Fr., 26.04.2024 , 11:36 Uhr

Stadt Bayreuth

"Bayreuth" hebt ab: 55 Jahre Partnerschaft zwischen der Stadt und der Lufthansa

Airbus A321 trägt den Namen der Wagnerstadt

"Bayreuth" - dieser Name verbindet Menschen auf der ganzen Welt. Der Grund ist ganz einfach: Ein Airbus A321 aus der Lufthansa Flotte fliegt unter dem Namen der Festspielstadt und vernetzt seit über fünf Jahrzehnten Passagiere aus allen Ländern.

"Beste Werbung für Bayreuth"

Die Kranich-Airline setzt seit Jahrzehnten auf Tradition und Heimatverbundenheit, indem der Konzern regelmäßig Maschinen der Flotte nach deutschen Städten und Bundesländern benennt. So ist dies auch bei der Airbus-Maschine "Bayreuth". Am Donnerstag (25. April) feierte das Bündnis die 55-jährige Partnerschaft.

 

Die Lufthansa trägt den Namen unserer schönen Stadt seit Jahrzehnten hinaus in die Welt und macht damit beste Werbung für Bayreuth.

(Thomas Ebersberger, Oberbürgermeister von Bayreuth)

 

Derzeitiges "Bayreuth"-Flugzeug absolviert bislang 21,9 Millionen Kilometer

Die aktuelle "Bayreuth"-Maschine absolvierte am 23. Dezember 2010 ihren Jungfernflug und flog etwa 1,5 Stunden von Frankfurt am Main nach Paris. Seitdem transportierte das Mittelstreckenflugzeug 2,75 Millionen Gäste auf über 19.000 Flügen. Der Airbus mit der Kennung D-AIDB flog bisher über 130 Destinationen an, vorwiegend in Europa, aber auch Ziele in Nordafrika und dem Nahen Osten. Seitdem legte die "Bayreuth" stolze 21,9 Millionen Kilometer zurück und absolvierte rund 32.000 Stunden in der Luft.

Aktuelle "Bayreuth"-Maschine hat drei Vorgänger

D-AIDB ist allerdings nicht das erste Flugzeug mit dem Namen "Bayreuth". Vor dem derzeitigen Airbus gab es noch drei Vorgängermaschinen, die im Dienste der Wagnerstadt unterwegs waren. Die ersten beiden Flugzeuge, die letztlich von einem Airbus-Flieger Typ A340 und nun vom aktuellen Modell A321 abgelöst wurden, stammten noch vom US-Hersteller Boeing.

Seit 1960 in der Luft

Die Namenspatenschaften haben Tradition bei der Lufthansa und wurden 1960 unter dem damaligen Regierenden Bürgermeister Berlins, Willy Brandt, ins Leben gerufen. Brandt gilt als Taufpate des ersten Flugzeugs, das unter dem Namen "Berlin" um die Welt jettete. Seitdem wuchs die Flotte der Lufthansa auf etwa 300 Flugzeuge, welche die Namen deutscher Städte und Bundesländer tragen. Die Flugzeuge sollen - so der Gedanke der Partnerschaft - symbolhaft die Bundesrepublik in die Welt hinaustragen und als fliegende Botschafter agieren.

Wo ist die "Bayreuth" unterwegs

P.S.: Wer Interesse hat, wohin der "Bayreuth"-Airbus so fliegt, kann die Flugbewegungen über spezielle Apps (zum Beispiel: "Flightradar24" / siehe unten) verfolgen. Bei der Eingabe der Kennung wird so für den Freitagmittag angezeigt, dass die Maschine derzeit von Frankfurt (Main) in Richtung Edinburgh (Schottland) unterwegs ist.

Route der Lufthansa-Maschine

A321 Airbus Bayreuth Jubiläum Lufthansa Name Partnerschaft

Das könnte Dich auch interessieren

07.01.2026 Klare Empfehlung der "New York Times": Bayreuth schafft es in renommierte Reiseziel-Liste Im Januar eines jeden Jahres stellt die New York Times ihren Lesern in der "Places to Go"-Liste die angesagtesten Reiseziele für die kommenden zwölf Monate vor. Eine klare Reiseempfehlung sprechen die Autoren im Jahr 2026 nicht nur für die exotischen Strände der Seychellen-Inseln und die unberührten Berge Kirgisistans, sondern auch für das oberfränkische Bayreuth aus! 02.10.2026 Bayreuth: Schreie und Hilferufe aus dem Wald Die Bayreuther Polizei erhielt am Donnerstag (1. Oktober) mehrere Meldungen über Schreie und Hilferufe aus dem Bereich eines Waldgebiets. Daraufhin folgte eine große Suchaktion. 02.10.2026 Bayreuth: Neunjähriger wiederholt nachts alleine in Innenstadt unterwegs Am Donnerstag (1. Oktober) war zu später Stunde ein ungewöhnlicher Passant in der Bayreuther Innenstadt unterwegs: Ein neunjähriger Junge wurde am späten Abend allein mit seinem Schulranzen gesichtet – und das nicht zum ersten Mal. 29.09.2026 Oberfranken: Umfassende Überprüfungen im Friseur - und Kosmetikgewerbe Im Rahmen einer Schwerpunktprüfung im Friseur- und Kosmetikgewerbe überprüften die Hauptzollämter Schweinfurt und Regensburg in Oberfranken die Beschäftigungsverhältnisse. Dabei ging es um die Einhaltung des Mindestlohns, Schwarzarbeit und weitere Verstöße.