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Bamberg: Kaliko GmbH findet Investor aus Großbritannien

Gute Wirtschaftsnews aus Bamberg. Die ortsansässige Kaliko GmbH ist gerettet. Das teilte der Insolvenzverwalter Schultze & Braun am Donnerstag (16. Januar) mit. Kaliko meldete am 1. Juli 2013 Insolvenz an. Nun wurde das oberfränkische Unternehmen an einen Investor übertragen. „Es freut mich ganz besonders, dass der neue Eigentümer nahezu alle Arbeitnehmer übernimmt“, betonte der zuständige Insolvenzverwalter Volker Böhm (Schultze & Braun). 

Investor kommt aus Großbritannien

Neuer Eigentümer aus Großbritannien ist die Firma KL Technologies aus Norfolk. Das mittelständische Unternehmen hat sich auf die Herstellung von winddichten und wasserabweisenden Membranen in Textilien spezialisiert. Die Briten möchten den Schleifmittelbereich bei Kaliko weiter ausbauen. Deshalb werden sogar bereits gekündigte Mitarbeiter wieder zurückgeholt. Kaliko selbst ist auf das Veredeln von Standardtextilien spezialisiert. Zu den Kernkom-petenzen zählt die Herstellung von Stoffen mit Funktion, etwa Bucheinbandstoffe, Sonnenschutzstoffe, Trägergewebe von Schleifmitteln und technische Textilien.

 


 

 

Bamberg: Kaliko GmbH – Geschäftsbetrieb läuft trotz Insolvenz normal

Bei der insolventen Bamberger Kaliko GmbH läuft die Produktion normal weiter. Dem vorläufigen Insolvenzverwalter Volker Böhm von Schultze & Braun ist es gemeinsam mit der Geschäftsleitung gelungen, den Geschäftsbetrieb des Textilveredelungsunternehmens schnell zu stabilisieren. Sie hatten unmittelbar nach dem Antrag am 1. Juli Kontakt zu Lieferanten und Kunden aufgenommen, um Belieferung, Produktion und Vertrieb für die kommenden Wochen sicherzustellen.

Für die rund 150 Mitarbeiter veranlasste Böhm eine Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes. Die Beschäftigten erhalten daher ihre Löhne und Gehälter pünktlich „Die Mitarbeiter und die Geschäftsleitung zeigen trotz der schwierigen Lage ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft“, lobt Böhm.

Der vorläufige Insolvenzverwalter hat inzwischen mit der Suche nach einem Investor begonnen. Dafür hat er einen strukturierten Verkaufsprozess angestoßen, in dem potentielle Interessenten angesprochen werden. „Mein Ziel ist es, das Unternehmen und möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten“, sagt Böhm. Er schätzt das Unternehmen für mögliche Erwerber als durchaus interessant ein: „Die Bamberger Kaliko hat eine lange Tradition und ist in interessanten Geschäftsbereichen, wie beispielsweise Technischen Textilien, tätig. Das Unternehmen zeichnet sich durch eine hohe Innovationskraft aus. Bei Bucheinbänden gehört es zu den weltweit führenden Anbietern.“ Dass auch Lieferanten und Kunden der Bamberger Kaliko unverändert die Treue hielten, sei ein wichtiges Signal für potentielle Investoren, so Böhm.

 


 

 

Bamberg: Kaliko geht in die Insolvenz

Die Bamberger Firma Kaliko GmbH hat Insolvenz angemeldet. Grund dafür sind laut dem weltweit agierenden Unternehmen neben den steigenden Rohstoffkosten auch die anhaltenden Wirtschafts- und Haushaltskrisen in wichtigen Absatzländern wie Griechenland oder Spanien. Laut Insolvenzverwalter soll der Geschäftsbetrieb aber ohne Einschränkung fortgeführt werden. Das heißt auch, dass die Löhne und Gehälter der rund 150 Mitarbeiter vorerst gesichert sind. Das 1863 gegründete Traditionsunternehmen hat sich auf das Veredeln von Standardtextilien spezialisiert und gehört mittlerweile weltweit zu den bedeutendsten Produzenten von High-Tech-Textilien.