Tag Archiv: Kandidatur

Bamberg: Kommunalwahlen 2020 – Acht Personen im Rennen um den „Chef-Posten“

Am 15. März 2020 finden die Kommunalwahlen statt. Somit nimmt derzeit auch das Rennen, um den Chef-Posten im Bamberger Rathaus, wieder Fahrt auf. Aktuell haben acht Personen aus verschiedenen Parteien ihre Kandidatur erklärt.

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© Jürgen Henkel

Wunsiedel: Karl Döhler tritt 2020 nicht mehr als Landrat an

Der seit 2008 amtierende Landrat Karl Döhler tritt bei der Kommunalwahl 2020 nicht mehr an. Im Rahmen einer CSU-Kreisvorstandssitzung informierte er das Führungsgremium seiner Partei über seine Entscheidung. Die CSU würdigt Karl Döhlers Arbeit für den Landkreis und die Region und äußert Respekt vor der Entscheidung des Landrats.

Persönliche Gründe führten letztendlich zu der Entscheidung

Der Wunsiedler Landrat will aus persönlichen Gründen nicht wieder zur Wahl antreten. „Ich habe dieses Amt für den Landkreis und seine Menschen immer gerne ausgeübt und habe mich und meine Kraft zu 100% in den Dienst des Landkreises gestellt. Das hat auch Energie gekostet. Bei der nächsten Kommunalwahl würde ich aber mit 64 Jahren antreten. Im Falle meiner Wiederwahl wäre ich am Ende der Amtsperiode 70 Jahre alt. Dies hat bei mir die Überzeugung reifen lassen, dass jetzt ein guter Zeitpunkt für den Wechsel ist, für mich und meine Familie, für meine Partei und auch für den Landkreis.“

Bad Alexandersbader Bürgermeister Peter Berek bewirbt sich für Nachfolge

Ein möglicher Nachfolger Karl Döhlers könnte der Bad Alexandersbader Bürgermeister Peter Berek sein. Er hat bereits seine Bereitschaft für eine Kandidatur erklärt. „Bereits nach der letzten Kommunalwahl 2014 hat mich die CSU-Kreistagsfraktion für eine Kandidatur ins Spiel gebracht, sobald Karl Döhler nicht mehr antritt. Ich sehe die Kommunalpolitik und die Weiterentwicklung des kleinsten Heilbades Bayerns auch als eine Politik für die gesamte Region. Ein historisch gewachsenes Heilbad zu reaktivieren ist nichts anderes als Regionalentwicklung. Das Wichtigste ist mir, dass ich gerne mit den Menschen und für die Menschen des Fichtelgebirges etwas bewegen will. Dafür brenne ich und dafür will ich mich gerne einbringen. Ich traue mir zu, das Amt des Landrats für unseren Landkreis mit Erfolg auszuüben. Deshalb bewerbe ich mich für die Nachfolge von Karl Döhler.“

CSU-Erbschaft geregelt: Seehofer verzichtet, Söder kandidiert

ERSTMELDUNG (09:50 UHR):

Bayern Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) verzichtet auf eine erneute Spitzenkandidatur bei der bevorstehenden Landtagswahl in Bayern. Das teilte Seehofer am Montagmorgen (4. Dezember) in München mit. Zu einer Kampfkandidatur gegen den bayerischen Innenminister Joachim Herrmann kam es nicht. Die CSU-Landtagsfraktion wählte daraufhin einstimmig den jetzigen Finanz- und Heimatminister Markus Söder zum Spitzenkandidaten. Seehofer will aber weiterhin CSU-Chef bleiben. Dies ist auch Söders Wunsch, wie er auf der Pressekonferenz der CSU-Landtagsfraktion am Vormittag verkündete. Der Wechsel im Amts des Ministerpräsidenten soll im ersten Quartal 2018 umgesetzt werden. Dieser muss abschließend im Landtag abgesegnet werden. Die Wahl gilt allerdings als reine Formalie, da die CSU die absolute Mehrheit besitzt. Bereits am Sonntag (2. Dezember) wurden in München die Weichen gestellt. Seehofer hatte in der gestrigen Fraktionssitzung seine Zukunftspläne vorgestellt und sprach als Ergebnis der Sitzungen gestern und heute von einer innerparteilichen "Konsenslösung". Der Parteivorstand der CSU tagt jetzt in München.

Aktuell-Bericht vom Montag (4. Dezember 2017)
CSU: Seehofer macht Platz für Söder

Forchheim: Oberbürgermeister Franz Stumpf kandidiert wieder

Forchheims Oberbürgermeister Franz Stumpf wird auch bei der nächsten OB-Wahl wieder als Kandidat antreten. Die CSU-Delegierten wählten den 63-jährigen mit einer deutlichen Mehrheit von 58 von 63 Stimmen. Große Themen sind für Franz Stumpf weiterhin die Ankurbelung der Wirtschaft und damit verbunden die Schaffung von Arbeitsplätzen. Die Kommunalwahl in Forchheim findet im März 2014 statt.