Auf der A70 bei Eltmann an der Grenze zwischen Unter- und Oberfranken kam es am Mittwoch (08. April) zu einem Zwischenfall, der einen Polizeieinsatz nach sich zog. Die Beamten machten den Schuldigen schließlich im Erlebnispark Schloss Thurn im Landkreis Forchheim ausfindig.
Beinahe-Unfall bei Eltmann
Laut der Polizei war ein 25-Jähriger am Morgen mit seinem BMW auf dem linken Fahrstreifen der A70 in Richtung Bayreuth unterwegs, als auf Höhe der Anschlussstelle Eltmann ein Skoda auf die Autobahn auffuhr. Da dieser unmittelbar vor ihm auf den linken Fahrstreifen wechselte, wurde der BMW-Fahrer zu einer Vollbremsung gezwungen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Frecherweise zeigte ihm der Skoda-Fahrer dann auch noch den Mittelfinger und fuhr davon. Der Mann merkte sich allerdings das Kennzeichen und verständigte die Polizei.
Autofahrer war mit Kindern auf Urlaubsausflug
Nach ausgiebigen Ermittlungen brachten die Beamten in Erfahrung, dass es sich bei dem Skoda-Fahrer um einen 39-Jährigen handelte, der an diesem Tag mit seinen Kindern eine Urlaubsreise zum Freizeitpark Schloss Thurn unternahm. Wie sich darüber hinaus herausstellte, soll er ein Dauerkonsument für medizinisches Cannabis sein. Tatsächlich konnte der Mann erreicht und zur Kontaktaufnahme mit der Polizei am Ausgang des Freizeitparks gebracht werden.
Strafverfahren gegen 39-Jährigen
Er gab dabei die Fahrereigenschaft bei dem Vorfall zu und teilte auch mit, am selben Morgen bereits Cannabis eingenommen zu haben. Aufgrund der offensichtlichen Ausfallerscheinung und Verkehrsaggression wurde trotz medizinischer Verordnung des Cannabis eine Blutentnahme angeordnet und seine Heimfahrt unterbunden. Nun erwartet den 39-Jährigen ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, ein dauerhafter Entzug seiner Fahrerlaubnis ist in der Prüfung.