von Bombenangriffen. Der erste Blindgänger im Baugebiet Rosenbühl wurde im Juni 2020 gefunden. Wir berichteten.

 

  • Weitere Informationen folgen!
Aktuell-Bericht vom ersten Bombenfund (30. Juni 2020)
Hof: 45-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg bei Bauarbeiten entdeckt
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Kampfmittelfund bei Breitengüßbach: Granate auf Baustelle freigelegt & gesprengt

Große Aufregung herrschte am Mittwochabend (17. April) in der Nähe von Breitengüßbach im Landkreis Bamberg. Auf einer Baustelle an der Anschlussstelle Breitengüßbach-Süd musste laut Angaben von News5 ein Sprengkopf einer Panzerfaustgranate gesprengt werden. Dazu wurden die Autobahn A73 und die Bundesstraße B4 in beide Richtungen kurzfristig gesperrt. Ebenfalls betroffen war die nahe gelegene Bahnstrecke zwischen Bamberg und Lichtenfels. Auch hier wurde der Zugverkehr gestoppt. Nach zehn Minuten konnte schon wieder Entwarnung gegeben werden. Alle betroffenen Strecken wurden wieder freigegeben. Zusätzlich fand der Räumdienst auch noch ein Stück einer leeren Fliegerbombe.

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Weißenbrunn: Pilzsammler finden Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg

Drei Pilzsammler fanden am Sonntagmittag (28. August) in einem Waldstück in der Nähe des Weißenbrunner Ortsteils Grün (Landkreis Kronach) eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg. Nach ihrem Fund wurde die Polizei informiert, die das Gebiet weiträumig absperrte und eine Spezialfirma zum Fundort der Bombe bestellt.

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Experten zur Fundstelle bestellt

Die Experten nahmen die Kleinbombe genau unter die Lupe. Nachdem zur Zündung das Zündplättchen fehlte, wurde von einer Sprengung abgesehen und der Sprengkörper mitgenommen.

Streubombe aus dem Zweiten Weltkrieg

Wie sich herausstellte, handelte es sich um einen Sprengkörper mit der Bezeichnung  "SD1", der im 2. Weltkrieg als Streubombe aus Flugzeugen abgeworfen wurde. Die Sprengkraft einer solchen Bombe entsprach die von zwei Handgranaten. Eine Explosionsgefahr war aufgrund des fehlenden Zündplättchens nicht gegeben.  

Bahn: Hauptbahnhof Nürnberg Mittwoch Vormittag gesperrt

Eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist der Grund für eine komplette Sperrung des Nürnberger Hauptbahnhofs am morgigen Mittwoch (11. Dezember). Laut Angaben der Deutschen Bahn wird der mittelfränkische Verkehrsknoten von etwa 9:00 Uhr bis etwa 12:00 vollkommen stillgelegt. Auch mit einer kurzfristigen Verlängerung der Sperrung müsse gerechnet werden. Es wird keinen Schienenersatzverkehr geben, Fernzüge werden so dies möglich ist weitgehend umgeleitet.

Dies trifft auch Zugverbindungen aus Oberfranken, vor allem Reisende mit den Verbindungen aus Bamberg werden darauf hingewiesen, dass die Züge im entsprechenden Zeitraum bereits in Fürth wenden.

Aktuelle Informationen erhalten Sie HIER auf der Homepage der Bahn, auch die Reiseauskunft berücksichtigt aktuelle Entwicklungen.

 


 

 

Bamberg: Evakuierung wegen Bomben-Entschärfung

In der Domstadt werden am Sonntag (17.03.) auf dem Gelände des Flugplatzes Breitenau zwei Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Nach Einschätzung der Experten besteht keine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung. Aus Sicherheitsgründen werden aber dennoch rund 3.500 Menschen in der näheren Umgebung evakuiert werden müssen. Mehr Informationen ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

Gesperrt: Fliegerbombe an Bahnstrecke gefunden

Die DB Regio Bayern informierte am Nachmittag über eine Streckensperrung. Grund ist der Fund einer Fliegerbombe. So kommt es zwischen Nürnberg und Bamberg zu Beeinträchtigungen. Der Streckenabschnitt Forchheim – Baiersdorf ist gesperrt. Die Regionalzüge aus Richtung Bamberg wenden in Forchheim. Auch besteht ein Pendelverkehr mit S-Bahnen der Linie S 1 zwischen Bamberg und Forchheim. Zwischen Nürnberg und Baiersdorf verkehren nur die S-Bahnen der Linie S 1 – der Regionalzugverkehr ist momentan eingestellt. Nach Möglichkeit wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Mehr Informationen liegen zur Minute noch nicht vor.

UPDATE (16.30 Uhr): Einsatzkräfte geben Entwarnung – Keine Bombe!