Das Tierheim Bamberg hat in den Sozialen Medien Neuigkeiten zum Kaninchen, das im Hauptsmoorwald gefunden wurde, gepostet. Weil die Vorderläufe des Tieres mit Haargummis zusammengebunden waren, drohten diese abzusterben. Deshalb musste man sich zwischen der Euthanasie von "Sandy" und der Amputation der Pfoten entscheiden. Auf Grund des kämpferischen Wesens entschied das Tierheim, dass das Kaninchen auch ein Leben mit Handicap führen könne und ließ eine Amputation durchführen.
Spendenkonto für Operation und Hilfsmittel
Um die Kosten für die Operation, Nachsorge und etwaige Hilfsmittel zu sammeln, hat das Tierheim ein Spendenkonto (DE777705 0000 0000 014787) eingerichtet.
Das Tier war am 11. Juni im Hauptsmoorwald gefunden worden. Die Vorderbeine waren zusammengebunden, in den Ohren fanden sich Tackernadeln. Um den Hals hatte das Kaninchen einen Verband. Außerdem wurde das Tier mutmaßlich in einen Sack gesteckt, aus dem es sich jedoch befreien konnte.