Di., 05.05.2026 , 13:53 Uhr

Stadt Bamberg

Sechser-Bündnis im Bamberger Stadtrat: Fraktionen unterzeichnen Kooperationspapier

Unterzeichnung sorgt für Kritik auf der Gegenseite

Im Bamberger Stadtrat zeichnet sich für die kommende sechsjährige Mandatsperiode eine tiefgreifende Veränderung der Machtverhältnisse ab. Wie die beteiligten Parteien und Gruppierungen bekannt gaben, haben sich SPD, Grünes Bamberg, die Christlichen Sozialen Bürger, Zwiebel, Volt und die Freien Wähler auf eine feste Kooperation verständigt. Ein bereits unterzeichnetes Grundsatzpapier besiegelt die Zusammenarbeit der sechs Partner, die künftig gemeinsam die Geschicke der Domstadt lenken wollen.

Klare Ziele gesetzt

Inhaltlich hat sich das neue Bündnis ambitionierte Ziele gesetzt. Schwerpunkte der gemeinsamen Agenda sind die Schaffung von mehr bezahlbarem Wohnraum sowie die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung. Darüber hinaus wollen die Kooperationspartner massiv in bessere Bildungsangebote investieren und konkrete Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz, Verkehrswende und soziale Gerechtigkeit vorantreiben.

Opposition kritisiert Zusammenschluss

Während die beteiligten Akteure den Zusammenschluss als stabilen Zukunftsfaktor für Bamberg präsentieren, regt sich auf der gegenüberliegenden Seite des Ratstisches deutlicher Widerstand. Die Stadträte der CSU, des Bamberger-Bürger-Blocks (BBB) sowie der Bamberger Unabhängigen Bürger (BUB) üben scharfe Kritik an der geplanten Zusammenarbeit. Auch der parteilose Stadtrat Wolfgang Metzner distanzierte sich von dem neu geformten Bündnis. Die Opposition moniert vor allem die Zusammensetzung und die politische Ausrichtung der neuen Mehrheitskoalition.

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