Mo., 10.10.2022 , 16:04 Uhr

Deutschland

Gaspreisbremse: Experten schlagen Entlastung in zwei Schritten vor

Entscheidung liegt bei der Bundesregierung

Am Montagmittag (10. Oktober) stellte die von der Bundesregierung eingesetzte Kommission erste Vorschläge zur Entlastung der Gas- und Fernwärmekunden vor. Die Experten schlagen eine Entlastung in zwei Schritten vor. Die Entscheidung liegt am Ende bei der Bundesregierung.

Experten-Gremium schlägt zwei Schritte vor

Konkret schlägt das Gremium vor, dass der Staat in einem ersten Schritt einmalig die Abschläge für Gas komplett übernimmt. Dies für private Haushalte, kleine und mittlere Unternehmen. Ab März 2023 soll dann die angekündigte Preisbremse eingeführt werden und bis mindestens April 2024 gelten. Der staatlich garantierte Bruttopreis würde dann bei 12 Cent pro Kilowattstunde liegen. Allerdings gilt das nur für eine Grundbedarfsmenge an Gas. Oberhalb soll der Marktpreis gelten. Der Grundbedarf soll sich an 80 Prozent des eigentlichen Verbrauchs orientieren, der der Abschlagsrechnung für September 2022 zugrunde gelegen hat.

Bundesregierung Energiekosten Energiekrise Gaspreisbremse Haushalte Inflation Oberfranken Stromkosten Teuerung Wirtschaft

Das könnte Dich auch interessieren

13.08.2025 TVO-Umfrage: 100 Tage Kanzler Merz - sind Sie noch zufrieden mit der Bundespolitik? Seit 100 Tagen gibt es nun bereits die schwarz-rote Bundesregierung. Unionsfraktionschef Jens Spahn räumte inzwischen Probleme bei der Kommunikation ein, wie er gegenüber dem ARD-Morgenmagazin äußerte. Nach dem Wirbel um die misslungene Richterwahl und der Entscheidung Merz zu einem Teilstopp der Waffenlieferungen an Israel, wurden am Dienstag (12. August) im Kanzleramt Beratungen mit führenden CDU-Politikern abgehalten. Themen waren dabei die Zusammenarbeit in der Koalition mit der SPD sowie 26.02.2026 Verkehrsunfallstatistik für Oberfranken: Positive Trends, aber auch Handlungsbedarf Das Polizeipräsidium Oberfranken präsentierte am Donnerstag (26. Februar) die Verkehrsunfallstatistik für 2025. Dabei gab es positive Trends, aber auch noch Handlungsbedarf. 19.02.2026 Oberfränkisches Wort des Jahres 2026: Die Suche beginnt! Der Bezirk Oberfranken sucht erneut das Oberfränkische Wort des Jahres. Ab dem 21. Februar 2026, dem Internationalen Tag der Muttersprache, beginnt die Suche nach dem Nachfolger von „Rowern“. Das Oberfränkische Wort des Jahres wird seit 2015 gekürt und setzt ein Zeichen für die vielfältige oberfränkische Mundart. 11.02.2026 Pegelstände in Oberfranken: Keine akute Hochwassergefahr Die Pegelstände in Oberfranken zeigen aktuell (Stand Mittwoch, 11. Februar) keine besonderen Auffälligkeiten. Eine akute Hochwassergefahr besteht nicht.