Tag Archiv: Demonstration

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Kronach: IG Metall & Belegschaft erheben schwere Vorwürfe gegen Loewe

UPDATE (13:27 Uhr)

Wie Loewe am heutigen Dienstagmittag (25. Juni) mitteilte, hat sich die Geschäftsführung dazu entschlossen den Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung zurückzunehmen und in das Regelinsolvenzverfahren zu wechseln. „Leider konnten wir, anders als bei unseren Kunden und Lieferanten, den für eine Aufrechterhaltung des operativen Geschäftes erforderlichen Rückhalt in Form der Gewährung eines Massedarlehens bei unseren Sicherungsgläubigern nicht finden. Wir sind daher aus insolvenzrechtlichen Gründen zum Schutz unserer Gläubiger verpflichtet, den Geschäftsbetrieb voraussichtlich zum 01.07.2019 vorläufig bei geringster Kostenlast ruhend zu stellen. Hierdurch soll sichergestellt werden, dass der initiierte Investorenprozess fortgesetzt werden kann“, betont der Vorsitzende der Loewe Geschäftsführung Dr. Ralf Vogt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rüdiger Weiß, von der Kanzlei WallnerWeiß bestellt. Bis zum 01.07.2019 sind sowohl die Zahlungen der Löhne und Gehälter im Rahmen von Insolvenzgeld, wie auch die Aufrechterhaltung des operativen Geschäftes sichergestellt.

ERSTMELDUNG (10:11 Uhr)

Die IG Metall erhebt zusammen mit der Belegschaft des Kronacher Fernsehgeräteherstellers Loewe schwere Vorwürfe gegen die Unternehmensführung. Mit einem – so wörtlich – „kühl auf Profitmaximierung ausgerichteten Finanzinvestor und einem überstürzt beantragten vorläufigen Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung“ drohe Loewe mit seinen rund 400 Mitarbeitern die Stilllegung des Betriebes. 

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Lautstarker Protest der Mitarbeiter

Dagegen protestieren die Beschäftigten lautstark seit dem Dienstagmorgen (25. Juni) im Rahmen einer Demonstration auf dem Firmengelände von Loewe in Kronach. Es deute alles darauf hin, dass der Finanzinvestor abwarte, bis Loewe endgültig ausgeblutet sei, um danach mit den Trümmern Geld zu verdienen – so die Worte von Johann Horn, Bezirksleiter der IG Metall Bayern. Die Gewerkschaft fordert deshalb ein transparentes Verfahren, das Ende der Eigenverwaltung und die Ablösung des Sachverwalters.

Aktuell-Beitrag vom Dienstag (25. Juni 2019)
Kronach: Loewe stellt die Produktion ein!
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Mödlareuth: Bündnis gegen die AfD-Kundgebung

Jahrelang war der 17. Juni der sogenannte „Tag der deutschen Einheit“. Der Tag ging auf den Volksaufstand der DDR im Jahr 1953 zurück. Die AfD nennt diesen Tag jetzt den „Tag der Patrioten“ und demonstriert aus diesem Anlass am Sonntag in der Nähe des Deutsch-Deutschen Museums im ehemals geteilten Grenzort Mödlareuth bei Töpen (Landkreis Hof).

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Rechtsextremistische Partei „Der dritte Weg“ will in Bayreuth demonstrieren

Die Stadt Bayreuth muss sich mit einem Demonstrationsantrag der rechtsextremistischen Partei „Der dritte Weg“ auseinandersetzen. Für den kommenden Samstag (07. April) hat die Partei eine Demonstration direkt vor der Stadthalle angemeldet. 

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Bayern / Bamberg: IG Metall mit weiteren Warnstreiks

Am heutigen Dienstag (23. Januar) verschärft die IG Metall ihre Warnstreiks in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie erneut. Insgesamt ruft die IG Metall die Beschäftigten in 66 Betrieben zu Warnstreiks auf. Schwerpunkte sind am Dienstag zwei zentrale Kundgebungen in Augsburg und München.

