Nach der Meldung über einen angeblichen Übergriff auf einen siebenjährigen Jungen am Bayreuther SVB-Hallenbad hat die Kriminalpolizei nun offiziell Entwarnung gegeben. Umfangreiche Ermittlungen ergaben, dass sich der Vorfall Ende Oktober nicht wie von dem Kind geschildert zugetragen hat.
Umfangreiche Ermittlungen ohne Befund
Der Junge hatte zuvor berichtet, nach seinem Schwimmbadbesuch am 20. Oktober von einem unbekannten Mann angesprochen und festgehalten worden zu sein. Die Polizei reagierte umgehend mit verstärkter Präsenz, zahlreichen Zeugenbefragungen und der Auswertung von Videoaufzeichnungen. Jedoch konnten weder die befragten Passanten noch das Videomaterial oder eine Überprüfung auf fremde DNA-Spuren an der Kleidung die Aussagen des Kindes bestätigen.
Beruhigung für die Bevölkerung
Die Kriminalpolizei stand während des gesamten Prozesses in vertrauensvollem Austausch mit den Eltern, um die Ergebnisse abschließend gemeinsam mit der Familie zu besprechen. Mit der Veröffentlichung dieser Erkenntnisse möchte das Polizeipräsidium Oberfranken nun gezielt zur Beruhigung der Öffentlichkeit beitragen. Gleichzeitig betonen die Beamten ausdrücklich, dass derartige Meldungen auch in Zukunft stets ernst genommen und konsequent überprüft werden.