Tag Archiv: Insolvenz

© TVO / Symbolbild

Tettau: Werkzeughersteller Zitzmann meldet Insolvenz an

Der Formen- und Werkzeughersteller Zitzmann aus Tettau (KC) bangt um seine Zukunft. Wie die Coburger Anwaltskanzlei Linse und Ehrlicher TVO mitteilte, stellte die Firma einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beim Amtsgericht Coburg. Geschäftsführer Matthias Zitzmann begründete den Schritt mit der aktuell wirtschaftlichen Lage.

 

Die wirtschaftliche Situation war in den letzten Jahren nicht einfach, aber in den letzten Wochen ist der Auftragseingang dramatisch eingebrochen. Obwohl mir dieser Schritt sehr schwer gefallen ist, musste ich meinen gesetzlichen Verpflichtungen als Geschäftsführer nachkommen und Insolvenzantrag stellen.

(Matthias Zitzmann, Geschäftsführer der Zitzmann GmbH & Co. KG)

 

Löhne und Gehälter für drei Monate gesichert

Mit dem nun getätigten Schritt hofft man, den Geschäftsbetrieb weiterführen zu können. So sind unter anderem auch die Löhne und Gehälter der circa 80 Arbeitnehmer für die kommenden drei Monate gesichert. Der Insolvenzverwalter ist bemüht, das Unternehmen mit Hilfe von Investoren zu sanieren, und dabei viele Arbeitsplätze zu erhalten. Seit 1935 produziert Zitzmann hochwertige Formen und Werkzeuge für die Glasindustrie. Die Produkte der Firma werden weltweit vertrieben.

© TVO

Mitarbeiteraktion in Bayreuth / Insolvenz in Hof: Zwei Automobilzulieferer in Oberfranken unter Druck!

Mit einer Fotoaktion haben am Mittwoch (24. Juni) Mitarbeiter des Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen in Bayreuth für Aufmerksamkeit gesorgt. Der weltweit fünftgrößte Automobilzulieferer will in den kommenden Jahren bis zu 15.000 Arbeitsplätze weltweit streichen. Die Hälfte der Stellen soll in Deutschland wegfallen.

Mitarbeiter-Aktion zum Schichtwechsel bei ZF

Dies sorgt für Widerstand in den Niederlassungen. In Bayreuth versammelten sich deshalb die Mitarbeiter pünktlich zum Schichtwechsel am Werkstor. Hier versammelte man sich für ein Gruppenfoto mit einer riesigen Postkarte, auf der sämtliche Unterschriften der Mitarbeiter der Bayreuther Niederlassung gesammelt wurden. Wie es hieß, sei die Aktion kein Streik und auch keine Demonstration - man wolle einfach nur auf sich und die Situation aufmerksam machen. Aktuell arbeiten in Bayreuth rund 180 Mitarbeiter bei ZF Friedrichshafen. Ob die Niederlassung von dem Stellenabbau betroffen ist, steht noch nicht fest…

© TVO

300 Arbeitsplätze bei DGH in Hof gefährdet

Rund 300 Arbeitsplätze des Automobilzulieferers DGH in Hof sind gefährdet. Das Unternehmen hat Insolvenz angemeldet. Ein Teil der Mitarbeiter soll sich bereits seit März in Kurzarbeit befinden. Laut des Insolvenzverwalters habe sich die Auftragslage zuletzt zwar etwas stabilisiert, durch die Coronakrise sei der Absatzrückgang jedoch massiv verschärft worden. Ebenso betroffen von der Insolvenz ist das Werk im sächsischen Dohna mit 350 Mitarbeitern. Die DGH Group will möglichst viele ihrer insgesamt 650 Arbeitsplätze erhalten. Dies ist bereits 2012 gelungen, als die Unternehmensgruppe zum ersten Mal Insolvenz anmelden musste. DGH stellt Druckgussteile aus Aluminium und Magnesium, zum Beispiel Getriebeteile und Ölwannen her. Beliefert werden unter anderem VW, Audi, BMW und Ford. Der Jahresumsatz betrug zuletzt rund 70 Millionen Euro

© TVO / Symbolbild

Coronakrise: Autozulieferer MOLL aus Bad Staffelstein beantragt Insolvenz

Die Akkumulatorenfabrik MOLL GmbH + Co. KG aus Bad Staffelstein (LIF) ist durch die aktuellen Entwicklungen gezwungen, nach 75 Betriebsjahren die Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu beantragen. Dies teilte das Unternehmen am Montag (30. März) mit. Das Unternehmen begründet dies mit dem durch die Corona-Krise verursachten plötzlichen und massiven Absatzrückgang, der auch dauerhaft bestehen bleibt. Weiterlesen
© TVO / Archiv

Eine Entscheidung in Kronach naht: Wie geht es mit Loewe weiter?