Größere Warnstreiks in Augsburg und Bamberg

Größere Warnstreiks finden zudem in Augsburg statt, wo sich 24 Betriebe an der Kundgebung beteiligen. In Bamberg kommt es aktuell zu einem Demonstrationszug  von Bosch-Beschäftigten. In der Domstadt beteiligen sich an den Warnstreiks zudem Mitarbeiter von Wieland Electric und Trench Germany.

IG Metall fordert unter anderem sechs Prozent mehr Lohn

Am vergangenen Montag (15. Januar) brachte die dritte Tarifverhandlung in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie in Nürnberg ebenfalls kein Ergebnis hervor. Nun will man sich am 25. Januar erneut zusammensetzen. Die Gewerkschaft fordert für ihre 835.000 Beschäftigten in der Branche in Bayern unter anderem sechs Prozent mehr Lohn und einen Anspruch auf die befristete Absenkung der Wochenarbeitszeit auf bis zu 28 Stunden. Die Arbeitgeber boten zuletzt in Sachen Lohn ein Plus von zwei Prozent.

  • TVO berichtet ab 18:00 Uhr aus Bamberg über die Warnstreiks.
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Weiterführende Informationen
Warnstreiks in Bamberg: IG Metall fordert mehr Lohn & weniger Arbeitszeit
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Wunsiedel: Friedlicher Protest gegen Rechts

In Wunsiedel haben sich am Samstag (18. November) mehrere hundert Menschen zum friedlichen Protest gegen die rechtsextreme Szene getroffen. Ein Großaufgebot an Polizeikräften sorgte für einen sicheren Ablauf am Nachmittag. Weiterlesen

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Neudrossenfeld: AfD-Vize Gauland spricht im Bräuwerck

AfD-Vize Alexander Gauland ist am Donnerstagabend (20. Oktober) zu Besuch in Oberfranken. Der oberfränkische AdD-Bezirksverband lud ihn nach Neudrossenfeld (Landkreis Kulmbach) in das Bräuwerck ein. Hier spricht Gauland zum Thema: "Die AfD auf dem Weg zur Volkspartei". 

Proteste am Rande des Auftrittes von Alexander Gauland

Gaulands Besuch in Neudrossenfeld wurde rund um den Marktplatz von Protesten begleitet. Zu einer Kundgebung in der Ortsmitte luden die Kulmbacher und Bayreuther Bündnisse "Aufstehen gegen Rassismus" in Kooperation mit dem Bündnis KUnterBunT Bayreuth - Kulmbach ein. Mit einem friedlichem, demokratischen Protest wollte man am Donnerstagabend deutlich machen, das rechtspopulistische Parteien und deren Vertreter nicht zur Region Bayreuth-Kulmbach gehören.

Besuch wird im Vorfeld zu einem Politikum

Vor dem Auftritt von Alexander Gauland in Neudrossenfeld und speziell im "Bräuwerck" mussten sogar die Gerichte tätig werden. So genehmigte das Verwaltungsgericht Bayreuth den Auftritt Gaulands im "Bräuwerck", nachdem der Vorstand der Bräuwerck-AG den AfD-Vize ausgeladen hatte. Der Vorstand sowie Bürgermeister Harald Hübner wollten die Gastwirtschaft am heutigen Tag geschlossen halten. Man begründete es unter anderem damit, dass man mit einem "Hetzer wie Gauland nichts zu tun haben wolle". Das Gericht entschied im Eilverfahren mit Blick auf das Gleichbehandlungsgebot dagegen.

