Tag Archiv: Landgericht Hof

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Todesraser von Selb: Urteil am Landgericht Hof gefallen

UPDATE (01. Oktober, 17:00 Uhr):

Staatsanwaltschaft Hof legt Revision gegen Urteil ein

Der Fall um den Todesraser von Selb (WUN) ist noch nicht endgültig abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft Hof legte gegen das Urteil vom Mittwoch (30. September) Revision ein.


UPDATE (17:45 Uhr):

Er wollte am letzten Blockschultag mit seinen Klassenkameraden in einer Selber Kneipe feiern. Doch jener Abend im Februar 2020 endete mit dem tragischen Tod des 19-jährigen Maximilian aus dem Landkreis Kulmbach. Er starb beim Überqueren der Straße, weil ein damals 20-Jähriger durch die Stadt raste. Angeklagt wurde der heute 21-Jährige zunächst wegen Mordes. Weil er aber keinen Tötungsvorsatz hatte, wies das Landgericht Hof schon letzte Woche darauf hin, dass ein Urteil wegen Mordes nicht in Frage kommt.

Am heutigen Mittwoch (30. September) verkündete das Gericht das Urteil. Am Ende erhielt der Todesraser von Selb eine Bewährungsstrafe nach Jugendrecht.

Todesraser von Selb: Bewährungsstrafe für 21-jährigen Angeklagten

UPDATE (13:50 Uhr):

Im Prozess um den Todesraser von Selb im Landkreis Wunsiedel (Wir berichteten!) fiel am Mittwoch (30. September) das Urteil am Landgericht Hof. Der Angeklagte (21) erhielt ein Jahr und neun Monate Jugendstrafe zur Bewährung wegen einer Straßenverkehrsgefährdung in Tateinheit mit fahrlässiger Tötung. Zudem erhält der 21 Jahre alten Angeklagte eine Führerscheinsperre für vier Jahre. Weiterhin muss er 250 Sozialstunden ableisten.

Der heute 21-Jährige stand vor Gericht, da er Anfang Februar 2020 mit überhöhter Geschwindigkeit durch Selb gerast war und hierbei einen Berufsschüler (19), der zu Fuß unterwegs war, mit seinem Wagen erfasste und tödlich verletzte. Wir berichteten.

Todesraser-Prozess von Selb: 21-Jähriger erhält Jugendstrafe auf Bewährung

UPDATE 12:15 Uhr

Verteidigung sieht keinen Beweis für ein Straßenrennen vorliegen

Nach Informationen von TVO, sah die Staatsanwaltschaft im Fall des Rasers aus Selb ein Straßenrennen nicht als bewiesen und forderte vier Jahre Jugendstrafe für den Angeklagten. Die Nebenklage hingegen forderte vier Jahre nach dem Erwachsenenstrafrecht. Aus Sicht der Verteidigung war ein Straßenrennen nicht nachzuweisen. Daher plädierte die Verteidigung auf eine Geldauflage oder geringe Jugendstrafe bis zu sieben Monaten.

  • TVO-Reporter Christoph Röder mit einem Zwischen-Bericht (Stand: 12:15 Uhr) zum Prozess am Mittwoch am Landgericht Hof (sehen Sie rechts)
21-Jähriger steht vor Gericht: Urteil im Raser-Prozess von Selb wird erwartet

Mordanklage wurde im Verlauf des Prozesses nicht bestätigt

Zum Prozessauftakt lautete die Anklage noch auf Mord. Diese wurde im Laufe des Prozesses aber zurückgenommen. Nach dem Gutachten eines Sachverständigen, der den Tathergang vor Ort rekonstruierte, gäbe es, nach Ansicht des Gerichts zwar die objektive Gefährdung durch das Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit, jedoch keinen Anhaltspunkt für einen Tötungsvorsatz. Insofern komme vielmehr fahrlässige Tötung und Straßenverkehrsgefährdung durch den 21-jährigen Angeklagten in Betracht. Aufgrund der Wende des Prozesses wurde der Haftbefehl gegen den Angeklagten aufgehoben. Wir berichteten!