Die Zukunft der insolventen Kronacher Firma Loewe soll diese oder nächste Woche geklärt werden. Zwar gab es am heutigen Montag (09. Dezember) eine erneute Gläubigerversammlung. Eine Entscheidung, wie es mit der Firma weitergeht, wurde hier allerdings nicht gefällt. Weiterlesen
© TVO / Archiv

Kronach: Gläubigerversammlung bei Loewe ohne Ergebnisse

UPDATE (20:06 Uhr):

Keine Ergebnisse bei der Gläubigerversammlung

Bei der heutigen Gläubigerversammlung bei Loewe in Kronach kam es zu keinen Ergebnissen. Dies berichtete der "BR" am Abend. Somit fehlt eine Weichenstellung, ob es für das Traditionsunternehmen aus Oberfranken doch noch eine Zukunft gibt. Klar scheint nur zu sein, dass es - wie bereits berichtet - zwei mögliche Investoren mit Hisense (China) und einem namentlich unbekannten Geldgeber aus Polen gibt. Unsicher ist aber, wie es mit dem Markennamen "Loewe" in Zukunft bestellt ist. Dieser ist aktuell an die britische Firma Riverrock verpfändet. Laut "BR" und dem Insolvenzverwalter Rüdiger Weiß will man bis Mitte Dezember zu einer Einigung kommen.

Mögliche Finanzhilfe aus München

Sollte sich das Blatt positiv für Loewe drehen, könnten auch Finanzmittel aus München nach Kronach wandern. Der "BR" berichtet mit dem Verweis auf den oberfränkischen Bundestagsabgeordneten Hans Michelbach (CSU), dass die Landesregierung grundsätzlich bereit ist, Gespräche mit einem Investor über eine fianzielle Unterstützung zu führen, sofern die Produktion in Oberfranken angesiedelt bleibt. Auf Ebene der Politik will man dazu in München in der nächsten Woche Gespräche führen.


ERSTMELDUNG:

Mit Spannung wurde am Dienstag (26. November) nach Kronach geblickt. Hier fand heute die Gläubigerversammlung beim insolventen Fernsehgerätehersteller Loewe statt. Die Versammlung sollte Aufschluss darüber geben, ob und wie es mit einem möglichen Investor am oberfränkischen  Standort weitergeht.

Zwei Investoren noch im Rennen?

Wie bereits im Vorfeld bekannt wurde, sollen noch zwei strategische Investoren im Rennen um das traditionsreiche Unternehmen sein. Laut Medienberichten ist dies zum einen ein ungenannter Investor aus Polen, der allerdings nur an dem Markennamen "Loewe" und den Maschinen interessiert sei. Der Markenname ist bislang an eine britische Firma verpfändet. Bei dem anderen Investor soll es sich um den chinesischen Elektronikkonzern Hisense handeln. Die Chinesen sollen laut Kreisen auch interessiert sein, den Standort Kronach zu erhalten und entsprechend neue Arbeitsplätze zu schaffen.

  • Informationen und Ergebnisse aus der Gläubigerversammlung lagen am späten Dienstagnachmittag noch nicht vor.
© TVO / Symbolbild

Porzellanfabrik Walküre in Bayreuth: 46 Mitarbeiter werden freigestellt

Anfang August 2019 beantragte die Porzellanfabrik Walküre in Bayreuth die Insolvenz. Nun, knapp acht Wochen später, gab das Amtsgericht Bayreuth dem Antrag statt und ordnete die Insolvenz in Eigenverwaltung an. Somit kann die Produktion in einem abgespeckten Rahmen weitergeführt werden. Weiterlesen
© TVO / Archiv

Loewe-Pleite in Kronach: SPD-Abgeordnete fordern Hilfen von der Staatsregierung

Die oberfränkischen SPD-Landtagsabgeordneten fordern die Bayerische Staatregierung auf, sich für die 400 Beschäftigten des insolventen TV-Geräteherstellers Loewe in Kronach einzusetzen. Konkret denken Klaus Adelt, Inge Aures und Michael Busch an eine Art Beteiligung. Weiterlesen
© TVO

Kronach: IG Metall & Belegschaft erheben schwere Vorwürfe gegen Loewe

UPDATE (13:27 Uhr)

Wie Loewe am heutigen Dienstagmittag (25. Juni) mitteilte, hat sich die Geschäftsführung dazu entschlossen den Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung zurückzunehmen und in das Regelinsolvenzverfahren zu wechseln. „Leider konnten wir, anders als bei unseren Kunden und Lieferanten, den für eine Aufrechterhaltung des operativen Geschäftes erforderlichen Rückhalt in Form der Gewährung eines Massedarlehens bei unseren Sicherungsgläubigern nicht finden. Wir sind daher aus insolvenzrechtlichen Gründen zum Schutz unserer Gläubiger verpflichtet, den Geschäftsbetrieb voraussichtlich zum 01.07.2019 vorläufig bei geringster Kostenlast ruhend zu stellen. Hierdurch soll sichergestellt werden, dass der initiierte Investorenprozess fortgesetzt werden kann“, betont der Vorsitzende der Loewe Geschäftsführung Dr. Ralf Vogt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rüdiger Weiß, von der Kanzlei WallnerWeiß bestellt. Bis zum 01.07.2019 sind sowohl die Zahlungen der Löhne und Gehälter im Rahmen von Insolvenzgeld, wie auch die Aufrechterhaltung des operativen Geschäftes sichergestellt.

