Ein bayernweiter Azubi-Warnstreik ist einer der Höhepunkte in der Tarifrunde für die bayerische Metall- und Elektroindustrie. Insgesamt ruft die IG Metall Bayern am Mittwoch (4. November) Beschäftigte in 64 Betrieben zu Arbeitsniederlegungen auf. Auch mehrere Unternehmen in Oberfranken sind betroffen.
IG Metall fordert mehr Respekt für Beschäftigte und macht Druck in der Tarifrunde
Bayerns IG-Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer gibt den Ton für den Warnstreik-Mittwoch vor: „Manche in den Unternehmen und in der Politik reden respektlos über die Beschäftigten. Sie würden zu wenig arbeiten, sie seien zu faul, sie seien zu oft krank und sie seien zu teuer. Deshalb geht es in dieser Tarifrunde um mehr als fünf Prozent. In dieser Tarifrunde holen wir uns den Respekt zurück.“
In diesen Unternehmen streiken Beschäftigte in Oberfranken:
Neben fünf Prozent mehr Entgelt fordert die IG Metall 110 Euro mehr Ausbildungsvergütung, weil Auszubildende unter den gestiegenen Preisen besonders leiden würden.