E-Scooter sind bei Jung und Alt ein beliebtes Fortbewegungsmittel. Allerdings ist nicht zu unterschätzen, dass es sich dabei um ein Kraftfahrzeug handelt. Unfälle und Polizeikontrollen in Oberfranken zeigen immer wieder, dass die Regeln für E-Scooter nicht allen bekannt sind. In diesem Jahr gab es bereits 136 Verkehrsunfälle mit E-Scootern. Im Jahr 2023 lag diese Zahl noch bei 40.
Unfälle mit E-Scootern steigen immer weiter an
Wer auf einen E-Roller steigt, nimmt automatisch am Straßenverkehr teil. Dass nicht allen die geltenden Regeln zur Nutzung von E-Scootern klar sind, zeigt sich deutlich: Die Zahl der polizeilich registrierten Verkehrsunfälle mit E-Scootern in Oberfranken steigt deutlich an. Die Polizei Oberfranken appelliert deshalb: Wer losfahren will, muss sich vorher informieren.
2023 noch insgesamt 40 Unfälle mit E-Scootern – 2026 bis August bereits 136
Die oberfränkische Polizei sieht die steigenden Unfallzahlen als Anlass, über geltende gesetzliche Regelungen und Risiken aufzuklären. Denn die Entwicklung zeigt, dass dies definitiv notwendig ist: Während die Zahl der Verkehsunfälle mit E-Scootern 2023 noch bei 40 lag, stieg sie im Jahr 2024 auf 91 und im Folgejahr 2025 auf 127 an. Von Januar bis Ende August 2026 registrierte die Polizei bereits 136 Unfälle.
Unfallauslöser lassen sich häufig vermeiden
Bei den Unfällen handelt es sich immer wieder um Beispiele, die mit der Einhaltung der geltenden Regelungen und Risiken hätten vermieden werden können. Oft sind Unachtsamkeit, eine unangepasste Geschwindigkeit und riskante Fahrmanöver Unfallauslöser. Wer seine Fahrt mit einem E-Scooter antritt, sollte immer vorrausschauend fahren, ausreichend Abstand halten und Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer nehmen. Bei Dunklheit und schlechter Witterung ist außerdem auf eine gute Sichtbarkeit zu achten.
Polizei Oberfranken fasst die wichtigsten Regeln zusammen:
Vor allem Kinder sollten vor ihrer ersten Fahrt von ihren Eltern über die geltenden Regeln und möglichen Gefahren aufgeklärt werden.