Am kommenden Samstag (12. September) wird ein massives Demonstrationsgeschehen den Verkehr in der Bamberger Innenstadt ganztägig schwer beeinträchtigen. Da bis zu 10.000 Teilnehmende sowie Gegendemonstranten erwartet werden, müssen sich Bürger auf weiträumige Straßensperrungen, Halteverbote und enorme Einschränkungen im Nahverkehr einstellen.
Verkehrschaos und Sperrungen im Zentrum
Der Protestzug, organisiert vom Bündnis „Projekt M1llion – Einigkeit für Deutschland“, führt vom Volksparkgelände über die Pödeldorfer Straße in Richtung Zentrum und tangiert dabei wichtige Knotenpunkte wie den Bahnhofsvorplatz, die Luitpoldstraße und den Schönleinsplatz. Der Verkehr kann in diesen Bereichen zeitweise komplett zum Erliegen kommen, weshalb weite Teile der Innenstadt dann nur noch für Anlieger erreichbar sind. Entlang der Route gilt zwischen 8 und 20 Uhr ein temporäres Halteverbot, wofür auch reguläre Parkflächen entfallen. Da zudem der Zugang zum Volkspark und dem Fuchs-Park-Stadion gesperrt ist, wird dringend empfohlen, das Gebiet weiträumig zu umfahren und planbare Termine zu verschieben.
Das Bündnis gilt Medienberichten zu Folge als in weiten Teilen durch rechtsextreme Netzwerke organisiert. Gegen den Protestzug wollen verschiedene Gruppen, unter anderem die „Omas gegen Rechts“ protestierten.
ÖPNV und Bäder massiv betroffen
Auch der öffentliche Nahverkehr der Stadtwerke Bamberg wird zwischen 12 und 18 Uhr stark in Mitleidenschaft gezogen. Fahrgäste müssen sich darauf einstellen, dass Busse ihre Fahrpläne nicht einhalten können, Routen vorzeitig enden oder Haltestellen ganz ausfallen. Darüber hinaus müssen Badegäste des Stadionbads sowie Besucher des Bambados-Wohnmobilstellplatzes mit erheblichen Wartezeiten an den Zufahrten und einer eingeschränkten Erreichbarkeit rechnen.