Fr., 10.06.2022 , 10:45 Uhr

Stadt Kulmbach

AWO Kulmbach: Ermittlungsverfahren gegen Inge Aures eingestellt

Verfahren gegen ehemaligen Beschäftigten ebenfalls eingestellt

Das Verfahren gegen die Vorsitzende der AWO Kreisverband Kulmbach e.V. und Landtagsabgeordnete Inge Aures (SPD) wurde am Donnerstag (09. Juni) eingestellt. Gegen sie ermittelte die Staatsanwaltschaft Hof wegen des Verdachts der Untreue zum Nachteil des Kreisverbandes. Ebenfalls eingestellt wurde das Ermittlungsverfahren gegen einen mitbeschuldigten, ehemaligen Beschäftigten des Kreisverbandes wegen Verdachts der Beihilfe zur Untreue. Wie die Staatsanwaltschaft am Freitag (10. Juni) mitteilt, haben die gemeinsamen Ermittlungen mit der Kripo Bayreuth den Tatverdacht nicht bestätigt.

Ehemaliger Mitarbeiter soll Vergütung für nicht erbrachte Leistungen erhalten haben

Das Ermittlungsverfahren wurde im Oktober 2020 eingeleitet. Es bestand der Verdacht, dass der oben genannte Mitarbeiter in den Jahren 2014 bis 2017 von dem Kreisverband eine monatliche Vergütung für tatsächlich nicht erbrachte beziehungsweise "für nicht vergütungsfähige Leistungen" erhielt. Dieser war aufgrund seiner langjährigen Erfahrung damit betraut, als Bauherrenvertreter den Erweiterungsbau und die Generalsanierung des AWO Heiner-Stenglein-Senioren- und Pflegeheims in Kulmbach zu begleiten. Am 20. Januar 2021 erfolgte die Durchsuchung der Geschäftsstelle. Die Ermittler stellten Unterlagen sicher und erweiterten daraufhin das Ermittlungsverfahren auf die Vorsitzende des AWO Kreisverbandes Inge Aures. Nachdem die sichergestellten Unterlagen ausgewertet und Zeugen vernommen wurden, ergaben die Ermittlungen, dass den Vergütungen entsprechende Leistungen des ehemaligen Mitarbeiters gegenüberstanden.

AWO Kreisverband Kulmbach e.V. Ermittlungen Inge Aures Staatsanwaltschaft Hof

Das könnte Dich auch interessieren

09.01.2026 Landkreis Kulmbach: Einbrecher nutzen gestohlene Feuerwehrgeräte - Polizei klärt Einbruchsserie auf Die Kriminalpolizei Bayreuth hat eine Serie von Einbrüchen in Oberfranken aus dem Februar 2025 erfolgreich aufgeklärt. Gegenstand der Ermittlungen waren unter anderem Vorfälle in Kulmbach und Himmelkron. Dabei nutzten die Täter gestohlene Ausrüstung der Feuerwehr, um weitere Einbrüche zu begehen. Zwei Verdächtige konnten inzwischen ermittelt werden und sitzen mittlerweile in Untersuchungshaft. 18.12.2025 Oberfranken: Großangelegte Durchsuchungen nach illegalem Verkauf von Feuerwerkskörpern Nachdem Jugendliche bereits im November 2024 im Raum Bamberg mit unerlaubten sowie erlaubnispflichtigen Feuerwerkskörpern angetroffen worden waren, nahmen die Kriminalpolizeien Bamberg und Bayreuth unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Bayreuth die Ermittlungen auf. Diese führten am Mittwoch, dem 17. Dezember, zu einer großangelegten Durchsuchungsaktion in Oberfranken. Im Fokus der Ermittler stand ein 35-jähriger, tatverdächtiger Pyrotechnikverkäufer aus der Region. 21.11.2025 Internationaler Ermittlungserfolg: Polizei sprengt Callcenter für Schockanrufe in der Slowakei Der Polizei ist ein Schlag gegen eine mutmaßliche Betrügerzelle gelungen. Internationale Ermittlungen der Kriminalpolizei mit Zentralaufgaben Oberfranken unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Bayreuth führten am 14. November 2025 zur Aufdeckung und Zerschlagung eines Callcenters für Schockanrufe in der Slowakei. Dies teilte das Polizeipräsidium Oberfranken am heutigen Freitag (21. November) mit. 27.10.2025 Schwarzenbach an der Saale: Diesel-Skandal - Anklage im Fall Sigmund Hoffmann erhoben Die Staatsanwaltschaft Hof hat nun Anklage gegen einen der Betreiber des Mineralölhandelsunternehmen Sigmund Hoffmann aus Schwarzenbach an der Saale (Landkreis Hof) erhoben. Ihm wird bandenmäßige Steuerhinterziehung in Millionenhöhe vorgeworfen. (Wir berichteten). 90,5 Millionen Liter unversteuerten Kraftstoff soll das Unternehmen angekauft haben, wie jetzt am Montag (27. Oktober) offiziell die Staatsanwaltschaft bekannt gibt.