UPDATE (Samstag, 12. September / 17:29Uhr)
In der Bamberger Innenstadt traffen am Samstag (12. September) zwei politisch gegensätzliche Lager bei mehreren Versammlungen aufeinander. Das Bündnis „Einigkeit für Deutschland / Projekt M1llion“ hatte bis zu 10.000 Teilnehmer angekündigt, nach Angaben der Polizei kamen letztlich rund 1.500 Menschen. Zeitgleich versammelten sich im Stadtgebiet etwa 4.000 Gegendemonstranten. Unter anderem beteiligten sich die „Omas gegen Rechts“, „Fridays for Future“ und „Buntes Bamberg“ an den Protesten.
Polizei bilanziert weitgehend friedlichen Verlauf der Versammlungen
Wegen teilweise überschneidender Versammlungsrouten war die Polizei mit einem Großaufgebot im Einsatz. Die Versammlungen verliefen laut Polizei weitgehend störungsfrei und friedlich. Lediglich eine Sitzblockade von 14 Personen an der Unteren Brücke beeinträchtigte den Ablauf kurzzeitig. Die Einsatzkräfte konnten die Blockade rasch auflösen.
EILMELDUNG (Samstag, 12. September / 14:24 Uhr)
In der Bamberger Innenstadt treffen am Samstagnachmittag (12. September) zwei politisch gegensätzliche Lager aufeinander. Das Bündnis „Einigkeit für Deutschland / Projekt M1llion“ hatte für seine Demonstration bis zu 10.000 Teilnehmer angekündigt. Laut der Nachrichtenagentur News5 sind nach ersten Schätzungen bislang jedoch nur einige hundert Menschen zu dem Aufzug gekommen. Zu den Forderungen des Bündnisses gehören unter anderem der Rücktritt der Bundesregierung und umgehende Neuwahlen.
Breiter Gegenprotest in der Innenstadt
Parallel dazu finden mehrere Gegendemonstrationen statt. Unter anderem beteiligen sich die „Omas gegen Rechts“, „Fridays for Future“ und „Buntes Bamberg“. Auch Bambergs Oberbürgermeister Sebastian Niedermaier unterstützt den Gegenprotest und will damit ein Zeichen für Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt setzen. Dem Bündnis werden zudem personelle Überschneidungen mit rechtsextremen Akteuren vorgeworfen.
Polizei mit Großaufgebot im Einsatz
Wegen teilweise überschneidender Versammlungsrouten ist die Polizei mit einem Großaufgebot im Einsatz. Absperrungen sollen die unterschiedlichen Demonstrationsgruppen voneinander trennen und direkte Zusammenstöße verhindern. Die Lage in der Bamberger Innenstadt wird von den Einsatzkräften eng beobachtet.