ERSTMELDUNG (10:11 Uhr)

Die IG Metall erhebt zusammen mit der Belegschaft des Kronacher Fernsehgeräteherstellers Loewe schwere Vorwürfe gegen die Unternehmensführung. Mit einem – so wörtlich – „kühl auf Profitmaximierung ausgerichteten Finanzinvestor und einem überstürzt beantragten vorläufigen Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung“ drohe Loewe mit seinen rund 400 Mitarbeitern die Stilllegung des Betriebes. 

© TVO© TVO© TVO

Lautstarker Protest der Mitarbeiter

Dagegen protestieren die Beschäftigten lautstark seit dem Dienstagmorgen (25. Juni) im Rahmen einer Demonstration auf dem Firmengelände von Loewe in Kronach. Es deute alles darauf hin, dass der Finanzinvestor abwarte, bis Loewe endgültig ausgeblutet sei, um danach mit den Trümmern Geld zu verdienen – so die Worte von Johann Horn, Bezirksleiter der IG Metall Bayern. Die Gewerkschaft fordert deshalb ein transparentes Verfahren, das Ende der Eigenverwaltung und die Ablösung des Sachverwalters.

Aktuell-Beitrag vom Dienstag (25. Juni 2019)
Kronach: Loewe stellt die Produktion ein!
© TVO / Archiv

Kronach: Betriebsversammlung bei Loewe

Der Fernsehgeräte-Hersteller Loewe aus Kronach meldete – wie zuletzt berichtet – erneut Insolvenz an. In Eigenregie wird diese Maßnahme ausgeführt. Am heutigen Donnerstag (09. Mai) hat die Geschäftsleitung im Rahmen einer Betriebsversammlung die Mitarbeiter über die geplanten Umstrukturierungen informiert. Weiterlesen

Insolvenzverfahren von K&L eröffnet: Modehaus schließt seinen Standort in Hof

Nach der planmäßigen Eröffnung des Insolvenzverfahrens beim Modehaus K&L am 01. Januar 2019 wird das Unternehmen im Zuge der Restrukturierung insgesamt 14 Filialen schließen. Betroffen ist davon auch das Haus in Hof. Die weiteren oberfränkischen Standorte Bayreuth und Dörfles-Esbach bleiben unberührt. Weiterlesen

Ebersdorf bei Coburg: Rettung von Ewald Schillig gescheitert!

Die Rettung der Ewald Schillig GmbH & Co. KG aus dem oberfränkischen Ebersdorf bei Coburg ist in letzter Sekunde an einem nicht unterschriebenen Mietvertrag gescheitert. Das Unternehmen mit rund 230 Mitarbeitern ist insolvent. Der Polstermöbelhersteller muss bereits im November schließen.

Weiterlesen

Rödental: Kulmbacher Unternehmer übernimmt Hummel-Manufraktur

Die berühmte Rödentaler Hummel-Manufaktur ist gerettet. Der Kulmbacher Unternehmer Bernd Förtsch und seine Börsenmedien AG übernehmen den renommierten Porzellanfiguren-Hersteller, der nach wie vor über eine große internationale Fangemeinde, vorrangig in den Vereinigten Staaten verfügt.

Weiterlesen

Rödental: Hummel Manufaktur GmbH meldet erneut Insolvenz an

Die Hummel Manufaktur GmbH in Rödental (Landkreis Coburg) hat aufgrund von Liquiditätsengpässen erneut Insolvenz angemeldet. Betroffen sind rund 70 Mitarbeiter. Darunter befinden sich auch acht Lehrlinge. Die Löhne und Gehälter seien bis einschließlich November gesichert, so der vorläufige Insolvenzverwalter in einer Mitteilung.
Weiterlesen

Weidhausen bei Coburg: FM Munzer kämpft weiter

Der Polstermöbelhersteller FM Munzer aus Weidhausen bei Coburg kämpft weiter um sein Fortbestehen. Nach dem Anmelden der Insolvenz am 24. Februar gibt der vorläufige Insolvenzverwalter ein Update der Situation. Im Mittelpunkt steht weiter die Suche nach einem Investor. Weiterlesen

© TVO / Symbolbild

Weidhausen: Möbelbauer FM Munzer stellt Insolvenzantrag

Das Unternehmen FM Munzer mit Sitz in Weidhausen (Landkreis Coburg) hat Insolvenz anmelden müssen. Der Antrag ging bereits am Freitag (24. Februar) beim Amtsgericht Coburg ein. Das Gericht bestellte  Jochen Zaremba zum vorläufigen Insolvenzverwalter.

Weiterlesen

12345