Weitere Informationen zum Prozess um den Todesraser von Hof
Raser-Prozess von Selb: Haftbefehl gegen Angeklagten (21) aufgehoben
Landgericht Hof: Auftakt im Mordprozess um den Todesraser von Selb
Selb: Mordanklage nach tödlichem illegalen Autorennen
Illegales Autorennen in Selb: Fußgänger (19) kommt ums Leben!
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Landgericht Hof: Urteil im Todesraser-Prozess von Selb wird erwartet

UPDATE (30. September, 13:20 Uhr):

Im Prozess um den Todesraser von Selb im Landkreis Wunsiedel (Wir berichteten) ist am Mittwoch (30. September) das Urteil am Landgericht Hof gefallen. Der Angeklagte (21) bekommt ein Jahr und neun Monate die Jugendstrafe zur Bewährung wegen Straßenverkehrsgefährdung in Tateinheit mit fahrlässiger Tötung. Zudem erwartet den 21 Jahre alten Angeklagten eine Führerscheinsperre für vier Jahre.

Ein 21-Jähriger stand vor Gericht, der Anfang Februar 2020 mit überhöhter Geschwindigkeit durch Selb gerast war und hierbei einen Berufsschüler (19), der zu Fuß unterwegs war, erfasste und tödlich verletzte.

Im Prozess um den Todesraser von Selb im Landkreis Wunsiedel (Wir berichteten) kann am Mittwoch (30. September) bereits ein Urteil am Landgericht Hof fallen. Wie TVO-Reporter heute im aktuell laufenden Prozess am Gericht erfahren haben sollen, plädiere die Staatsanwaltschaft für vier Jahre Jugendstrafe für den Angeklagten (21). Die Nebenklage hingegen plädiert für vier Jahre Erwachsenengefängnis.

Ein 21-Jähriger steht vor Gericht, der Anfang Februar 2020 mit überhöhter Geschwindigkeit durch Selb gerast war und hierbei einen Berufsschüler (19), der zu Fuß unterwegs war, erfasste und tödlich verletzte.

Urteil soll um 13 Uhr fallen

Nach aktuellen Informationen (12:15 Uhr) sieht die Staatsanwaltschaft im Fall des Rasers aus Selb ein Straßenrennen nicht als bewiesen und fordert vier Jahre Jugendstrafe für den Angeklagte. Die Nebenklage hingegen fordert vier Jahre nach dem Erwachsenenstrafrecht. Aus Sicht der Verteidigung ist ein Straßenrennen nicht nachzuweisen. Daher plädiert die Verteidigung auf eine Geldauflage oder geringe Jugendstrafe bis zu sieben Monaten. Das Urteil im Raser-Prozess soll heute um 13 Uhr fallen.

  • Die ersten Informationen zum Raser-Prozess von Selb gibt es von TVO-Reporter Christoph Röder (sehen Sie rechts)
21-Jähriger steht vor Gericht: Urteil im Raser-Prozess von Selb wird erwartet

Mordanklage war nicht bestätigt worden

Zum Prozessauftakt lautete die Anklage noch auf Mord. Diese wurde im Laufe des Prozesses aber zurückgenommen. Nach dem Gutachten eines Sachverständigen, der den Tathergang vor Ort rekonstruierte, gäbe es, nach Ansicht des Gerichts zwar die objektive Gefährdung durch das Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit, jedoch keinen Anhaltspunkt für einen Tötungsvorsatz. Insofern komme vielmehr fahrlässige Tötung und Straßenverkehrsgefährdung durch den 21-jährigen Angeklagten in Betracht. Aufgrund der Wende des Prozesses wurde der Haftbefehl gegen den Angeklagten aufgehoben. Wir berichteten.

Mehr zum Raserprozesses von Selb erfahren Sie heute ab 18 Uhr in Oberfranken Aktuell.

Weitere Informationen zum Raserprozess von Selb:
Raser-Prozess von Selb: Haftbefehl gegen Angeklagten (21) aufgehoben
Landgericht Hof: Auftakt im Mordprozess um den Todesraser von Selb
Illegales Autorennen in Selb: Fußgänger (19) kommt ums Leben!
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Raser-Prozess von Selb: Mordanklage wird nicht bestätigt

Im „Raser-Prozess" von Selb (Landkreis Wunsiedel), bei dem am 6. Februar 2020 ein 19-Jähriger Kulmbacher ums Leben kam (Wir berichteten), sieht die Jugendkammer des Landgerichts Hof die Mordanklage der Staatsanwaltschaft nicht bestätigt. Nach dem Gutachten eines Sachverständigen, der den Tathergang vor Ort rekonstruierte, gäbe es, nach Ansicht des Gerichts zwar die objektive Gefährdung durch das Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit, jedoch keinen Anhaltspunkt für einen Tötungsvorsatz. Insofern komme vielmehr fahrlässige Tötung und Straßenverkehrsgefährdung durch den 21-jährigen Angeklagten in Betracht.

