Die SpVgg Bayreuth ist der Initiative „Aufstiegsreform 2025“ beigetreten und unterstützt damit das sogenannte „Kompass-Modell“. Das gab der Regionalligist am Dienstag bekannt. Ziel sei es, durch die Veränderungsbereitschaft aller Regionalligen eine gerechte und zukunftsfähige Lösung im besten Sinne des deutschen Fußballs zu schaffen.
Vier neue Vereine mit dabei
Beim sogenannten „Kompass-Modell“ handelt es sich um eine neue 4. Liga mit jeweils 20 Teams, die nach den vier Himmelsrichtungen (Nord, Süd, West, Ost) gegliedert werden soll. Neben der Altstadt traten auch der 1. FC Saarbrücken (3. Liga) und die TSG Neustrelitz dem Bündnis, das damit auf 77 Vereine wächst, bei.
„Titel muss ohne Wenn und Aber zu Aufstieg führen“
„Wir freuen uns, ab sofort Teil der Reforminitiative zu sein und unterstützen das Kompass-Modell. Wer über eine gesamte Saison Außergewöhnliches leistet und Meister wird, darf nicht durch zwei Relegationsspiele alles verlieren. Wir fordern die Rückkehr zum sportlichen Leistungsprinzip in allen Regionalligen: Ein Titel muss ohne Wenn und Aber zum Aufstieg führen. Nur so bleibt der Wettbewerb für Vereine, Fans und Sponsoren glaubwürdig und planbar.“
Lorenz Röthlingshöfer, Geschäftsführer SpVgg Bayreuth
Fahrplan bis zur Umsetzung
Mit Blick auf den weiteren zeitlichen Ablauf soll der Meinungsbildungsprozess in allen Regionalverbänden zu den beiden vorgeschlagenen Modellen bis Ende Mai abgeschlossen werden. Im Anschluss gilt es, unter Federführung des DFB gemeinsam mit den Regionalverbänden eine Verständigung auf ein Modell herbeizuführen.
Die anschließende Detailausgestaltung ist bis zum ersten Quartal 2027 vorgesehen, ehe die Umsetzung nach aktuellem Stand bis zum zweiten Quartal 2027 erfolgen soll. Als Qualifikationssaison wird die Spielzeit 2027/28 angestrebt. Ab der Saison 2028/29 soll die neue viergleisige 4. Liga an den Start gehen.