Tag Archiv: Regen

Bamberg/Forchheim/Coburg: Starkregen führt zu Überschwmmungen

Der Dauerregen macht auch den Menschen im Westen Oberfrankens zu schaffen. Wenn teilweise über 40 Liter pro Quadratmeter binnen 12Stunden fallen, dann muss das Wasser irgendwo hin. Flutwiesen machen ihrem Namen alle Ehre, manchmal laufen auch Fußballplätze voll, so wie hier in Gundelsheim bei Bamberg. Doch Land unter heißt nicht immer, dass die Lage deswegen besonders dramatisch ist. Wo die Einsatzkräfte besonders viel zu tun hatten – Andreas Heuberger hat sich für uns umgehört, zu sehen ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

Ein Facebook-Album mit zahlreichen aktuellen Fotos gibt es auf unserer Facebook-Seite: www.facebook.com/fb.tvo

 


 

 

Raum Bamberg: Starkregen führt zu Überschwemmungen

Die Regenfälle des Wochenende haben die Pegel in Oberfranken anschwellen lassen. Vor allem der Raum Bamberg ist betroffen. Die Feuerwehr musste unter anderem in der Nacht ausrücken, um vollgelaufene Keller auszupumpen. Laut Feuerwehr und THW bewegten sich die Einsätze im Rahmen. Dennoch hat das Wasserwirtschaftsamt Kronach eine Hochwasserwarnung für Stadt & Landkreis Bamberg herausgegeben. Es besteht eine Überschwemmungsgefahr für bebaute Gebiete. Gültig ist die Warnung bis Dienstag 10.00 Uhr! Mehr in „Oberfranken Aktuell“ ab 18.00 Uhr.

Mehr Infos zur Hochwasserlage gibt es beim Hochwassernachrichtendienst unter der Adresse: http://www.hnd.bayern.de/

 


 

 

Oberfranken West: Unwetter fordert Einsatzkräfte

Vor allem in der Stadt Bamberg und angrenzender Gemeinden mussten mehrere Straßen und Unterführungen auf Grund des Starkregens kurzzeitig für den Verkehr gesperrte werden. Am Autobahnkreuz Bamberg kam der Verkehr wegen starken Hagels sogar zum Stillstand. In der Folge kam es im Großraum Bamberg auch zu einigen Aquaplaningunfällen, die aber allesamt glimpflich ausgingen. Die örtlichen Feuerwehren waren bis in den Abend damit beschäftigt vollgelaufene Keller und Wohnungen auszupumpen. 

In Redwitz a.d. Rodach im Landkreis Lichtenfels stürzte heute Morgen eine Stützmauer ein, die durch die erheblichen Wassermengen in der Rodach unterspült worden ist. Zwei Fahrzeuge und ein Anhänger wurden mit einem Teil des gepflasterten Parkplatzes, mit der Fahrzeugfront in Richtung Flussbett gerissen und blieben an der Abbruchkante hängen. Weiterhin drohte ein hochwertiges Cabrio ebenfalls abzurutschen, was aber aufgrund des schnellen und entschlossenen Handelns der umliegenden freiwilligen Feuerwehren verhindert werden konnte. Zur Bergung der Fahrzeuge musste auch ein Abschleppunternehmen mit einem Bergekran aus Lichtenfels anrücken.

A9/Pegnitz: Zu schnell bei Regen unterwegs

Mit nicht angepasster Geschwindigkeit fuhr eine 29-jährige Münchnerin am Freitagabend mit ihrem Mietwagen auf der Autobahn 9 in Richtung Berlin im Landkreis Bayreuth. Nach einem Bremsmanöver auf Aquaplaning stieß sie gegen ein neben ihr fahrendes Fahrzeug und geriet ins Schleudern. Der Pkw  blieb total beschädigt auf dem linken Fahrstreifen, entgegen der Fahrtrichtung,  liegen. Glücklicherweise wurde bei dem Unfall niemand verletzt. Sachschaden von über 40.000.-  Euro und ein langer Stau waren die Folge, da während der Bergungsarbeiten 2 Fahrstreifen im Pendlerverkehr gesperrt werden mussten. Die Wahlmünchnerin muss nun mit einem Bußgeldbescheid und Punkten in der Flensburger Verkehrssünderkartei rechnen.

Bei Hof: Mehrere Unfälle wegen strakem Regen

Am Freitag in den Abendstunden fuhr ein 42-jähriger Ingenieur mit seinem Mercedes auf der A 9 in Richtung Berlin. Bei Regen und nasser Fahrbahn geriet der Mann mit seinem Fahrzeug ins Schleudern und prallte in die Mittelschutzplanke. Dadurch enstand ein Sachschaden von 13.000 Euro.

Das gleiche Schiksal ereilte am Samstag in den frühen Morgenstunden einen 32-jährigen Mann aus Baden-Württemberg. Auch er befuhr die A 9 in nördlicher Richtung und kam mit seinem Citroen wegen nicht angepasster Geschwindigkeit bei Regen ins Schleudern und touchierte dabei noch einen neben ihm fahrenden Audi. Beide Fahrzeuge waren durch den Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Insgesamt entstand hier ein Sachschaden von 15.000 Euro.

Ebenfalls am Samstag um 06.45 Uhr fuhr ein 24-jähriger Mann aus Baden-Württemberg mit seinem Seat auf der A 72 in Richtung Plauen. Auch er kam durch nicht angepasste Geschwindikgeit bei Regen mit seinem Fahrzeug ins Schleudern und stieß gegen die rechte Schutzplanke. Nach diesem Anprall überschlug sich der Pkw einmal und kam anschließend wieder auf den Rädern zum Stehen. Das Fahrzeug wurde dabei total beschädigt. Verletzt wurde der junge Mann allerdings nicht. Der Sachschaden beläuft sich hier auf 6.000 Euro.

Alle drei Fahrzeugführer erhalten für ihr Fahrverhalten demnächst einen Bußgeldbescheid über 145 Euro und drei Punkte in Flensburg.

Trüber Februar: Minusrekord bei den Sonnenstunden

Der Februar 2013 war in Deutschland der sonnenärmste Februar seit den Messaufzeichnungen im Jahr 1951. Mit rund 37 Stunden Sonne erreichte man nur etwa die Hälfte des Solls von 73 Stunden. Bayern selbst meldete ebenso einen Negativrekord. Nur etwa 42 Sonnenstunden (78 Stunden) gab es im Freistaat im abgelaufenen Monat. Zudem gab es einen weiteren Rekord für Bayern. Mit -1,9 Grad Celcius war man das kälteste Bundesland in Deutschland an den letzten 28 Tagen. Des Weiteren gab es in Bayern mit 64 Litern pro Quadratmeter den zweitmeisten Niederschlag in Deutschland.

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