Aufgrund der anhaltenden Hitze und Trockenheit hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) für weite Teile Bayerns eine hohe bis sehr hohe Waldbrandgefahr gemeldet. Besonders betroffen ist auch Franken, wo 17 von 25 bayerischen Messstationen, an denen am Donnerstag (30. Juli) die höchste Warnstufe 5 erwartet wird, liegen. In Oberfranken erreichen Stationen wie Bamberg am morgigen Donnerstag diese kritische Marke. Auch am heutigen Mittwoch (29. Juli) sowie am Freitag und Samstag besteht ein mittleres bis hohes Risiko für Waldbrände. Eine genaue Auflistung stellt der Deutsche Wetterdienst auf seiner Homepage bereit. Zudem besteht eine deutschlandweite Warnung vor Hitze.
Vorsichtsmaßnahmen im Wald
Um Brände zu verhindern, appellieren die Behörden dringend an die Bevölkerung, im und um den Wald äußerste Vorsicht walten zu lassen. Das Hantieren mit offenem Feuer sowie das Rauchen im Wald und im Umkreis von 100 Metern sind strengstens untersagt. Ebenfalls sollte darauf geachtet werden, Fahrzeuge nicht auf leicht entzündlichem Untergrund abzustellen, da heiße Motorenteile schnell trockenes Gras entzünden können. Zur frühzeitigen Erkennung von Bränden werden bei hoher Gefahrenstufe zudem Luftbeobachtungsflüge über gefährdeten Gebieten angeordnet. Neben der Trockenheit wird im Süden Bayerns heute auch vor extremer Hitze gewarnt, die durch heiße Luft subtropischen Ursprungs verursacht wird.
Luftbeobachtungen angeordnet
Die Regierung von Oberfranken erklärte gegenüber TVO außerdem, dass Luftbeobachtungsflüge angeordnet werden. Je nach Entwicklung der teils inkonstanten Wettervorhersagen können diese bei flächendeckenden Niederschlägen aber auch wieder abgesagt werden.