AfD-Stellungnahme zum Bayreuther Gerichtsentscheid

Der oberfränkische Bezirksverband der AfD reagierte prompt auf die Entscheidung aus Bayreuth: "Der Beschluss des Bayreuther Verwaltungsgerichts zeigt eindeutig, wie sich in Neudrossenfeld hinter dem unserer Meinung nach unehrlichen, weil nicht transparenten, Konstrukt „Bräuwerck AG“ versteckt wird. Das Bräuwerck sollte sich besser einmal auf eine solide Gewinnstruktur konzentrieren, anstatt politische Maulkörbe verteilen zu wollen. 

Aktuell-Bericht vom 21. Oktober 2016
Neudrossenfeld: Proteste bei Besuch von AfD-Vize Gauland

Bamberg: Solidarity4all-Bündnis protestiert gegen Abschiebezentrum

Seit dem heutigen Donnerstag (4. August) agiert in Bamberg das Protest-Bündnis "Solidarity4all". Aktivisten von mehreren Organisationen reisten bereits am gestrigen Mittwoch in die Domstadt, um bis zum Sonntag in über ein Dutzend Demonstrationen gegen die Ausgrenzung bestimmter Flüchlingsgruppen und gegen ein beschleunigtes Abschiebeverfahren zu protestieren. Die Teilnehmer der Protestaktionen sehen zudem die Bewohner der Einrichtung ihrer Rechte beraubt. Vier Tage lang sind mehrere Aktionen geplant, von Workshops bis hin zu öffentlichen Kundgebungen. 

Aktuell-Berichte vom Donnerstag (04.08.)
Bamberg: solidarity4all-Protest gegen das Abschiebezentrum
Bamberg: Fahrplan für das solidarity4all-Protestcamp

Stadtverwaltung lehnt Protestcamp ab

Im Vorfeld gab es Ärger mit der Stadt Bamberg. Trotz langwieriger Verhandlungen fand die Stadt keine Fläche, um für die Aktivisten ein Camp einzurichten. Laut den Organisatoren lehnte die Stadtverwaltung alle Kompromissvorschläge ab, die von Seiten des Bündnisses unterbreitet wurden. Das Bündnis forderte am Donnerstagnachmittag weiterhin die Bereitstellung einer Campwiese.

18 Veranstaltungen sind geplant

So meldeten die Aktivisten 18 Veranstaltungen an. Der größte Protestzug ist für Samstag geplant. Bis zu 2.000 Personen werden erwartet. Hierbei will das Bündnis seine Solidarität mit den Menschen in der Rückführungseinrichtung zeigen und gegen die aus Sicht der Demonstranten untragbaren Zustände in dem Gebäude protestieren.

Aktuell-Beitrag (03.08.16): Solidarity4all bereitet heißes Protestwochenende vor
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Erste Protestkundgebung am Donnerstagmittag

Die erste Demonstration fand am Donnerstagmittag statt. Ein Protestzug von rund 100 Aktivisten zog vor die Bamberger Ankunfts- und Rückführungseinrichtung (ARE). Den Demonstranten war dies im Vorfeld untersagt worden. Die Behörden äußerten Bedenken, dass sich die Bewohner bedroht fühlen könnten.Erst ein Entscheid des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes in München kippte das Verbot in letzter Sekunde. Damit war der Weg für die Aktivisten frei, sich über die Pödeldorfer Straße vor die ARE-Einrichtung zu begeben.

Polizei erwartet friedliche Demonstrationen

Rund 200 Polizeibeamte sind in den kommenden Tagen in der Domstadt im Einsatz um für die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu sorgen. Die Einsatzkräfte gegen davon aus, dass die Proteste friedlich verlaufen.

