Mo., 01.06.2026 , 09:06 Uhr

Stadt Hof

+UPDATE+ 594. Hofer Schlappentag: Monika Kranitzky ist neue Schlappenkönigin

Festumzug, Königskrönung und Schlappenbier

UPDATE (Montag, 01. Juni / 09:58 Uhr)

Hof hat eine neue Schlappenkönigin! Monika Kranitzky wird das Amt ab sofort für ein Jahr innehaben. Sie löst damit Rainer Krauß ab. Außerdem darf sie als Schlappenkönigin ein Jahr lang die Parkplätze in der Stadt Hof kostenlos nutzen. Kranitzky war 15 Jahre lang erste Gauschützenmeisterin des Gau Nord-Ost, zu dem auch das Hofer Land gehört.  Auf Platz zwei direkt hinter Monika Kranitzky landete der ehemalige Hofer Oberbürgermeister Harald Fichtner.

Inoffizieller Hofer Nationalfeiertag

Der 594. Schlappentag findet am 1. Juni 2026 statt - der Hofer Nationalfeiertag. Dazu gehören der bunte Umzug mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Handwerk und Schützen und natürlich die Festveranstaltung am Schießhäuschen mit dem eigens eingebrauten Schlappenbier.

Weckruf, Königskrönung und Festzug

Um 9:00 Uhr finden der Weckruf sowie der Empfang vor dem Rathaus statt. Hier werden der Schlappenkönig oder die Schlappenkönigin feierlich bekannt gegeben. Im vergangenen Jahr ist Hofer Schlappenkönig Rainer Krauß geworden. Im Anschluss daran beginnt der Festumzug vom Rathaus zum Schießhäuschen. Viele Gruppen marschieren mit, darunter Ehrengäste, Auszubildende der Stadt Hof, verschiedene Schützenvereinigungen, Hussiten, Vertreterinnen und Vertreter des Bierhandwerks, Majoretten und Blasorchester der Partnerstadt Eger, die Bundeswehr, der Marineverein, Vertreterinnen und Vertreter des Handwerks und viele mehr.

Hofer Schlappentag ein immaterielles Kulturerbe

Im Anschluss feiern die Hoferinnen und Hofer gemeinsam mit zahlreichen Gästen ausgelassen den Hofer Schlappentag. Dabei können sie das eigens für den Schlappentag eingebraute Schlappenbier der Brauerei Scherdel genießen. Heute ist der Hofer Schlappentag sogar als immaterielles Kulturerbe anerkannt.

Hofer Schlappenbier letztmalig vom Standort Hof

Aber dem kommenden Jahr wird die Produktion des traditionellen Schlappenbieres im vogtländischem Neuensalz fortgeführt. Diese Entscheidung war notwendig, da die Brauerei Scherdel Ende dieses Jahres ihren Standort in Hof schließen wird und somit dort das seit 2011 eingebraute Schlappenbier nicht mehr hergestellt werden kann. Am Standort in Neuensalz wird allerdings das vorhandene Scherdel-Kernsortiment weitergebraut, wie die Kulmbacher Gruppe, zu der die Brauerei gehört, bekanntgegeben hatte.

 

Weiterführende Informationen: 

Tradition vor dem Hofer Schlappentag: Verkostung des Schlappenbiers

+UPDATE+ Entscheidung ist gefallen: Hofer Schlappenbier wird weiterhin von Scherdel gebraut

Oberfranken Aktuell Beitrag vom 01. Juni 2026

Polizeibilanz zum 594. Schlappentag

594. Hofer Schlappentag Schlappenbier Schlappentag Stadt Hof

Das könnte Dich auch interessieren

29.04.2026 Entscheidung wird heute bekannt gegeben: Wer braut künftig das Schlappenbier? Die privilegierte Scheiben-Schützengesellschaft Hof 1432 e. V. wird an diesem Mittwoch (29. April) im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt geben, wer das Schlappenbier ab 2027 brauen wird. TVO wird darüber berichten. 09.04.2026 Wegweisende Entscheidung in Hof: Wer braut künftig das Schlappenbier? Die Privilegierte Scheiben-Schützen-Gesellschaft Hof ist auf der Suche nach einem neuen Partner für den traditionellen Schlappentag. Wie TVO berichtete, schließt die Scherdel-Brauerei, die das Schlappenbier seit 2011 braut, Ende 2026 ihren Standort in Hof. 01.09.2026 Streit in Hof esakliert: 28-Jähriger verletzt 33-Jährigen mit Messer Ein Streit zwischen zwei alkoholisierten Männern artete in einem Mehrparteienhaus in der Ossecker Straße in Hof aus, wie die Polizei am Dienstag (1. September) mitteilt. Ein 33-Jähriger wurde dabei mit einem Messer verletzt. 24.08.2026 +UPDATE+ Hof: Anschlag mit Farbe und Flüssigkeit auf Taxiunternehmen In der Nacht zum Samstag (22. August) wurden 33 Fahrzeuge eines Hofer Taxiunternehmens mit oranger Farbe beschmiert und mit einer übelriechenden Flüssigkeit verunreinigt. Die Polizei geht von einem massiven wirtschaftlichen Schaden im hohen sechsstelligen Bereich aus. Wer hinter der Attacke steckt, ist bislang nicht bekannt. Im Gespräch teilt der Geschäftsführer des betroffenen Taxiunternehmens mit, dass er weder Feinde noch Konkurrenzkämpfe habe.