Tag Archiv: Kaufhaus

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Hof: Kaufhof-Filiale soll komplett geschlossen werden

Kaufhof wird sich wohl komplett aus der Saalestadt zurückziehen. Bereits vor einigen Monaten wurde bekannt, dass die Filiale in der Hofer Innenstadt deutlich verkleinert und ein Teil des Gebäudes zu einem Hotel werden soll. (Wir berichteten.) Am heutigen Montag (12. März) sickerten Informationen durch, dass Kaufhof seine Filiale in Hof komplett schließen und die Stadt damit ganz verlassen wird.

Gegenüber TVO gab der Oberbürgermeister Harald Fichtner folgendes Statement zu der möglichen Kaufhof-Schließung ab:

"Wenn sich die Nachricht bestätigt, dann gilt unser Mitgefühl in erster Linie den betroffenen Mitarbeitern des Warenhauses. Wir hoffen, dass für Sie im Rahmen der schwierigen Situation Lösungen gefunden werden und sie bald wieder Beschäftigung finden. Als Stadt haben wir uns hinter den Kulissen immer wieder für den Erhalt der Filiale starkgemacht, wir wissen aber natürlich auch, dass die Unternehmensentscheidung von übergeordneten Markt- und Konzernentwicklungen bestimmt ist, die ganz offensichtlich sind. Die Tatsache, dass ein Teil des Gebäudes zum Hotel umgebaut werden soll und damit das Haus längerfristig zur Baustelle wird, hat nach meiner Auffassung auch eine Rolle bei der Entscheidung gespielt. Klar ist natürlich auch, dass es sich bei den Flächen um 1a-Lagen handelt, die nach dem Umbau sicherlich schnell auch wieder mit hochwertigen Angeboten gefüllt werden. Der Trend geht dazu, derartige Flächen mit mehreren Anbietern auszustatten. Ich gehe davon aus, dass dies auch hier geschehen wird. Trotzdem sehe ich die Entscheidung natürlich mit viel Wehmut. Eine lange Handelstradition geht zu Ende."

Aktuell-Bericht vom Dienstag (13. März 2018)
Hof: Steht der Kaufhof vor dem Aus?
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Hof: Das Rathaus wird 450 Jahre alt

Das Hofer Rathaus wird einen Tag vor dem Heiligen Abend offiziell stolze 450 Jahre alt. Das Hofer Stadtarchiv weist als Tag der Rathauseinweihung den 23. Dezember 1566 aus. Es ist damit eines der ältesten Gebäude der Stadt. In seiner Geschichte hat es nicht nur mehrere Stadtbrände überstanden, sondern auch unterschiedlichste Funktionen erfüllt.

Bäckerei und Polizeistation

Im Erdgeschoss, also vielleicht in offenen Laubengängen, befanden sich früher die sogenannten Brotbänke. Die Bäcker waren verpflichtet, hier ihre Waren anzubieten. Außerdem war im Erdgeschoss eine Büttelstube, also eine Polizeistation mit Arrestzelle, untergebracht, wo auch die ein oder andere Folterung stattfand.

Kaufhaus statt Rathaus

Im Obergeschoss war die Ratsstube, in welcher der Stadtrat seine Sitzungen abhielt – zumindest dies hat sich bis heute nicht geändert. Ebenfalls im Obergeschoss handelten Schuhmacher, Lederschneider, Gewandschneider und Tuchmacher an den Wochen- und Jahrmärkten.

Neubau für 20.000 Gulden

1560 bekam die Stadt Hof das marode Gebäude von einem bankrottem Landesherren geschenkt. Bis zu seiner Einweihung 1566 hatte der Neubau des Rathaus über 20.000 Gulden gekostet. Außerdem hatten die Bürger selbst Hand angelegt. Trotzdem war der Bau kostspielig: Ein Einfamilienhaus bekam man damals für einen dreistelligen Betrag (in Gulden), so kann man die Ausgaben für das Rathaus nach heutigem Geldwert auf einen zweistelligen Euro-Millionenbetrag schätzen.

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Hof: Einbruch in Gebrauchtwarenhaus

Mit einem kleinen Bargeldbetrag entkamen im Zeitraum von Montag (31. Oktober) bis Mittwoch (02. November) bislang Unbekannte bei einem Einbruch in ein Kaufhaus für Gebrauchtwaren in der Leimitzer Straße in Hof. Die Kriminalpolizei Hof hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.

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Coburg: 17-Jähriger muss Hose vor Polizei runterlassen

Zu einem schlüpfrigen Ladendiebstahl kam es am Montagnachmittag (17. Oktober) in einem Kaufhaus in der Mohrenstraße in der Coburger Innenstadt. Ein 17-Jähriger brauchte offensichtlich frische Unterwäsche und zog sich deshalb in einer Umkleide des Kaufhauses einfach neue Unterhosen über seine Alten. Mit drei Unterhosen am Leib wollte er dann den Laden verlassen.

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Coburg: Freimaurer-Hilfswerk unterstützt Hartz & Herzlich e.V

Eine Spende in Höhe von 1.000 Euro übergab das Hilfswerk der Coburger Freimaurer in diesen Tagen dem Verein „Hartz & Herzlich“ für den weiteren Ausbau seiner Arbeit zugunsten sozial schwächer Gestellter in Stadt und Landkreis Coburg. „Hartz & Herzlich“ betreibt in der Neustadter Straße 22 in Coburg ein Soziales Kaufhaus für Menschen mit kleinem Geldbeutel, wo diese Dinge des täglichen Bedarfs und die eine oder andere Freude des Lebens einkaufen und dabei Freude haben können.

Rainer Müller, 1. Vorsitzender der Freimaurerhilfe Coburg e.V., ließ es sich nicht nehmen, die Spende persönlich im Sozialen Kaufhaus in der Neustadter Straße zu übergeben und sich dabei nochmals vor Ort zu informieren. Er dankte dem Helferteam für seine engagierte Arbeit im Sinne von sozialer Gerechtigkeit, die er als einen Eckpfeiler der humanitären Ausrichtung des freimaurerischen Hilfswerks Coburg darstellte.

Die Spende der Coburger Freimaurer dient dazu, diese wichtige Arbeit des Vereins auf Dauer abzusichern. Darüber hinaus ist der Verein ständig auf Warenspenden angewiesen. „Im Moment benötigen wir vor allem Kinderbekleidung“, macht Kaufhausleiterin Barbara Kammerscheid deutlich.

Kommende Einkaufsmöglichkeiten

Die nächsten Einkaufsmöglichkeiten sind am Samstag, 6. Juli, sowie am Mittwoch, 10. Juli, jeweils zwischen 10.00 und 13.00 Uhr geöffnet. Warenanlieferungen sind grundsätzlich an jedem 2. Samstag im Monat zwischen 10.00 und 12.00 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung unter Telefon 0 95 61 / 2 51 61 oder Mobil 01 76 / 39 22 30 08 möglich.