Urteil soll am kommenden Mittwoch fallen

Der damals 20-Jährige war am Abend des 6. Februar 2020 mit seinem Audi im Bereich der Wittelsbacher Straße mit „höchstmöglicher Geschwindigkeit“ unterwegs. Dort erfasste er den 19-Jährigen beim Überqueren der Straße. Laut dem Gutachter erfolgte die Kollision mit etwa 80 bis 90 Stundenkilometern. Das Opfer wurde dabei rund 50 Meter weit geschleudert. Zum Anklagepunkt des verbotenen Autorennens äußerte sich das Gericht nicht. Hier seien die Aussagen des Beifahrers und des BMW-Fahrers aufgrund gestellter Suggestivfragen der Polizei teilweise nicht verwertbar. Wegen der aktuellen Wende des Prozess ist auch der Haftbefehl gegen den 21-jährigen Angeklagten inzwischen aufgehoben worden. Er ist wieder auf freiem Fuß. Mit einem Urteil in diesem Fall wird am Mittwoch (30. September) kommender Woche gerechnet.

Raser-Prozess von Selb: Haftbefehl gegen Angeklagten (21) aufgehoben
Weitere Informationen zum Raser-Unfall in Selb:
Illegales Autorennen in Selb: Fußgänger (19) kommt ums Leben!
Landgericht Hof: Auftakt im Mordprozess um den Todesraser von Selb

Der Feuerteufel von Marktredwitz: Prozess startet am 27. August

Am 27. August startet am Landgericht Hof der Prozess gegen den sogenannten Feuerteufel von Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel). Der 37-Jährige aus dem Landkreis Wunsiedel muss sich wegen versuchten Mordes und schwerer Brandstiftung verantworten.

Brandserie im April 2018

Im April 2018 versetzte eine Brandserie die Menschen im Marktredwitzer Stadtteil Oberredwitz in Angst und Schrecken. 14 Mal brannte es insgesamt. Ganze fünf Mal davon allein in einer Nacht. Wir berichteten! Trauriger Höhepunkt war das Feuer an der Fassade eines Reihenhauses mit rund 560.000 Euro Schaden. Verletzt wurde bei den Bränden niemand.

Mutmaßlicher Täter seit Juni 2018 in Haft

Der Tatverdächtige wurde im Juni 2018 verhaftet und sitzt derzeit in einer psychiatrischen Einrichtung. Wir berichteten! Ob er schuldfähig ist, soll während des Prozesses geklärt werden.

Zwölf Verhandlungstermine angesetzt

Drei Sachverständige und 44 Zeugen sind geladen. Zwölf Verhandlungstermine sind momentan angesetzt. Reichen diese aus, könnte das Urteil Ende September 2019 bereits fallen.

Brandserie von Marktredwitz: 37-Jähriger soll der Feuerteufel sein
(Aktuell-Bericht vom 29.06.18)
Eine Stadt in Angst: Marktredwitz zittert vor einem Feuerteufel!
(Aktuell-Bericht vom 15.05.18)
Brandserie in Marktredwitz: Zeitungsausträgerin wird zur Heldin
(Aktuell-Bericht vom 25.04.18)
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Hof: Urteil im Giftmordprozess rechtskräftig!

Das Urteil im Giftmord-Prozess, das im Juli 2018 in Hof gesprochen wurde, ist nun rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof hat die Revision der Angeklagten Miriam P. gegen das Urteil des Landgerichts Hof als unbegründet verworfen. Die Angeklagte wird jetzt ihre lebenslange Haftstrafe antreten müssen.

Verurteilte legt Revision ein

Die Regensburgerin hatte am 13. November 2017 dem Lebensgefährten einer Freundin aus Nagel (Landkreis Wunsiedel) ein mit Ethylenglykol versetztes Getränk verabreicht, woran der Mann nach einer wochenlangen Qual schließlich am 1. Dezember 2017 im Krankenhaus verstarb. Gegen das Urteil vom Landgericht Hof hatte die 39-Jährige eine Revision wegen angeblicher Rechtsfehler eingeleitet. Der Bundesgerichtshof konnte diese aber nicht feststellen.

Aktuell-Bericht vom 27. Juli 2018
Giftmord-Prozess am Landgericht Hof: Lebenslange Haft für die Angeklagte

Hof / Wunsiedel: Mordanklage – 39-Jährige soll Bekannten vergiftet haben!