Stadt Bamberg informiert über folgende Einschränkungen im Stadtzentrum aufgrund der Proteste:

  • Von Donnerstag (4. August) bis Sonntag (7. August) ist der asphaltierte Parkplatz vor der Festwiese des Fuchs-Park-Stadions an der Pödeldorfer Straße gesperrt. Hier werden im mehrere einzelne Versammlungen stattfinden.
  • Für Freitag (5. August) sind am Vormittag zwei Demonstrationszüge angemeldet, die im Zeitraum zwischen 8:00 und 13:00 Uhr stattfinden sollen. Daher muss voraussichtlich in folgenden Straßenzügen mit zumindest zeitweisen Behinderungen und Sperrungen gerechnet werden: Memmelsdorfer Straße ab Berliner Ring stadteinwärts, Siechenstraße, Löwenbrücke, Innere Löwenstraße bis Markusplatz (Abschlusskundgebung). Der zweite Demonstrationszug wird voraussichtlich ab Pödeldorfer Straße (Stadion) stadteinwärts bis Weißenburgstraße, Memmelsdorfer Straße und ab hier wie oben bis zum Markusplatz verlaufen.
  • Der voraussichtlich größte Demonstrationszug wurde für Samstag (6. August) ab 13.00 Uhr angemeldet. Streckenverlauf: Luitpoldstraße/Ecke Ludwigstraße – Luitpoldstraße – Obere Königstraße – Untere Königstraße – Äußere Löwenstraße – Löwenbrücke – Innere Löwenstraße – Markusplatz (Zwischenkundgebung) - Innere Löwenstraße – Löwenbrücke – Äußere Löwenstraße – Untere Königstraße – Obere Königstraße – Steinweg – Nürnberger Straße – Pfisterstraße – Pfisterbrücke – Starkenfeldstraße – Annastraße – Pödeldorfer Straße – Pödeldorfer Straße weiter unter Querung des Berliner Rings – asphaltierter Parkplatz vor der Festwiese des Fuchsparkstadions an der Pödeldorfer Straße.
  • Alle Angaben unter Vorbehalt!

 

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Bamberg: Asylbewerber demonstrieren am Morgen

Wie die Polizei in Bamberg am Nachmittag mitteilte, verlief eine Demonstration von rund 70 Asylbewerbern in der Bamberger Ankunft- und Rückführungseinrichtung (ARE II) am Mittwochmorgen (6. April) friedlich. Grund für den Protest waren die aus Sicht der Asylbewerber schlechten Unterkunftsbedingungen in der Einrichtung.

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Wunsiedel: „Dritte Weg“ marschiert am Samstag durch die Stadt

Letztes Wochenende demonstrierte ein Pegida-Ableger in Schirnding (Landkreis Wunsiedel). Ziel war es, symbolisch die deutsch-tschechische Grenze zu schließen. Wir berichteten! Am Samstag (14. November) will nun die rechtsgerichtete Organisation „Der Dritte Weg“ in Wunsiedel demonstrieren.

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Schirnding: PEGIDA-Veranstaltung am Sonntag mit Beschränkungen

Die Versammlungsbehörde des Landratsamtes Wunsiedel hat Beschränkungen für den Ablauf der Veranstaltungen am Sonntag (8. November) in Schirnding festgesetzt. Unter anderem will ein PEGIDA-Ableger in drei Tagen an der deutsch-tschechischen Grenze mit einer Menschenkette symbolisch die Grenze schließen.

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Eckersdorf (Lkr. Bayreuth): Deutlicher Protest gegen geplante Pferdesteuer

Übr 400 Pferdefreunde demonstrierten am Dienstagabend (22. September) bei Kälte und Regen gegen die geplante Einführung der Pferdesteuer in der Groß-Gemeinde Eckersdorf (Landkreis Bayreuth). Diese ruderte aufgrund der Proteste jetzt erst einmal wieder etwas zurück.

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Tag der Arbeit: Mai-Demonstration in Schwarzenbach/Saale

Zum 1. Mai, dem Tag der Arbeit, haben in Schwarzenbach an der Saale im Landkreis Hof rund 150 Menschen an einem Demonstrationsmarsch durch die Stadt mit einer anschließenden Kundgebung teilgenommen. Prominenter Gast und Hauptredner war Florian Haggenmiller, der Abteilungsleiter Jugend und Bundespolitik beim Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Weiterlesen

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