Di., 06.05.2014 , 17:33 Uhr

Oberfranken: Viele kluge Köpfe in der Region

Der Regionalwettbewerb  Oberfranken, den Oberfranken Offensiv e.V.  seit 2002 organisiert, verzeichnet Jahr für Jahr eine sehr hohe Teilnehmerzahl. Auch heuer waren wir bayernweit die Nummer 1.  Aber auch in der Qualität sind unsere begeisterten Forscher vorne dabei:  Die Erfindungen, Entdeckungen und wissenschaftlichen Arbeiten können sich locker mit den Arbeiten aus  anderen Regierungsbezirken messen.

Landeswettbewerb „Jugend forscht“

Bei dem Landeswettbewerb „Jugend forscht“ in der Altersgruppe der 15-  bis 21-jährigen haben Christoph Linz und Christoph Lieberth von der Robert Bosch GmbH in der Sparte Arbeitswelt den Sieg nach Hause gebracht. Ihr Projekt „Easy Adjust – Zugmaul Höhenverstellung“ erleichtert die Höhenverstellung von Zugmäulern und Kugelkopfkupplungen an landwirtschaftlichen Zugmaschinen und trägt dazu bei, Landwirten die schwere körperliche Arbeit zu erleichtern.

Freia-Raphaella Lorenz vom Graf-Münster-Gymnasium in Bayreuth hat bereits mehrfach am Landeswettbewerb teilgenommen. Dieses Jahr durfte sie  sich für ihre Arbeit „Der Geruch des Todes  –  Nekromone bei Insekten und weiteren Gliedertieren“ über den ersten Preis im Fachbereich Biologie freuen. Sie untersuchte das Verhalten von Insekten auf verschiedene Duftstoffe. Einen hervorragenden zweiten Platz im Fachbereich Mathematik/Informatik belegte Robin Stoll vom Graf-Münster-Gymnasium Bayreuth mit seiner Berechnung der „Fläche der Mandelbrotmenge“ Sowohl Christoph Linz und Christoph Liebert als auch Freia-Raphaella Lorenz haben sich mit den ersten Plätzen für den Bundeswettbewerb qualifiziert, der vom 29. Mai bis 1. Juni 2014 in
Künzelsau stattfinden wird.

Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“

Sehr erfolgreich aus oberfränkischer Sicht war auch der Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“, der Sparte für Jungforscher bis 14 Jahren. Drei der sechs Landessieger stammen aus dem Regierungsbezirk. Tobias Heimrath und Marco Körner von der Volksschule Eggolsheim, konnten alle Konkurrenten hinter sich lassen und sicherten sich ihren Sieg im Fachbereich Arbeitswelt mit der Entwicklung eines natürlichen „Desinfektionsmittels aus dem Bienenstock“. Lukas Kübrich vom Gymnasium Christian-Ernestinum Bayreuth gewann den 1. Platz im Fachbereich Biologie. Er beobachtete verschiedene Hummeln auf Nektarsuche in einem Blütenfeld. Im Fachbereich Technik sicherten sich Lukas Heier von der Volksschule Eggolsheim und Benedikt Schür vom Ehrenbürg-Gymnasium Forchheim den 1. Preis. Sie entwickelten eine elektronische Schiedsrichterhilfe beim Tischtennis. Ein zweiter Platz im Fachbereich Geo-  und Raumwissenschaften
ging an Fabian und Julius Brüggemann, beide vom Gynasium Christian-Ernestinum in Bayreuth. Fabian Brütting und Julian Windeck vom Gymnasium Fränkische Schweiz Ebermannstadt
freuten sich über den zweiten Platz im Bereich Physik. Zahlreiche Sonderpreise in beiden Wettbewerben vervollständigen das hervorragende Abschneiden der oberfränkischen Teilnehmer.

 



 

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