Die Staatsanwaltschaft Hof hat gegen eine 39-Jährige aus dem Raum Regenburg Mordanklage erhoben. Die Frau soll im November 2017 einen Bekannten im südlichen Landkreis Wunsiedel mit einer Flüssigkeit vergiftet haben. Der Mann starb wenig später im Krankenhaus Marktredwitz. Wir berichteten!

64-Jähriger kommt mit schwerer Vergiftung in ein Krankenhaus

Mitte November 2017 wurde der 64-Jährige mit schweren Vergiftungserscheinungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Dort stellten die Ärzte deutliche Hinweise auf eine Vergiftung fest. Daraufhin wurde die Polizei verständigt. Im Zuge der Ermittlungen verdichteten sich die Erkenntnisse, dass eine damals 38-Jährige aus dem Bekanntenkreis des Mannes ihm eine gesundheitsschädliche Flüssigkeit verabreicht hatte. Die Hofer Kriminalpolizei nahm die Frau kurze Zeit später fest. Der Mann erlag am 1. Dezember 2017 seiner durch die Vergiftung hervorgerufenen Krankheit.

Vorwurf des Mordes

Der Angeschuldigten wird von der Staatsanwaltschaft Hof nun vorgeworfen, dem 64-Jährigen am 13. November 2017 bei einem gemeinsamen Abendessen gezielt eine gesundheitsschädliche Flüssigkeit verabreicht zu haben, um ihn zu töten. Die mutmaßliche Täterin, die sich in Untersuchungshaft befindet, soll nach den Ermittlungen ihren Bekannten aus niederen Beweggründen sowie heimtückisch und grausam getötet haben. Ein Prozesstermin steht noch nicht fest.

Aktuell-Beitrag vom 27. November 2017
Landkreis Wunsiedel: Giftanschlag auf einen 64-Jährigen
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Hof / Coburg: Betrüger sollen 1,9 Millionen ergaunert haben

Wegen gemeinschaftlichen Anlagebetrugs müssen sich seit dem heutigen Donnerstag (11. Januar) drei Männer und eine Frau vor Wirtschaftsstrafkammer am Landgericht Hof verantworten. Die mutmaßlichen Betrüger sollen rund 1,9 Millionen Euro erbeutet haben. Weiterlesen

Hof: Wirtschaftskriminalität – Anklageerhebung in zwei Verfahren

Die Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftsstrafsachen in Hof hat jetzt Anklagen in zwei Großverfahren erhoben. Dabei geht es im ersten Fall um Betrug in über 300 Fällen. Im zweiten Fall wird wegen Beihilfe zur bandenmäßigen Hinterziehung von Biersteuer im europäischen Ausland ermittelt.

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Hof: Versuchter Totschlag in Selb landet vor dem Schwurgericht

Am kommenden Dienstag (07. Juni) beginnt vor der 1. Strafkammer des Landgerichts Hof die Hauptverhandlung gegen einen 41-jährigen Angeklagten wegen versuchten Totschlags mit gefährlicher Körperverletzung. Der Vorfall ereignete sich am 13. August 2015 in Selb (Landkreis Wunsiedel). Vier Verhandlungstage sind vorgesehen. 14 Zeugen und zwei Sachverständige sind geladen.

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© TVO / Christoph Röder

Landgericht Hof: Prozess gegen Kinderwunsch-Arzt hat begonnen

Am Dienstagvormittag (29. September) begann am Landgericht in Hof der Prozess gegen den Mediziner Stefan T. (57). Der Bayreuther Frauenarzt soll unter anderem Frauen gegen Bezahlung Eizellen entnommen haben und diese unfruchtbaren Frauen wieder eingesetzt haben. Dies ist in der Bundesrepublik verboten.

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Landgericht Hof: 8 Jahre Haft – Crystal-Schmuggler verurteilt

Am Landgericht Hof ist am Donnerstag (12. März) ein 47-jähriger Vietnamese wegen des unerlaubten Einführens von Betäubungsmitteln zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Der zuletzt in Tschechien wohnhafte Mann hatte versucht, fast vier Kilogramm Crystal Speed nach Deutschland einzuführen. (Wir berichteten.) Weiterlesen
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Landgericht Hof: Plädoyers im Untreue-Prozess gegen Volker B.

Vor dem Hofer Landgericht wurden am heutigen Tag (27. Februr) die Plädoyers von Verteidigung und Staatsanwaltschaft im Untreueprozess gegen den Bayreuther Rechtsanwalt Volker B. gehalten. Die Staatsanwaltschaft fordert 1,6 Jahre auf Bewährung, die Anklage acht Monate zur Bewährung. Weiterlesen
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